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Aktuell: Continental-Aktie +5% nach Gewinnwarnung – was ist denn hier los?

Redaktion

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Was ist denn hier los? Sind die Börsianer, die noch nicht am Strand liegen, besoffen? Heute Nacht hat der Dax-Konzern Continental eine saftige Umsatz- und Gewinnwarnung veröffentlicht (hier die Details). Eigentlich hätten wir Kleingeistigen bei FMW damit gerechnet, dass diese Nachricht den ganzen Dax hätte negativ beeinflussen können. Denn eine negative Continental-Aktie (Autozulieferer) sollte doch auch BMW, Daimler und Volkswagen negativ beeinflussen?

Pustekuschen! Was man jetzt gerade sieht, ist mehr als erstaunlich. Die Continental-Aktie steigt gegenüber gestern Abend um 5,3%. Die Daimler-Aktie steigt 2,6%. Ähnlich stark steigt gerade die Aktie von Volkswagen. Wie kann das denn bitte sein? Hört man sich aktuell bei Börsianern um, dann ist die lapidare Erklärung (sinngemäß ausgedrückt): Weil Autowerte wie Daimler schon Warnungen veröffentlicht hatten, und weil zum Beispiel auch der größte Chemiekonzern der Welt BASF in seiner Warnung ausdrücklich auf die globale Autoschwäche hinwies, hatte man an der Börse unterschwellig schon mit einer Warnung von Conti gerechnet.

Somit scheint die aktuelle Warnung von Conti nicht ganz so schlimm auszufallen, wie manche Beobachter befürchtet hatten. Was für eine Logik. Und so steigt der Dax nach einer deftigen Gewinnwarnung von Continental aktuell um 115 Punkte gegenüber gestern Abend. Prost Mahlzeit. Ach ja, und der eher schwächelnde Euro (im Zuge der anstehenden EZB-Sitzung am Donnerstag) hilft auch mit beim steigenden Dax.


Die Conti-Aktie seit Juni.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Sven

    23. Juli 2019 12:05 at 12:05

    Absurdistan live in Frankfurt.
    Der DAX wie ein Junkie in der Vorfreude auf den nächsten Schuss mit billigem Geld.
    Was passiert aber, wenn Mario der dealer am Donnerstag nicht den nächsten Schuss verpasst und lieber abwartet?
    Wie auch immer – irgendwann wird die Dosis so groß, dass der dealer dem Abhängigen so viel gibt, dass er sich den „goldenen Schuss“ verpasst.

  2. Avatar

    Dirk Hadenfeldt

    23. Juli 2019 12:10 at 12:10

    Ich denke es sind eher Chinesen die bei Daimler einsteigen. Das treibt alles was mit Autos hat nach oben. Oder sooooo???

    • Avatar

      Shong09

      23. Juli 2019 16:54 at 16:54

      Sehe ich auch so, und laut Koch Erholung in China

  3. Avatar

    Übelkeit

    23. Juli 2019 14:53 at 14:53

    Charttechnik treibt den gesamten Index hoch.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Die Good News-Wall Street

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Besprochen werden die ganz frisch veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten. Auch Thema ist der wohl anstehende neue Konjunkturstimulus.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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