Gas

Das Turbinen-Problem Aktuell: Gazprom stellt Betrieb von Nord-Stream 1 infrage

Gazprom meldet sich aktuell mit der Nachricht, dass man den sicheren Betrieb von Nord Stream 1 nicht garantieren könne.

Gas-Flamme

Der russische Gaskonzern Gazprom hat vor wenigen Minuten eine Nachricht veröffentlicht. Es geht um die in Kanada reparierte Turbine für die Ostseepipeline Nord Stream 1, deren Rücksendung nach Russland wegen den westlichen Sanktionen problematisch ist. Jetzt sagt Gazprom via Twitter, dass man den Betrieb der Pipeline nicht garantieren könne. Kanada will die Turbine zwar nun an Deutschland übergeben. Aber jetzt das: Man verfüge bei Gazprom über keine Dokumente, mit denen Siemens die Turbine aus Kanada abholen könne. Unter diesen Umständen könne Gazprom den sicheren Betrieb der Gasleitung nicht garantieren.

Es ist zeitlich durchaus interessant. Mit dieser Nachricht meldet sich Gazprom zu Wort nur zwei Tage nachdem Nord Stream 1 für die routinemäßige zehntägige Wartung ganz abgestellt wurde. Gerade jetzt in einer Zeit, wo man in Europa vor dem fehlenden russischen Gas zittert, kommt jetzt diese Meldung.



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5 Kommentare

  1. Hätte sie das einen Tag vor dem Ende der Wartung melden sollen?
    Oder zwei Tage danach?

    1. Helmut, scheißegal, die erfinden täglich neue Ausreden und Drohungen, um die langfristigen Verträge nicht einhalten zu müssen. Papiere und Dokumente, lächerlicher geht es wohl kaum mehr. Diesem Gesocks auch nur noch ein Wort zu glauben, fällt täglich schwerer. Gazputin spielt seine menschenverachtenden Spielchen, hoffentlich verzockt er sich nicht und provoziert die globale Katastrophe, wie es einst schon einer seiner Vorbilder auf Kuba versucht hat.

      1. Selina, ich nehme an, dass du bei Kuba auf die Lieferung der Atomraketen durch Chruschtschow anspielst. Die wahre Geschichte ist etwas anders, als die vor dir beschriebene.
        Die USA haben vorher bereits ihre Atomrakten in der Türkei stationiert. Das war nur nicht öffentlich bekannt. Chruschtschow wollte daraufhin UDSSR-Raketen auf Kuba stationieren. Nach „hitzigen“ Tagen Mitte Oktober 1962 wurden die UDSSR-Raketen dann letztendlich wieder abbeordert, nachdem Kennedy den „Russen“ zugestand, dass er die US-Atomraketen aus der Türkei ebenfalls abzieht.
        Schau dir einfach neuere Dokumentationen zur Kubakrise an.

  2. Wer wollte denn einen Boykott? Die EU! Wer hat gesagt: Wir kommen ohne russischer Energie aus? Die EU! Wer wollte die parallele Pipeline Nordstream 2 nicht in Betrieb nehmen? Die EU! Und nun „mimimi“ weil das Gas abgedreht ist und man nicht weis obs in 10 Tagen wieder läuft? Die EU! – Wenn Putin wirklich Eier in den Hosen hat, dann lässt er abgedreht !

  3. Oh, was für ein zweiter Kommentar. Vollkommen daneben. Wir sollten eine neue Regierung anstreben. Unser Problem, fähige Personen dafür sind derzeit kaum vorhanden. Ich würde sagen uns ist die Diplomatie verloren gegangen. Ebenso ist unser Gruselkabinett nicht in der Lage sich um die Belange des deutschen Volkes zu bemühen. Es wird alles für die Ukraine getan, kaum mehr ist aus der Regierung zu hören oder auch zu erwarten. Man sollte auch nicht vergessen die Sanktionen sind von der EU erlassen worden und nicht von Russland.

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