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Aktuell: China will laut Insiderberichten keine oder weniger US-Staatsanleihen kaufen! Aktien, US-Anleihen und Dollar fallen

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FMW-Redaktion

Es kommt Bewegung in die Märkte! Laut einem Insider-Bericht planen chinesische Offizielle, die für das Reich der Mitte die Devisenreserven verwalten, entweder weniger oder gar keine US-Staatsanleihen mehr zu kaufen! Der Grund: die US-Anleihen seien im Vergleich zu anderen Assets unattraktiver geworden, dazu komme, dass Peking Spannungen mit den USA erwarte und davon ausgehe, dass die USA Handelssanktionen verhänge (Trump hatte das zuletzt mehrfach anklingen lassen) – daher sei Zurückhaltung beim Kauf von US-Schulden angezeigt!

Das läßt die Rendite der 10-jährigen US-Anleihe weiter steigen (sprich der Kurs fällt) – sie liegt aktuell bei 2,573% und ist damit charttechnisch nach oben ausgebrochen!

Die Aktienmärkte fallen, der Dollar ebenso – jetzt wird es spannend! China zeigt seine Muskeln – und trifft die Amerikaner an iherer empfindlichsten Stelle: der immensen Verschuldung!

Und: das dürfte nun der Auslöser sein für eine längst überfällige Korrektur der US-Aktienmärkte! Unverhofft kommt oft – die Märkte sahen keinerlei Risiken mehr, und jetzt kommt gleich ein ganz dickes Risiko in den Markt!


Da war die Stimmung noch gut: Treffen von Trump und Xi Xinping mit Ehefrauen in Mar-a-Lago

11 Kommentare

11 Comments

  1. John

    10. Januar 2018 14:00 at 14:00

    Für die Amis wird es nun höchste Zeit ein Teil ihreres Dollarvermögen in die Kryptowährungen wie Bitcoin, Etherium oder Litecoin zu investieren bzw. wandeln. Dort können die Chinesen nicht so leicht Einfluss nehmen.

  2. Carsn

    10. Januar 2018 14:01 at 14:01

    Vielleicht sollten die FX Trader noch mal darüber nachdenken, ob der Dollar schwächer wird, wenn die US Renditen steigen……

  3. PK

    10. Januar 2018 14:05 at 14:05

    das wirklich interessante ist vor allem, daß die US-Staatsanleihen mit Schwäche reagieren, aber gleichzeitig trotz steigender US-Zinsen auch der Dollar schwach ist.
    Das bedeutet, daß dieser Zinsantieg eben keiner mehr ist, der auf Stärke der US-Wirtschaft beruht, sondern auf dem Risiko, US Staatsanleihen zu halten.
    Meines Erachtens wird der Moment, wo Staatsanleihen als riskantes Investment betrachtet werden der echte Gamechanger in den nächsten Jahren sein. Vielleicht ist das heute das erste Alarm Zeichen !

  4. Carsn

    10. Januar 2018 14:30 at 14:30

    passt auch gut zu der Meldung von gestern, das China keinen westlichen Müll mehr importiert……

  5. Marcus

    10. Januar 2018 15:21 at 15:21

    Sturm im Wasserglas, mehr nicht.

    • Michael

      10. Januar 2018 15:50 at 15:50

      Stimmt, ist schon wieder alles vorbei und auf dem Rückzug. Feiern wir eben weiter…

    • Olaf

      10. Januar 2018 19:24 at 19:24

      Das glaube ich nicht. Das Wasserglas ist zum Überlaufen voll. Die Chinesen rütteln am Tisch wo das Glas steht..

      • Michael

        10. Januar 2018 20:35 at 20:35

        Aber den Tisch interessiert das nicht, das Glas schon zweimal nicht, zumindest heute. Ich schaue die USD-Kurse, und mir wird schlecht…

  6. Jens

    10. Januar 2018 18:47 at 18:47

    Strong Long!!!

  7. Michael

    10. Januar 2018 22:59 at 22:59

    Kompletter Stillstand an den US-Börsen seit Stunden. Manchmal erinnern mich die Vollpfosten an enthemmte Jugendliche, die niemals gelernt haben, dass es Grenzen gibt. Die mitten in einer pubertären Orgie feststellen müssen, dass die Eltern unvermutet nach Hause kommen. Und anstatt aktiv darauf zu reagieren, handeln sie feige, indem sie sich in die Besenkammer oder unter die Bettdecke verkrümeln, in der Hoffnung, dass morgen alles einfacher wird, die Eltern derweil den Saustall aufgeräumt haben werden und sich freuen, dass die Sprösslinge wohlbehalten die Nacht überstanden haben.

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Aktien

Deutsche Telekom: Erwartungen leicht übertroffen und höhere Dividende

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Die Deutsche Telekom hat heute früh ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 20,26 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 19,16/erwartet ca 20).

Der Gewinn (EBITDA bereinigt) liegt bei 5,649 Milliarden Euro (Vorjahresquartal 5,015/erwartet 5,6).

Der „bereinigte Konzernüberschuss“ sinkt im Jahresvergleich aber von 2,66 Milliarden auf 796 Millionen Euro. Grund dafür ist, dass man im 4. Quartal 2017 aufgrund der US-Steuerreform von einem positiven Einmaleffekt in Höhe von 1,7 Milliarden Euro profitierte. Deswegen der große Gewinn im Vorjahresquartal. Rechnet man die 1,7 Milliarden Euro raus, ist die Differenz zum aktuellen Ergebnis kaum noch vorhanden.

Die Dividende soll von 65 Cent auf 70 Cent je Aktie steigen.

Der freie Cashflow steigt im Jahresvergleich von 1,09 auf 1,47 Milliarden Euro.

Die Anzahl der Mitarbeiter sinkt binnen 12 Monaten von 217.349 auf 215.675.

Im Unternehmen zeig man sich zufrieden. Zitat:

„Wir haben unsere Versprechen gehalten und sind auch 2018 weiter gewachsen“, sagte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Unser Wachstumsprofil mit einer starken Präsenz auf beiden Seiten des Atlantiks zusammen mit unserer enormen Investitionskraft ist in der Branche einzigartig.“ Erneut stiegen die Investitionen des Konzerns auf einen Rekordwert. Der Cash Capex vor Ausgaben für Mobilfunkspektrum erreichte 12,2 Milliarden Euro. Damit investierte der Konzern in den vergangenen vier Jahren weltweit mehr als 46 Milliarden Euro. Davon rund 21 Milliarden Euro in Deutschland. Hinzu kamen mehr als 14 Milliarden Euro für Mobilfunklizenzen. Der Erfolg dieser massiven Investitionen zeigt sich an den zahlreichen gewonnenen Netztests in den vergangenen Jahren und vor allem im ungebrochen starken Kundenwachstum, auf beiden Seiten des Atlantiks.

Deutsche Telekom
Foto: Qualle CC BY-SA 3.0

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Aktien

Facebook Analyse: Bullischer Keil auf EMA 200!

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Bis Mitte letzten Jahres profitierte das Wertpapier von Facebook über Jahre hinweg von steigenden Notierungen, seit 2012 und einem Kursstand von grob 20,00 US-Dollar kletterte das Papier bis Ende Juli letzten Jahres auf ein Verlaufshoch von 218,62 US-Dollar. Bekannte Skandale und allgemeine Schwäche bei Technologiewerten zum Jahresende zwangen das Wertpapier in den Bereich von 123,00 US-Dollar wieder abwärts. Dort fand Facebook jedoch einen tragfähigen Boden vor und konnte zuletzt dynamisch über das wichtige 61,8 % Fibonacci-Retracement sowie den gleitenden Durchschnitt EMA 50 und nicht zuletzt 200-Tage-Durchschnitt bei grob 159,00 US-Dollar springen. Nun nutzt die Aktie jenen Widerstandsbereich als Unterstützung, braucht aber noch einen letzten Anreiz für einen dynamischen Ausbruch. Spekulativ wäre jetzt eine günstige Gelegenheit Long-Positionen sukzessive aufzubauen.

Long-Chance bei Facebook

Darüber hinaus steckt Facebook noch in einem bullischen Keil, in der Charttechnik besitzt diese Formation sehr bullische Charakterzüge und könnte nicht besser positioniert sein. Der übergeordnete Zielbereich kann um das 38,2 % Fibo sowie der Kursmarke von rund 182,10 + X US-Dollar beziffert werden. Ein Vorläufiges Ziel lasst sich an den aktuellen Jahreshochs bei 172,47 US-Dollar ausmachen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird an dieser Stelle als vergleichsweise hoch eingeschätzt, ein Stop sollte das Niveau von 153,00 US-Dollar und dem EMA 50 vorerst aber nicht überschreiten. Sollte die Verlustbegrenzung jedoch nachhaltig unterschritten werden, währen sofortige Abgaben auf die Jahrestiefs aus 2018 bei 123,02 US-Dollar anzunehmen. Eine anschließende Doppelbodenphase könnte einsetzen, falls sich der Wert nicht all zu schwach präsentiert.

Einstieg per Market-Buy-Order : 162,29 US-Dollar
Kursziel : 172,47 / 182,10 US-Dollar
Stop : < 153,00 US-Dollar
Risikogröße pro CFD : 9,29 US-Dollar
Zeithorizont : 1 – 2 Monate

Facebook




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Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktien

Walmart Analyse: Gute Quartalszahlen lassen Aktie steigen

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Am Dienstag hat der größte US-Einzelhändler Walmart Zahlen zum letzten Quartal vorgelegt und positiv überrascht. Dabei konnte der Umsatz im letzten Quartal auf 138,8 Mrd. US-Dollar gesteigert werden, im Vorjahreszeitraum wurden dagegen nur 136,3 Mrd. US-Dollar umgesetzt. Erwartet wurden hier aber rund 139 Mrd. US-Dollar, trotzdem griffen Anleger zu! Der Gewinn konnte je Anteilsschein auf 1,41 US-Dollar gesteigert werden, im Vorjahresquartal betrug der Gewinn 1,33 US-Dollar.

Der Kursverlauf der letzten Jahre seit Ende 2015 ist aufwärts gerichtet, die Aktie kann einen intakten Aufwärtstrend vorweisen und markierte zuletzt Anfang 2018 ein Rekordhoch bei 109,98 US-Dollar. Anschließend aber geriet der Wert in eine volatile Seitwärtsbewegung, die bis heute anhält und eine große Schwankungsbreite aufweist. Zuletzt aber griffen Bullen wieder durch, seit Jahresbeginn herrscht wieder ein kleinerer Aufwärtstrend. Nun notiert die Aktie über dem Niveau von rund 100,00 US-Dollar und dürfte sich bei anhaltender Nachfrage weiter positiv entwickeln. Zudem deutet sich eindeutig eine inverse SKS-Formation zwischen 85,78 und rund 100,00 US-Dollar an!

Long-Chance bei Walmart

Im vorliegenden Fall nach Ausbruch über das Niveau von rund 100 US-Dollar könnte Walmart im weiteren Verlauf an seine Zwischenhochs aus Mitte November bei 106,21 US-Dollar wieder anknüpfen, darüber bestünde sogar die Möglichkeit eines Kurszuwachses an die Rekordstände aus 2018 bei 109,98 US-Dollar. Für dieses Szenario bietet sich durchaus auf aktuellen Niveau noch eine Long-Position an, ein Stop sollte jedoch das Niveau von 98,00 US-Dollar wegen eines potenziellen Pullbacks noch nicht überschreiten. Auf der Unterseite könnte ein Abpraller vom aktuellen Kursniveau einen Rücksetzer zurück auf zunächst 100,00 US-Dollar bedeuten. Aber erst darunter sollten sich größere Abgaben zurück an 93,00 und womöglich noch 85,78 US-Dollar anschließen. Spätestens an der übergeordneten Trendlinie um 80,00 US-Dollar sollte es für einige Wochen wieder rauf gehen.

Einstieg per Market-Buy-Order : 102,20 US-Dollar
Kursziel : 106,21 / 109,98 US-Dollar
Stop : < 98,00 US-Dollar
Risikogröße pro CFD : 4,20 US-Dollar
Zeithorizont : 3 – 6 Wochen

Walmart




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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