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Gold/Silber

Aktuell: Gold unter Druck, Bruch der 1300er-Marke nach Aussagen von Fed´s Lacker

Die Schwäche beim Goldpreis hatte sich bereits angedeutet in den Vortagen – nun belasten Aussagen des Fed-Mitglieds Jeffrey Lacker..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Schneller und heftiger Einbruch bei Gold: innerhalb weniger Minuten sackt der Kurs um fast 15 Dollar ab:

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Das ist das erste Mal seit dem Brexit, dass Gold unter 1300 Dollar notiert!

Die Schwäche beim Goldpreis hatte sich bereits angedeutet in den Vortagen – nun belasten Aussagen des Fed-Mitglieds Jeffrey Lacker, wonach der Leitzins in den USA angesichts des derzeitigen ökonomischen Umfgelds eigentlich mindestens bei 1,5% stehen müßte. Das zweite Halbjahr werde ein Wachstum bringen, das auf oder über dem Trend-Wachstum liegen werde. Die in den Fed Fund Futures eingepreisten Wahrscheinlichkeiten für eine Zinsanhebung der Fed steigen für die Monate November (nun 21,4%) und Dezember (nun 61,2%) deutlich an.

Wir hatten heute Morgen auf den enormen Überhang an Long-Positionen am Future-Markt hingewiesen (in der Vorwoche wurden Long-Positionen in großem Umfang aufgebuat, Short-Positionen abgebaut, siehe „Positionierungen im Dollar, Euro, Gold, Öl..“) – das ist Voraussetzung für eine Stop-loss-Lawine..

Unter Druck auch Silber:

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Toni_Trade

    4. Oktober 2016 15:35 at 15:35

    @Herr Fugmann: warum ist der Goldpreis in den letzten Monaten so stark abhängig vom Zinssatz in den USA geworden? Und vor allem rein von Aussagen der FED Mitglieder(die haben schon viel erzählt und am Ende doch alles so belassen).
    Klar, steigen die Zinsen, steigt der $ und das bringt Gold unter Druck. Aber die FED hat im Dezember 2015 die Zinsen erstmals wieder minimal erhöht und seit Anfang 2016 sehen wir eigentlich übergeordnet eine Ralley im Goldmarkt.
    Die Formel: steigender Zinssatz = sinkender Goldpreis stimmt also theoretisch nicht, das zeigt auch wenn man sich die Charts in Jahren der US Zinsen im Verhätnis zum Gold anschaut. Haben Sie hier bitte eine ausführliche Erklärung? Gruß Toni

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      4. Oktober 2016 15:38 at 15:38

      @Toni, nur kurz soviel: Gold steigt allermeistens nach einer Zinsanhebung für ein paar Monate (weil nun das bereits eingepreist war, was sich vorher schon klar abzeichnete, mithin ist also das Damoklesschwert gefallen und hängt nicht mehr über dem Markt); dann kommt Gold aber in einem Zinsanhebungszyklus meist vor der nächsten Zinsanhebung wieder unter Druck – so wie offensichtlich derzeit..

  2. Avatar

    Paul Müller

    4. Oktober 2016 17:40 at 17:40

    Auf gut deutsch,… es ist einfach nur Scheiße im Verzug. Und dazu muß echtes Geld eben preislich runter, alles andere ist Gerede und Manipulation pur. Korruption wo man nur hinschaut. Das Ponzischema ist am Ende, basta,… keinen interessiert es ob Long oder Short Positionen irgendwo ab oder aufgebaut werden außer für günstige Nachkäufe. Wenn die D erivate B ombe in die Luft geht ist Schicht im Schacht und zwar für lange Zeit.

  3. Avatar

    hans

    4. Oktober 2016 19:36 at 19:36

    The price of gold has been doing quite well since January. From a low bout 1060 per ounce to start the year, gold was up to almost 1400. That is better than a 30% return. But since making a high in the beginning of July it has done nothing. Or worse than nothing.

    Der goldene Oktober eben:)

    PS.: Wenn Herr Riße immer das getan häte was er hier lobt und preist>>>Hartz 4.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Gold/Silber

Rüdiger Born über den aktuellen Gold-Absturz – wie tief geht es noch runter?

Rüdiger Born

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Gold im Crash! Aktuell geht der Kurs durch alle Unterstützungen: zunächst die 1850er Marke aus dem September, nun auch die 1800 der letzten Tage. Und das auch noch beschleunigt! Gibt es kein Halten mehr? Auf was man sich einstellen muss und wie man als Marktteilnehmer hier möglichst frühzeitig den nächsten Schritt erkennen kann, zeige ich in diesem Beitrag.

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Gold/Silber

Goldpreis fällt unter 1.800 Dollar – zwei Experten erklären die Schwäche

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis ist Anfang der Woche wegen bessere US-Konjunkturdaten abgestürzt von 1.868 auf 1.834 Dollar. Danach ging es weiter bergab. Die gute Stimmung an den Aktienmärkten wurde befeuert durch drei Wochen aufeinander folgende gute Impfstoff-Meldungen. Die Anleger waren bereit immer mehr in risikoreiche Anlageklassen umzuschichten (Risk On Trade). Und so litt der Goldpreis zuletzt immer mehr.

Schwacher US-Dollar kann Goldpreis nicht helfen

Umso erstaunlicher ist die Goldpreis-Schwäche der letzten Tage, weil sich der US-Dollar seit Montag deutlich im Abwärtstrend befindet. Eigentlich müsste alles was gegen den US-Dollar gehandelt wird, tendenziell steigen. Die letzten Monate konnte man fast seine Uhr danach stellen. Fiel der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) nur ein kleines Stück, stieg der Goldpreis sprunghaft an. Aber die letzten Tage war von dieser negativen Korrelation nichts zu sehen.

Wie gesagt, die gute Corona-Impfstoff-Nachrichtenlage hilft Aktien, und lässt den Goldpreis schwächeln. Seit Dienstag klebt Gold jetzt um die Marke von 1.810 Dollar herum. Mal ein paar Dollar drunter, mal drüber. Aktuell dümpelt der Markt leblos bei 1.807 Dollar vor sich hin. Die letzten Momente fällt er sogar unter 1.800 Dollar, auf jetzt 1.794 Dollar. Das bis vor wenigen Minuten maue Trading im Gold mag auch mit dem gestrigen US-Feiertag zu tun haben – auch heute ist nur eingeschränkter Börsenhandel in den USA. Bei Thanksgiving verstehen die Amerikaner keinen Spaß. Von Mittwoch Abend bis Sonntag Abend ist verlängertes Wochenende. Und so dürfte womöglich erst wieder Montag früh richtig Leben in den Goldpreis kommen?

Experte korrigiert Prognose

Der Experte Carsten Fritsch von der Commerzbank passt heute die Prognose der Bank für den Goldpreis an. Sah man bisher noch dieses Jahr die 2.000 Dollar-Marke als realistisches Ziel, so erwartet man für dieses Quartal im Schnitt nur noch 1.850 Dollar. Und die eigentlich für das Jahresende erwartete Marke von 2.000 Dollar dürfte laut Carsten Fritsch erst im Laufe des nächsten Jahres wieder erreicht werden. Der kräftige Preisrückgang im Goldpreis zu Wochenbeginn stecke laut Fritsch den Marktteilnehmern weiterhin in den Knochen. Auch der Absturz im Bitcoin gestern um knapp 10 Prozent habe Gold kein neues Leben eingehaucht.Keine Trendwende gibt es laut dem Experten der Commerzbank bei den Gold-ETFs zu beobachten. Diese vermeldeten auch gestern Abflüsse von 1,4 Tonnen, obwohl der für die Abflüsse im November hauptverantwortliche SPDR Gold Trust wegen des US-Feiertages Thanksgiving gestern keinerlei Bestandsveränderungen verzeichnete.

Die ETF-Nachfrage, die den Goldpreis in den ersten acht Monaten des Jahres nach oben getrieben hat, falle derzeit weg. Auch die physische Goldnachfrage vermag nicht in die Bresche zu springen. Fritsch kommentiert weiter: Wie die Statistikbehörde Hongkong Mitte der Woche berichtete, betrugen die Netto-Goldimporte Chinas aus Hongkong im Oktober weniger als 2 Tonnen. Im September hatten sie noch bei 11 Tonnen gelegen, was Hoffnungen auf eine Belebung der Nachfrage im Herbst schürte. Die Daten aus der Schweiz hatten in der vorherigen Woche bereits angedeutet, dass China zuletzt so gut wie kein Gold importiert hat. Somit fehlt es derzeit an Argumenten für deutlich höhere Goldpreise.

Experte Andre Stagge über die maue Lage bei Gold

Der Börsenexperte und Coach Andre Stagge (hier mehr zu seiner Person) erläutert im folgenden Video direkt am Chart einen seit August laufenden Abwärtstrend bei Gold. Er erwartet eine bis Jahresende leicht weiter fallende Entwicklung im Goldpreis auf ungefähr 1.750 Dollar. Der Rückfall der letzten Wochen in der Größenordnung von 200 Dollar habe definitiv nichts mit dem US-Dollar zu tun. Er erwähnt den bisherigen Jahresgewinn im Gold von 18 Prozent, und dass Fondsmanager wohl geneigt seien Goldgewinne mitzunehmen, und auf mehr Rendite am Aktienmarkt zu setzten dank Impfstoff-Hoffnung. Er bleibt langfristig Gold-Fan. Aber für die nächsten zwei, drei Monate glaubt er nicht an eine große Euphorie. Auch wichtig ist laut Andre Stagge, dass die Zentralbanken jüngst als Netto-Verkäufe von Gold auftreten.

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Goldpreis im Verlauf der letzten 30 Tage
Chart zeigt Goldpreis-Verlauf in den letzten 30 Tagen. Aktuell fällt Gold auf 1.794 Dollar.

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