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Aktuell: China hat noch Bedenken wegen Deal; Update: in Kürze Pressekonferenz in Peking

Markus Fugmann

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Soeben meldet der US-Börsensender CNBC, dass China noch Bedenken habe, den Deal zu unterschreiben.  Man habe Bedenken wegen des Volumens der Landwirtschaftskäufe – und dass der Kauf von US-Produkten auf Kosten bisheriger Handelspartner gehen dürfte. Ausserdem könne Trump ja jederzeit die Zölle wieder einführen.

Der Bericht basiert auf Informationen der CNBC-Korrespondentin Eunice Yoon, die all das jedoch zuvor schon getwittert hatte (ohne da ss es die Mäkte interessiert hätte). Also faktisch nichts Neues, diesmal aber haben die Algos reagiert, weil der Bericht unter dem Siegel „CNBC“ erscheint statt nur unter dem Twitter-Account von Eunice Yoon..

Update: in Kürze findet eine Pressekonferenz der chinesischen Regierung statt:

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Dorinella

    13. Dezember 2019 14:45 at 14:45

    So..ärgere mich jetzt nicht weiter über “ so ein paar Komische hier und nehme weiter teil…“

    Ich glaube noch immer, dass Trump alles dafür tut, dass es KEINEN Deal gibt. Die bestehenden Zölle “ ein bisschen “ runterschrauben ? Wenn China sich nicht an die 50 Milliarden-Käufe hält…treten alte Zölle sofort wieder in Kraft ? Und der Phase 2-Deal erst nach der US Wahl 2020 ??
    Das sind doch Hirngespinste. Und ich denke, China wird sich nicht drauf einlassen. Trump muss doch nur eine weitere Lüge in die Welt setzten, dass china nicht die 50 Milliarden einhält….( z.B. weil die US-Farmer für so viel Geld gar nicht liefern können, (also die Chinesen diese Menge auch nicht abgenommen haben). Eine solche VERPFLICHTUNG würde auch bedeuten, die Amis können den Preis nach oben treiben, quasi Phantasiepreise generieren für Soja-Bohnen….die Chinesen MÜSSEN sie ja kaufen, hier gelten ja keine Marktgesetze, sondern nur der Knebel, unter dem China dann zu leiden hat. Stellt Euch mal vor, eine ganze Sojabohnenernte in US fällt dem Klimawandel zum Opfer ? Oder grosse Teile davon ?
    Na und….? Ist Donald the Duck doch egal….die Chinesen haben unterschrieben, für 50 Milliarden Sojabohnen zu kaufen…..
    Es geht aber noch einfacher….die Chinesen kaufen für 50 Millarden….und Trump sagt einfach: NÖ ! Habt Ihr nicht ! Jetzt setze ich die Zölle wieder in Kraft, Ihr habt ja die Möglichkeit, uns vor der WTO zu verklagen….

    Es ist Willkür, was Trump treibt. Er spielt ja nicht mit fairen Karten und akzeptiert nur sein eigenes Wort….für SICH.

    Die Chinesen werden sich nicht in diese Abhängigkeit begeben, dafür haben sie sich schon zu lange auf “ WORST CASE“ vorbereitet. Und neue Handelsketten geschaffen.

    Trump will die Zölle ! Und er will sie JETZT ! Und vor allem will er China die Schuld geben, dass sie nicht kommen werden !!

    Seine Denkweise wäre clever…wenn sie nicht so selten dumm wäre….

    • Avatar

      Dorinella

      13. Dezember 2019 14:49 at 14:49

      Tippfehler…..
      Richtig soll es heissen: Trump will China die Schuld geben…DASS SIE KOMMEN werden.

  2. Avatar

    Dorinella

    13. Dezember 2019 14:55 at 14:55

    es ist eigentlich zum Lachen, wenn es nicht soooo dramatisch mittlerweile wäre:
    Allein die Tatsache, dass die Chinesen für eine ganz bestimmte Geldmenge !! Sojabohnen einkaufen müssen.
    Welcher Dummkopf lässt sich auf sowas ein ? Nicht auf eine Anzahl von Tonnen, so dass der Markt auch den Preis bestimmen kann, NEIN !
    Auf eine Geldmenge. Und dass auch noch verpflichtend ! Überspitzt gesagt, könnten die Amis den Preis bestimmen und auch nur die Hälfte an Scheffel verkaufen etc. etc. aber für 50 Milliarden !!

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Arbeitsmarkt nach Corona: Mehr Staatswirtschaft, weniger Industrie

Redaktion

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Büro-Arbeitsplatz

Verschwörungstheorie? Oder nur eine Vermutung? Das „übliche“ neo-liberale Gelaber, welches den Staat verteufelt, und vor noch mehr Staat warnt? Nein, offizielle staatliche Aussagen vom heutigen Tage zeigen, dass am deutschen Arbeitsmarkt in die Staatswirtschaft deutliche Stellenzuwächse erleben wird, während produzierende Betriebe nicht nur jetzt, sondern auch in 2021 weiter Stellen abbauen wird.

Staatswirtschaft im Aufwind, Industrie im Rückzug?

De facto heißt das: Die Angestellten in der Privatwirtschaft müssen (insgesamt gesehen) durch Steuern und Abgaben immer mehr, mehr und noch mehr erwirtschaften und abführen, damit die immer größere Zahl der Arbeitsstellen im Rahmen der Staatswirtschaft auch bezahlt werden kann! Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, hat heute ihre Prognose für den deutschen Arbeitsmarkt für die Jahre 2020 und 2021 veröffentlicht. Und genau aus diesen Aussagen geht folgendes hervor, auszugsweise im Wortlaut:

Die Zahl der Arbeitslosen steigt laut der IAB-Prognose im Jahresdurchschnitt 2020 um 440.000, im Jahr 2021 könnte sie wieder um 100.000 zurückgehen.

Im Produzierenden Gewerbe gab es insbesondere im zweiten Quartal 2020 einen deutlichen Stellenabbau, der auch 2021 anhalten wird. Im Jahresdurchschnitt 2020 fallen hier 160.000 und 2021 nochmal 60.000 Stellen weg.

Beschäftigungszuwächse erwarten die IAB-Forscher dagegen vor allem im Bereich „Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit“ (jeweils +190.000 in beiden Jahren).

Wird man im Detail die Neueinstellungen bei Staat und öffentlichen Betrieben (zusammen nennen wir das mal die „Staatswirtschaft“) durchgehen, dann wird man im Einzelfall sicher sagen: Ja, diese neue Stelle ist sinnvoll, und die auch, und die auch, und die da… ja dieser neue Job bei dieser Behörde ist auch notwendig. Zum Beispiel mehr Polizisten, mehr Lehrer, mehr Personal für die Gesundheitsämter, mehr Personal für den Zoll für die Kontrollen bei Schwarzarbeit und Einhaltung der Vorschriften bei Fleischbetrieben, mehr Sozialarbeiter etc. Und so könnte man die Liste sicher endlos fortsetzen.

Nur irgendwer muss all das ja auch bezahlen, zusätzlich zu der immens steigenden Staatsverschuldung, die irgendwann ja auch irgendwer mal bezahlen soll. Unterm Strich, da darf man sich sicher sein, wird es heißen: Wir müssen leider, leider die Steuern erhöhen. Geht eben nicht anders? Oder wird man anstatt die Steuern raufzuschrauben, eher auf indirekte Steuern und Sozialabgaben setzen? Was der Bürger nicht so offensichtlich sieht, tut auch nicht so sehr weh?

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Baugewerbe mit Einbruch bei den Auftragseingängen – kein Grund zur Sorge!

Claudio Kummerfeld

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Baugewerbe mit Rückgang bei den Aufträgen

Das deutsche Baugewerbe verzeichnet einen Rückgang der Auftragseingänge. Krise? Weit gefehlt, so möchten wir meinen. Wie heute offiziell vermeldet wurde, sind die Auftragseingänge im Juli im Vergleich zu Juni um 5,6 Prozent gesunken, und im Vergleich zu Juli 2019 um 4,9 Prozent. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2020 sank der reale Auftragseingang im Baugewerbe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent. Warum diese Rückgänge noch kein Problem sind? Nun, die Aussagen der Statistiker deuten dies an.

Denn der Auftragseingang im Juni 2020 war aufgrund von Großaufträgen ungewöhnlich hoch ausgefallen. Und der Auftragseingang im Juli 2019 war der höchste jemals in einem Juli gemessene Wert. Von daher war es für den Juli 2020 auch schwer, im Vergleich zu diesem Rekord-Ausgangswert noch mal eine Steigerung hinzulegen. Und aktuell darf man ja auch noch ergänzen, dass im Zuge der Coronakrise verständlicherweise einige wirtschaftliche Abläufe wie Bauaufträge oder Bauanträge bei Ämtern verschoben werden oder sich verzögern. Wenn man das bedenkt, dann sind diese Auftragsrückgänge im Baugewerbe noch eher mild ausgefallen. So schreiben die Statistiker vom Statistischen Bundesamt auch Zitat „Gründe für diese negative Entwicklung sind neben möglichen Einflüssen der Corona-Pandemie auch das sehr hohe Niveau des Vorjahres“.

Die am Anfang des Artikels genannten Prozentveränderungen waren real, saison- und kalenderbereinigt gerechnet. Die nominalen Veränderungen fielen noch viel kleiner aus. Der Auftragseingang im Baugewerbe betrug im Juli 2020 rund 7,5 Milliarden Euro. Das waren nominal (nicht preisbereinigt) 2,5 % weniger gegenüber dem Höchststand im Juli 2019. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Auftragseingänge in den ersten sieben Monaten 2020 nominal um 0,5 %.

Grafik zeigt Verlauf der Auftragseingänge im Baugewerbe

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Coronakrise und Insolvenzen: Ab 01.Oktober kommt die Pleite-Welle

Markus Fugmann

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Aufgrund der Coronakrise hat die Bundesregierung bekanntlich beschlossen, das Insolvenzrecht zeitlich begrenzt auszusetzen und damit die Pflicht zur Anmeldung einer Insolvenz ausser Kraft zu setzen – gleichwohl droht nun bereits in der nächsten Woche eine massive Pleite-Welle. Denn ab 01.Oktober müssen jene Unternehmen wieder Insolvenz anmelden, die zahlungsunfähig sind – während überschuldete Firmen erst ab 01.Januar 2021 die Pflicht zur Insolvenz-Anmeldung haben.

Wie viele der von der Coronakrise betroffenen Unternehmen in Deutschland müssen dann als ab nächster Woche Insolvenz anmelden? Volker Römermann, unter anderem Fachanwalt für Insolveznrecht, sagt: über 90% der betroffenen Firmen werden dann ab 01.Oktober Insolvenz anmelden müssen, denn so hoch sei die Zahlungsunfähigkeits-Quote bei allen Insolvenzen – Überschuldung und damit die Pflicht zur Insolvenzanmeldung erst ab 01.Januar 2021 sei dagegen bei weniger als 10% der Fall.

Coronakrise: Jetzt kommt der Schmerz!

Das bedeutet: hunderttausende Firmen in Deutschland werden wohl zeitnah Insolvenz anmelden! Das wird viele Arbeitsplätze kosten. Der durch die Coronakrise ausgelöste Schmerz wurde also lediglich in die Zukunft verschoben – und diese Zukunft und damit der große Schmerz kommt nun also im Oktober, „buchstäblich am 01.Oktober“, sagt Römermann im Interview mit Florian Homm. Zwischen Januar und August diesen Jahres war die Zahl der Insolvenzen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr sogar rückläufig – da hat sich nun viel aufgestaut, was sich nun in einer Pleite-Welle entladen dürfte!

Und der Schmerz geht dann ab 01.Januar 2021 weiter, denn viele Firmen haben in der Coronakrise noch einmal Kredite aufgenommen, seien aber nicht zuletzt dadurch aussichtslos überschuldet, sagt Volker Römermann:

Ab 01.Oktober schlägt die Coronakrise voll durch - es droht eine Welle von Insolvenzen

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