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Aktuell: Fed senkt Zinsen um 0,5%!

Markus Fugmann

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am

Die Fed hat soeben die Zinsen gesenkt. Dazu teilt die Fed mit:

„The fundamentals of the U.S. economy remain strong. However, the coronavirus poses evolving risks to economic activity. In light of these risks and in support of achieving its maximum employment and price stability goals, the Federal Open Market Committee decided today to lower the target range for the federal funds rate by 1/2 percentage point, to 1 to 1‑1/4 percent. The Committee is closely monitoring developments and their implications for the economic outlook and will use its tools and act as appropriate to support the economy.

Voting for the monetary policy action were Jerome H. Powell, Chair; John C. Williams, Vice Chair; Michelle W. Bowman; Lael Brainard; Richard H. Clarida; Patrick Harker; Robert S. Kaplan; Neel Kashkari; Loretta J. Mester; and Randal K. Quarles.“

12 Kommentare

12 Comments

  1. Avatar

    Goldsammler

    3. März 2020 16:11 at 16:11

    Das lauteste Lachen kam aus der Bockenheimer Landstr. in Frankfurt.
    An der Klingel steht Dr. M. Krall.

  2. Avatar

    Marcus

    3. März 2020 16:18 at 16:18

    Damit fällt die viel gepriesene koordinierte Aktion schon mal aus. Vielleicht ziehen die anderen ja morgen nach.

  3. Avatar

    Kakadus

    3. März 2020 16:20 at 16:20

    Euro, Gold gehen durch die Decke! :-) :-) :-)
    Danke Donald, FED usw.!!!

  4. Avatar

    Kakadus

    3. März 2020 16:35 at 16:35

    Die Freudensschüsse an der W.-Street blieben wohl aus, eine interessante Entwicklung!
    Ist Katze ist Kaputt ;-)

    • Avatar

      sobatei

      3. März 2020 17:45 at 17:45

      @Kakadus, die orientierungslose Indizes hängen im Augenblick am US-Dollar.

  5. Avatar

    LookOut

    3. März 2020 16:45 at 16:45

    Also die Gold-Bullen können nicht meckern.
    Die Börsenindizes sollte auch ganz passabel wegkommen.

    Nur inwiefern die Realwirtschaft damit gerettet werden kann muss sich erst noch beweisen.

    Wenn die Leute aus Angst nichts kaufen oder Firmen aus Sichherheitsgründen geschloßen werden bzw. ganze Städe unter Quarantäne gesetzt werden bringt denen die Leitzinssenkung auch herzlich wenig.

  6. Avatar

    Torsten

    3. März 2020 16:46 at 16:46

    plus 120 Mrd Dollar in den Repomarkt einschiessen

    Man will mit Gewalt eine „echte Korrektur“ verhindern.

    Die Titanic hat den Eisberg gerammt, man verteilt heisses Wasser.

  7. Avatar

    Lausi

    3. März 2020 18:49 at 18:49

    Da lacht das Virus nur, schüttelt sich kurz, und schickt dann alle wieder nach Hause in ihre 2-wöchige Quarantäne! ;-)

  8. Avatar

    Shorti

    3. März 2020 19:47 at 19:47

    Paradigmawechsel, Während bis jetzt sämtliche Zinssenkungen ,aus welche Gründen auch immer ,von den
    Börsen positiv gesehen wurden, wird die heutige Senkung wegen erwarteter Wirtschaftsabschwächung negativ aufgenommen. Hauptsächlich die Finanzwerte leiden ( Krall lässt grüssen.)
    Werden etwa die Börsen wieder einen Hauch realistisch? Oder eher ein Eingeständnis dass die Notenbanken nicht allmächtig sind. Wenn die Börsen wieder richtig realistisch werden, dann gute Nacht
    den überschuldeten Geldverbrennern.
    Powell meinte ,diese Zinssenkung würde einen gewaltigen Wirtschaftsschub auslösen! Bin ich u.Alle die das nie glauben blöd oder ist derTrump-Sklave ein Träumet?

    • Avatar

      Hesterbär

      3. März 2020 22:25 at 22:25

      Powell muss lügen! Das erwartet man auch von ihm.

      Von wegen gewaltiger Wirtschaftsschub. Was für ein Witz. Kein Unternehmer bei Geiste tätigt jetzt Investitionen, nur weil die Zinsen um 0,5% gesenkt werden. Auch der Konsum wird durch die Zinssenkung nicht angefacht. Man kann lediglich die Schuldner und die Aktienmärkte etwas stützen. Aber auch diese Wirkung dürfte schnell verpuffen.

  9. Avatar

    Torsten

    3. März 2020 20:06 at 20:06

    Was mir echt Sorgen macht ist das Tesla noch über 700 USD steht, spätestens nächste Woche geht es unter die 500 USD Richtung 350 USD. Dort ist der Wert gut plaziert.

  10. Pingback: Aktuelles vom 4. März 2020 | das-bewegt-die-welt.de

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Christine Lagarde: Headlines zur EZB-Pressekonferenz – sehr dovish!

Markus Fugmann

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am

Die wichtigsten Aussagen der EZB-Chefin Christine Lagarde auf der EZB-Pressekonferenz – wie wird sie sich zu den ökonomischen Perspektiven durch die neuen Lockdowns äussern?

– Lagarde und Vize de Guindos betreten den Saal – beide mit Mundschutz..

– Neue Corona-Welle: Wirtschaft verliert an Fahrt, klare Verschlechterung des Ausblicks, vor allem im Dienstleistungsbereich

– Konsumenten halten sich zurück

– Inflation geringer aufgrundd fehlender Nachfrage

– FMW: jetzt das Übliche Loblied auf die EZB-Maßnahmen (gähn..)

– Risiken klar abwärtsgerichtet

– EZB wird im Dezember auf die neue Entwicklung reagieren und dabei auch Wechselkurs berücksichtigen

– Corona-Maßnahmen bringt „headwinds“ für wirtschaftlichen Ausblick (FMW: wo ist bloß die viel besungene „V-Erholung“?)

– Inflation dürfte negativ bleiben wegen deutscher Mehrwertsteuersenkung und niedrigem Ölpreis (FMW: Brent Öl fällt gerade erstmals seit Mai unter die Marke von 37 Dollar)

– Banken zeigen bei Kreditvergabe strengere Kriterien aufgrund steigender Risiken

– jetzt kommt der schon rituelle Aufruf Lagardes zu fiskalischen Maßnahmen, diese sollten zielgerichtet sein

– Lagarde jetzt über „Next Generation EU“ – wie Daniel Stelter sagen würde die „Klimaplanwirtschaft“

– Lagarde „hat“ fertig, jetzt kommen Fragen, natürlich alle virtuell..

—-

– Lagarde: für nächste EZB-Sitzung im Dezember werden alle Instrumente untersucht – das wird bereits vorbereitet, damit die EZB bei der Erholung (der Vermögenspreise…?) helfen kann

– FMW: Lagarde bisher sehr dovish, das bringt auch den Ölpreis so unter Druck, der Euro jetzt unter 1,17

– Lagarde: morgen kommen BIP-Zahlen, diese „könnten positiv überraschen“ (Prognose ist +15%), aber für das 4.Quartal sieht es nicht gut aus

– Lagarde zu Inflation: wir die derzeit negative Inflation nicht Deflation, weil es ein Sondereffekt der Pandemie ist

– Lagarde: Dass die Staaten der Eurozone Anleihen mit Gemeinschaftshaftung ausgeben, hat die Wahrnehmung der Eurozone verändert

– Lagarde: haben auf dieser Sitzung nicht über Veränderung der Geldpolitik diskutiert

Hier der Live-Feed zur EZB-PK:

Chrstine Lagarde - die Aussagen auf der EZB-Pressekonferenz

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Hans-Werner Sinn: Warum die Inflation ausbleibt, und wann sie kommt

Claudio Kummerfeld

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Der ehemalige Chef des ifo-Instituts, hoch angesehene und bekannteste Ökonom Deutschlands Hans-Werner Sinn (hier jüngst im Gespräch mit Marc Friedrich) hat aktuell der Mission Money ein ausführliches Interview gegeben. Ein echter zweiter Lockdown müsse in Deutschland vermieden werden, so der Appell von ihm.

Die deutsche Wirtschaft wird laut Hans-Werner Sinn die zweite Corona-Welle überleben. Aber es werde eine große Pleitewelle geben. In einem ersten Schritt würden zahlreiche Unternehmen in die Insolvenz gehen, die bis jetzt dank ausgesetzter Insolvenzpflichten viel neue Schulden angehäuft hätten. Und erst in einem zweiten Schritt würde es dann die Banken hart treffen, weil die ja in Folge der Insolvenzen die Kreditausfälle zu verkraften hätten.

Hans-Werner Sinn mit Schwerpunktthema Inflation

Ein zentral wichtiges Thema im folgenden ausführlichen Interview ist die möglicherweise anstehende Inflation in Europa und Deutschland. Hans-Werner Sinn äußert sich hierzu ausführlich. Vor Corona habe die Geldmenge der EZB 3,2 Billionen Euro betragen, seitdem sei bis heute 1 Billion Euro dazugekommen. Bis Sommer 2021 werde die Summe auf 5,4 Billionen Euro anwachsen. Es entstehe ein gigantischer Geldüberhang.

Hans-Werner Sinn erklärt ausführlich seine große Sorge vor der anstehenden Inflation. Zunächst erklärt er ausführlich, warum es bislang trotz Geldschwemme keine Inflation in Form von Preisexplosionen gebe (ab Minute 23 im Video). Seine Ausführungen dazu sind hochinteressant. Das zusätzlich geschaffene oder besser gesagt in den letzten Monaten nicht ausgegebene Geld sei nicht aktiv, weil es herumliege. Bei den Bürgern auf den Sparkonten oder im Tresor. Bei den Banken liege es laut Hans-Werner Sinn herum zum Beispiel auf deren Zentralbankkonten. Es werde nicht vollständig als Kredit an Wirtschaft oder Verbraucher herausgereicht. Daher wirke die gestiegene Geldmenge nicht inflationär. Denn in Krisenzeiten würden sich die Menschen nicht trauen Geld auszugeben.

Aber nach der Krise, wenn es zum Beispiel einen Impfstoff gegen Corona gebe und die Wirtschaft wieder boomt, dann steige auch wieder der Optimismus bei den Menschen. Gewerkschaften würden höhere Löhne verlangen, die Unternehmen würden die Preise anheben usw. Die Inflation könne dann sehr leicht über das 2 Prozent-Ziel der EZB ansteigen. Dann müsse die EZB die Zügel anziehen. Aber dann stehe man vor einem gewaltigen Problem. Hierzu wollen wir die wirklich sehr interessanten und aufschlussreichen Ausführungen von Hans-Werner Sinn nicht vorwegnehmen. Schauen Sie bitte das Video! Nur so viel. Er erläutert auch dann möglicherweise anstehende Folgeeffekte wie dann platzende Luftbuchungen und ein Bankensterben.

Hans-Werner Sinn
Hans-Werner Sinn. Foto: https://www.hanswernersinn.de/de/Bildarchiv

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Lockdown: Was läuft falsch bei den Corona-Maßnahmen?

Markus Fugmann

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Heute dürften in Deutschland und Frankreich neue Beschränkungen und Corona-Maßnahmen bis hin zum Lockdown verkündet werden. Im Grunde reagieren die durch die starken Anstiege alarmierten Regierungen in Europa alle ähnlich. Nach Informationen des Informations-Mediums für Intellektuelle, also bild.de, dürfen ab 04.November in Deutschland sich maxiximal zehn Menschen treffen, die wiederum maximal aus zwei Haushalten stammen dürfen.

Lockdown, Corona-Maßnahmen und Anreizkonflikte

Viele Menschen gehen davon aus, dass die Corona-Maßnahmen schon gerechtfertigt seien – auf der anderen Seite gibt es jene, die das Coronavirus und die damit verbundenen Maßnahmen latent verharmlosen – und nicht selten eine Verschwörung der Eliten vermuten zur Entmündigung der Bürger. Symbol dafür ist ihnen der Lockdown.

Nun müssen die Regierungen die Bevölkerung schützen – aber sind die getroffenen Maßnahmen gerechtfertigt? Professor Christian Rieck macht auf zwei zentrale Probleme der Maßnahmen deutlich, die häufig entweder zu „Überreaktionen“ oder zu „Unterreaktionen führen.  Es gebe viele „Anreizkonflikte“, die zu problematischen Reaktionen der Betroffenen führen, so Rieck.

In folgendem Video erklärt er, was er damit meint:

 

Lockdown und Corona-Maßnahmen - sind sie gerechtfertigt?

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