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Anleihen

Aktuell: Cottarelli sieht Möglichkeit für Regierungsbildung; Anleiheauktionen Italiens mit sprunghaft gestiegenen Renditen

Der mit der Regierungsbildung beauftragte Carlo Cottarelli sieht nach eigenen Angaben die Chance für eine Regierungsbildung mit anderen „Politikern“..

Markus Fugmann

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Der mit der Regierungsbildung beauftragte Carlo Cottarelli sieht nach eigenen Angaben die Chance für eine Regierungsbildung mit anderen „Politikern“ – wie er nach dem Trefen mit Italiens Präsident Mattarella gegenüber der Presse erklärte. Die Finanzmärkte mit einer zunächst leicht positiven Reaktion, doch dürfte bei zweitem Hinsehen klar werden, dass Cottarelli zu wenig Rückhalt besitzt, um wirklich eine Übergangs-Regierung zu formen. Den Segen Mattarellas jedenfalls hätte er..

Kurz zuvor hat Italien am Anleihemarkt 10-jährige und 5-jährige Anleihen platziert – mit im Vergleich zur letzten Auktion stark gestiegenen Renditen, was die Entwicklungen der letzten Tage an Italiens Anleihemärkten reflektiert. So war zwar die Nachfrage bei der Auktion der 10-jährigen Anleihe Italiens durchaus ordentlich (Bid-to-cover ratio 1,48; bei der letzten Auktion noch 1,38), jedoch die Rendite mit 3,0% im Vergleich zur letzten Emission (damals 1,7%) deutlich gestiegen.

Bei der 5-jährigen Anleihe mußte Italien eine Rendite von 2,32% bieten (bei der letzten Auktion noch 0,56%) bei einer bid-to-cover ratio von 1,53 (bei der letzten Auktion noch 1,36).

Nach der Auktion zogen die in den Futures gehandelten Renditen für Italiens Staatsanleihen zunächst an, kommen aktuell jedoch wieder etwas zurück (aktuell 3,02%). Die Märkte geben sich der Hoffnung hin, dass es Cottarelli doch irgendwie schaffen wird, eine Regierung zu bilden..


Cottarelli mit Staatspräsident Mattarella
By Presidenza della Repubblica – http://www.quirinale.it/elementi/Continua.aspx?tipo=Foto&key=19323&stampaFoto=yes&w=1280&h=861, Attribution, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=69503440

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Anleihen

Goldpreis vs Anleiherenditen: Eindeutiger Langfristvergleich

Claudio Kummerfeld

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Mehrere Gold-Barren

Der Goldpreis wird von vielen Faktoren beeinflusst. Da wäre zum Beispiel der US-Dollar, und natürlich das allgemeine Risk On/Risk Off-Szenario. Sind die Anleger bereit aufgrund diverser Faktoren mehr Risiko einzugehen, verkaufen sie Gold und kaufen Aktien, und umgekehrt. Je mehr die Notenbanken Geld drucken und je mehr die Staaten sich verschulden, desto wichtiger erscheint vielen Anlegern auf lange Sicht auch Gold als sicherer Fluchthafen vor Inflation, und der Goldpreis steigt.

Aber vor allem werden auch die Anleiherenditen als wichtiger Beeinflussungsfaktor für den Goldpreis herangezogen. Je mehr Rendite man für Staatsanleihen erhält, desto weniger attraktiv ist das zinslose Gold bei Anlegern. Schauen wir daher mal auf den folgenden Chart, ob man langfristig eine echte Verbindung zwischen Gold und Anleiherenditen erkennen kann. Hier sehen wir seit Anfang 2016 in blau den steigenden Goldpreis, der seitdem 69 Prozent zulegen konnte. Die in orange verlaufende Anleiherendite (für zehnjährige US-Staatsanleihen) ist seitdem um 46 Prozent gesunken (langfristig gesunkenes Zinsniveau). Man sieht eine klare negative Korrelation. Je tiefer die Anleiherenditen, desto besser für den Goldpreis. Das jüngste Ansteigen in der Rendite hat dem Goldpreis einige Schwierigkeiten bereitet, und seinen weiteren Anstieg erst einmal ausgebremst.

Chart zeigt Goldpreis gegen Anleiherenditen seit dem Jahr 2016

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Anleihen

Andre Stagge: Steigende US-Rendite, US-Wahl, Aktienmarkt – sein aktuelles Trading

Redaktion

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Der Experte Andre Stagge spekuliert aktuell auf die steigende Rendite für US-Staatsanleihen, und hat daher den Future für Staatsanleihen geshortet (Renditen und Kurse bewegen sich logischerweise immer exakt gegenläufig). Im folgenden brandaktuellen Video erklärt er die derzeitigen Zusammenhänge am Kapitalmarkt. Als da wäre die heutige Wichtigkeit der US-Wahl in Georgia und deren Folgewirkungen auf die US-Politik und die Kapitalmärkte. Auch geht es darum, dass steigende Aktienmärkte und steigende Anleiherenditen dauerhaft nicht parallel existieren können. Denn es ist, wie es ist. Deutlich höhere Renditen machen Anleihen attraktiver und sorgen eigentlich für einen Geldfluss raus aus Aktien.

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Anleihen

Hellmeyer, Halver, Leber und Co – optimistisch ins neues Jahr!

Claudio Kummerfeld

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Wie wird das Börsenjahr 2021 laufen, und wie werden einzelne Anlageklassen wie Aktien, Gold oder Anleihen performen? Dazu äußern sich im folgenden Video Folker Hellmeyer von Solvecon Investment, Robert Halver von der Baader Bank, Frank Fischer von Shareholder Management, Thomas Romig von Assenagon, Dr. Hendrik Leber von ACATIS und Johannes Hirsch von antea. Natürlich hat jeder der hier gezeigten Personen im Detail unterschiedliche Standpunkte. Aber wenn man das große Bild betrachtet, dann herrscht für den Aktienmarkt doch ein recht großer Optimismus. Klar, die Coronakrise scheint mit dem Impfungen ein Ende zu finden, und Joe Biden bringt Ruhe in die Kiste, nach vier chaotischen Trump-Jahren. Aber gelten „Experten“ mit ihren Jahresaussichten nicht oft als Kontra-Indikatoren? Aber gut, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Die Begründungen der Experten sind jedenfalls inhaltlich schlüssig und durchaus nachvollziehbar.

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