Folgen Sie uns
jetzt kostenfrei anmelden fĂĽr das DAX-Signal

Asien

Aktuell: Chinas Ministerpräsident warnt vor Abwärtsdruck der chinesischen Wirtschaft

Soeben Aussagen des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang im staatlichen chinesischen Radio..

Veröffentlicht

am

Soeben Aussagen des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang im staatlichen chinesischen Radio:

– wir sind zuversichtlich, unsere Wachstumsziele fĂĽr dieses Jahr zu erreichen (FMW: die Zielvorgabe fĂĽr 2018 liegt bei 6,5% BIP-Wachstum)

die Wirtschaft steht vor wachsendem Abwärtsdruck

– werden zielgerichtete MaĂźnahmen ergreifen, um größere Schwankungen der Wirtschaft zu vermeiden


Chinas Ministerpräsident Li Keqiang
By Pablo Tupin-Noriega – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41407626

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Asien

ifo: Weltwirtschaftsklima zum dritten Mal in Folge gefallen und nun so schlecht wie seit 2016 nicht mehr

Das Weltwirtschaftsklima ist laut dem Münchner ifo Institut nun das dritte Quartal in Folge rückläufig und nun im 4.Quartal 2018 so schlecht wie seit dem Jahr 2016 nicht mehr..

Veröffentlicht

am

Das Weltwirtschaftsklima ist laut dem Münchner ifo Institut das dritte Quartal in Folge rückläufig und nun im 4.Quartal 2018 so schlecht wie seit dem Jahr 2016 nicht mehr:


(Grafik: ifo Institut; durch anklicken vergrößern)

Im 1.Quartal 2018 lag das Weltwirtschaftsklima noch bei 26,0, im 2.Quartal 2018 dann bei 16,5, im 3.Quartal bei 2,9 – nun nun also bei -2,2.

 

Auffallend ist, dass nur in den USA und Lateinamerika die Lage noch gut zu sein scheint, wie ein Blick auf die Ergebnisse aus den Weltregionen zeigt:

 

(Grafik: ifo Institut; durch anklicken vergrößern)

 

Das ifo Institut erstellt das Weltwirtschaftsklima seit dem Jahr 1981 – bei der aktuellen Umfrage antworteten  1.230 Experten aus 119 Ländern auf die Fragen des ifo im Hinblick auf ihre Einschätzung der jeweiligen Konjunktur.

 

Dazu schreibt ifo-Chef Clemens Fuest zusammenfassend:

„Das ifo Weltwirtschaftsklima ist das dritte Mal in Folge zurĂĽckgegangen. Der Indikator sank im vierten Quartal von +2,9 auf -2,2 Punkte. Die Lagebeurteilung verschlechterte sich stark, sie liegt aber immer noch ĂĽber ihrem langjährigen Durchschnitt. Auch die Erwartungen gingen deutlich zurĂĽck. Das Wachstum der Weltwirtschaft flaut ab.

Das Wirtschaftsklima verschlechterte sich insbesondere in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Mit Ausnahme Lateinamerikas fielen die Erwartungen deutlich stärker als die Beurteilung der aktuellen Lage. Dagegen zog das Wirtschaftsklima in Lateinamerika an aufgrund optimistischerer Erwartungen. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften blieb das Wirtschaftsklima weitgehend unverändert. Hier zeigt sich aber eine Zweiteilung: Während sich in den USA die Lagebeurteilung und die Erwartungen verbesserten, kühlten sie in der Europäischen Union ab.

Den Experten zufolge schlagen sich die verschlechterten weltweiten Erwartungen insbesondere in einem schwächeren privaten Konsum nieder, während die erwartete Investitionstätigkeit nicht weiter zurĂĽckgeht. Die Befragten erwarten zudem ein deutlich schwächeres Wachstum des Welthandels, wohl auch, weil sie nicht davon ausgehen, dass bestehende Handelsbarrieren abgebaut werden. Insgesamt rechnen sie mit einem Anstieg des Welt-Bruttoinlandsprodukts von durchschnittlich 3,6 Prozent in den kommenden Jahren.“

Im Grunde geben diese Daten wohl eine Erkläung dafür, warum etwa die Aktienmärkte Europas und Chinas deutlich schwächer tendierten in den letzten Monaten als etwa die US-Aktienmärkte..

weiterlesen

Asien

TĂĽrkei: Inflation explodiert weiter auf jetzt 24,5%, Produzentenpreise sogar +46%

Veröffentlicht

am

Die Inflation (Verbraucherpreise) in der Türkei grassiert immer weiter. Sie kennt kein Halten mehr. Von August auf September ist sie gesprungen von 17,9% auf jetzt 24,52%. Wahnsinn! Und nicht nur das. Die Produzentenpreise steigen von 32% auf 46%, und das auch innerhalb nur eines Monats. Das ist umso dramatischer, weil höhere Preise von Produzenten ja letztlich in der Preiskette immer an denjenigen weitergegeben werden, der die Produkte bezahlt. Und das ist immer der Verbraucher!

Da die Produzentenpreise nicht von heute auf morgen, sondern immer mit gewisser Verzögerung bei den Endkunden ankommen, sollte diese enorme Steigerung der Produzentenpreise die Verbraucherpreise wohl noch weiter anheizen. Im Januar lag die Inflationsrate noch bei 10%, und jetzt schon bei 24,5%. Man kann es nicht oft genug betonen, dass dies eine dramatische Entwicklung fĂĽr die TĂĽrkei darstellt! Lebensmittelpreise fĂĽr die Endverbraucher steigen mit 27,7% sogar noch stärker als der Durchschnitt, Transportpreise (Energie) steigen um 36%. Euro vs TĂĽrkische Lira bewegt sich derzeit ĂĽberhaupt nicht. US-Dollar vs Lira steigt nur leicht – das dĂĽrfte aber aktuell mehr am Dollar selbst liegen als an der Lira.

Hier zwei Grafiken fĂĽr die Verbraucherpreise.

TĂĽrkei Verbraucherpreise

TĂĽrkei Verbraucherpreise

Hier die Grafik fĂĽr die Produzentenpreise.

TĂĽrkei Produzentenpreise

weiterlesen

Asien

TĂĽrkei: Wirtschaft vor dem Absturz!

Die tĂĽrkische Wirtschaft steht buchstäblich vor einem Winter – droht der baldige Kollaps?

Veröffentlicht

am

Einkaufsmanagerindex der Industrie stĂĽrzt ab

Die türkische Wirtschaft steht buchstäblich vor einem Winter! Das zumindest legt der neueste türkische Einkaufamanagerindex nahe, der gemeinsam von der Istanbuler Handelskammer und Markit berechnet wird. Demnach fiel der Einkaufsmanagerindex von 46,7 im August auf nun 42,7 und verzeichnete damit den größten Rückgang seit dem Jahr 2009! Damit fiel der Einkaufsmanagerindex für die türkische Industrie den sechsten Monat in Folge und handelt nun weit unter der Marke von 50, die die Grenze zwischen Expansion und Kontraktion signalisiert.

Einer der zentralen Faktoren für die Verunsicherung bei den befragten Einkaufsmanagern is der Verfall der Lira, die seit Jahresbeginn 40% an Wert zum US-Dollar verloren hat. Für die in der Regel in Dollar hoch verschldeten Firmen und Konsumenten der Türkei wirkt die Schwäche der Lira zum Dollar wie ein Hebel in Sachen Verschuldung.

Gleichzeitig steigt die Inflation deutlich – so werden beispielsweise ab heute erneut Strompreiserhöhungen wirksam, die den Strompreis fĂĽr private Haushalte um weitere 9% und fĂĽr Industriebetriebe um 18,6% verteuern (und damit die Inflation weiter befeuern) – das ist der dritte Monat in Folge mit Erhöhungen des Strompreises.

Bekanntlich ist Staatspräsident Erdogan gegen Zinsanhebungen (sie wĂĽrden die Inflation erhöhen, meint Erdogan) – die tĂĽrkische Notenbank unter seinem Schwiegersohn Albayrak hat kĂĽrzlich dennoch den Leitzins in einem einzigen Schritt um 6,25% erhöht, um die Märkte zu beruhigen.

 

Lira-Kollaps, Inflation – Firmen können häufig notwendige Materialien nicht mehr beschaffen

Aber die Stimmung in der tĂĽrkischen Wirtschaft verdĂĽstert sich immer mehr. Ihre Kosten steigen wegen des Lira-Verfalls in bisher ungekanntem Tempo und zwingen die Firmen damit, diese Kosten an die Verbraucher weiter zu geben wie Markit und die Istanbuler Handelskammer konstatieren:

„For the second straight month, record increases were seen for both input costs and output prices amid weakness of the Turkish lira.“

Viele tĂĽrkische Firmen haben offenkundig wegen der massiv gestiegenen Preise inzwischen sogar Schwierigkeiten, die fĂĽr ihre Produktion notwendigen Materialien zu beschaffen – dadurch verzögern sich die Lieferzeiten so stark wie seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 2005 nicht mehr:

„Meanwhile, current difficulties meant that suppliers were sometimes unable to source materials, leading to delays in the receipt of purchases. Supplier lead times lengthened to the greatest extent since the survey began in June 2005.“

Andrew Harker, Associate Director bei IHS Markit, bringt die desaströse Lage auf den Punkt: Kunden verzichten auf neue Aufträge, Lieferketten funktionieren nicht mehr:

“There was little respite for Turkish manufacturers in September as business conditions remained challenging to say the least. Strong inflationary
pressures were again in evidence, with clients deterred from committing to new orders and the supply chain impacted.”

Die TĂĽrkei ist wohl das schwächste Glied der Kette der Emerging Markets: massives Handelsbilanzdefizit, hohe Dollar-Verschuldung von Firmen und Konsumenten, dazu die ErschĂĽtterung des Vertrauens in Politik und Notenbank des Landes – all das ist ein giftiger Cocktail, der seine Wirkung nun voll entfaltet..

weiterlesen

Anmeldestatus

Online-Marketing

Online-Marketing hier bei uns! Ihr Unternehmen / Pressefach auf finanzmartwelt.de = Effektives Online-Marketing
Höchst personalisierbare Strategien
Faire Preise
Pressefächer und Meldungen
Content relevante Artikel und mehr
Jetzt informieren

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

SchlieĂźen