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Aktuell: Bundesregierung – US-Strafzölle für Aluminium und Stahl werden kommen!

Laut Insiderberichten geht die deutsche Bundesregierung inzwischen klar davon aus, dass die US-Strafzölle auch für die EU gelten werden ab dem 01.Mai, es mithin also keine Ausnahmeregelung geben wird!

Redaktion

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FMW-Redaktion

Laut Insiderberichten geht die deutsche Bundesregierung inzwischen klar davon aus, dass die US-Strafzölle auch für die EU gelten werden ab dem 01.Mai, es mithin also keine Ausnahmeregelung geben wird!

Das wiederum wäre bitter für „The Merkel“, die ja bekanntlich morgen in die USA reisen will, um eben diese Strafzölle abzuwenden – vermutlich ist jetzt die Motivation Merkels, den von ihr so heiß geliebten Trump in Washington zu besuchen, deutlich unter den Nullpunkt gefallen – da trifft ja ohnehin eine preußisch-protestantische Pastoren-Tochter auf einen Las Vegas-Zocker-Typ, für den Politik nur ein einziger großer Deal ist und seine Meinungen sich so schnell ändern wie das April-Wetter!

Es ist offenkundig Macron, der Berlin nach seinen Gesprächen mit Trump klar gemacht hat, dass da wohl nichts mehr zu erreichen ist bei dem US-Präsidenten – daher wohl die Erkenntis der Regierung, dass die Sache wirklich gelaufen ist!

Macron hatte übrigens gestern in Washington dazu aufgefordert, die Verbreitung von Fake News aktiver zu unterbinden – aber hey, man kann doch nicht einfach den Twitter-account von Trump still legen, oder?


Foto: whitehouse.gov

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Pit M.

    26. April 2018 10:58 at 10:58

    Es ist bekannt dass Deutsch indirekt den Wahlkampf von H. Clinton mitfinanziert hat, jeder weiß wie sich einige Politiker aus Deutschland über Trump geäußert haben desweiteren haben auch die deutschen Medien Trump von Anfang an recht undifferenziert durch den Dreck gezogen – ich weiß nicht warum man jetzt so erstaunt ist, dass wir keine gute Beziehung zu den USA mehr haben. Merkel ist mittlerweile in vielen Ländern kein gern gesehener Gast mehr.

  2. Avatar

    Kritisch

    26. April 2018 11:43 at 11:43

    Ich lese seit geraumer Zeit nichts über die eklatanten Unterschiede der Einfuhrzölle zwischen USA und EU (Bsp. Kraftfahrzeuge). Ich lese und höre auch nichts darüber, dass man EU-seitig hier vielleicht versuchen sollte ein Gleichgewicht herzustellen – nein, man will schlicht weg Ausnahmeregelungen. Warum wundern sich nunmehr die EU-Granden darüber, dass Trump seine Ankündigungen wahr macht. Mr. President kümmern doch keineswegs diplomatische Vorgangsweisen (auch das ist ja eigentlich nichts Neues). Dass die Bundeskanzlerin, die sich ja bisher auch nicht gerade diplomatisch über die Person Trump geäußert hat, nun etwas erreichen wird halte ich für ausgeschlossen. Finden die EU-Vertreter keinen Zugang zur Psyche von Hr. Trump? Verhandelt mit ihm auf betriebswirtschaftlicher Basis-das versteht er auch! Knallhart nach dem Motto “ Wir wollen jeder für sich etwas erreichen, wo ist dein Ziel, wo ist mein Ziel – Kompromiss finden, erledigt“. Der Realität ins Auge sehen, denn
    – es gibt nunmal diesen Presidenten,
    – er tickt nunmal so wie er tickt,
    – mal hinterfragen ob er mit seinem Ansatz nicht auch ein wenig im Recht ist,
    – wie kann ich meine Interessen mit möglichst geringen Schaden durchsetzen,
    Mit einem politisch, diplomatischen „Gereiere“ kommt man doch bei einem Typen wie Mr. Trump nicht weiter. Im Gegenteil, es macht ihm nur noch stärker, da er eben mit diesem diplomatische „Getue“ nichts anfangen kann und eigentlich als Schwäche auslegt.

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Neofiskalismus – die Zeit für größere Regierungsaktivitäten ist gekommen

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Eine neue Ära vermehrter Regierungsaktivitäten hat begonnen und wird sich wahrscheinlich noch über Jahrzehnte fortsetzen, so die Analyse des Global Macro Research Teams von Insight Investment. Das Insight’s Global Macro Research Team hat für dieses Phänomen einen neuen Begriff eingeführt: „Neofiskalismus“. Damit soll eine sich abzeichnende Ära beschrieben werden, in der Regierungen durch ihre Finanzpolitik eine noch direktere und offensivere Rolle in der Wirtschaftspolitik und -steuerung ausüben. Dies steht in starkem Kontrast zu dem gegenwärtigen Modell, unter dem Zentralbanken weitestgehend in der Lage waren, geldpolitische Entscheidungen ohne politische Intervention zu treffen.

Das neoliberale Paradigma reduzierter Regierungsinterventionen in der Wirtschaft ist in Gefahr. Längerfristige Trends gingen bereits in diese Richtung, aber die Notfallpolitik, die zur Bewältigung der COVID-19-Krise angewandt wurde, hat einen möglichen Wendepunkt geschaffen. Das Global Macro Research Team hat fünf Folgen für die Märkte identifiziert:

1)
Die Anleihenmärkte könnten für einen langen Zeitraum ähnlich wie in Japan werden. Eine im historischen Vergleich relativ geringe Volatilität könnte dazu führen, dass die Suche nach Renditen die Spreads verringert und die Zinskurven abflacht.

2)
Ein Anstieg der Inflation könnte Anleiherenditen kurzfristig nach oben treiben, wenn sie eine Abschwächung der quantitativen Lockerung bewirkt. Solche Gelegenheiten dürften attraktive Einstiegspunkte sein, solange längerfristig erwartet wird, dass die Inflation nach den Finanzierungsengpässen in der Wirtschaft wieder auf den Zielwert zurückkehrt.

3)
Für Staaten ohne vollständige Kontrolle über die Währung, in der sie ihre Emissionen tätigen, sollte die Wirksamkeit der Regierung von entscheidender Bedeutung sein. Effektiv handelnde Regierungen, die in der Lage sind, die Produktivität und das Trendwachstum zu steigern, könnten das Verhältnis Schulden/BIP rascher reduzieren.

4)
Das Identifizieren von Regierungen, die in der Lage sind, das Trendwachstum zu maximieren, dürfte für die Aktienmärkte wichtig werden, da dies zu einem wichtigen Ertragsmotor wird.

5)
Unternehmen mit staatlicher Unterstützung dürften in Perioden mit Finanzierungsengpässen einen Vorteil haben.

Experte erklärt neues Phänomen des Neofiskalismus
Gareth Colesmith, Head of Global Rates and Macro Research bei Insight Investment

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Glas halb voll oder halb leer? 21 statt 33 Prozent der Betriebe stark von Corona betroffen

Claudio Kummerfeld

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Zahl von Corona stark beeinträchtigter Betriebe sinkt

Der eine sagt das Glas ist halb voll, der andere sagt es ist halb leer. Ansichtssache! So wohl auch in diesem Fall. Denn ab wann kann man sagen, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage so weit gebessert hat, dass die Coronakrise im großen Bild überstanden ist? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, hat heute aktuelle Umfrageergebnisse veröffentlicht. Regelmäßig befragt man 1.500 Betriebe.

Demnach berichteten für den Monat Mai 33 Prozent der Betriebe von starken negativen Corona-Auswirkungen auf das eigene Geschäft. Heute meldet das IAB, dass noch 21 Prozent der Betriebe von starken negativen Auswirkungen sprechen. Also ein Fünftel der Unternehmen ist immer noch ernsthaft von Corona beeinträchtigt, und das laut Bundesregierung vier Monate nach dem wirtschaftlichen Tiefpunkt der Krise. Der eine erachtet dies als großen Schritt in die richtige Richtung, der andere sieht darin ein Desaster, dass immer noch so viele Betriebe ernsthafte Probleme haben. Dazu hier einige Aussagen des IAB im Wortlaut:

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die wirtschaftliche Situation der Betriebe sehr deutlich gegenüber dem Höhepunkt der Krise im Frühjahr verbessert hat“, erklärt IAB-Forscher Jens Stegmaier.

Von den im Mai stark negativ durch die Corona-Krise betroffenen Betrieben sind 49 Prozent weiterhin stark betroffen. 25 Prozent der im Mai stark negativ betroffenen Betriebe geben aktuell geringe negative Auswirkungen an, 23 Prozent keine oder gleichermaßen positive wie negative Auswirkungen und 3 Prozent überwiegend positive Auswirkungen.

Am heftigsten wurde das Gastgewerbe von der Corona-Krise getroffen: Im Mai lag der Anteil der Betriebe mit starken negativen Auswirkungen bei 78 Prozent und der Anteil mit geringen negativen Auswirkungen bei 17 Prozent. Aktuell sind 45 Prozent stark negativ betroffen und 17 Prozent gering negativ betroffen.

Im Bereich Information und Kommunikation waren im Mai dagegen nur 3 Prozent der Betriebe stark negativ betroffen. Gering negativ betroffen waren 25 Prozent. Aktuell sind 5 Prozent stark negativ und 29 Prozent gering negativ betroffen.

Das Verarbeitende Gewerbe liegt dazwischen: Für den Mai berichteten 37 Prozent der Betriebe von starken negativen und 28 Prozent von geringen negativen Auswirkungen. Aktuell sind 29 Prozent mit starken negativen Auswirkungen und 24 Prozent mit geringen negativen Auswirkungen konfrontiert.

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Geldpolitik: US-Notenbank macht Nullzins langfristig fest – Werbung

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Lieber Börsianer,

gestern haben sich im Rahmen ihres turnusmäßigen Treffens die US-Notenbanker nochmals zur Geldpolitik eingelassen. Dabei verzichtete man erstmals auf jede Geheimniskrämerei und garantierte dem Kapitalmarkt, den gegenwärtigen Leitzins von Null langjährig beizubehalten. Die Fed wird dabei auch zumindest vorübergehend Inflationsraten oberhalb der bisher starren Inflationsgrenze von 2 % akzeptieren.

Das war nicht der ganz große Wurf der Fed. Am Aktienmarkt hatte man doch auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik gehofft. So hofften die Börsianer, dass die Notenbanker nächstens ihre Anleihenkäufe nochmals ausweiten und künftig auch im Junk-Bereich (Anleihen mittlerer und schlechter Qualität) einkaufen werden. Diese Phantasie ist nach der gestrigen Notenbank-Sitzung erst einmal vom Tisch.

Trotzdem hatten die Währungshüter rund um Jerome Powell auch positive Nachrichten für uns. Mittlerweile wissen wir, die Pandemie hat sich nicht so zerstörerisch auf die US-Volkswirtschaft ausgewirkt wie zuvor befürchtet. So rechnen die Analysten der Fed nun damit, dass die Arbeitslosenrate in den USA Ende des Jahres zwischen 7 und 8 % liegen wird, aktuell übrigens 8,4 %. Zuvor war man noch von einer Rate in der Spanne zwischen 9 bis 10 % ausgegangen.

Vor diesem Hintergrund sah der Offenmarktausschuss – das oberste Gremium der Fed – keine Notwendigkeit, kurzfristig weitere Mittel in den Markt zu pumpen. Folglich schwächelten die Aktienmärkte rund um den Globus zum Wochenausklang.

Eine Frage: Warum ist eigentlich die Geldpolitik der Fed, aber auch der EZB so immens wichtig für uns als Anleger? Warum reagieren die Märkte jedes Mal nahezu prompt auf die Einlassungen der Geldpolitiker?

Hierzu einige Hintergrund-Informationen: Die Geldpolitik bestimmt vereinfacht gesprochen, wieviel Geld die Wirtschaftssubjekte wie Unternehmen, Verbraucher und auch Investoren in der Tasche haben. Und je lockerer oder expansiver eine Geldpolitik, desto mehr Kapital befindet sich im Wirtschaftskreislauf. Und viel Geld bedeutet letztlich immer steigende Aktienkurse.

Damit ist die Geldpolitik neben der fundamentalen Entwicklung in den Unternehmen der große und entscheidende Faktor für die Aktienmärkte. Ich behaupte, dass die Börsenhausse der vergangenen Jahre ganz wesentlich auf der lockeren…..

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