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Aktuell: Gap-Schließung im Dax, und weiter?

Ganz aktuell steht die Gap-Schließung im Dax an. Oder ist sie vorhin schon geschehen? Zwischen 10.526 gestern Abend und 10.521 Punkten vor 15 Minuten liegen schlappe 5 Punkte. Es kam schon oft vor…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Ganz aktuell steht die Gap-Schließung im Dax an. Oder ist sie vorhin schon geschehen? Zwischen 10.526 gestern Abend und 10.521 Punkten vor 15 Minuten liegen schlappe 5 Punkte. Es kam schon oft vor, dass der Markt so einen winzigen Abstand hingenommen hat, und das Gap als geschlossen ansah. Was jetzt also? Beeindruckend robust ist der Dax nach der Trump-Wahl, die so niemand erwartet hatte.

dax
Dax-Verlauf seit gestern Nachmittag.

Und der US-Markt? Der Dow verlief über Nacht sehr schlecht mit bis zu -900 Punkten bis 6 Uhr heute früh. Dieses Tal hatte man vorhin auch so gut wie durchschritten – es fehlen noch gut 50 Punkte, aber im Chartbild selbst kann man grob sagen: Das Trump-Debakel hielt im Dow nur wenige Stunden. Jetzt stellt sich die Frage: Wohin geht es? War das nur eine technische Erholung? Oder Erleichterung, dass Trump in seiner Rede einen auf „Versöhnung“ machte?

Gut möglich, dass in den nächsten Tagen weitere Abwärtsschübe folgen, die nachhaltiger sind als dieser schnelle Absturz heute früh. Aber das ist nur eine Möglichkeit. Variante 2: Das war es jetzt schon wirklich mit dem Trump-Horror an der Börse. Das wäre durchaus erstaunlich, so schwarz wie fast sämtliche Börsenbeobachter Trump vorher schlecht geredet hatten für die Börsenentwicklung.

dow
Der Dow seit gestern Abend.

10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    KarlM

    9. November 2016 15:55 at 15:55

    OK – ich gebe auf und verabschiede mich. Nach dem Brexit dachte ich noch hmm, komisch wie die auf soetwwas reagieren- heute nach Trump weiß ich, das an der Börse nur noch komplett kranke Hirne sitzen. Die würden sogar noch kurz vor einem Meteoriteneinschlag Aktien kaufen. Warum auch immer.

    500 PKT vom Tief heute. Vor einer Woche war Trump mit 10.200 im Dax eingepreist – was für ein Quark.

    Ich hatte Trump als Chance gesehen, meine pre-Brexit-Puts (welche ganz schön in den Seilen hängen) halbwegs verlustfrei loszuwerden. Aber nix da – heute machen wir wohl noch die 11K im DAX. Eine Welt wohl voll mit Leuten vom Typ Riße…

    Allen noch viel Erfolg und Gesundheit. Macht weiter mit euerer tollen Seite.

    VG KARL

    • Avatar

      sascha

      9. November 2016 16:11 at 16:11

      was kann @Markus und @ Riße dafür?????????
      Junge, Du bist selbst verantwortlich für dein Arrangement an der Börse.
      Die Jungs hier geben uns GRATIS Auskunft und es ist Deine Entscheidung dies zu hören oder zu lesen.

  2. Avatar

    sascha

    9. November 2016 16:04 at 16:04

    Erst bei Amtsantritt folgt die Korrektur, Februar 2017.
    Keine Erhöhung der Zinsen in 2016 , also auf geht’s .

  3. Avatar

    sascha

    9. November 2016 16:06 at 16:06

    @ Markus…wie nähern uns dem Ziel..18.000 beim Dax …12.2017

  4. Avatar

    Papiergold

    9. November 2016 16:19 at 16:19

    Das ist doch einfach nur schön anzuschauen!Das ist eine Machtdemonstration Par excellence.Bei der Vola ist doch in beide Richtungen genug zu verdienen gewesen.Aber das beste ist der totale Abverkauf beim Gold!!!Wer braucht den archaischen Schrott auch.Zu nichts zu gebrauchen und maßlos überbewertet.Das wird noch ganz hart die nächsten Zeit für die Goldjünger.Ich finde es klasse wie man Kurse mit endlosen Papiergold runterprügeln kann.

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    LookOut

    9. November 2016 16:24 at 16:24

    Das so ein Tag deutlich im Plus endet, ist natürlich irrational, ich hatte zwar mit käufen gerechnet, aber über 500 Punkte an einem Tag rauf kommt einem schon äußerst merkwürdig vor.

    Ich werde meine Aktivitäten an der Börse wohl deutlich zurück fahren und in Zukunft dann lieber mehr Gas im Job geben und auf physische Edelmetalle aufbauen.

    In den letzten Jahren ist die Börse mehr zum Spiel-Casino ausgeartet, heute war wohl die Spitze des Eisbergs.

    Lg

  6. Avatar

    Bob

    9. November 2016 16:36 at 16:36

    @ Karl
    ..du solltest in Zukunft deinen Handel überdenken. Wer die Meinung anderer zur Strategie heranzieht,..€&@$%
    FMW dient eher der Info. Konnte zwar meine Brexit-Pos auch nicht loswerden dafür aber jede Menge Cashflow wieder frei bekommen.
    Aber du hast Recht. Hatte bei dem ganzen Zirkus auch viel tiefere Kurse erwartet.
    Kopf hoch, würd schon wieder..

    • Avatar

      KarlM

      9. November 2016 17:07 at 17:07

      Hehe – danke für die Aufmunterung. Aber zur Klarstellung: ich habe nirgends FWM für irgendetwas verantwortlich gemacht! Mein Geld, meine Entscheidung, meine Erfolg oder Misserfolg. Habe nie was anderes gesagt.

      Trotzdem kotzt mich diese kranke Gier der Aktien-Zocker nur noch an. Schaut mal auf ne Aktie wie die CAT – heute macht der Schrottladen +9% in der Spitze…

      Es glaube doch niemand, das Trump auch nur eine einzige Straße in den USA bauen wird *lach* Jetzt werden die Fleischtöpfe für seinen Clan zurecht gerückt, mehr nicht.

      Nu abba wech

      VG KARL

  7. Avatar

    hans

    9. November 2016 16:54 at 16:54

    Ich bin dafür das Trump sofort den Friedensnobelpreis bekommt.

    Vorraussetzung natürlich, er ist für Splitterbomben und Uranmunition, wie sein Vorgänger.

    God bless America lol

  8. Avatar

    Marc

    9. November 2016 17:55 at 17:55

    @KarlM genau richtig. Wenn einem die Börse nur mehr als Spielcasino und Zockerei erscheint, soll man sich verabschieden, man soll sich aufs Bauchgefühl verlassen.
    Hab ich auch gemacht, weil mir mein Bauchgefühl sagt, dass es bald krachen wird….nach unten.
    Die Aktienzocker werden auf den Deckel kriegen, wie immer früher oder später. Es erinnert alles irgendwie an
    1929.
    EM aufbauen ist derzeit vermutlich das Beste.

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Aktienmärkte: Ist es wirklich möglich, den Markt richtig zu timen?

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Ist es wirklich möglich, die Aktienmärkte richtig gut zu timen? Das Thema ist so alt wie die Börse: Wie gelingt es mir den Markt zu schlagen, durch geschickte Aktienauswahl, durch überragende Analysefähigkeiten- und Hilfsmittel, durch beste Marktinformationen oder durch ein gutes Bauchgefühl? Dass dies für die allermeisten Anleger und Fondsmanager auf Dauer nicht möglich ist, zeigen viele Statistiken, die nicht so gerne herumgereicht werden. Selbst Nobelpreisträger in Wirtschaftswissenschaften oder Wirtschaftsprofessoren sind teilweise grottenschlechte Kurzeitinvestoren, der Markt mit seinem Rückkoppelungssystem macht es unendlich schwer, ihn zu schlagen. Wie wir auch gerade wieder in der aktuellen Entwicklung sehen können.

Aktienmärkte: Die gerne verschwiegene Langzeitbilanz

Wenn man genau hinsieht, findet man die Statistiken, die aufzeigen, wie schwierig es is,t zum Beispiel den Leitindex der Welt, den S&P 500, über einen längeren Zeitraum, zum Beispiel über 15 Jahre, zu schlagen. Das gelingt nur wenigen – und selbst der größte Investor alive, Warren Buffett, hat in den letzten Jahren so seine Schwierigkeiten am Markt dranzubleiben.

So gilt vermutlich nach wie vor der Spruch des legendären Fondsmanagers von Fidelity, der das Timingproblem der Aktienmärkte auf den Punkt brachte:

„Anleger haben mit der Vorbereitung auf oder dem Antizipieren von Marktkorrekturen viel mehr Geld verloren als in den Marktkorrekturen selbst.”

Betrachten wir hier nur einen Chart von advisorperspective, der die Korrekturen der Aktienmärkte in ihrer Tiefe und ihrem zeitlichen Verlauf während des letzten Zyklus seit der Finanzkrise aufzeigt:

Aktienmärkte, Timing und Korrekturen

Es gab in der Zeit seit der Finanzkrise 19 Phasen im S&P 500, in denen der Markt über fünf Prozent korrigiert hat und nur einen Bärenmarkt (Corona 2020), zweimal blieb man nur wenige Zehntel über der Eintrittsschwelle. Jedes Mal sprang die Federal Reserve ein, um ein weiteres Durchsacken der Aktienmärkte nach unten zu verhindern. Deshalb habe ich vor ein paar Tagen geschrieben, dass es unsinnig wäre zu glauben, dass die Notenbank gerade in der jetzigen brenzligen Situation am US-Arbeitsmarkt in Attentismus verfallen würde und einen Einbruch der Aktienmärkte mit all seinen Konsequenzen für den US-Konsum ohne Intervention zuließe. Irgendwann kommt natürlich der Moment, wo dies nichts mehr hilft.

Aber ein Weiteres ist aus diesem Chart zu lesen. Es gab gar nicht so viele richtige Einbrüche der Aktienmärkte – der Notenbank und der Alternativlosigkeit geschuldet – und vor allem wurden diese Korrekturen zumeist in sehr kurzer Zeit wieder ausgebügelt. Was ein Timing am Markt wieder einmal sehr schwierig gemacht hat.

Zu dieser Thematik des Timings gibt es auch eine interessante Untersuchung eines Fondsmanagers von HQ Trust, Sven Lehmann. Dieser hat berechnet, dass es in den letzten 14.524 Handelstagen beim Dax (entsprechend 55 Jahre) um sechs Prozent per annum nach oben ging. Diese Performance wurde an nur 55 Handelstagen erzielt –  wer da nicht investiert war, hätte eine Null-Performance erreicht. Natürlich könnte man sagen, wenn man die 55 schlechtesten Tage ausgelassen hätte, dann…..! Aber dies wäre das umgekehrte Glücksspiel.

Was uns nicht davon abhält, es immer wieder zu versuchen.

Die aktuelle Korrektur

Dass eine Korrektur der Aktienmärkte im Herbst ansteht, konnte so ziemlich jeder erkennen, der die Exponentialfunktion gewisser Charts betrachtet hat – Apple, Tesla, Nasdaq und Co. Die Frage war „nur“, wann diese genau einsetzen wird, wie tief sie ausfallen wird und natürlich wann man wieder einsteigen sollte. Ähnliches hatten wir schon im Rekordeinbruch vom Februar/März erlebt, als die großen Indizes binnen eines guten Monats eine Korrektur in Rekordgeschwindigkeit vollzogen hatten. Einige Geldverwalter hatten blitzschnell die brisante Lage erkannt und waren sukzessive aus dem Markt ausgestiegen, viele Anleger aus Sachzwängen. Aber wann wieder einsteigen, angesichts einer Nachrichtenlage, die unser limbisches System aktiviert, welches unentwegt mit emotionalen Attacken Alarm schlägt?

Wie lautete ein Spruch, den ich vor Kurzem in diesem Zusammenhang gelesen habe? „Wer behauptet zu Höchstkursen ausgestiegen zu sein und dann zu Tiefstkursen wieder zurück in den Markt, ist entweder ein Lügner oder der Teufel“. Natürlich gibt es auch Zufallstreffer, aber das ist wiederum eine andere Geschichte.

Fazit

Es geht weiter im Kampf um die Deutungshoheit an den Märkten – der Einzelne gegen Millionen von Marktteilnehmern, die nicht auf die Gegenwart blicken, sondern zu antizipieren versuchen, was Wirtschaft und Aktienmärkte in sechs bis neun Monaten machen werden (Daytrader ausgenommen). Die unbekannte Zukunft: Was macht das Rennen um die Präsidentschaft, was der Covid-19-Impfstoff oder sogar eine beginnende Herdenimmunisierung, wie sie aus manchen Metropolen in Ansätzen gemeldet wird? Was die Gelddruckorgien? Kommt es zu einem Anstieg der Kapitalmarktzinsen und einer leichten Rückkehr der Inflation?

Führt 2021 ausgerechnet eine Wirtschaftserholung zu einem Einbruch der Aktienmärkte, weil dann das Geld in der Wirtschaft gebraucht wird? Alles Fragen, für die keiner derzeit eine Antwort parat hat. Aber deshalb funktioniert Börse (und nicht das Market Timing), denn ansonsten wäre das System Börse von einem Moment auf den anderen tot..

 

Wie gut funktioniert Timing für die Aktienmärkte wirklich?

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Aktienmärkte: Die Rally als Botschaft? Biden gegen Trump! Videoausblick

Markus Fugmann

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Für die Aktienmärkte dürfte die Fernsedebatte zwischen Biden und Trump in der Nacht auf den Mittwoch ein zentrales Ereignis werden! Bislang gehen die Märkte angesichts des schwachen Verlaufs im September offenkundig davon aus, dass Biden neuer US-Präsident wird – aber vielleicht hat sich das seit gestern geändert: rechnet man nun damit, dass Biden eine schlechte Figur in der Debatte machen wird, womit sich die Lage zugunsten von Trump drehen wird? Die Rally gestern jedenfalls war sehr breit gefächert – und zugleich ein impulsiver Short-Squeeze aufgrund der massiven Short-Positionierung institutioneller Anleger. Als Faustregel kann gelten: geht es im Oktober nach oben für die Aktienmärkte, gewint Trump, geht es nach unten, gewinnt Biden..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

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Börse LIVE um 9 Uhr mit Mario Steinrücken – ist die Korrektur vorbei?

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Ist die Korrektur an der Börse schon wieder vorbei und sollte ich jetzt schon wieder Aktien kaufen? Genau dieser Frage gehen wir im heutigen „Börse LIVE-Stream“ ab 9:00 Uhr nach.

Der US-Leitindex S&P 500 hat das erste markante Unterstützungsniveau erreicht. Dort haben sich die Bullen schon wieder positioniert und den weiteren Abverkauf vorerst gestoppt. Die zum Wochenstart aufgekommene Dynamik ist ein deutliches Zeichen der Stärke. Aus diesem Grund befindet sich im S&P 500 zwischen 3.300 und 3.320 Punkten ein technisches Kaufniveau. Die genaue Vorgehensweise wird im Livestream besprochen. Hier können Sie kostenfrei teilnehmen:

https://youtu.be/uoVexhsWYEY

Auch der Silberpreis notiert aktuell an einem langfristig interessanten Niveau und wird im Livestream besprochen.

Um 9:00 Uhr nimmt Mario Steinrücken die wichtigsten Märkte im Livestream unter die Chartlupe. Neben dem Fahrplan für die nächsten Wochen, werden bestimmt auch wieder interessante Trading-Ideen besprochen. In der „Börse LIVE“ haben Sie außerdem die Möglichkeit Ihre Aktien, Indices, Währungen und Edelmetallen aus technischer Sicht betrachten zu lassen.

S&P 500 Chart

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

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