Folgen Sie uns

Aktien

Aktuell: Bundesregierung bastelt laut Medienbericht an Notfallplan für Deutsche Bank

Die Bundesregierung bastelt nach bisher nicht veröffentlichten Informationen der „Zeit“ an einem Notfallplan für die Deutsche Bank..

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Die Bundesregierung bastelt nach bisher nicht veröffentlichten Informationen der „Zeit“ an einem Notfallplan für die Deutsche Bank. Da die „Zeit“ selbst bislang dazu noch bislang noch nichts veröffentlicht hat, verweisen wir in diesem Zusammenhang auf einen Artikel im Fokus – dort heißt es:

„Der Rettungsplan sieht vor, dass die Deutsche Bank im Fall der Fälle Teile ihres Geschäfts an andere Finanzinstitute verkauft. Die Preise würden so gesetzt, dass die Deutsche Bank dadurch entlastet würde und keine zusätzlichen Löcher in die Bilanz des Geldhauses gerissen würden. Das könnte passieren, wenn die Unternehmensteile deutlich unter Wert verkauft werden müssten. Zur Not könnten die Transaktionen durch staatliche Garantien abgesichert werden.

Im äußersten Notfall würde sich auch der Staat direkt an der Bank beteiligen. In Teilen der Bundesregierung wird zwar der Einsatz des europäischen Abwicklungsmechanismus favorisiert, der für die Sanierung Not leidender Banken vorgesehen ist. Allerdings würden dann auch Gläubiger und Kunden an den Kosten beteiligt, was zu neuen Unruhen an den Finanzmärkten führen könnte. Deshalb ist auch eine Bundesbeteiligung in Höhe von 25 Prozent im Gespräch.“

Also doch! Wenig wahrscheinlich, dass die „Zeit“ sich das einfach aus den Fingern saugt!

Heute hat die Deutsche Bank ihre britische Versicherungstochter Abbey Life für 935 Millionen Pfund verkauft – vor dem Brexit-Votum (also vor dem Pfund-Crash) hätte man damit wesentlich mehr Euros erzielen können. Die Deutsche Bank hatte mit gewohnt gutem Timing Abbey Life 2007 gekauft (für 1,5 Milliarden Euro). Nun muß die Deutsche Bank dafür Steuerabschreibungen von 800 Millionen Euro tätigen – was den Verkauf richtig lohnenswert macht!

Hier noch ein anderer Vorschlag für die Deutsche Bank:

Update: jetzt der Bericht der „Zeit“ online:

14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    28. September 2016 12:10 at 12:10

    Es braucht einen Notfall-Plan für die Deutsche Bank, das ist klar. Die Bank wird nicht bis nach der Wahl 2017 durchhalten, das ist vollkommen abwegig. Spekulationen gegen das Institut laufen ja teilweise schon, und das Vertrauen am Markt erodiert auch zusehends. (Hat was von Finanzkrise 2008) Spätestens beim Fall unter 10 Euro kommt es zur Panik.

    Wie ich schon mal schrieb: Eine Kapitalerhöhung dürfte bei dem Kurs vollkommen unrealistisch sein. Es sei denn, der Scheich aus Katar übernimmt alle Aktien und geht noch mehr ins Risiko. Der staat wird wieder retten müssen, ob er will oder nicht!

  2. Avatar

    SMArtTrader

    28. September 2016 12:28 at 12:28

    Ein Lehrstück, wie man die Politikverdrossenheit, das Thema „Lügenpresse“ und den Vertrauensverlust in die Politik so richtig schön nach vorne bringt!

    Solche Manöver haben aber ganz sicher nichts mit dem Erstarken der rechten Parteien in ganz Europa zu tun! Wirklich nicht! Ehrlich!

    Aber was soll’s? Egal wie weit man in der Geschichte zurück geht: Das Kapital hat und wird immer die Politik vor sich hertreiben.

    Ich war leider naiv genug zu glauben, dass wir nicht nur in technisch modernen Zeiten leben, sondern auch politisch Evolutionäres erreicht hätten… Ein Narr bin ich!

    So, und jetzt kaufe ich erst mal DBK Aktien oder noch besser nen Banken-ETF, dann habe ich noch viel mehr Hebel drin…

    • Avatar

      Petkov

      28. September 2016 13:15 at 13:15

      Buahaha :-) Haben Sie schön geschrieben. Vielleicht nur als Ergänzung: Wenn die merkel jetzt sagt, wir retten die DeuBa, werden alle schreien: „Jaaa, war schon klar, schon wieder eine Bank auf Kosten des geschundenen Schafs… ähhhh, ich meine Wählervolks gerettet…“.

      Wenn die merkel doch erzählt, die DeuBa würde nicht gerettet, dann heißt es: „Jaaa, war schon klar, griechische Zombie-Banken werden mit Kohle zugeschüttet, aber unsere schöne DeuBa nicht… Die merkel hat sich noch nie für ihr Land und Volk interessiert..“.

      Köstlich!

  3. Avatar

    leser

    28. September 2016 12:37 at 12:37

    Ehrlich gesagt verstehe ich das alles nicht.
    Wenn ich mich recht erinnere, mussten die Banken doch vor einiger Zeit ihre Notfallpläne bei der Finanzaufsicht einreichen und prüfen lassen. Dann müsste doch schon ein geprüfter Plan fix und fertig in der Schublade liegen.
    Des weiteren hat die EU (doch auf Betreiben Deutschlands) die Gläubigerbeteiligung bei Bankenschieflagen zum Modell erhoben. Wurde nicht gerade Italien gerügt, weil der Staat wieder mitmischen wollte? Und jetzt, gerade wo die DB doch mit lauter Stimmer verkündet, man sei kerngesund, ist das alles Schnee von gestern? Wozu brauchen wir Parlamentarier, wenn sich niemand (nur der doofe Bürger) an Gesetze und Regeln hält?

  4. Avatar

    bauer

    28. September 2016 13:10 at 13:10

    Ich wette,daß ihr hier noch alle in DE verweilt…….Ratlos seid……ich kann das überhaupt nicht verstehen…und und und.
    Wenn der DEUTSCHE MICHEL PANIK bekommt,dann ist bei mir Hochkunjunktur!
    Laßt den DB-Bunker Pleite gehen und die dummen Sparer gleich mit….!

    Man wird euch bis auf 10% alles rauben,was nicht Niet &Nagelfest ist…
    Der Moslem u.Ostblock ist schon lange bei euch auf Raubzug und jetzt rauben euch die Diktatoren aus.
    Ich freu mich nat.über die dt.Dummheit….ist doch verständlich,oder?
    Aber ein blindes Huhn findet immer noch nen (fast)wertlosen EURO

    Ich las hier irgendwo:
    Konservatives Sparen der dt.Bürger,ha ha ha ha
    Alleine der Name „BÜRGER“
    Ihr bürgt für eure Verräter?
    Wisst ihr jetzt,warum ich immer wieder Wiederhole..“DUMMER DEUTSCHER SPARER!
    Die Bank gewinnt immer!!!!!!
    Das hörte ich schon in den 60igern….

    • Avatar

      Petkov

      28. September 2016 13:42 at 13:42

      Und wo verweilst du? Wenn du nicht gerade der 1. Bewohner der Elon Musks‘ Marskolonie bist, wirst du wohl ähnliche Probleme haben, egal wo du bist. Das ist das Dilemma unserer Zeit.

      Übrigens: wenn du typische deutsche „Sparer“, „Michels“ usw. aufziehen willst, gehe lieber in die Foren der öffentlich-rechtlichen. Da wirst du eher fündig. Aber dort werden deine Postings nicht veröffentlich, gell? :)

      Entweder du hast es „geschafft“, dann brauchst deine Schadenfreude nicht, weil du drüber stehen würdest. Oder aber du bist ein noch größerer Looser als das angeblich der „DEUTSCHE MICHEL“ ist. Dann suchst du nach einer Bestätigung, dass es anderen noch besch…. geht und wir haben eine Erklärung für deine schäbigen Postings. Und wenn du in den 60er schon was von Banken gehört hast: Wie alt bist du denn? Deinem Sprachstil nach zu urteilen nicht besonders reif. Werde bitte erst mal erwachsen und schaue dann mal wieder vorbei.

    • Avatar

      Petkov

      28. September 2016 14:09 at 14:09

      Bin übrigens auf den zweiten Blick mehr oder weniger deiner Meinung. Aber du kannst deine politischen Anschauungen so rüberbringen, dass sich keiner beleidigt fühlt. Zumal hier wahrscheinlich die Wenigsten „DUMME DEUTSCHE SPARER“ sind. Fühle mich als Ausländer, der im Ausland aufgewachsen ist und dort ausgebildet wurde, zwar nicht direkt angekratzt, unangenehm ist es jedoch trotzdem. Ich glaube, jeder hier will seine Meinung äußern, die der aktuellen Politiker-Elite meist nicht schmecken wird. Du musst natürlich nicht nach merkelistischem Standard politisch korrekt sein. Aber versuche nicht Leute anzumachen, mit denen du eigentlich an einem Tisch sitzest.

  5. Avatar

    N.Ritter

    28. September 2016 14:01 at 14:01

    Ganz klar,ein Fall für Supermario – er muss ohnehin 80 Mia im Monat unters Volk werfen und die Anleihen werden langsam knapp. Da kommt eine Aktie, die jeder gerne los wäre, doch eigentlich wie bestellt, oder?

  6. Avatar

    jotpewe

    28. September 2016 14:10 at 14:10

    @Petkov
    Vielen Dank für diese Ausführung zum Kommentar! Das spricht mir aus dem Herzen (wie so vieles auf dieser Seite im Netz).
    Noch viel besser ist jedoch, dass hier immer wieder fundiert berichtet und recht kontrovers und zumeist stilvoll und ansprechend kommentiert / diskutiert wird.

  7. Avatar

    bauer

    28. September 2016 15:07 at 15:07

    Petkov…
    Ich geh mal nicht davon aus,daß du noch Menschen kennst ,die eine Hyperinflation ect.das volle Programm eben,durchgemacht haben!!
    Was meine „Schadenfreude bertifft,bin ich,was das Thema Finanzen und vorallem Schulden betrifft, bestens von meinem Vater (1939) Großmutter (1911) informiert worden.
    Vorallem bezieht sich meine Schadenfreude auf diese Menschen,die bis unterkante Oberlippe VERSCHULDET sind,und da schwirren mit Sicherheit auch hier welche herum,weil sie event.denDAX auf PUMP kaufen.
    Alder…wie alt bist du den?Du hörst dich an wie ein junger studierter Weichei Pimpf!!
    Rück mal deinen Schlips zurecht,bevor du mit alten Leuten sprichst!!
    Wo ich verweile?
    Schau auf meine IP adress.od.forste FMW durch!
    Respekt verdient der,der es sich erarbeitet….und nicht irgend ein dahergelaufener Kravatten Sepp.

    • Avatar

      Petkov

      28. September 2016 18:23 at 18:23

      Jetzt wird mir alles klar: Du kennst aus Erzählungen, wie sich eine Hyperinflation anfühlt. Und du hast Angst davor. Solltest du auch. Ich kenne nicht nur Menschen, die das durchgemacht haben, ich kenne es aus eigener Erfahrung, deswegen kann ich viel sachlicher und ausgeglichener die aktuelle Lage einschätzen – trotz meines Alters – du hast schon recht, ich bin nicht gerade hochbetagt, zum Glück.

      Also falls du wissen willst, wie es ist, wenn das Geld mehrere Prozentpunkte an Wert verliert, während du es über den Tresen an den Verkäufer reichst, rücke deine Gleitsichtbrille zurecht und frage einfach nach.

      Ich kann dir aber sagen, was das Wichtigste in solchen Zeiten ist: du brauchst eine gewisse Gelassenheit, du brauchst gute Freunde, Familie und vor allem Weißheit, unabhängig vom Alter. Zumindest bei 2-3 dieser Punkte dürfte es bei dir problematisch werden.

      Was auch immer du für Gründe hast, so verbittert zu sein: du wirst nicht erlöst, wenn du alle Leute gegen dich aufbringst. Irgendwann wird dich der Forumadmin bestimmt sperren, alle werden dich sofort vergessen, aber deine Verbittertheit wird bleiben. Ein dahergelaufener cholerischer Greiß, der wie eine desorientierte, verschreckte Wespe in alle Richtungen sticht, kann sich keinen Respekt erarbeiten. Du wirkst abgehoben, selbstverliebt, realitätsblind, ignorant, aggressiv. Du stellst Hypothesen auf (z.B. wer ist wie hoch verschuldet) und baust deine ganze jämmerliche Argumentation darauf auf.

      Also handelst du genauso wie die (Finanz)Politik in Europa (und der Welt), gegen die du offensichtlich bist. Das ist echt nicht gesund bei dir. Höre lieber damit auf und schreibe lieber sachlich, was du zu sagen hast. So wirst du auch gehört und das sollte dein Ziel sein oder? Denn grundlos und umsonst klaffen kannst du auch gegen den Mond.

      Nichts für Ungut, Opa, aber es hat Spaß gemacht.

  8. Avatar

    bauer

    28. September 2016 18:46 at 18:46

    Q Petkov..,
    genau das meinte ich,daß du die Hyperin.kennst…schnallst es endlich was ich meine.
    Darum ist eine hyperin.bei euch das beste was mir hier passieren kann.Erst lesen,dann urteilen!
    Ich weiß,was der Euro in meiner Währung wert ist und was meine uncen wert sind und das seit 15 Jahren.
    Geh in Bunker und schreib weiter SEPPERL
    Dein MOLOCH ist schon lange nicht mehr mein Land und das ist gut so,denn solche Heinzen…na ja….
    Brauchst dich vor mir nicht zu rechtfertigen.

    Die Fehler kannst du behalten!!!!

  9. Avatar

    bauer

    28. September 2016 18:55 at 18:55

    Mr.Petkov
    Bitte unterlasse die Neiddebatten gegen mich!

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Tesla: Frank Thelen ist voll des Lobes über den „Battery Day“ -Video

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Innenansicht eines Tesla-Autos

Für die Börsianer war der diese Woche stattgefundene „Battery Day“ von Tesla eine Enttäuschung. Die Produktion viel günstigerer Autos mit sehr langer Batterielaufzeit dauere noch drei Jahre. Und zack, die Aktie von Tesla fiel spürbar. Aber der aus der „Höhle der Löwen“ bekannte Investor und Tech-Experte Frank Thelen singt im folgenden Instagram-Video ein Loblied auf den Battery Day von Tesla. Er sieht hier von A-Z ein sensationelles Konzept, und einen großen Schub hin zu einem wirklich erschwinglichen Auto. Dass so ein riesiger Sprung nach vorne nun mal nicht sofort funktioniere, sondern drei Jahre dauere, sei ganz normal. Aber sehen Sie selbst.

weiterlesen

Aktien

Aktien: Vermögensreport offenbart, Deutsche investieren mehr

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik wirkt, die Bürger wenden sich stärker Aktien zu

Avatar

Veröffentlicht

am

Entdecken die Deutschen plötzich ihre Liebe zu Aktien? Der aktuelle Allianz Global Wealth Report hat es dargelegt: Die Notenbankpolitik der Länder wird dazu führen, dass das Vermögen der Wohlhabenden global trotz Corona ansteigen wird – auf 198 Billionen Euro zu Jahresende – FMW berichtete darüber. Der Report zeigt aber auch, dass sich die deutschen Sparer mehr den Aktien als Anlagevehikel zuwenden.

Aktien: Corona und die Vermögensbildung

Die Volkswirte der Allianz werteten Daten aus 57 Nationen aus, zum Vermögen aus Bargeld und Bankeinlagen, angelegtem Geld in Versicherungen und Pensionskassen sowie Anlagen in Wertpapieren und Fonds. Trotz der Pandemie erhöhte sich dies im ersten Halbjahr des Jahres um 1,5 Prozent, der Frühjahrseinbruch von geschätzten 4,3 Prozent ist damit mehr als ausgeglichen. Über die Gründe braucht nicht großartig spekuliert zu werden: Staatliche Rettungsprogramme, die Geldpolitik der Notenbanken, eine erhöhte Sparneigung der Konsumenten und natürlich der Anstieg der Aktien. Noch ein kurzer Blick auf die Vermögensübersicht der Länder pro Bürger:

USA: 209.524 Euro
Schweiz: 195.388 Euro
Singapur: 116.657 Euro

18. Deutschland: 57.097 Euro

An dieser Übersicht wird wieder einmal das Problem einer statistischen Erfassung von Durchschnittswerten ersichtlich. Die vier reichsten Amerikaner besitzen ein Vermögen von über 500 Milliarden Dollar, verteilt auf die 331 Millionen Amerikaner würde dies bereits 1500 Dollar pro Bürger ergeben. Dabei gab es 2019 allein schon 607 Milliardäre in den Vereinigten Staaten. Man bräuchte aus so einer Statistik nur den reichsten Mexikaner, Carlos Slim, aus der Liste entfernen und schon hätte man veränderte Zahlen für das Land. Aber erstaunlich ist diese Vermögensverteilung auf der Welt dennoch. Im Jahr 2019 lagen von den 192 Billionen Euro Weltvermögen nicht weniger als 83,7 Billionen in den USA.

Die Entwicklung in Deutschland

Was bedeutet das für das Land der (Geld-)Sparer, mit deren 2,4 Billionen Euro auf nicht verzinslichen Konten? Die Allianz stellt fest, dass sich die Bankeinlagen um 3,5 Prozent und damit weniger als in anderen Ländern erhöht haben (Frankreich plus 6 Prozent, China plus 9 und die USA plus 10 Prozent).

Dennoch stieg das Vermögen der Haushalte um 1,3 Prozent im ersten Halbjahr und sollte nach der Schätzung der Allianz zum Jahresende 6,8 Billionen Euro erreichen. Da dies nicht am Geldmarkt zu verdienen war, deutet dies auf eine Verhaltensänderung im Sparverhalten hin.

Die langsame Hinwendung zu Aktien

Lange hatte man es eigentlich schon erwartet, dass die Enteignung der Geldsparer durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank wirkt und sich die Bürger stärker den Aktien zuwenden. Die Allianz stellt fest, dass die deutschen Sparer in den vergangenen drei Jahren 20 Prozent ihrer verfügbaren Ersparnisse direkt in Aktien angelegt haben. Auf Sechsjahressicht waren dies 5,8 Prozent und das Interessante daran ist, dass US-Bürger in dieser Zeit nur 0,7 Prozent in Aktien investiert haben. Das bevorzugte Investment waren börsengehandelte Indexfonds. Allerdings beziehen sich diese Werte auf die Zeit vor Corona und seither gibt es den großen Hype um die gebührenfreien Brokerdepots – Stichwort RobinHood. Diesen Trend gibt es auch in Deutschland mit der riesigen Zahl neu eröffneter Depots bei günstigen Direktanlagebanken.

Es verändert sich auch der so genannte Home Bias, also die Bevorzugung heimischer Titel. Deutsche Anleger investieren verstärkt in ausländische Aktien, die Quote stieg in den vergangenen sechs Jahren von 25 auf 38 Prozent. Aber noch ist Deutschland weit von der angelsächsischen Aktienpräferenz entfernt.

In den USA liegen 53 Prozent der Ersparnisse auf Wertpapierkonten, in Deutschland 25 Prozent.

Fazit

Auch wenn das Pflänzchen Anlage in Aktien in Deutschland langsam wächst, sind es laut Allianz vorwiegend die Haushalte mit einem höheren Einkommen, die sich an diese Assetklasse heranwagen. 30 Prozent unserer Haushalte besitzen kaum Geldvermögen. So zählt auch Deutschland zu den Ländern, in dem „die Vermögensverteilung relativ ungleich verteilt ist“, so Arne Holzhausen, Leiter Insurance und Wealth Markets bei der Allianz.

Die Deutschen entdecken ihre Liebe zu Aktien

weiterlesen

Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen