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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

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Aktuell: Handelsgespräche sollen nächste Woche in Washington fortgesetzt werden + Update: „große Fragen noch offen“

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Update 11.35Uhr: Laut einen US-Unterhändler bleiben „schwierige Fragen offen“; Xi Xinping hofft laut chinesischen Staatsmedien auf Vereinbarung, bei der beide Seiten profitieren könnten; Lighthizer und Mnuchin: Fortschritte erzielt, aber noch viel Arbeit zu tun

Laut einem Bericht der „South China Morning Post“ (Hongkong) sollen die Handelsgespräche zwischen den USA und China in der nächsten Woche in Washington fortgesetzt werden (mit denselben Beteiligten, als Lighthizer, Mnuchin und Liu He).

Man habe zwar Fortschritte erzielt, diese reichten jedoch nicht aus für einen Deal, so der Bericht unter Berufung auf einen Insider:

“The last two days in Beijing made progress but not enough to seal a final deal.”

Unterdessen hat US-Finanzminister Mnuchin getweetet, dass man „produktive Gespräche“ gehabt habe in Peking:

Und hier eine chinesische Quelle:

8 Kommentare

8 Comments

  1. Macwoiferl

    15. Februar 2019 12:27 at 12:27

    Spannend!
    Munchin ohnehin Dauer-Long.
    Die „Quellen“ und das Team der South China Morning Post halten ihre Longs zum Wochende.
    Bloomberg hatte gestern gewechselt von Long zu Short.
    Und die Jungs vom Wall Street Journal? Wollen die nix verdienen?
    Es kursiert ja bereits das Wheel Of Trade Talks.
    Für Investoren-Neulinge: Dieses „Rad der Handelsgespräche“ zeichnet die Systematik nach, mit der wir „informiert“ werden.
    Zum Wochende Konfuzius sagt: Lally machen weil alles gut, sholt wil wiedel gehen Dienstag!“
    Habt Sonne im Herzen alle!

  2. Hesterberg

    15. Februar 2019 13:26 at 13:26

    Aus der Sicht von Donald Trump wird es für die USA keinen Erfolg bei den Handelsgesprächen mit China geben können. Er hatte bei seinen Wahlkampfversprechen den Mund einfach zu voll genommen. Würden die USA tatsächlich über die wirtschaftliche Macht und Unabhängigkeit gegenüber China verfügen, wären Trumps Forderungen längst von früheren Präsidenten eingefordert und umgesetzt worden. Es kann hier nur zu einem faulen Kompromiss kommen, bei dem Trump der klare Verlierer wäre oder zu einer von Trump ausgelösten Eskalation des Handelsstreits, bei dem er ebenfalls nur der Verlierer sein könnte. Das wird er wohl wissen. Das Beste im Hinblick auf seine Wiederwahl wäre es wohl, den Handelsstreit noch solange ergebnisoffen zu halten. Er könnte dann zumindest weiter vollmundige Reden halten. Das Thema Handelsstreit wird die Märkte daher wohl noch länger begleiten.

    • Wolfgang M.

      15. Februar 2019 15:15 at 15:15

      @Hesterberg. Genau mein Reden. Da wiederholen Sie im Wesentlichen, was ich am 11. Febraur in meinem Morgenkommentar „Der eigentlich unlösbare Handelskrieg…..“ als Fazit geschrieben habe. Ein Spielen auf Zeit Trumps, wegen der Wahlen.
      Grüße

    • leftutti

      15. Februar 2019 15:40 at 15:40

      Aber Zeit zu schinden bis November 2020 scheint mir doch ein sehr ambitioniertes Unterfangen für einen nervösen, ungeduldigen und höchst impulsiven Cowboy zu sein.

      • Wolfgang M.

        15. Februar 2019 16:05 at 16:05

        @leftutti. Hallo. Es geht m.E. nicht ums Zeitschinden bis Nov. 2020 mit Handelsergebnissen, sondern um das Hinauszögern der kommenden Rezession, die Trump nicht gebrauchen kann. Also aus meiner Sicht temporär Zugeständnisse an China und immer ein Auge auf die Konjunktur und die Wall Street.
        Gruß

        • leftutti

          15. Februar 2019 16:23 at 16:23

          @Wolfgang M., ich weiß, glaube aber nicht, dass er die kommende Rezession noch sehr lange hinauszögern kann. Konjunkturzyklen, vor allem Rezessionen faszinieren mich durch ihr spontanes Eintreten aus dem Nichts ohnehin schon seit jeher. Da liest man monate- und jahrelang nur von guten Zahlen, Wirtschaftsdaten, Stimmungen und Erwartungen. Und schwupp, 14 Tage später ist alles mies und duster, und schon stecken wir in einer neuen Rezession.

        • leftutti

          15. Februar 2019 16:25 at 16:25

          Aber dafür hat man ja die Statistiker der FED, die uns eine ganze Dekade und länger beweisen, dass es auch ununterbrochen bergauf gehen kann.

  3. Boom-Prophet

    15. Februar 2019 19:44 at 19:44

    Eine möglichst langes Hinauszögern wäre natürlich für die Liebhaber der immer steigenden Börsen ideal.
    So könnte man noch ca. 10 bis 20 mal eine Hoffnungsrally feiern u.die Börse auf eine Super – Fallhöhe bringen.Den möglichen Absturz befürchtet ja niemand, da in der Zwischenzeit Alle wissen, dass die Notenbanken eingreifen müssen, u.die illusorischen Buchgewinne das Kartenhaus weiter stützen sollen.
    Man hat ja gesehen im Dez. was passiert, als nur ein kleiner Teil der Aktiengewinne realisiert wurden.
    Eine gute Feststellung von FMW, das China trotz der Probleme am stärkeren Hebel sitzt u.die Amis mit der hochgezüchteten Börse sehr verletzlich sind. Auch 80% der Altrsvorsorge hängt an Aktien.Gemäss Aussagen des China – Kenners vor wenigen Tagen auf FMW hat China auch keine Auslandschulden.
    Machtkämpfe unter Grossmächten werden wirtschaftlich entschieden, u.da sind die USA mit der steigenden Verschuldung auf dem Abstellgeleise.

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Ausweitung der Kampfzone! Marktgeflüster (Video)

Die Pläne der Trump-Administration, fünf weitere chinesische Unternehmen auf die „blacklist“ zu setzen, bedeuten eine Ausweitung der Kampfzone..

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Die Pläne der Trump-Administration, fünf weitere chinesische Unternehmen (aus dem Bereich Überwachungstechnik und Gesichtserkennung) auf die „blacklist“ zu setzen, bedeuten eine Ausweitung der Kampfzone, die nun einer weiteren Eskalation des Handelskriegs Vorschub leistet. US-Unternehmen berichten von Behinderungen durch Behörden in China, erste chinesische Firmen ordnen an, dass ihre Mitarbeiter amerikanische Waren boykottieren sollen. Dennoch halten sich die Aktienmärkte stabil – warum? Eine denkbare Erklärung ist, dass vor allem US-Adressen nun short sind bzw. sich short abgesichert haben. Heute Abend das FOMC-Protokoll (wir berichten ab 20.00Uhr bei FMW so zeitnah wie möglich)..

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Anleihen

Türkei: Warum der Druck auf Lira, Aktien und Anleihen bald enorm steigen könnte

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Aktuell schwächelt der türkische Kapitalmarkt bereits. Nach den jüngsten Vorgängen (Präsident Erdogan lässt die Wahl in Istanbul wiederholen) war das Vertrauen ausländischer Investoren in die Rechtsstaatlichkeit in der Türkei erneut geschwächt worden.

Die türkische Lira befindet sich seit Monaten in einem langsamen schleichenden Abwärtstrend. Die Aktienkurse in der Türkei befinden sich im Absturz. Heute notiert der türkische Leitindex BIST100 mit -1,5%, und ist nun seit sechs Tagen hintereinander am Fallen. Mit einem Tiefststand seit Anfang 2017 hat er aktuell auch den Zustand eines Bärenmarktes erreicht. Die Rendite für zehnjährige türkische Staatsanleihen steigt alleine heute um fast einen ganzen Prozentpunkt (Wahnsinn) auf aktuell 19,26%. Im Februar waren es noch 14%.

Und jetzt Achtung! In den nächsten Tagen könnte sich die Lage dramatisch verschärfen. Denn die Türkei will von Russland Raketensysteme kaufen. Laut einem offenbar auf Insiderquellen in US-Militärkreisen beruhenden Bericht von CNBC habe die Türkei noch zwei Wochen Zeit diesen Deal mit Russland zu stornieren. Die US-Regierung übt also massiven Druck aus. Man solle doch lieber Patriot-Raketen vom US-Hersteller Raytheon kaufen. Würde die Türkei ihre Bestellung nicht „umbuchen“, würden die USA der Türkei die Lieferung von F35-Flugzeugen aus US-Produktion verweigern, und womöglich würden die USA Sanktionen gegen die Türkei einführen. Man bedenke abseits von Donald Trumps „launigem“ Gemüt: Die Türkei ist NATO-Mitglied, und die Mitgliedsstaaten sollen Waffensysteme kaufen, die innerhalb der Gruppe kompatibel sind. Und das wird auf russische Raketen wohl kaum zutreffen.

Geht man davon aus, dass die Reporterin von CNBC richtig recherchiert hat (der Bericht klingt doch recht glaubwürdig), könnte es bald hoch her gehen zwischen der Türkei und den USA. Es ist kaum vorstellbar, dass Präsident Erdogan den Russen-Deal jetzt noch absagt. Dies wäre ein Gesichtsverlust in der Öffentlichkeit, weil er sich von den USA hätte diktieren lassen, wo er seine Waffen einkaufen darf.

Man bedenke, welche Turbulenzen die winzigen US-Sanktionen am Kapitalmarkt verursachten, als die Türkei einen US-Pastor freilassen sollte. Was wäre erst los bei dieser Verweigerung der Türken in Sachen Raketen-Einkauf? Es dürfte die US-Rüstungshersteller verdammt hart treffen solch große Aufträge nicht zu erhalten, also Raketen und 100 Kampfjets. Die Reaktion aus dem Weißen Haus könnte also heftig ausfallen, und damit auch die Turbulenzen am türkischen Kapitalmarkt.

Noch sind wir in dieser Sache im „Wenn-Modus“. Wenn dies passiert, könnte danach dies und jenes passieren. Aber wer in türkischen Aktien, der Lira oder in Anleihen unterwegs ist, sollte dieses Szenario für die nächsten Tage im Hinterkopf behalten!

Türkei Istanbul
Die Hagia Sophia in Instanbul. Foto: Julian Nitzsche CC BY-SA 4.0

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Rüdiger Born: Fed Minutes heute Abend, schwacher Monat Mai

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Heute Abend um 20 Uhr deutscher Zeit gibt es die Fed Minutes. Darauf möchte ich im Video näher eingehen. Der Monat Mai wird wohl der erste Negativ-Monat für die Aktienmärkte in diesem Jahr werden. Kann man Rücksetzer nutzen? Haben Sie sich schon für den Trade des Tages angemeldet? Wenn nicht, dann bitte einfach hier ihre Daten eingeben, dann können Sie täglich meine Detailanalysen kostenfrei lesen.

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