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Aktuell: Deutsche Bank bestätigt offiziell Fusionsgespräch mit Commerzbank

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Ganz aktuell hat die Deutsche Bank nach bisher zahllosen Gerüchten eine offizielle Mitteilung veröffentlicht, dass man derzeit Gespräche über eine Fusion mit der Commerzbank führt. Auch betont man, dass es keine Garantie für ein Gelingen des Zusammenschlusses gibt. Hier die Deutsche Bank im Wortlaut:

Deutsche Bank prüft strategische Optionen und bestätigt Gespräche mit der Commerzbank

Mit Blick auf sich bietende Opportunitäten hat der Vorstand der Deutschen Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) beschlossen, strategische Optionen zu prüfen. Diese Optionen wird der Vorstand daraufhin bewerten, ob sie Wachstum und Profitabilität der Bank stärken. Es gibt keine Gewähr, dass es zu einer Transaktion kommt. In diesem Zusammenhang bestätigen wir, dass Gespräche mit der Commerzbank geführt werden.

Auch hat die Deutsche Bank vorhin einen offenen Brief des Bankchefs Christian Sewing an seine Mitarbeiter veröffentlicht. Darin heißt es Zitat:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben die Öffentlichkeit heute darüber informiert, dass wir im Zusammenhang mit der Prüfung strategischer Optionen Gespräche mit der Commerzbank führen.

Seit Monaten gibt es ständig Gerüchte über mögliche Zusammenschlüsse. Insofern ist es mir persönlich sehr wichtig, die Situation etwas einzuordnen.

Sie erinnern sich sicher, dass ich im September vergangenen Jahres gesagt habe, wir wollten zunächst unsere Hausaufgaben erledigen. Dabei sind wir in den vergangenen Monaten weit vorangekommen. Darauf können wir stolz sein und aufbauen.

Gleichzeitig müssen wir uns aber dann mit Gelegenheiten beschäftigen, wenn sie sich bieten. Die Konsolidierung der Bankenbranche in Deutschland und Europa ist für uns ein wichtiges Thema, auch das habe ich immer wieder betont. Wir müssen prüfen, wie wir sie mitgestalten wollen. Unser Ziel ist und bleibt es, eine globale Bank mit einem starken Kapitalmarktgeschäft zu sein – basierend auf einer führenden Position in unserem Heimatmarkt Deutschland und Europa und mit einem weltweiten Netzwerk, wie es unsere Kunden von uns erwarten. Wichtig ist mir dabei: Wir werden ausschließlich wirtschaftlich sinnvolle Optionen verfolgen, mit denen wir an unsere Fortschritte von 2018 anknüpfen können.

Wir im Vorstand werden deshalb die Möglichkeiten, die sich uns bieten, sorgfältig prüfen. Das ist unsere Verantwortung, das ist unsere Pflicht. Dabei haben wir das Interesse des Unternehmens und aller beteiligten Gruppen im Blick. Zum jetzigen Zeitpunkt steht keineswegs fest, ob es überhaupt zu einer Transaktion kommen wird. Die Erfahrungen zeigen, dass es viele wirtschaftliche und technische Gründe geben kann, die einem solchen Schritt entgegenstehen können.

In der Zwischenzeit bitte ich Sie, sich auf Ihr tägliches Geschäft zu konzentrieren und für unsere Kunden da zu sein. Sie setzen auf uns, und dieses Vertrauen ist unser höchstes Gut. Mit nichts können wir besser für uns werben als mit guter Leistung für unsere Kunden.

Danke für Ihre Loyalität und Ihren großen Einsatz.

Ihr

Christian Sewing

Deutsche Bank Zentrale
Die Deutsche Bank-Zentrale in Frankfurt. Foto: Thomas Wolf (Der Wolf im Wald) CC BY-SA 3.0

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Schwarze Schwäne und wichtige Termine – geliebter Herbst

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Die noch verbleibenden 14 Handelswochen dieses Jahres versprechen Spannung pur. Allein die schon bekannten Termine bergen enormen Sprengstoff. Und dann gibt es ja noch Schwarze Schwäne, die wieder gehäuft auftauchen. Werfen wir also einen Blick voraus bis zum Jahresultimo.

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Schwarze Schwäne lieben den Herbst

Der Herbst ist historisch betrachtet die spannendste Phase an den Märkten. Nicht umsonst fanden 6 der 11 größten Crashs der Börsengeschichte im September und Oktober statt. Dafür gibt es zwei nachvollziehbare Gründe: Erstens kommt der Börsenhandel nach der Sommerpause wieder in Schwung und etliche Marktteilnehmer bilden sich zunächst ein neues Bild von der Gesamtlage und passen ihre Portfolios dem entsprechend an. Zweitens ist der Herbst ökonomisch betrachtet das Gegenstück zur Frühjahrsbelebung. Dieses Phänomen ist in einigen Bereichen signifikant ausgeprägt und gesamtwirtschaftlich spürbar, z. B. beim Tourismus und der Gastronomie, am Bau und im Immobilienmarkt und sogar bei den Automobilverkäufen. Die Konsumenten halten sich generell bis zum Beginn des Weihnachtsgeschäfts Mitte November etwas zurück. Ausnahmen sind hier die „Back to School Season“ von Ende August bis Anfang September und Kleiderkäufe für die kalte Jahreszeit. In Summe ist die Zeit vom Ende der Sommerferien bis in den November hinein jedoch von saisonaler wirtschaftlicher Schwäche geprägt.

In diesem Jahr gehen viele Volkswirtschaften bereits geschwächt in die Herbstberuhigung und das könnte die Abschwungdynamik in den nächsten Monaten nochmals verstärken. Unvorhersehbare Ereignisse, die zu Marktturbulenzen führen, finden gehäuft in den letzten Wochen des Jahres statt. Man könnte sagen, dass das Immunsystem sowohl der Wirtschaft als auch der Märkte im Herbst angeschlagen ist. Gestern gab es bereits einen Vorgeschmack auf das, was sich jetzt wieder öfter zeigen könnte: Schwarze Schwäne. Das erste Mal seit der Finanzkrise musste die US-Notenbank den Geldmarkt mit bislang 53,15 Mrd. US-Dollar vor dem Kollaps bewahren. Der Auslöser dafür ist erschreckend banal und sollte in seiner Dimension eigentlich für einen Markt mit „gesunder Finanzmarktstabilität“ (O-Ton der Fed) ohne Weiteres verkraftbar sein. Doch mit der Stabilität scheint es nicht weit her zu sein, wenn lange absehbare Zahlungen von Unternehmenssteuern und die Emission von US-Staatsanleihen in Höhe von 78 Mrd. US-Dollar das gesamte System ins Wanken bringen und die Zentralbank zu Notmaßnahmen zwingen.

Auch auf geopolitischer Ebene drohen Überraschungen, so wie die jüngsten Attacken auf saudische Ölanlagen am vergangenen Wochenende im Zuge der anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen den Regionalmächten Iran und Saudi Arabien und ihren Koalitionären (China und Russland vs. USA und Israel). Bereits in der kommenden Woche gibt es zu dieser Entwicklung einen sehr wichtigen Termin anlässlich der UN-Generaldebatte in New York. Ein weiteres politisches Großereignis ist der nach wie vor drohende harte Brexit am 31. Oktober. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte nach seinem ergebnislosen Treffen mit Premier Johnson am Montag: „Das Risiko eines harten Brexit ist nun mit Händen zu greifen“. In Deutschland könnte die SPD zum Jahresende für Turbulenzen sorgen, wenn sich die Genossen für eine neue Führungsspitze entscheiden sollten, die die große Koalition ablehnt.

Kursbeeinflussender Termine voraus

Im Folgenden finden Sie eine Liste, die ausgewählte börsenrelevante Termine in den kommenden Wochen und Monaten zeigt:

Schwarze Schwäne Terminliste

Fazit

Es brodelt gewaltig unter der Oberfläche, wie die massiven Umschichtungen und der Dollar-Liquiditätsstress zuletzt wieder gezeigt haben. Früher hätte schon allein der Kollaps der argentinischen Währungen die Alarmglocken der Marktteilnehmer schrillen lassen und sie zu mehr Risikosensibilität veranlasst. Doch diese Selbstschutzreflexe wurden den Marktteilnehmern durch Notenbank-Puts abtrainiert und auch die Algos wissen es nicht besser. Doch der Verlass auf die Zentralbanken und die Ignoranz gegenüber einer sich aufbauenden historischen Risikokulisse lassen Schwarze Schwäne nicht einfach verschwinden. Eher ist es so, dass man Ereignisse, die sich bereits als realistisches Risikoszenario seit Längerem abzeichnen ignoriert und sie dann bei ihrem Auftreten als unvorhersehbar deklariert. So gesehen sind viele Schwarze Schwäne nur eine Entschuldigung für die mangelnde Prognosequalität überbezahlter Analysten. Das gilt auch für die Kaiser der US-Fed, die sich heute wieder in ihrem Palast in Washington treffen. Sie könnten bald gänzlich ohne Kleider dastehen. Es wäre nicht das erste Mal, dass dies genau im Herbst und für viele Marktteilnehmer völlig überraschend passiert. Die bis Jahresultimo anstehenden wichtigen Ereignisse sind jedenfalls diplomatisch formuliert in Summe „herausfordernd“.

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So werden auch Sie zum erfolgreichen Tech-Investor

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Lieber Börsianer,

Technologie hat die Welt schon immer bewegt. Früher war es die erste Eisenbahn oder die Elektrifizierung. Heute sind die Treiber die Entwicklung künstlich intelligenter Mikrochips oder etwa die Elektromobilität. Früher wie heute verdienen aufgeweckte Investoren damit viel Geld! Diese Sätze schrieb ich bereits an anderer Stelle vor vielen Monaten. Und natürlich hat meine Aussage seitdem nicht an Gewicht verloren. Technologie beeinflusst und verändert unser alltägliches Leben. Mitunter empfinden wir als Verbraucher laufende technische Veränderung als beschwerlich. Vor allem ältere Menschen klagen. Für Sie ist die Umstellung etwa des postalischen Rechnungsversandes auf das E-Mail-Format oder die Gewöhnung an ein neues Smartphone nicht immer ganz einfach. Das ist gelegentlich anstrengend. Als Anleger hingegen profitieren wir enorm von forcierter technischer Innovation. Denn überall, wo bestehende Systeme oder Produktionsverfahren erneuert werden, fließt viel Geld. Schon als Student hatte ich diese…

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Markus Koch meldet sich LIVE zum Start an der Wall Street. Natürlich ist der saudische Öl-Schock im Fokus. US-Airlines verlieren, US-Ölaktien legen zu.

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