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Aktuell: Goldpreis fällt, Aktien steigen – Augen auf heute Nachmittag!

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Gold Barren Beispielfoto

Gestern konnte der Goldpreis seinen vorsichtigen Aufwärtstrend fortsetzen, den er letzte Woche Mittwoch begonnen hatte. Seitdem konnte er bis gestern Abend fast 30 Dollar zulegen auf 1.577 Dollar in der Spitze. Mit aktuell 1.566 Dollar geht dem Aufwärtstrend aber gerade die Puste aus. Schauen wir auf die aktuelle Lage, und vor allem, was heute Nachmittag passieren könnte.

Goldpreis geht kurzfristig die Puste aus – die möglichen Gründe

Der Goldpreis konnte die letzten Tage unter anderem ansteigen aufgrund des negativ interpretierten US-Arbeitsmarktberichts von letztem Freitag. Dazu kamen noch Meldungen von Rekord-Zuflüssen in Gold-ETFs im Januar, und oben drauf noch ein klein wenig Risk Off (raus aus Aktien, rein ins Gold). Und jetzt ganz aktuell? Naeem Aslam von Avatrade spricht davon, dass der Goldpreis etwas schwächelt, weil die Investoren gestern nicht das bekamen, was sie von der Federal Reserve (Fed) erwartet hätten. Aussagen von Fed-Offiziellen hätten das mit dem Coronavirus verbundene Risiko heruntergespielt. Damit erhalten die Aktienkurse (unsere Anmerkung) Auftrieb, und Gold wird geschwächt. Und so konnte der Dow seit gestern 20 Uhr deutscher Zeit bis heute früh auch mehr als 200 Punkte zulegen. Naeem Aslam spricht  von negativen Netto-Zuflüssen in einen der größten Gold-ETF (GDX) am gestrigen Montag. Dies bestätige die Tatsache, dass die Abwärtsbewegung im Goldpreis auch von den Institutionellen unterstützt werde.

Positiv für die Aktienkurse und negativ für den Goldpreis wirkt momentan wohl auch, dass die chinesischen Staatsmedien derzeit mit diversen Meldungen (siehe beispielsweise hier und hier) versuchen gute Laune zu verbreiten rund um das Coronavirus. Neue Fälle außerhalb von Hubei würden nun den siebten Tag in Folge sinken. Und die Regierung werde (sinngemäß zusammengefasst) alles tun, damit Unternehmen in China ihre Produktion so schnell wie möglich wieder aufnehmen können usw. Was will man der weltweiten Öffentlichkeit vermitteln? Wir haben die Lage im Griff, es geht aufwärts, man kehrt wieder zurück zur Arbeit, und die Auswirkungen des Coronavirus auf die chinesische Wirtschaft werden schon nicht so schlimm werden. Heute früh wirkt auch das negativ auf den Goldpreis.

Powell-Rede heute Nachmittag kann die Kurse bewegen!

Heute Nachmittag wird Fed-Chef Jerome Powell sprechen. Wird er die gestrigen Aussagen anderer Fed-Offizieller bestätigen, und die Auswirkungen des Cornavirus auf die US-Konjunktur klein reden? Obwohl er früher durchaus schon sagte, dass es spürbare Auswirkungen geben werde. Aber was zählt, ist ja stets die aktuellste Aussage. Auf jeden Fall können seine Aussagen heute Nachmittag die Kurse bewegen. Man achte auf den Goldpreis, den an der 50 Dollar-Marke klebenden Ölpreis (WTI), und die Aktienkurse, die ganz klar den Drang haben immer neue Rekorde erklimmen zu wollen.

Chartverlauf im Goldpreis seit dem 4. Februar
Goldpreis seit dem 4. Februar.

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Goldpreis: Wie weit kann das gelbe Edelmetall noch steigen?

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Im Verlauf der letzten Handelstage ist der Goldpreis deutlich über das von mir prognostizierte Ziel hinausgeschossen. Zwar hatte ich den Anstieg bis zum Hoch von Welle (B) als Option beschrieben, doch so recht daran glauben wollte ich dennoch nicht. Mit dieser Rallye konnte sich Gold deutlich stabilisieren und auch wieder in etwas besseres Licht setzen. Die immer noch schwelende Korrektur konnte aber nicht über Bord geworfen werden. Damit relativiert sich der jüngste Anstieg wieder sehr deutlich.

Ausblick für den Goldpreis:

Der Goldpreis bildet aktuell noch Welle (B) der seit Februar laufenden ABC-Korrektur aus. Wie für eine „B“ nicht unüblich besteht die Möglichkeit eines Überschießens, die Möglichkeit der Ausbildung einer überschießenden Welle „B“. Momentan sehe ich diese Option noch nicht auf das Edelmetall zukommen. Die nächsten Tage werden sich wieder positiv darstellen, wenngleich das zur Verfügung stehende Potenzial gering erscheint. Denn mit dem 0.62 Retracement bei 1.651 $ liegt ein nicht zu verachtender Widerstand in greifbarer Nähe.

Der Goldpreis hat kurzfristig noch Luft nach oben
Maximal räume ich dem Trend den Anstieg bis zur 1.00-Linie bei 1.685 $ ein. Nur durch die Option einer überschießenden (B) wäre ein signifikantes Überschreiten dieser Linie zu rechtfertigen. Nach Abschluss von (B) wird sich wieder Ernüchterung beim Goldpreis einstellen. Die Folge der Korrektur ist ein Abverkauf bis auf das Niveau des 0.62 Retracements bei simulierten 1.544 $ einzukalkulieren. Wie der Langzeitchart es zeigt, bleibe ich auf mittelfristige Sicht, negativ für den Goldpreis eingestellt.

Fazit:

Der Goldpreis bildet innerhalb einer größeren Korrektur einen kleinen Aufwärtstrend aus. Für ein längerfristiges Engagement eignet sich diese Bewegung indes nicht. Ich rate ihnen daher von einer Positionierung zum jetzigen Zeitpunkt noch ab. Sichern sie Positionen auf dem 0.62 Retracement bei 1.590 $ ab.

Der Goldpreis hat nur noch wenig Luft nach oben

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Goldpreis steigt kräftig an – eine wichtige Frage ist zu klären!

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Beispielfoto für einen Stapel Gold-Barren

Der Goldpreis steigt aktuell weiter an. Montag früh noch bei 1.490 Dollar, so ist Gold nach gestriger Verschnaufpause aktuell auf 1.636 Dollar gestiegen! Und wir mussten schon tief Luft holen, als ein Analyst am Dienstag das Kursziel von 2.000 Dollar nannte. Wichtig wäre erstmal kurzfristig das Ziel bei 1.700 Dollar vom 9. März. Ob es so kommt? Kann es ganz schnell weiter bergauf gehen? Und da gibt es auf dem Weg nach oben noch eine sehr wichtige Frage.

Goldpreis steigt – der reale Kaufdruck

Es gibt ganz realen Kaufdruck am Gold-Markt, was wohl derzeit auch echten Druck auf den Goldpreis ausübt! Als die Ladengeschäfte noch geöffnet hatten, standen Menschen auch in Deutschland Schlange um Gold kaufen zu können. Der Andrang beim Onlinekauf wird derzeit wohl immens sein, was auch Degussa-Chef Markus Krall jüngst bestätigte. Der Preis für physisches Gold geht durch die Decke, was wir bereits thematisiert hatten. Warum? Immer öfter wird dieser Tage, nachdem Fed, EZB etc nun quasi unbegrenzt Geld drucken, das Wort Inflation oder sogar Hyperinflation besprochen in Presseberichten, auf YouTube, von Ökonomen etc. So auch bei uns auf FMW. Die Menschen sehen die Krise, und sehen die nun startende enorme Ausweitung der Geldmenge – und haben Angst vor Inflation. Laut Berichten hat Goldman Sachs vorgestern sogar dazu aufgerufen Gold zu kaufen als „Währung der letzten Zuflucht“. Dazu die noch weiter gesunkenen Zinsen. Dieses Gesamtszenario treibt den Goldpreis natürlich weiter an.

Die wichtige Frage

Betrachten wir den folgenden Chart. Hier sehen wir seit dem 19. Februar den Kursverlauf im Goldpreis in US-Dollar in rot-grün, im Vergleich zum Dow 30 auf CFD-Basis in blau. Man sieht gut, dass der Goldpreis mit runtergezogen wurde durch den Crash am Aktienmarkt. Die Meinungen zu den Hintergründen sind oft die selben, und wir haben sie in unseren Berichten der letzten Tage auch geäußert. Weil die Aktienmärkte so extrem stark gefallen waren, mussten große Investoren auch Gold verkaufen um an Cash zu kommen. Ganz einfach. Nun aber haben in den letzten Tagen die Notenbanken unbegrenzte Flutungen der Märkte mit Geld verkündet. Damit ist die Liquidität an den Märkten im großen Bild gesehen gewährleistet?

Wird aus diesem Grund der Goldpreis nicht abstürzen, falls der Aktienmarkt bald wieder nach unten abrauscht? Das ist durchaus möglich. Gold könnte zu seiner alten Stärke als Sicherer Hafen im Risk Off Trade zurückkehren. Anleger verkaufen dann nämlich riskante Geldanlagen und fliehen ins Gold. Das Wort „Finanzierungsstress“ wird diese Woche von einigen Analysten benutzt. Dieser Stress sei dank der Notenbank-Maßnahmen nicht mehr vorhanden. Daher braucht der Anleger (so möchten wir es lapidar fragen) nun auch kein Gold mehr not-verkaufen um an Cash zu kommen? Gut, Notenbanken verleihen nicht direkt Geld an Hedgefonds – von daher profitieren sie nicht unmittelbar von der Gelddruck-Orgie. Aber es ist ein allgemeines Wohlbefinden spürbar, dass die Notenbanken das Gesamtsystem fluten. Also, wird der Goldpreis sich halten können oder sogar ansteigen, wenn die Aktien in Kürze vielleicht wieder in den Keller rauschen? Das ist die entscheidende Frage. Die definitive Antwort können wir nicht liefern, aber möglich wäre es.

Wichtige Analystenkommentare

Gestern merkten wir es an, und heute wollen wir darauf nochmal hinweisen. Am Goldmarkt geht es derzeit drunter und drüber, was man nur im Spot-Preis für Gold nicht sofort erkennen kann. Wir zitieren den heutigen Kommentar von Milan Cutkovic, Marktanalyst AxiTrader :

Immerhin hat sich die Liquidität an den Finanzmärkten etwas stabilisiert, dank der Intervention der Zentralbanken. Der Goldmarkt hat jedoch weiterhin erhebliche Probleme. Die Differenz zwischen dem Spot-Preis in London und dem Future-Preis in New York ist so hoch wie nie. Die Nachfrage nach physischem Gold ist enorm gestiegen, während mehrere Goldraffinerien schließen mussten. Dies führt zu Engpässen und Chaos am Goldmarkt.

Ipek Ozkardeskaya von Swissquote hat heute im Marktkommentar erwähnt, dass die tatsächliche positive Entwicklung im Goldpreis durch eine Verknappung des physischen Goldes auf den Märkten unterstützt werde, die auf die Einstellung der Aktivitäten in den Goldproduktionsstätten aufgrund des Covid-19-Ausbruchs zurückzuführen sei. Diese Situation führe zu Liquiditätsproblemen auf den Goldmärkten, was hauptsächlich den jüngsten Anstieg der Volatilität im Goldpreis und die Gewinne trotz einer verbesserten Marktstimmung erkläre.

Goldpreis vs Dow seit dem 19. Februar

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Goldpreis mit Monster-Rally – wie geht es jetzt weiter?

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Der jüngste Rückgang beim Goldpreise, der durch die Panik um die Coronavirus-Pandemie ausgelöst wurde, erwies sich als recht kurzlebig. Seit gestern hat der Goldpreis einen plötzlichen Anstieg erlebt, und wir sind offiziell Zeugen eines Kursanstiegs, wie ihn die Welt noch nie zuvor gesehen hat. Historisch gesehen erlebte der Goldpreis den größten Ein-Tages-Gewinn aller Zeiten: er stieg innerhalb eines einzigen Tages um satte 5,6%!

Einige spekulieren sogar, dass der Goldpreis bis zum Ende der Woche auf $1.700 je Unze steigen könnte. Und wenn es so weitergeht, könnte Gold im zweiten Quartal dieses Jahres sehr wohl die Marke von $2.000 pro Unze überschreiten.

Warum? Ein wichtiger Grund dafür ist der Mangel an physischem Gold, dem eine geradezu inflationäre Menge an Papiergold gegenüber steht. So können Banken in New York derzeit kein physisches Gold mehr zur Verfügung stellen.

Wie geht es nun mit dem Goldpreis weiter? David Jones, chief market strategist bei capital.com, zeigt die wichtigen Niveaus bei Gold (Widerstände und Unterstützungen). Nach oben entscheidend sei, so David Jones, die Marke von 1700 Dollar auf der Oberseite:

Der Goldpreis mit einer heftigen Rally

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