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Aktuell: Deal USA-China zu 90% fertig – laut US-Finanzminister Mnuchin

Markus Fugmann

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US-Finanzminister Steve Mnuchin hat soeben in einem Interview mit dem US-Finanzsender CNBC gesagt, dass der Deal zwischen den USA und CHina zu 90% fertig sei. Er hoffe, dass es zu einem Deal komme – aber er werde nicht darüber spekulieren, wann das passiere!

All das klingt nach Zweckoptimismus – was ist denn mit den angeblich restlichen 10%? Sind die USA bereit, wie China fordert, alle Zölle abzuschaffen und damit ihr Druckmittel aus der Hand zu geben? Eher unwahrscheinlich. Unwahrscheinlich auch, dass die USA den Huawei-Bann zurück nehmen, da auch die oppositionellen Demokraten diesen Bann unterstützen undMaßnahmen gegen China (anders als im Fall von Mexiko) in den USA ausserordentlich konsensfähig sind!

 

Die Märkte freuen sich trotzdem – wie viele Hoffnungs-Rally haben wir nun schon erlebt? Und dennoch nach wie vor kein Deal. Übrigens: bereits im April gab es die Schlagzeile, dass der Deal zu 90% fertig sei..

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Warnsignal

    26. Juni 2019 11:41 at 11:41

    Statt eines Deals gab es bisher nur warme Worte und anschließend Eskalation.

  2. Avatar

    Franz Fink

    26. Juni 2019 11:44 at 11:44

    Wieder mal ne Aufhübschung des Aktienmarktes :-)

  3. Avatar

    randyhofbeck

    26. Juni 2019 12:13 at 12:13

    hallo herr fugmann, „soeben“ würde bedeuten, dass das interview um 5.15 uhr (eastern time) ausgestrahlt bzw. gegeben wurde ?!?

    • Avatar

      Michael

      26. Juni 2019 12:34 at 12:34

      @randyhofbeck, könnte auch sein, dass sich Steve Mnuchin gerade woanders aufhält, z. B. in Manama, Bahrain: https://www.cnbc.com/2019/06/26/mnuchin-says-us-china-trade-deal-is-90-percent-complete.html

      Und ich vermute mal, er meint mit 90% das Schriftstück über die einseitigen Vorschläge und Erpressungsversuche der USA, das sie demnächst vorlegen werden ;)

    • Avatar

      Zinsangst

      26. Juni 2019 12:36 at 12:36

      Lief tatsächlich nur wenige Minuten vorher via Reuters-News über die Trader-Schirme. Genosse Mnuchin wollte sichergehen, dass alle US-Trader heute schon mit guter Laune an die Terminals gehen.

  4. Avatar

    leokatz1

    26. Juni 2019 12:22 at 12:22

    Den Schmonzes labern die Amis doch dauernd. Erstaunlich dass die Trader diese seichten Worte überhaupt noch zur Kenntnis nehmen. Das sollte sich eigentlich längst erschöpft haben. Ist wie mit dem Hausbau. Ich will einziehen und der Bauträger sagt mir immer wieder, es ist fast fertig, zu 90%. Oh, fehlt ja nur das Dach. Wie oft würde ich dem Glauben schenken wollen? ;-)

  5. Avatar

    Altbär

    26. Juni 2019 12:46 at 12:46

    @ leokatz 1 , Die Algos sind von den schlauen Menschen so programmiert, dass jede positive Kleinigkeit positiv wirkt, künstliche Intelligenz ist eben dumm, auch nach der tausendsten Wiederholung wirkt es immer noch positiv. Wir müssen nur warten können bis die DICKFISCHE die Algos richtig programmieren.

  6. Avatar

    Torsten

    26. Juni 2019 15:11 at 15:11

    wenn der DOW 100 Punkte verliert ist das ein persönlicher Angriff gegen Trump, quasi Majestätsbeleidigung, die mit blumigen Tweets beantwortet wird.
    ich vermute das Trump sein letztes Geld in Aktien gesteckt hat,

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Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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am

Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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Rüdiger Born

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