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Aktuell: Dämpfer für QE2-Hoffnungen

FMW-Redaktion

Die Hoffnungen auf schnelle Massnahmen durch die EZB erhalten zunehmend Dämpfer. So sagte das österreischische EZB-Mitglied Nowotny vor wenigen Minuten, dass Zentralbanken nicht die einzigen Akteure in der Wirtschaft seien (Subtext: überschätzt unsere Möglichkeiten nicht!). Die Kerninflation, so Nowotny weiter, befinde sich derzeit in einem ausgeglichenen Zustand (Subtext: keine starken Sorgen der EZB wegen zu geringer Inflation!). Jede wAusweitung des QE bedürften genauerer Analysen im Vorfeld.

Namentlich nicht genannte EZB-Insider haben einer Nachrichtenagentur unterdessen informell mitgeteilt, dass die Märkte die Lage in China zu dramatisch zeichnen würden. Man werde die Lage in China und den Schwellenländern zunächst weiter beobachten, aber wohl frühestens Anfang nächsten Jahres eine Entscheidung treffen, so die Quellen weiter. Zunächst gelte es, die Auswirkungen auf die Rohstoffpreise sowie die Entwicklung der Löhne in der Eurozne abzuwarten. Die Anhebung der Anteilsgrenze bei Anleihen auf 33% sei technischer Natur und kein Signal an die Märkte gewesen.

Das dürfte die Erwartungen an die Rede Mario Draghis (heute 15Uhr) dämpfen – der Euro kann sich derzeit etwas erholen..



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