Konjunkturdaten

Aktuell: Chicago Einkaufsmanagerindex fällt auf tiefsten Stand seit fünf Monaten

FMW-Redaktion

Schwache Zahlen vom Chicago Einkaufsmanagerindex! Der Index fiel um 3,6 Punkte auf nun nur noch 50,6 im Oktober. Prognose war 54,2, also eine massive Prognose-Verfehlung!

Schwach vor allem die Produktion mit 54,4 (Vormonat war noch 59,8). Die neuen Aufträge fallen auf den tiefsten Stand seit Mai diesen Jahres. Etwas besser als im Vormonat die Komponente Beschäftigung, die wieder über den Wert von 50 steigt. Auffallend vor allem, dass die bezahlten Preise auf den höchsten Stand seit November 2014 steigen.

In einem Kommentar des ISM, das die Daten erhebt, heißt es, der Inflationsdruck nehme deutlich zu, die Wirtschaftsentwicklung sehe „enttäuschend“ aus (also Stagflation?!!):

„A key takeaway from the latest survey was the pick-up in Prices Paid to a nearly two-year high. Inflationary pressures are on the rise, which is one of the metrics the Federal Reserve has been waiting for to increase rates. However, economic growth ahead, as read by the October Chicago Business Barometer, looks very disappointing. Hopefully, it doesn’t mark the start of a
downward trend,” said Lorena Castellanos, senior economist at MNI Indicators.“



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4 Kommentare

  1. Puh,das war aber knapp,lag doch die Quote einer Zinserhöhung der FED im Dezember,verdammt hoch!Jetzt kann Janetbaby wieder den:Wir würden gern&müssten auch,dürfen aber nicht, wegen allem möglichen-Oldie auflegen!Same Procedure as last Year Miss Yellen?Same Procedure as every Year Mr.FED!Auszug aus dem überaus beliebten Sketch:The Debt is 20 Billion of Dollars(europ.Rechnung),but we diner as every(hourdaymonthyear!)

  2. na alles prima …… jetzt wird der zins um 0,0025 erhöht, welch Freude :-)

  3. Müsst ihr denn immer so kritisch sein? Im Prinzip war doch nur die Prognose zu hoch angesetzt. Vermutlich nur ein Zahlendreher, ein Vertipper, ein armer und ehrlicher Statistiker, der vom Inlandsgeheimdienst noch nicht auf seine Fehler aufmerksam gemacht wurde?
    Das Land befindet sich in einem unvergleichlichen Wirtschaftsboom, wie es ihn seit der Integration von Kreativität und Flexibilität in der Statistik, der Verbalakrobatik, der Einmischung von Bundespolizei in freie Wahlen nicht mehr erlebt hat.

    Alle Ziele sind erreicht, jeder Ami hat mindestens einen Job.
    6,5 Mio. Arbeitslosen stehen 42 Mio. neu geschaffene Jobs gegenüber, alles wird teurer..
    Jetzt müssen nur noch am kommenden Wochenende ein letztes Mal erneut wieder mal sensationelle Arbeitsmarktzahlen verkündet werden, danach noch Hilliebaby die Wahl gewinnen, dann ist die Finanzmarktwelt (und ich meine damit trotz der begrifflichen Verwechslungsgefahr explizit nicht die FMW-Redaktion ;) wieder in Ordnung.

    Aber bis dahin, liebe Trader, lasst uns schlechte Daten aus dem Land der unbegrenzten Manipulationsmöglichkeiten noch weiter objektiv beurteilen. Nur noch 1 Woche, dann ist es geschafft.

    1. Boah ey,Lars!Ich habe mich bis jetzt als Jediritter des geschliffenen Worts bezeichnet,muss jetzt aber konstatieren,dass ich nur 2.Liga &nicht Championsleague spiele!An deinem Artikel,kann ich mich hochziehen,voll aufgeilen,einfach nur gut finden &was weiss ich sonst noch was?Um das ekelhafte Synonym unserer Hauptgegnerin zu verwenden(tu ich äusserst ungern!).Deine Beurteilung ist einfach alternativlos!Entschuldigung.

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