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Gold/Silber

Aktuell: Goldpreis unter Druck, Dollar drückt – Achtung heute Abend!

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Gold Barren - Goldpreis unter Druck

Der Goldpreis ist aktuell arg unter Druck. Er hängt derzeit an oder knapp über der Marke von 1.450 Dollar, wie zuletzt schon gestern Nachmittag und heute früh. Vorher war der Goldpreis in mehreren Schüben tagelang stärker gefallen von 1.514 Dollar Anfang des Monats. Im Chart sieht man den Preisverlauf seit letztem Mittwoch. Rechts im Chart sieht man die drei jüngsten Tiefs. Geht er gleich noch tiefer, ist erneut Platz nach unten vorhanden, aus charttechnischer Sicht! Ein weiterer Abrutscher kann also jederzeit geschehen! Aber was ist da los?

Goldpreis in US-Dollar Chartverlauf

Goldpreis unter Druck – das aktuelle Marktumfeld

Gestern war kleiner Feiertag in den USA. Die Renditen für US-Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit zeigen sich aktuell mit 1,94% auf einem robusten Niveau seit letztem Donnerstag. Der Goldpreis hatte schon in letzter Zeit damit zu kämpfen, dass Fed-Chef Powell angedeutet hatte, dass die dritte Zinssenkung der Fed im Oktober die letzte für dieses Jahr gewesen sein könnte. Steigende Anleiherenditen machen das zinslose Gold natürlich weniger attraktiv! Der Dow 30 ist gegenüber Future-Kursen von heute Nacht in der Indikation minimal im Plus. Der US-Dollar (im Chart als US Dollar Index dargestellt) ist seit einer Woche im Aufwärtstrend. Nach einer Pause gestern geht der Trend aktuell weiter nach oben, was gegen den Goldpreis drückt!

US Dollar Index

Laut Leaprate ist ActivTrades Chef-Analyst Carlo Alberto De Casa aktuell der Meinung, dass der Goldpreis nach vier negativen Handelssitzungen in Folge nun stark verkauft sei, dank Hoffnungen für eine Entspannung im Handelskrieg und eines stärkeren US-Dollar. Die Unterschreitung der Unterstützung bei 1.480 Dollar habe Gewinnmitnahmen ausgelöst von Investoren, die früher im Jahr günstiger eingestiegen waren. Auch gebe es aktuell wieder einige Abflüsse aus Gold-ETFs. Laut Bericht von investing.com sieht der Edelmetallspezialist Eric Scoles von RJO Futures in Chicago den Goldpreis auf 1.400 Dollar fallen, da er aus seiner Range ausgebrochen sei.

Achtung heute 18 Uhr!

Achtung! Heute ab 18 Uhr redet Donald Trump vor den Mitgliedern des Economic Club of New York. Aufmunternde Aussagen zum Handelskrieg könnten Aktien, US-Dollar und Renditen steigen lassen, was den Goldpreis noch mehr unter Druck bringen könnte. Abwärtspotenzial ist vorhanden, aber noch weiß man ja nicht, was er sagen wird! So oder so. Gold könnte heute Abend stärker schwanken. Der Trend ist bisher jedenfalls seit Tagen schubweise fallend, immer wieder unterbrochen von Pausen.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Wolfram Kunze

    12. November 2019 15:27 at 15:27

    Der Artikel von Herrn Zipfel vom 08.11.
    ist schon wieder obsolet.

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Devisen

Rüdiger Born und Andre Stagge mit Blick auf Dax, Gold, Euro, Öl

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Rüdiger Born und Andre Stagge melden sich im folgenden Video direkt vor der Frankfurter Börse. Laut Andre Stagge steckt die Börse derzeit kräftig im Sommerloch. Seit Montag steckt der deutsche Markt in einer Handelsrange. Gold sei derzeit spannender. Der Euro sei fürs Trading einen Blick wert. Beim Trading im Öl hat er einen interessanten Handelsansatz. Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Gold/Silber

Goldpreis zeigt mit 1.813 Dollar echte Stärke – die aktuelle Lage

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Der Goldpreis konnte gestern Mittag die 1.800 Dollar-Marke überschreiten. Wir fragten dann auch zeitnah, ob jetzt die Post abgehen würde auf dem Weg nach oben. Denn bei großen runden Kursmarken ist es oft so, dass Shorties Verlust-Stops einbauen, und Long-Spekulanten, die einsteigen wollen, legen knapp oberhalb solcher Marken gerne Kauf-Stops-Orders, um in den steigenden Markt reinzukommen. Gestern konnte der Goldpreis dann in der Tat zügig weiter laufen, und stieg in der Spitze bis auf 1.818 Dollar. Dieses erhöhte Niveau kann der Markt bis jetzt mit aktuell 1.813 Dollar halten. Der Chart am Ende des Artikels zeigt den Goldpreis-Verlauf (rot-grün) seit Ende 2019 im Vergleich zum Dow Jones-Index (blau). Gold hat sich in der Krise bis dato als sehr robust erwiesen.

Goldpreis zeigt Stärke

Gold zeigt seit Tagen und Wochen Stärke. Angefacht wird sie durch einen US-Dollar (sichtbar im US-Dollar Index), der seit dem 30. Juni immer weiter fällt, nämlich von über 97,75 Indexpunkten auf jetzt 96,39. Auch wird dem Edelmetall jüngst weiter Auftrieb verliehen durch gestrige Aussagen des Chefs der Atlanta Fed Raphael Bostic, wonach dass sich die wirtschaftliche Erholung in den USA verzögern könnte. Auch die weltweite Zunahme der Corona-Infektionszahlen sorgt für zunehmende Ängste. Dazu Zinsen sind auf Null, Gelddrucken und neue Schulden ohne Ende. Der perfekte Mix für einen steigenden Goldpreis. Markus Fugmann hat die Lage rund um das Edelmetall jüngst in seinem Markgeflüster besprochen (hier ansehen). Und das folgende Thema ist in aller Munde. Zahlreiche Investoren kaufen keine Gold-Futures oder physisches Gold als Münze. Nein, größtenteils fließen die Anlegergelder in die börsengehandelten Gold-Fonds (ETF). Die Zuflüsse sind enorm. Der folgende Chart zeigt den ansteigenden Berg an mit Gold hinterlegten ETF, parallel dazu der steigende Goldpreis.

Analystenkommentare

Jasper Lawler von der London Capital Group erwähnt, dass der Goldpreis am späten Mittwoch 1.818 Dollar erreichte. Die unmittelbare Quelle der Gewinne seien ein schwächerer US-Dollar und zunehmende Corona-Zahlen. Aber der grundsätzliche Grund für die Hausse am Goldmarkt liege seiner Ansicht nach im schieren Ausmaß der Interventionen der Zentralbanken und der daraus resultierenden Währungsabwertungen. Naeem Aslam von Avatrade, meint, dass die Entwicklung im Goldpreis durch den Zufluss in Gold-ETFs unterstützt werde. Das aktuelle Momentum des Edelmetallpreises zeige, dass Händler den Goldpreis wahrscheinlich unterstützen werden. Die Tür für den Goldpreis steht weit offen um ein neues Allzeithoch anzustreben.

Milan Cutkovic, Marktanalyst bei AxiTrader, meint dass der Goldpreis nicht zu stoppen sei. Die starke Nachfrage sei auch ein Zeichen dafür, dass viele Investoren trotz steigender Aktienkurse einen sicheren Hafen suchen würden. Ipek Ozkardeskaya von Swissquote sagt heute, dass sich die Nachfrage nach Safe-Hafen-Vermögenswerten festige, mit zunehmenden Zuflüssen in US-Treasuries, Schweizer Franken und Gold. Der Goldpreis habe den Widerstand von 1.800 Dollar durchbrochen, und habe sich bei Stopps auf einem Niveau von 1.820 Dollar erholt. Unabhängig davon, ob das sich verstärkende positive Momentum im Gold auf die rutschigen Risikomärkte oder auf steigende Spekulationen zurückzuführen sei. Dass der Anstieg bis auf 2.000 Dollar reichen könnte, sollte das Gefühl, dass Gold in einem zu kurzen Zeitraum zu schnell gekauft worden sein könnte, kurzfristig zu einer Pause ermutigen. Je höher der Preis einer Unze ist, desto größer sei das Risiko einer scharfen Abwärtskorrektur.

Chart zeigt Verlauf von Goldpreis gegen Dow Jones als CFD

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Gold/Silber

Aktuell: Goldpreis überschreitet 1.800 Dollar – geht jetzt die Post ab?

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Während der Gold-Future (August-Laufzeit) schon Ende Juni die Marke von 1.800 Dollar überschritten hatte und dann seit gestern nachhaltig über der Marke notiert (aktuell 1.812 Dollar), so hatte sich der Goldpreis in der Kasse noch geziert. Aber jetzt  läuft Gold über die 1.800 Dollar-Marke mit aktuell 1,801 Dollar.

Geht jetzt die Post ab im Goldpreis?

Über die Gründe für den steigenden Goldpreis (heute früh noch 1.795 Dollar) hatten wir vorhin schon etwas ausführlicher geschrieben (mehr dazu hier). Jetzt stellt sich die rein börsentechnische Frage: Geht in Kürze die Post ab? Haben Trader, die Short in Gold sind, knapp oberhalb der runden Marke von 1.800 Dollar Kauf-Stop-Orders platziert zwecks Verlustbegrenzung? Und kommen noch Long-Spekulanten hinzu, die sich ebenfalls mit Kauf-Stop-Orders in den steigenden Markt reinstoppen wollen, wie man es im Trader-Slang so schön sagt?

Dies könnte für einen weiter rasch steigenden Goldpreis sorgen. Aber oft sieht man auch andere Phänomene. Denn manchmal prallen Preise, wenn sie wichtige, große runde Marken überschreiten, für eine gewisse Zeit wieder zurück unter diese Marke, und steigen dann später weiter kräftig nach oben. Der Drang für einen weiter steigenden Goldpreis scheint da zu sein. Im Chart sieht man den Preisverlauf in der Kasse seit Montag früh.

Chart zeigt Kursverlauf im Goldpreis seit Montag früh

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