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Aktuell: China und USA einigen sich (angeblich!) auf Rücknahme von Zöllen – Fake News?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Laut Berichterstattung westlicher Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das chinesische Handelsministerium haben sich die USA und China darauf geeinigt, die bestehenden Zölle schrittweise abzuschaffen – allerdings müsse darüber noch eine Einigung erzielt werden:

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Die Aktienmärkte mit einem Freudensprung – aber nach wie vor ist eben unklar, ob diese Einigung auch wirklich erzielt wird und ob die Amerikaner bereit sind, wirklich im Gleichschritt mit China die Zölle abzuschaffen.

Laut „Global Times“-Berichterstattung ist jedoch keine Rede von einer Einigung, vielmehr sei eine solche Einigung Voraussetzung für den Abschluss des Phase1-Deals:

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Was stimmt? Westliche Berichterstattung gegen chinesische Berichterstattung..

19 Kommentare

19 Comments

  1. Avatar

    Thomas

    7. November 2019 08:45 at 08:45

    Die 13200 wurde überrannt, DAX Long entwickelt sehr gut, SL nachgezogen.
    Gold Short entwickelt sich nicht wie erhofft, aber auch gut, SL nachgezogen.

    • Avatar

      Chris

      7. November 2019 19:38 at 19:38

      @Thomas Na, da haben Sie ihn, Ihren Goldshort. HGW!!!

  2. Avatar

    Macwoiferl

    7. November 2019 09:12 at 09:12

    Auf eines haben sich beide Akteure schon zuvor geeinigt:
    Die Märkte perfekt nach oben zu managen.
    Dieses „Gerücht“ wird nun den ganzen Tag Bestand haben: plus 200xx Punkte
    Heute Abend das Dementi, keine 10 Punkte Rückgang.
    So geht es immer weiter – Weihnachtsrally um jeden Preis:
    Als nächstes die Meldung, dass sich Xi und Worst Businessman on Planet Earth zuerst gemeinsam in einem Schreibwarenladen treffen werden.
    Dort werden sie „zuvor“ sich nach je einem Füller umsehen für Greatest Deal.
    The Guardian: Merkel schlägt Pelikan-Füller für Unterzeichnung vor.
    Danach die Meldung dass das chinesische Handelsministerium das Papier stellen wird für das Abkommen.
    100 g, China-US-Flaggen als Wasserzeichen.
    Bloomberg berichtet, dass Xi und D.T. vor der Unterzeichnung zunächst eine gemeinsame Führung durch Mme Tussauds Wachsfigurenkabinett in London genießen werden.
    Reuters meldet, man werde im London Eye auf luftiger Höhe als reizvolle Kulisse abschließen.
    Financial Times: Boris Johnson dementiert Abschluss in London, DAX stürzt um 8 Punkte.
    Global Times China meldet, das Abkommen werde um ein paar Tage verschoben, Xi habe im Schreibwarenladen die falschen Füllerpatronen bekommen. DAX stürzt um weitere 2 Punkte.
    Reuters: Xi und Trump gemeinsam in München gesichtet. Beim Herrenausstatter auf der Suche nach einem Anzug, um für Phase 1 gut gekleidet zu sein.
    Bloomberg: Xi und Trump tauschen Socken aus. Beim shoppen verwechselt.
    Fox News: Xi und Trump werden sich bei Farmer Henry Pidelnews in Tobalworth/North Dakota im Schweinestall treffen und dort abschließen.
    Dax durchbricht 50.000. Gold gibt es gratis. Einzelhändler melden leere Regale schon 14 Tage vor Weihnachten.

    Verarsche?

    Na, ihr kauft doch alle, also wohl nicht, oder?

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      aweb

      7. November 2019 09:26 at 09:26

      Weltklasse :-):-)

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      susiklatt

      7. November 2019 09:29 at 09:29

      danke für den amüsanten Beitrag. Bei den ersten 4 Zeilen hatte ich genau das Gleiche gedacht.
      Also auf zu neuen Höhen….

    • Avatar

      Neutralo

      7. November 2019 09:34 at 09:34

      @Macwoiferl. Langsam nerven die zynischen Kommentare von jemanden, der die Börsenhausse schon seit längerer Zeit verpasst hat. Schreiben Sie sich doch ihren Frust woanders von der Seele. Die Masse der Leser will am Kapitalmarkt Geld verdienen, egal in welcher Richtung und nicht ständig lesen, wie blöde alle Anleger sind, die am Markt handeln. Es gibt bestimmt gute Satireseiten.

      • Avatar

        Thomas

        7. November 2019 09:53 at 09:53

        „Die Masse der Leser will am Kapitalmarkt Geld verdienen, egal in welcher Richtung“
        Perfekt👏
        Ein Gewinn kennt keine Richtung

        • Avatar

          Revisor

          7. November 2019 12:26 at 12:26

          ..Ein Gewinn kennt keine Richtung…
          @Thomas
          Perfekt ;-)

      • Avatar

        Revisor

        7. November 2019 12:24 at 12:24

        @Neutralo…Die Masse der Leser will am Kapitalmarkt Geld verdienen…
        Den Kommentaren nach, will die Masse der Leser hier, habe ich so ein Gefühl, die DDR2.0 und hat entweder keine Ahnung von Kapitalmärkten oder ist aus dem Geld, sitzt ganz schön tief im Minus und übt sich aus Frust am Versagen in Kritik an allem und jedem was Erfolg hat.

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      Thomas

      7. November 2019 09:42 at 09:42

      „Dax durchbricht 50.000. Gold gibt es gratis“😀
      …darauf spekuliere ich😂
      DAX kauft das Deal-Theater ab. Den Selbstläufer auszunutzen ist ein Muss (VIX, VDAX-NEW im Auge behalten). Die Posis explodieren regelrecht👌…bis auf GOLD😒

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        Revisor

        7. November 2019 12:54 at 12:54

        @Thomas
        Für Sie ist es ein Selbstläufer, der Rest hier handelt entweder gar nicht oder dem Anschein nach eigene Visionen und Überzeugungen oder sonst was, aber nicht die Realität.
        :-)

    • Avatar

      Goldsammler

      7. November 2019 09:55 at 09:55

      Scheinbar, bin ich nicht der einzige, dem das auf die E. geht.
      Danke

    • Avatar

      Michael

      7. November 2019 10:39 at 10:39

      @Macwoiferl, super Kommentar! Ich hoffe, Sie lassen sich von den paar wenigen Miesepetern nicht abschrecken. Auch wenn die zu wissen glauben, was die Masse der Leser will oder nicht will.

      Ein Tipp an die genervten Miesepeter: Kommentare von Macwoiferl einfach nicht lesen. Das ist gar nicht so schwer ;)

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    aweb

    7. November 2019 09:21 at 09:21

    Die Märkte preisen den angeblich stufenweisen Wegfall der Zölle zwischen China und den USA, als würde die Welt dadurch besser da stehen als jemals zuvor?! Es wird lediglich etwas zurückgenommen, was vor dem sog. Handelskrieg nicht vorhanden war…

    Weder hat sich China den Märkten komplett geöffnet, noch ist ein nie da gewesener Deal mit MEHRwert zustande gekommen, was die Höchststände der Märkte rechtfertigen könnte – fundamental in den USA schon dreimal nicht.

  4. Avatar

    Macwoiferl

    7. November 2019 10:06 at 10:06

    @Neutralo: Verpasst? Der DAX erreicht gerade mal wieder den Stand von 2017.
    Nichts wäre einfacher als noch mitzufahren im Zug. Denn der Crash wird niemals kommen.
    Im Gegensatz zu früher herrscht heute Deppenrallye.
    Jede Hausfrau kann da Geld machen – keine Kunst!
    Frust?
    Mmh. Womöglich weil mein Haus heute nur das fünffache des Bauwerts brächte?
    Also, ich habe eher Spaß beim Kommentieren.
    Die sachliche Merkel-Welt ist doch nur langweilig.
    A bissl Zynismus würzt!

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    Ironi -Satiri

    7. November 2019 10:16 at 10:16

    @ Macwoiferl, nur weiter so, die höchste Elite der Weltmächte verhält sich wirklich wie Verhaltensgestörte.
    Dem Neutralo gefällt anscheinend ,dass die Börse ein Casino geworden ist, welches von einigen Gestörten
    gesteuert wird. Zudem , nicht Alle die das kritisieren verlieren ihr Geld, es gibt auch einige grosse Nummern
    die an der Seitenlinie an der immer grösseren Fallhöhe ihre Freude haben. ( Gruss von Warren Buffett,
    Ray Dalio u.Jeffrey Gundlach.)Der Neutralo wird sicher an seinen zusätzlichen Tradinggewinnen Freude haben, obwohl Alle wissen müssten ,dass solche Übertreibungen immer ins Desaster führten.
    Beunruhigend ist nur, dass die gleichen Wirrköpfe die Macht haben für den roten Knopf, der die Welt etwa 50mal zerstören könnte.

  6. Avatar

    Shorti

    7. November 2019 12:57 at 12:57

    @ Revisor, der Neutralo tönt sehr nach „Roberto“ Auch als Trader würde ich jetzt eher Shorts probieren.
    Oder denken Sie Buffett , Dalio u.Gundlach seien Dummköpfe ?

    • Avatar

      Revisor

      7. November 2019 13:46 at 13:46

      @Shorti bin ganz bei Ihnen, bei 13290 mit Optionschein MarketRein SL13390
      Die dreimonatige Rallyphase haben Sie hoffentlich nicht geshortet?

    • Avatar

      Roberto

      7. November 2019 16:35 at 16:35

      Hallo @Shorti, ich bin seit letzter Woche an der Seitenlinie, weil ich für diese Woche eigentlich sinkende Kurse erwartet hatte. Da ich mich geirrt habe und bei den Marken aktuell keine Longs platzieren möchte, schaue ich zu und hoffe jetzt mit den Bären damit ich wieder einsteigen kann. Viel Erfolg also mit den Shorts…wäre endlich mal an der Zeit. Denn sämtliche Indikatoren glühen schon seit Tagen dunkelrot.

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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