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Konjunkturdaten

Aktuell: Daten zur US-Industrieproduktion

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Soeben wurden offizielle Daten zur US-Industrieproduktion veröffentlicht. Hier die wichtigsten Daten in Kurzform. Die US-Industrieproduktion im Monat Oktober ist um 0,8% gefallen (erwartet -0,4%). Im Jahresvergleich sinkt sie um 1,1%. Die Kapazitätsauslastung der US-Industrie lag im Oktober bei 76,7% (erwartet 77,1%/Vormonat 77,5%).

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Michael

    15. November 2019 16:04 at 16:04

    Also Larry, die heutigen Zahlen noch schnell schönreden, und dann husch, husch, im Sekrechtstart über die 28.000 :)

    • Avatar

      Guru

      15. November 2019 19:30 at 19:30

      Ich warte auch auf „Sekrechstart“😂

      • Avatar

        Michael

        15. November 2019 22:35 at 22:35

        @Guru, mir scheint, Sie warten eher auf die ersten ein bis zwei zarten neuronalen Verknüpfungen Ihrer grauen Zellen. Bis dahin sollten Sie wenigstens lernen, Tippfehler mit den Greifwerkzeugen zu kopieren, anstatt sie noch falscher abzutippen.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +15,2 Mio Barrels (jetzt 484,4 Mio) – Produktion fällt deutlich!

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 484,4 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 15,2 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +9,0 Mio lagen.

Die Benzinbestände wurden mit 247,5 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 10,5 Millionen Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +4,0 Mio.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +11,9 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet.

Die Produktion liegt bei 12,4 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 13,0 Mio in der Vorwoche. Sieh an, ein deutlicher Rückgang!

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +48 Cents auf 25,08 Dollar. Dies wird wohl an der stark rückläufigen Produktion liegen!

Jetzt haben wir die elfte Woche in Folge einen Anstieg in den Lagerbeständen in den USA!


source: tradingeconomics.com

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Europa

Industrieproduktion: Der Absturz wird noch viel schlimmer als 2008!

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Zahnräder greifen ineinander - Industrieproduktion bricht brutal ein

Der Absturz in der deutschen Industrieproduktion wird im Zuge der Coronakrise noch viel schlimmer werden als nach Ausbruch der Finanzkrise 2008. Dies kann man eindeutig ablesen aus den aktuell veröffentlichten Umfragedaten des ifo-Instituts für die deutsche Industrie. Der ifo-Index der Produktionserwartungen ist im März von plus 2,0 auf minus 20,8 Punkte abgestürzt. Dieser Einbruch sei der schärfste seit Beginn der Umfrage 1991. In der Weltfinanzkrise 2008 fiel der Index im November um 13,3 Punkte. Vermutlich ist die Entwicklung noch unterzeichnet, weil die meisten Antworten der aktuellen Umfrage bis Mitte des Monats März eingingen, so das ifo-Institut. Daher könnte man vermuten (so möchten wir es ergänzen), dass die Umfragedaten bis Mitte April eine weitere Verschlechterung aufzeigen? Hier weitere aktuelle Details vom ifo-Institut zur Industrieproduktion im Wortlaut:

Besonders pessimistisch sind die Erwartungen in der Autoindustrie. Der Index fiel von plus 4,2 auf minus 36 Punkte. Auch die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren sehen einen heftigen Rückgang. Der Index fiel von plus 2,9 auf minus 32 Punkte. Im Maschinenbau sank er von minus 10 auf minus 24 Punkte.

„Die Chemiebranche fühlt sich weniger stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen“, sagt Wohlrabe. Der Index ging von minus 2,1 auf minus 10 Punkte zurück. Bei den Herstellern elektronischer Ausrüstungen sank er von minus 0,8 auf minus 11 Punkte.

Alle Branchen sind stark von der Corona-Pandemie betroffen: In der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie im sonstigen Fahrzeugbau fiel der Index auf minus 37 Punkte, bei den Herstellern von Textilien auf minus 24 Punkte, bei den Herstellern von Bekleidung auf minus 22 Punkte. Bei den Herstellern von Metallerzeugnissen sank er auf minus 20 Punkte. Auch die Erzeuger pharmazeutischer Erzeugnisse erwarten einen Rückgang ihrer Produktion (minus 19 Punkte).

Nur bei den Herstellern von Lebensmitteln und Getränken ging der Produktions-Index mit Blick auf die nächsten drei Monate zurück, blieb aber zumindest im positiven Bereich. Bei den Lebensmittelerzeugern sank er von plus 20 auf plus 3,8 Punkte und bei den Getränkeherstellern von plus 27 auf plus 6,4 Punkte.

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Konjunkturdaten

Aktuell: ISM Index (Service) besser – aber vor „lockdown“ erhoben

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Der ISM Index (Dienstleistung; März) ist mit 52,9 deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 44,0; Vormonat war 57,3). Die Daten stammen jedoch aus dem Zeitraum bis Mitte März, erfassen also den „lockdown“ noch nicht. Erst bei der nächsten Veröffentlichung in vier Wochen wird das wirklich erfaßt..

Die Komponenten:

– Beschäftigung 47,0 (Vormonat war 53,1)

– Auftragseingang 52,9 (Vormonat war 56,2)

– Preise 50,0 (Vormonat war 55,5)

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