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Aktuell: EU-Zölle gegen die USA treten am Freitag in Kraft

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Die USA haben ja unlĂ€ngst Importzölle auf Stahl und Aluminium gegen die EU, Kanada, Mexiko und China verhĂ€ngt. Jetzt folgt der „Gegenschlag“. Die EU-Zölle gegen die USA treten als direkte Antwort ĂŒbermorgen am Freitag den 22. Juni Kraft. Wie die EU-Kommission es aktuell verkĂŒndet, seien EU-Exporte Richtung USA von Stahl und Aluminium im Wert von 6,4 Milliarden Euro durch die US-Zölle betroffen.

Man handele voll und ganz nach WTO-Regeln, in dem man jetzt exakte Gegenmaßnahmen verhĂ€nge, so EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström. Als ersten Schritt verhĂ€nge man Zölle auf US-Exporte Richtung EU im Volumen von 2,8 Milliarden Euro. Die fehlende Differenz von 3,6 Milliarden Euro wolle man zu einem spĂ€teren Zeitpunkt umsetzen, je nachdem ob sich an der Lage etwas Ă€ndere (WTO-Klage-Entscheidung etc). Die EU-Zölle sollen solange in Kraft bleiben, wie die USA ihre Zölle aufrecht erhalten.

Die Auswahl der neu zu bezollenden US-Waren hat sich in den letzten Tagen nicht geĂ€ndert. Es bleibt bei auffĂ€llig ausgewĂ€hlten Dingen wie Jeans, Whiskey, Erdnussbutter uvm. Die detaillierte Liste der US-Produkte, die von dieser EU-Maßnahme betroffen sind, finden Sie hier. Die EU-Kommission sagt dazu aktuell sinngemĂ€ĂŸ: Wir wollten dies nicht tun, waren aber durch die USA dazu gezwungen angemessen zu reagieren (FMW-Frage: warum dann nicht gleich die vollen 6,4 Milliarden Dollar als Antwort?). Zitat:

Commissioner for Trade Cecilia Malmström said: „We did not want to be in this position. However, the unilateral and unjustified decision of the US to impose steel and aluminium tariffs on the EU means that we are left with no other choice. The rules of international trade, which we have developed over the years hand in hand with our American partners, cannot be violated without a reaction from our side. Our response is measured, proportionate and fully in line with WTO rules. Needless to say, if the US removes its tariffs, our measures will also be removed.“

EU-Zölle gegen die USA - Cecilia Malmström
EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström. Foto: © European Union, 2018 / Source: EC – Audiovisual Service / Photo: –

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Hinweis in eigener Sache: Wir geben Finanzmarktwelt ein Gesicht – Treffen in Hamburg

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Liebe Leser,

nun gibt es die Seite finanzmarktwelt.de schon seit einigen Jahren im Internet – aber es wĂ€re doch sicher einmal interessant, sich persönlich kennen zu lernen! Meinungen austauschen, Kontakte knĂŒpfen – Menschen kennen lernen, die die selbe Leidenschaft fĂŒr die FinanzmĂ€rkte teilen.

Der allseits geschĂ€tzte Kommentator @Segler hatte angeboten, einen Vortrag zu halten ĂŒber „VolatilitĂ€t, FrĂŒhwarnsignale und Handel von Vola-Produkten“. Dazu wĂŒrde Markus Fugmann einen kurzen Überblick ĂŒber die Lage an den MĂ€rkten geben – kurz nach den US-Zwischenwahlen in den USA.

Terminvorschlag: 09. oder 10.November in Hamburg

Man könnte sich in einem Restaurant treffen, zusammen essen – und dann einfach Spaß haben!

Wer hĂ€tte Lust und Zeit? Wer kommen kann/will bitte in der Kommentrafunktion mitteilen. Wir wĂŒrden uns freuen!!

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„Beto-mania“ in Texas: Hat der „neue Kennedy“ der Demokraten eine Chance?

Haben die US-Demokraten einen „neuen Kennedy“?

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Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

Ein Name fĂ€llt immer wieder als möglicher neuer HoffnungstrĂ€ger der nach dem Hillary-Debakel demoralisiertem Demokraten: Beto O’Rourke (46).

Der Kongress-Abgeordnete aus El Paso fordert den erzkonservativen Senator Ted Cruz (R ) heraus. Er kĂ€mpft leidenschaftlich um eine Sensation: Bei einem Sieg bei den Midterm-Wahlen wĂ€re der dynamische Außenseiter mit der Aura der Kennedys der erste demokratische Senator im konservativen US-Staat Texas seit 1994.

Der GeschĂ€ftsmann hat im Wahlkampf alle Bezirke des „Lone Star State“ besucht, hielt mitreißende Reden vor tausenden, meist jungen AnhĂ€ngern. Ein Hauch von „Beto-mania“ machte sich breit, Vergleiche wurden auch gezogen mit dem Aufstieg von Barack Obama.

Der Demokrat wirkt eloquent und hip, er redet mitreißend ĂŒber die fĂŒr Liberale wichtigen Themen. Bald dirigierte er ein Heer an Freiwilligen und sammelte 38,1 Millionen an Spenden (Juli – September), meist kleinere BetrĂ€ge von einfachen BĂŒrgern.

Eine Weile schien die mögliche grĂ¶ĂŸte Wahlsensation des Jahres in Griffweite, doch zuletzt fiel der Demokrat in einer CNN-Umfrage mit 45 zu 52 Prozent deutlich hinter Cruz zurĂŒck.

Er schien deshalb bei der TV-Debatte am Dienstag wenig zu verlieren zu haben, als er seinen Republikaner-Rivalen mit dem alten Trump-Spitznamen „Lying Ted“ (LĂŒgner-Ted) angriff. Ob er das Rennen mit solchen Untergriffen doch noch in einen Thriller verwandeln kann, bleibt abzuwarten.

Doch selbst bei einer Niederlage werden O’Rourke beste Chancen eingerĂ€umt bei den Demokraten-Vorwahlen 2020 zur KĂŒr des PrĂ€sidentschaftskandidaten.

Vielleicht fordert er am Ende Trump selbst heraus: Der PrĂ€sident jedenfalls machte den Shooting-Star der „Dems“ bereits als „Weichei“ herunter, ein Zeichen, dass er sich auf ein mögliches Duell vorbereitet.

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street. 

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Uber: In weniger als einem Jahr von 50 auf 120 Milliarden Dollar Bewertung?

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Kann ein Unternehmen in seiner Gesamtbewertung in gerade mal 10 Monaten von 50 auf 120 Milliarden Dollar zulegen? Ist das machbar? Nun, beim Fahrdienst-Vermittler Uber scheint alles möglich zu sein. Die Wall Street-Banken Goldman Sachs und Morgan Stanley haben gerade eine milliardenschwere Anleihe fĂŒr Uber platziert. AuffĂ€llig dabei: Die hohe Verzinsung ab 7,5%! Ein Schelm, wer Böses dabei denkt (hoher Zins als RisikoprĂ€mie?)

Und nicht nur das. Goldman und Morgan Stanley haben offenbar gegenĂŒber Uber bekundet, dass der Laden 120 Milliarden Dollar wert sein soll. Warum das? Das Unternehmen ist noch nicht börsennotiert, aber wie man in Finanzkreisen munkelt, kann der Börsengang schon in wenigen Monaten erfolgen. Das ist ein gigantischer Deal fĂŒr alle Investmentbanker in New York.

Die Folge ist natĂŒrlich: Wer Uber gegenĂŒber die Firmenbewertung hoch ansetzt, könnte vermutlich das Mandat fĂŒr den Börsengang erhalten. Ist es in dem Zusammenhang verwunderlich, dass die beiden Giganten der Wall Street so einen Firmenwert ansetzen? Als außenstehender Beobachter darf man schon fragen, wie so eine Summe zustande kommt. Immerhin wĂ€re die Firma damit laut „FT“ mit dem 10fachen ihres Umsatzes bewertet – völlig ĂŒbertrieben selbst in Relation zu anderen Highflyern an der Börse!

Nicht nur das. Ein kurzer RĂŒckblick gibt Aufschluss. Ende 2017 kaufte der Konzern „Softbank“ einen Anteil an Uber. Aus dieser Transaktion konnte man zu dem Zeitpunkt einen Gesamtwert von Uber von 50 Milliarden Dollar errechnen. Aber offenbar ist in den letzten 10 Monaten Sensationelles passiert, von dem außerhalb der beiden Investmentbanken niemand etwas bemerkt hat?

Ist das Image von Uber inzwischen viel besser? Macht die Firma inzwischen Gewinne, oder sogar Riesen-Gewinne? Sind weltweite Zulassungsprobleme endgĂŒltig behoben? Nein, nichts dergleichen. Uber droht bei so einer hohen Bewertung von Anfang an ein Flop fĂŒr die Anleger zu werden, die gutglĂ€ubig genug sind auf die warmen Worte der Banker zu hören. Wir möchten an dieser Stelle an unseren kleinen RĂŒckblick von vor zwei Wochen erinnern, wo wir nochmal geschaut haben, was aus den einstigen Tech-Highflyern namens Twitter und Snapchat wurde.

Beide (BörsengĂ€nge Ende 2013 und MĂ€rz 2017) haben bislang enttĂ€uscht. Vor allem Snap sollte in diesem Jahr der Highflyer werden – der Hype war riesig. Die Aktie kam mit 24 Dollar an die Börse, und notiert aktuell gerade mal knapp ĂŒber 7 Dollar. Ein Mega-Flop! Man bedenke: Jubeln die Banken Uber als Aktie in die Höhe, und die Anleger springen drauf, passiert folgendes: LĂ€sst der Aktienkurs nach wie bei Snapchat, haben die Anleger die Verluste. Die Banken haben fette Provisionen von Uber eingestrichen, und haben mit den Verlusten nichts zu tun. Man sollte nie vergessen, wen man da vor sich hat. Ein GebrauchtwagenhĂ€ndler versucht ja auch, einen Schrottwagen möglichst ĂŒberteuert zu verkaufen… freie Marktwirtschaft eben!

Protest gegen Uber 2015 in den USA
Protest von Taxifahrern gegen die Verschiedenheit der Regulierung von Taxis und der Regulierung der Uber-Konkurrenz, in Portland, USA, 2015. Foto: Aaron Parecki CC BY 2.0

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