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Aktuell: Deutsche Industrie besser, Dienstleister schwächer als erwartet

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Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für Deutschland (Markit PMI; Februar) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe 47,8 (Prognose war 44,8; Vormonat war 45,3)

Dienstleistung 53,3 (Prognose war 53,8; Vormonat war 54,2)

Gesamtindex 51,1 (Prognose war 50,8; Vormonat war 51,2)

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt:

„Die PMI-Vorabschätzungen zeigen, dass die Wirtschaftskraft Deutschlands auch im Februar wieder leicht zugelegt hat, und dies trotz der neuerlichen Rückschläge beim Exportneugeschäft infolge des Ausbruchs der Corona-Epidemie. Laut der befragten Industrieunternehmen hielten sich Produktionsunterbrechungen bislang weitgehend im Rahmen, wenngleich dies erst der Anfang einer potenziell länger andauernden Geschichte sein könnte. Den aktuellen Umfrageergebnissen zufolge legte die Binnennachfrage solide zu. So blieb der Servicesektor auf Wachstumskurs, obwohl die Touristenzahlen zurückgingen, und auch in der Industrie verlangsamte sich der Auftragsrückgang trotz sinkender Exportneuaufträge. Wider alle Erwartungen stieg der Industrie-PMI sogar auf ein 13-Monatshoch, wozu alle fünf der in die Berechnung des Hauptindexeseinfließenden Unterindizes beitrugen. Ein Großteil des Index-anstiegs geht allerdings auf das Konto des (inversen) Indexes Lieferzeiten, der wegen Lieferunterbrechungen in China eine deutliche Zunahme der Lieferprobleme signalisiert.“

12 Kommentare

12 Comments

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    Sven

    21. Februar 2020 09:41 at 09:41

    Na bitte, kein Anzeichen von Schwäche. Wenn selbst die Einkaufsmanager die aktuelle Lage als nicht schlimm ansehen, und auch für die Corona-Zukunft nichts, aber auch gar nichts dramatisches zu erwarten ist, dann freue ich mich auf den enormen Rebound der Märkte nach oben. Das wird ein Anstieg…

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      Markus Fugmann

      21. Februar 2020 09:50 at 09:50

      @Sven, einfach unnachahmlich! Der Apologet der Fahnenstangen. In Sachen Corona schrieben Sie: „und auch für die Corona-Zukunft nichts, aber auch gar nichts dramatisches zu erwarten ist“. Nunja, hier die Aussagen im Einkaufsmanagerindex:
      „Die Besorgnis hinsichtlich der Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie auf die Lieferketten und die weltweite Konjunkturentwicklung war dafür verantwortlich, dass sich die Geschäftsaussichten binnen Jahresfristin der Industrie von ihrem 17-Monatshoch im Januar wieder eintrübten und deutlich weniger optimistisch ausfielen als im Servicesektor“

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        pigeon

        21. Februar 2020 10:29 at 10:29

        @Markus Fugmann: So langsam mag ich den Sven :=)
        Was wäre, wenn diese ganzen Konjunkturdaten für den Markt einfach mal irrelevant sind. Die große Frage ist nur, wohin die massenweise aus dem Nichts erzeugte Liquidität schwappt. Und da hat z.B. der Dax gegenüber den US Märkten erhebliches Aufholpotenzial. Z.B. ist der Dow Jones dem Dax in den letzten fünf Jahren um knapp 40% enteilt. Sollten die Amis mal auf die Idee kommen, dass ihr Markt doch schon etwas teuer und vor allem recht unausgewogen ist, dann reden wir im Dax plötzlich vielleicht von 13.500 *(1+0,4) = 18.900 Punkten.
        Wir Bären, die immer mosern, dass die Wirtschaft das nicht hergibt, reiben uns dann ungläubig die Augen und liefern durch unsere Vorsicht dem Run-Up nur weiteres Futter.

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        Michael

        21. Februar 2020 16:54 at 16:54

        @Markus Fugmann, dürfen eigentlich auch lange rote, nach unten gerichtete Balken als Fahnestange bezeichnet werden? Und gehört zu einer Fahnenstange auch immer eine folgende Flagge, bis die nächste Stange in den Himmel oder Richtung Hölle wächst?

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          Markus Fugmann

          21. Februar 2020 17:10 at 17:10

          @Michael, unbedingt, auch nach unten gerichtete Fahnenstangen sind Fahnenstangen – das ist für @Sven sehr wichtig zu wissen :)

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      ZURERINNERUNG

      21. Februar 2020 09:51 at 09:51

      @SVEN: Bitte die Unterkomponenten beachten: „Ein Großteil des Index-Anstiegs geht allerdings auf das Konto des (inversen) Indexes Lieferzeiten, der wegen Lieferunterbrechungen in China eine deutliche Zunahme der Lieferprobleme signalisiert.“

      Also mehr Schein als Sein!!!

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        Markus Fugmann

        21. Februar 2020 10:09 at 10:09

        @ZURERINNERUNG, so ist es! Und in Sachen Preise heißt es:
        „Im Gegensatz dazu beschleunigte sich der Anstieg der durchschnittlichen Einkaufspreisezum zweiten Mal hintereinander und fiel so stark aus wie zuletzt im Juni 2019“.
        Das deutet auf Inflationsdruck, siehe dazu den Videoausblick „Inflation und Ent-Globalisierung“

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    Sven

    21. Februar 2020 11:30 at 11:30

    Ich sehe nur Gelassenheit an den Märkten, da kann man ruhig weiter auf die Risiken hinweisen. Das ist auch gut so, nur wie man sieht, ist die Stimmung durch wenig bis gar nichts zu trüben. Sollte es nur einen kleinen Lichtstreif am Horizont geben, dann werden die Märkte wieder von der Leine gelassen. Und, ich kann es nur wiederholen, durch den FED-Put bleibt Börse wie in der Hängematte liegen. Es schaukelt mal sanft zwischendurch, man liegt aber sicher und bequem…

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      Columbo

      21. Februar 2020 12:02 at 12:02

      @Sven

      Die Börse in der Hängematte hat immer höheres Fieber. Das Gold-Fieberthermometer zeigt es an. Die Ärzte rätseln, einige haben schon die Diagnose, die wenigsten eine Therapie.

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    Quintus

    21. Februar 2020 12:29 at 12:29

    @ Markus Fugmann
    Ich mache mir nun ernsthaft Sorgen. Die Öberfächenproteine des SARS-cov19 haben es offensichtlich geschafft im Stammhirn eines Forumsmitgliedes anzudocken und von da aus in weitere Hirnareale vorzudringen. Der Virus verdrängt die Sinneswahrnehmung realer Zustände, höchstwahrscheinlich durch das andocken im Nucleus Accumbens. Es erhöht vermutlich den Dopaminausstoß und erzeugt somit wohlig warme Gefühle beim Kaufverhalten, überwiegend bei Aktien. Im Frontallappen werden abgespeicherte Verhaltensweisen und Wörter wie SHORT offensichtlich vollständig gelöscht.
    Eine ebenfalls unschwer zu diagnostizierende Nebenwirkung ist die Ignoranz gegenüber Fakten und logisch abfolgenden Sachverhalten. Im Endstadium verfällt der Patient einem Dauergrinsen und einer exzessiven Kaufsucht, vor allem von Aktien von Reiseunternehmen, Fluggesellschaften und Flugzeugherstellern, hier wiederum bevorzugt Boeing……..

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      Marktbeobachter

      21. Februar 2020 13:48 at 13:48

      Nein Quintus. Obwohl der Glaube daran schwerfällt. Vermutlich hat Sven mehr recht als die allermeisten im Forum. Die chinesische Konjunktur bricht ein. Bekannt, aber dann fasst der Chinese wieder Zuversicht. Er ist nicht befallen von der ´German Angst´!

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    AGT ( Alte Geld Theoretiker)

    21. Februar 2020 13:39 at 13:39

    H. Fugmann , Schade für die Mühe, das wir der nie verstehen ( wollen) das ist MMT Zeitalter, an den Universtäten werden gerade alle Lehrbücher neu geschrieben.
    Seine Theorie ist einfach , Aktien können immer nur steigen u.jede schlechte Nachricht ist positiv.
    Zweimal täglich diesen Troll zu lesen schadet der Qualität von FMW.
    Bei der letzten Krise hat eine Mutter dem 12 Jährigen erklärt , warum es zur Krise kam. Der Junge antwortete : WARUM HABEN DIE DAS GEMACHT ?
    In den nächsten 12 Monaten kann dann der 13 Jährige fragen: WARUM HABEN DIE DAS WIEDER GEMACHT?
    Die Menschheit ist blöd, Klein- Sven ist nur die Spitze ( Fahnenstange) des Eisberges.

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Autozulassungen in Deutschland im März mit starkem Einbruch!

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Autoparkplatz - Autozulassungen sind stark rückläufig

Nach und nach trudeln dieser Tage die ersten konjunkturellen Daten für den Monat März ein. Wie wir es auch jüngst schon bei anderen Themen geschrieben haben, so sagen wir es auch hier beim Thema Autozulassungen. Was man im März sieht, ist nur der Vorbote für die Einbrüche in allen Wirtschaftsbereichen, die wir im April erst noch sehen werden! Denn in der ersten März-Hälfte lief die Geschäftstätigkeit in der deutschen Volkswirtschaft ja noch halbwegs normal. Aber kommen wir nun zu den Autozulassungen in Deutschland für den Monat März. Sie brechen wie es zu erwarten war deutlich ein. Dabei gehen sie für gewerbliche und private Kunden in etwa gleich stark zurück. Erstaunlich: Die Wohnmobilzulassungen lagen im März um +2,3 Prozent höher als im Vorjahresmonat! Kapseln sich da einige Menschen ab, um im Wohnmobil abgeschirmt von der Coronakrise zu sein? Denkbar wäre es! Hier das Kraftfahrtbundesamt im Wortlaut mit den interessantesten Details:

215.119 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im März 2020 neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat zeigte sich in den Zeiten der Corona-Krise ein Rückgang von -37,7 Prozent. Die Anzahl der gewerblichen Neuzulassungen ging um -39,6 Prozent zurück, ihr Anteil betrug 61,9 Prozent, private Neuzulassungen büßten -34,4 Prozent ein. Nach Ende des ersten Quartals des laufenden Jahres zeigte sich insgesamt ein Rückgang der Pkw-Neuzulassungen von -20,3 Prozent.

Die Rückgänge der Neuzulassungszahlen zeigten im Vergleich zum März 2019 Auswirkungen bei allen deutschen Marken, wobei die Bandbreite zwischen -20,7 Prozent bei Mini und -84,4 Prozent bei Smart lag. VW war mit 18,9 Prozent anteilsstärkste Marke.

Die alternativen Antriebsarten wiesen im Vergleich zum Vorjahresmonat teils dreistellige Zuwächse auf. Bei den Hybriden zeigte sich mit 28.735 Neuwagen ein Plus von 62,0 Prozent, darunter 9.426 Plug-in-Hybride (+207,9 %). Es kamen 10.329 Elektrofahrzeuge und damit +56,1 Prozent mehr zur Zulassung als im Vergleichsmonat. Erdgasbetriebene Pkw legten mit 507 Einheiten um +8,6 Prozent zu und erreichten einen Anteil von 0,2 Prozent. 82 flüssiggasbetriebene Pkw bescherten hingegen ein Minus von -89,8 Prozent (Anteil 0,0 %). Die Neuzulassung von Benzinern ging um -48,3 Prozent zurück, dennoch betrug ihr Anteil mit 107.507 Neuwagen 50,0 Prozent. 67.937 Pkw waren mit der Kraftstoffart Diesel ausgestattet. Nach einem Rückgang von -39,3 Prozent erreichten Sie einen Anteil von 31,6 Prozent.

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Coronavirus: Wie lange kann Deutschlands Wirtschaft still stehen, ohne zu kollabieren?

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Wie lange kann die Wirtschaft in Deutschland wegen des Coronavirus still stehen, ohne zu kollabieren? Gibt es einen Zeitpunkt, den der shutdown nicht überschreiten darf, wenn man die Wirtschaft Deutschlands wieder kontrolliert herauf fahren möchte?

Schon jetzt fordern viele, dass man Ende April die Wirtschaft wieder anlaufen läßt und die Sonder-Maßnahmen wie Ausgangsbregrenzungen wieder zurück fährt: Immer mehr Ärzte sprechen sich gegen die Maßnahmen aus, aber nicht gegen das „Cocooning“ der Gefährdeten (sprich der Älteren). Auch Professor Fuest vom Ifo-Institut, oberster Wirtschaftsberater der Bundesregierung, spricht sich für ein baldiges Einleiten der Exitstrategie aus.

Die Verdoppelung der Erkrankungen mit dem Coronavirus ist in Deutschland schon auf 10 Tage gestiegen, vor drei Wochen waren es 2, dann 3, dann letzte Woche 5,5 – nach Aussage von Angela Merkel. Die 10-Tagefrist war einmal Zielmarke für den langsamen Ausstieg. Jetzt hat man diese auf 14 Tage angehoben, aber auch das werden wir bereits in wenigen Tagen erreichen.

Coronavirus und lockdown: Was sagen die Wirtschafts-Experten?

Heute hat das ifo Institut eine Umfrage unter Deutschlands Ökonomen veröffentlicht (in Zusammenarbeit mit der „FAZ“ – befragt wurden dabei 155 Professoren/innen). Was halten Sie von den Maßnahmen der Bundesregierung zur Abfederung der ökonomischen Verwerfungen? Was zum Vorgehen der EZB?

Und vor allem – wie lange glauben die Befragten, könne Deutschlands Wirtschaft noch still stehen, ohne zu kollabieren? Das ist die derzeit wahrscheinlich entscheidende Frage – sie wird die Diskussion darüber beeinflussen, wann einzelne Schutz-Maßnahmen gegen das Coronavirus wieder Stück für Stück rückgängig gemacht werden.

Hier im Wortlaut das Ergebnis der Umfrage des ifo:

„In einem Sondergutachten schätzt der Sachverständigenrat den Rückgang des deutschen BIP im laufenden Jahr aufgrund der Coronakrise auf 2,8 bis 5,4% (Feld et al. 2020). Das ifo Institut beziffert in einer aktuellen Studie (Dorn et al. 2020) die Kosten eines zweimonatigen Shutdowns für Deutschland sogar auf 255 bis 495 Mrd. Euro bzw. eine reduzierte Jahreswachstumsrate des BIP von 7,2 bis 11,2 Prozentpunkten. Jede Verlängerung des Shutdowns um eine weitere Woche verursacht einen Rückgang des BIP-Wachstums um geschätzt 0,7 bis 1,6 Prozentpunkte. Die am Ökonomenpanel teilnehmenden Ökonom*innen geben im Durchschnitt an, dass Deutschland den gegenwärtigen Shutdown maximal 11 Wochen durchhalten könne, bevor das Risiko einer wirtschaftlichen Destabilisierung zu groß werde. Allerdings sei die weitere Entwicklung mit großen Unsicherheiten verbunden und eine seriöse Berechnung daher nicht möglich. Dementsprechend stark variieren die Schätzungen: Die Antworten reichen von 0 bis 50 Wochen und 95% liegen zwischen 0 und 24 Wochen.

Es entsteht gegenwärtig ein Tradeoff zwischen hohen wirtschaftlichen Kosten einer ausgeprägten Rezession und Gesundheitsrisiken, die bei einer Lockerung der Eindämmungsmaßnahmen entstehen. 57% der Teilnehmer*innen des Ökonomenpanels sprechen sich dafür aus, den gegenwärtigen Shutdown aufgrund der volkswirtschaftlichen Kosten schon nach durchschnittlich acht Wochen zu beenden, selbst wenn zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausreichend medizinische Behandlungsmöglichkeiten vorhanden seien. 95% der Antworten dieser Teilnehmer*innen liegen zwischen 0 und 16 Wochen. Sie begründen dies mit der Möglichkeit, die Wirtschaft kontrolliert wieder hochzufahren, während gleichzeitig Risikogruppen weiterhin geschützt würden. 35% würden hingegen den Shutdown erst zu einem Zeitpunkt beenden, an dem die medizinische Versorgung für alle Bürger*innen umfassend gesichert ist.“

Wie lange kann der shutdown der deztschen Wirtschaft ausgehalten werden?

(Grafik: ifo)

Wie lange Deutschlands Wirtschaft wegen des Coronavirus still stehen?

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Verbraucherpreise Eurozone: Öl-Schock zeigt Wirkung! Südeuropa kurz vor Deflation

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Verbraucherpreise für März veröffentlicht

Soeben haben die Statistiker von Eurostat die Verbraucherpreise für den Monat März als Vorabschätzung veröffentlicht. Sie steigen im Jahresvergleich nur noch um 0,7 Prozent nach 1,2 Prozent im Februar. Der Ölpreis-Crash der letzten Wochen hatte der Inflation in Deutschland (siehe hier) gestern noch nicht zu stark zugesetzt. Die gestiegenen Lebensmittelpreise konnten den Schnitt für Deutschland bei 1,4 Prozent halten. Aber in der Eurozone insgesamt, da knallt der Öl-Schock deutlich rein!

Die Verbraucherpreise für Energie sanken im März im Jahresvergleich nämlich um 4,3 Prozent. Lebensmittel halten mit einem Plus von 2,4 Prozent dagegen, was den Schnitt noch rettet mit 0,7 Prozent! Interessant ist auch der Blick auf die einzelnen Länder. Spanien (+0,2 Prozent), Italien (+0,1 Prozent) und Griechenland (+0,1 Prozent) hängen mit ihren Daten schon kurz vor dem Eintritt in die Deflation!

Statistik der aktuellen Verbraucherpreise in der Eurozone

Daten zur Inflation nach Ländern aufgeteilt

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