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Aktuell: China droht mit Gegenmaßnahmen

Markus Fugmann

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Gestern hatte das US-Handelsministerium vorherige Berichte bestätigt, wonach weitere 38 chinesische Firmen auf die blacklist der USA kommen werden – und das in Zusammenhang mit der Uiguren-Frage (die Uiguren sind eine muslimische Ethnie im Norden Chinas, die von Peking unterdrückt wird, unter anderem durch „Umerziehungslager“).

Die wichtigste der 38 betroffenen Firmen ist Hikvision, eine rasant expandierende Firma, die maßgeblich die Überwachungskameras herstellt, die in ganz China zum Einsatz kommen. Das gilt auch und besonders für die Uiguren.

Nun hat das chinesische Handelsministerium soeben bekannt gegeben, dass man Gegenmaßnahmen ergreifen werde – mithin also auch US-Firmen sanktionieren werde in Reaktion auf die erweiterte blacklist der USA! Das ist keine gute Voraussetzung für die am Donnerstag beginnenden Gespräche zwischen Lighthyzer/Mnuchin und Liu He!

Derzeit ist die Lage wie folgt:

1. China ist bereit für einen Deal in den Bereichen, die beiden Seiten nicht weh tun (Kauf von US-Landwirtschaftsprodukten etc.)

2. China weigert sich offenkundig, zentrale Bereiche wie Diebstahl geistigen Eigentums und Subventionen für Staatsfirmen auch nur zu diskutieren

3. Trump wiederum ist nicht bereit für einen „partial deal“ und droht darüber hinaus, dass die Lage in Hongkong nicht weiter eskalieren dürfe, um die Gespräche nicht zu gefährden

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Hesterberg

    8. Oktober 2019 10:31 at 10:31

    Die zentralen Forderungen der USA wollen und können die Chinesen nicht erfüllen. Donald Trump will und kann aber auch nicht auf diese Forderungen verzichten. China wird nicht klein bei geben und Donald Trump erst recht nicht. Die Gefahr einer Eskalation nimmt mehr und mehr zu.

  2. Avatar

    Columbo

    8. Oktober 2019 11:09 at 11:09

    @Hesterberg
    „China wird nicht klein bei geben und Donald Trump erst recht“

    Woher wissen Sie das wieder so genau? Ich würde mich nicht trauen, das so zu behaupten. Es gibt tausend Möglichkeiten irgend ein gesichtswahrendes Abkommen auf die Beine zu stellen, wie die Geschichte zeigt. Nicht immer eskalierten Konflikte und endeten im Krieg.

    • Avatar

      Hesterberg

      8. Oktober 2019 13:45 at 13:45

      @Columbo
      Wir werden bald wissen, ob die beiden Supermächte eine der tausend Möglichkeiten finden werden.

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Rüdiger Born: Aufwärtsszenario für den Nasdaq

Rüdiger Born

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Im folgenden Video spreche ich ein Aufwärtsszenario für den Nasdaq an. Was sagt uns die Charttechnik? Schauen wir uns das mal genauer an.

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MDax war auf lange Sicht die deutlich bessere Wahl als der Dax

Claudio Kummerfeld

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Der MDax repräsentiert sozusagen nach den 30 wichtigsten deutschen Börsentiteln (Dax) die nachfolgenden 50 wichtigsten Unternehmen. Sozusagen die „zweite Reihe“ in Sachen Größe, Volumen, Wichtigkeit und Bekanntheit. Auch wir bei FMW beachten in der Regel die großen Indizes wie den Dax, aber praktisch gar nicht den MDax. Dabei war der auf lange Sicht viel erfolgreicher als der Dax. Darauf hat die Deutsche Börse heute mit einer Info zum 25. Jubiläum des Index hingewiesen. Demnach hat der MDax seit seiner Auflegung eine Rendite von 1.083 Prozent erzielt, während der Dax um 485 Prozent zulegte – wobei der Großteil der Outperformance in den vergangenen zehn Jahren entstand.

Laut Deutscher Börse gab es den größten Tagesverlust im MDax mit -10,9 Prozent am 12. März 2020, und den größten Tagesgewinn mit +12 Prozent am 13. Oktober 2008. Zum Start im Jahr 1996 sah man einen Indexstand von 2.629 Punkten, und nun zum Jubiläum sehen wir 31.206 Punkte. Das entspricht einer jährlichen Performance von 10,9 Prozent. Schauen wir mal auf den folgenden Chart. Hier haben wir seit Sommer 2006 (also rechtzeitig vor Ausbruch der Finanzkrise 2008) den Dax vergleichen mit dem MDax. Der kleine Bruder erzielte 257 Prozent Plus, der große Brude „nur“ 130 Prozent.

Chart zeigt Langfristvergleich zwischen Dax und MDax

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Wall Street weiter im Rally-Modus? Der Leitindex S&P 500

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Mit einer kleinen Unterbrechung des Aufwärtstrends konnte sich der marktbreite Leitindex der Wall Street, der S&P 500, aus der Handelswoche verabschieden. Grundsätzliches konnte diese kleine Verschnaufpause natürlich nicht bewirken, wie der Chart es zeigt. Damit bleibt das bisherige Szenario auch weiterhin in Amt und Würden. Dieses kurzfristig relativ positive Bild sollte indes nicht darüberhinwegtäuschen, dass sich das Geschehen an der Wall Street in Gestalt einer Korrektur abspielt. Deren Ende steht auch nicht mehr in unendlichen Weiten, die Ökonomie wird hierüber ein scharfes Urteil sprechen!

Ausblick für den S&P 500 – den Leitindex der Wall Street:

Mit dem Aufsetzen, im Speziellen durch den dadurch vermiedenen Schlusskurs unterhalb, auf dem 0.38-Retracement bei 3.764 Punkten, konnte sich der S&P 500 die Chance auf die Fortführung des Aufwärtstrends wahren. Der kleine Wackler zum Wochenausklang, hat lediglich Welle (2) der fünfteiligen (1-2-3-4-5) Welle (c) gestaltet. Dieser Aspekt, sowie auch der Tagesverlauf, vom Freitag, liefern einen zuversichtlichen Ausblick, wie es im Chart bereits dargestellt ist.

Der S&P 500 als Leitindex der Wall Street

Demzufolge ist an den folgenden Tagen von einem erneuten Ansteigen der Wall Street insgesamt  auszugehen. Das idealtypische Ziel von Welle (c) wird durch das 0.62-Retracement (3.916 Punkte) gebildet. Den Anlauf an diesen Kursbalken erwarte ich bereits für den Zeitraum von 2-3 Wochen. Der Aufwärtstrend muss auf diesem Niveau noch nicht zwanghaft abgeschlossen sein, doch ist dann von einer etwas größeren Korrektur auszugehen. Das beschriebene Bild würde erst durch einen nachhaltigen Bruch der 0.76-Supportline (3.701 Punkte) außer Kraft gesetzt.

Fazit:

Obwohl ein erneutes Kaufsignal nicht zu benennen ist, bleibt das bisherige Signal weiterhin aktiv. Die Absicherung für Long-Positionen beim Leitidex der Wall Street sollte auf dem 0.76-Retracement (3.701 Punkte) erfolgen..

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