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Aktuell: Headlines der PK von Mario Draghi – das war zu wenig! Euro-Party geht weiter..

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FMW-Redaktion

– Draghi und Constancio nehmen Platz: es geht los!

– Draghi liest das monetary statement vor, das um 13.45Uhr veröffentlicht wurde

– Jüngste Wechselkursenticklung schafft Unsicherheit und bedroht Preisstabilität

– Wachsum hat sich besser entwickelt als im ersten Halbjahr erwartet

– Draghi wiederholt das Märchen, dass die EZB das QE ausweiten werde wenn nötig (FMW: nein, das sicher nicht!)

– werden im Herbst über „Kalibrierung“ des QE entscheiden

– Inflationsdruck bleibt gering

– haben Wachstumsausblick angehoben, es handelt sich um einen breitgefächerten Aufschwung, der zyklisch bedingt ist und höher ausfällt als erwartet

– Wachstumserwartung 2017 von 1,9% auf 2,2% angehoben; 2018 unverändert bei 1,8%, 2019 unv. bei 1,7%

– Inflation dürfte zum Jahresende hin geringer werden wegen Basiseffekten

– EZB: Inflation 2017 bei 1,5%, 2018 bei 1,2% (zuvor: 1,3%), 2019 1,5% (zuvor 1,6%)

FMW: Draghi ist fertig mit seinem vorbereiteten Text, jetzt muß wohl bei den Fragen der Journalsiten etwas Dovisheres kommen, sonst steigt der Euro!

– ein Journalsist fragt direkt: ist der starke Euro ein Problem?? Draghi redet jetzt erstmal über Wachstum..

– Draghi: es gab eine breite Unzufriedenheit mit der Inflation

– Wechelskurs ist nicht Ziel der Geldpolitik, aber sehr wichtig für Inflation und Wachstum; müssen dieses Element also mit einbeziehen

FMW: Draghi weicht aus, sagt jetzt, was nicht diskuiert wurde: nämlich die Zinsen zu verändern, aber wir haben über Kalibrierung der Geldpolitik gesprochen (FMW:also über QE!)

– Draghi: haben über Zeitraum und Volumen des QE gesprochen; wir haben die Komittes innerhalb der Notenbank gebeten, Szenarien zu entwerfen

– Draghi: financial conditions sind fraglos etwas rigider geworden, bleiben aber noch stark unterstützend

– Draghi: werden die meisten Entscheidungen im Oktober treffen

– Draghi: haben nicht über Knappheit bei Käufen von Staatsanleihen gesprochen, aber wie haben schon häufig gezeigt, dass wir mit diesem Problem gut umgehen können

– Draghi: sehen keine strukturelle Gefahren durch vermeintliche Blasen an den Märkten; wir sehen stark gesteigen Preise, aber keine überzogene (Schulden-)Leverage

Fazit FMW: Draghi verschiebt die Entscheidung in den Oktober, dann sei man darauf besser vorbereitet. Was Draghi nicht wirklich gemacht hat (oder zu wenig), war seine Sorge über die Euro-Stärke auszudrücken: nur der Passus „Jüngste Wechselkursenticklung schafft Unsicherheit und bedroht Preisstabilität“ zielte in diese Richtung – das war dem Markt zu wenig. Jetzt wird es spannend, ob der Euro über das kürzlich erreichte Hoch bei 1,2070 steigt – bis jetzt hat er das nicht geschafft. Aber: die Euro-Bullen haben aktuell wenig Grund, sich Sorgen zu machen! Was Draghi gesagt hat, war zu wenig, um den weiteren Anstieg des Euro zu unterbinden – bis Oktober (26.) dürfte die Party weiter gehen!


Foto: EZB

15 Kommentare

15 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang M.

    7. September 2017 15:05 at 15:05

    Auch wenn ich mich hier wiederhole. Meines Erachtens nach will Draghi Zeit gewinnen für Italien, für einen Zinsanstieg ist insbesondere die Bankenlandschaft nicht vorbereitet. Der Widerstand der Nordländer wird hingegen immer stärker. Deutschlands Wirtschaft überhitzt, Italien darbt.

  2. Avatar

    Marko

    7. September 2017 15:18 at 15:18

    Ja, das wollen „die“. Die kommen mit dem Argument an: Italien, Griechenland usw, das können wir doch nicht machen…

    Aber eins sollte man doch mal in Erwägung ziehen, diese Rekordtiefzinsen, sind für alle schädlich.

    Klar, die Amis haben damals einen Fehler gemacht (Lehman). Es geht hier darum, dass sowohl die FED als auch die EZB „Hand in Hand“ arbeiten.

    Es geht darum, den Markt an höhere Zinsen zu „gewöhnen“, die aber von beiden Notenbanken „dosiert“ erhöht werden müssten, d.h. immer zu 0,25 % rauf…

    Die Amis haben doch eindeutige Signale an Frankfurt gesendet ? Die Amis warten…

    • Avatar

      Gerd

      7. September 2017 15:31 at 15:31

      „Aber eins sollte man doch mal in Erwägung ziehen, diese Rekordtiefzinsen, sind für alle schädlich….“

      Für alle? Glauben Sie, wirklich für alle? Und trotzdem zieht Draghi das weiter durch? Hat er keine Angst, dass die temperamentvollen Südländer, wie Italiener oder Griechen, ihn als Schadensverursacher dafür mal lynchen werden?

  3. Avatar

    Gerd

    7. September 2017 15:26 at 15:26

    Ja, jaa der Dollar!
    Der wurde jedoch aktuell (fast unmerklich) auch aufgrund der verheerenden Zahlen bei den Neuanträgen geschwächt.
    298K statt erwarteter lediglich nur.241K.

    Die werden nächste Woche schon wieder anders aussehen. Oder auch nicht.

  4. Avatar

    Marko

    7. September 2017 15:34 at 15:34

    Und jetzt kommts :

    https://www.boerse-stuttgart.de/de/boersenportal/nachrichten-und-videos/finanznachrichten/finanznachrichten/?newscode=41e4a3ab754deb5e

    „Der Dax hat seine zur Wochenmitte erzielten Gewinne ausgebaut. Der deutsche Leitindex zog bis zum frühen Donnerstagnachmittag um 0,79 Prozent auf 12 310,55 Punkte an, wenngleich der etwas stärkere Euro das Börsenbarometer zuletzt etwas bremste. Das Marktgeschehen stand ganz im Zeichen neuer geldpolitischer Beschlüsse der Europäischen Zentralbank (EZB). Bereits am Mittwoch war der Dax aus dem Abwärtstrend seit Ende Juni ausgebrochen. (!!!)“

    Also steigt der Dax, obwohl sich der EUR „irrational“ verhält… ?

    „Ferner kommentierte der Präsident der Europäischen Zentralbank nach Wochen des Schweigens die Aufwertung des Euro. Die jüngsten Kursschwankungen der Gemeinschaftswährung erzeugten Unsicherheit, sagte Mario Draghi nach der Zinssitzung der Notenbank. Die EZB werde diese Volatilität beobachten. Der Euro stieg nach den Äußerungen Draghis über die Marke von 1,20 US-Dollar.“

    Bei allem Respekt vor dem Bundesbankladen, Ihr „die EZB“ müsst „nur“ reagieren, durch Zinserhöhungen (!), Rücknahme der QE-Programme usw…

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      Gerd

      7. September 2017 16:03 at 16:03

      Marko:
      „Bei allem Respekt vor dem Bundesbankladen, Ihr „die EZB“ müsst „nur“ reagieren, durch Zinserhöhungen (!), Rücknahme der QE-Programme usw…“

      Mit Verlaub, das fehlte mir jetzt gerade noch, dass die Zinsen schon wieder stiegen – antworte ich mal provokativ. Warum?
      Seit geraumer Zeit versuche ich vergeblich im Großraum München eine Mietwohnung zu finden, da ich das tägliche Pendeln leid bin. Weil mir nichts anderes übrig bleibt, habe ich mich jetzt entschlossen, selbst ein Haus zu bauen und dort einzuziehen. Leider bin ich gezwungen aufgrund meiner glücklosen Finanzspekulationen das Objekt mindestens zu 60% fremdfinanzieren zu lassen. Dank Herrn Draghi schaffe ich das so gerade. Aber die Finanzierung steht auf Messers Schneide, die monatlichen Annuitäten wären für mich so eben noch tragbar. Also, bitte kommen Sie mir nicht mit der Forderung nach höheren Zinsen daher. Dann würde das nämlich nichts werden mit dem Neubau.

      Das war jetzt (halb)fiktiv. Für viele Menschen ist es das aber nicht.
      Was ich damit jedoch ausdrücken will, Marko:
      Wir Menschen sollten stets versuchen – auf allen Gebieten- den Standpunkt auch von anderen wahrzunehmen. Die meisten Sachverhalte/Dinge (nicht nur Medaillen) haben bekanntlich zwei Seiten.

      • Avatar

        Marko

        7. September 2017 17:22 at 17:22

        Das ist doch das Problem, Gerd.

        Dadurch, dass die Zinsen so niedrig sind entsteht automatisch eine Immobilienblase, weil eben Negativzinsen NULL mit dem Markt zu tun haben, geschuldet durch Lehman usw.

        Und, die Zinsen werden steigen, aber „dosiert“, langsam.
        Steigende Zinsen sind im Gegenteil positiv für den Markt ! Es sind soviele Jahre nach Lehman vergangen, wer glaubt, dass das so bleibt, Gerd, dafür habe ich überhaupt kein Verständnis. Klar, die Banken ihnen derzeit „tolle Konditionen“ an.
        Dass Sie unter Druck stehen ist doch klar, aber : wenn die die Zinsen „langsam“ (!) hochfahren sollte das nicht in einer Katastrophe enden.
        Und wie sie sagten, die in München sind verrückt (Immobilienmarkt).

        Steigende Zinsen bedeuten folgendes: Rücknahme der QE-Programme und auch Rücknahme des negativen Einlagezinssatzes. Und jetzt ist die EZB unter Druck, was wiederum den Immobilienmarkt unter Druck setzen sollte.

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          Gerd

          7. September 2017 17:51 at 17:51

          Nein, in die in München sind nicht verrückt – die wollen lediglich ein Dach überm Kopf haben.
          Verrückt sind wenn überhaupt die da oben, die immer mehr Menschen nach Deutschland oder in diesem Falle München holen. Egal mit welcher fadenscheinigen Begründung. Sei es wegen angeblichen Fachkräftemangels oder sei es aus humanitären Gründen.
          Die im selben Moment auch noch über die schlechte Luft in den Städten jammern, die es ohne die zwangsweise mit PKW pendeln müssenden Arbeitnehmer gar nicht gäbe.

          Die niedrigen Zinsen ermöglichen den Bau dringend erforderlichen Wohnraums – wie ihn umgekehrt eine Mietpreisbremse verhindert.
          Aber ich habe das Ursache/Wirkung-Schema hier schon so oft dargelegt – es bringt nichts. Sie dürfen sich allerdings in der Gewissheit sonnen, Marko, dass Sie zu der ganz großen Mehrheit gehören, die genauso denkt wie Sie – weil man es ihnen so weismacht.

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            Wolfgang M.

            7. September 2017 19:43 at 19:43

            Ja Gerd, da muss ich Ihnen als Ex-Münchner recht geben. München hat derzeit mit 28,3% fast den höchsten Ausländeranteil in Deutschland, trotz des Mietspiegels. 3 von 10 Menschen in München haben keine oder nicht nur die deutsche Staatsbürgerschaft (Quelle HB). Ich kenne meine Stadt kaum wieder, auch wenn viele ausländische Fachkräfte darunter sind, wird das Lamento der Ur-Münchner zusehends lauter.

  5. Avatar

    Marko

    7. September 2017 15:53 at 15:53

    „Draghi verschiebt die Entscheidung in den Oktober, dann sei man darauf besser vorbereitet. Was Draghi nicht wirklich gemacht hat (oder zu wenig), war seine Sorge über die Euro-Stärke auszudrücken: nur der Passus „Jüngste Wechselkursenticklung schafft Unsicherheit und bedroht Preisstabilität“ zielte in diese Richtung – das war dem Markt zu wenig. Jetzt wird es spannend, ob der Euro über das kürzlich erreichte Hoch bei 1,2070 steigt – bis jetzt hat er das nicht geschafft. Aber: die Euro-Bullen haben aktuell wenig Grund, sich Sorgen zu machen! Was Draghi gesagt hat, war zu wenig, um den weiteren Anstieg des Euro zu unterbinden – bis Oktober (26.) dürfte die Party weiter gehen!“

    Die Sorge um die EUR-Stärke ist doch nicht da – ich freue mich , dass die Schweizer endlich mal „durchatmen“ können.

    Die EUR-Stärke ist ebenso dadurch geschuldet, dass die Briten überhaupt keinen „Bock“ haben die EU zu verlassen.. :D
    Die EUR-Stärke sagt doch eines aus: der Markt wartet darauf, dass man im Glitzerpalast zu Frankfurt, langsam auf die Idee kommen könnte „irgendetwas zu tun“….

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    Wolfgang M.

    7. September 2017 16:47 at 16:47

    Habe gerade ein Interview mit Clemens Fuest, dem Ifo-Chef, gesehen. Auf die Frage, was ihn in Europa am meisten Sorgen bereitet, antwortete er, es sei die Situation in Italien. Das Land habe kein Wachstum, die Banken würden nach wie vor in faulen Krediten versinken. Zudem sei das Land zu groß, um es so einfach aus der Eurozone zu verabschieden (too big to fail!). Das erklärt doch etwas die Politik des Italieners M. Draghi. (Tutto per la famiglia!)

  7. Avatar

    Marko

    7. September 2017 17:50 at 17:50

    „– Draghi wiederholt das Märchen, dass die EZB das QE ausweiten werde wenn nötig (FMW: nein, das sicher nicht!)

    – werden im Herbst über „Kalibrierung“ des QE entscheiden“

    Richtig, FMW-Redaktion, das „Ding“ ist durch. :D

    Und das ist doch sowieso egal, der Markt weiß doch, dass die EZB die „Südländer“ sowieso unterstützen dürfte.
    Es ist eben so, dass wir in Europa ein Europa der 2 Geschwindigkeiten sehen, aber : „die da unten“ wissen doch ganz genau, dass der „EZB- Glitzerpalast“ reagieren dürfte, sollte es hart auf hart kommen..

  8. Avatar

    Gerd

    18. September 2017 20:51 at 20:51

    @Wolfgang M. und @Marko Sie sind/waren ja gerade beide noch an Bord. Und heute ging es zufällig u.a. auch mal wieder um die Zinshöhe. Da kann ich endlich noch was Altes dazu loswerden, und zwar:

    Wolfgang M., ich könnte Ihre Zahlen im Kommentar vom
    7. September 2017 19:43Uhr, wo Sie erwähnen, dass Sie Ihre ehemalige Stadt München kaum wiedererkennen, noch präzisieren.
    Knapp 40% der Einwohner Münchens haben Migrationshintergrund.
    Rund 575000 Menschen von ungefähr 1,5Mio. Wobei es in machen Bezirken den Anschein hat, als wären es 80% und in manch anderen Null.
    Wenn ich wieder in München mit Rad unterwegs war und auch mal irgendeine Auskunft brauchte oder ein kleines Gespräch auf einer Bank anfangen wollte (damit ich nicht immer über Bit-Coins philosophieren muss), wurde mir zumeist bestenfalls in ‚gebrochenem deutsch‘ geantwortet – selbst wenn mein Gegenüber deutsch/westeuropäisch aussieht. Außerhalb der „vornehmeren“ Stadtteile und Vororte ist es während der Woche nicht leicht sofort auf Deutsche zu treffen. Das stört mich beim Radeln aber nicht weiter, außer dass ich mich nicht mehr so heimisch fühle und ich mir manchmal wie ein Fremdkörper vorkomme.

    Aber darum ging es mir in meinen Antworten in dem Thread gar nicht. Meine Beiträge auf dieser Seite begannen damit, dass ich, Ihnen Marko, leider widersprechen musste, als Sie meinten die Niedrigzinsen seien für ALLE schädlich.
    Ich habe ja nie behauptet, dass i c h die Draghipolitik gut finde. Und sie ist auch unter vielen Aspekten schädlich, vielleicht insgesamt mehr als dass sie von Nutzen ist. Aber es gibt eben Menschen und Staaten für die sie nicht schädlich sondern nützlich, um nicht zu sagen überlebenswichtig ist. Das wollte ich damit sagen.

    Dann lese ich im weiteren Verlauf Aussagen, es bräuchten nur die Zinsen wieder schön erhöht werden, dann würden auch die Immobilienpreise und die Mieten sinken und die Münchner bräuchten nicht mehr verrückt spielen. Weil mit steigenden Zinsen aus der mutmaßlichen Immobilienblase die Luft geordnet rausginge. Wie denn das?

    Die Zinsen zu erhöhen bedeutet nichts anderes als den Bau von Wohnungen zu verteuern. Das führt aber nicht zu einem Bauboom mit daraus resultierenden freien Wohnungen und sinkenden Mietpreisen. Im Gegenteil.
    Finanzierungskosten sind auch KOSTEN.

    Aber solche Aussagen in Bezug auf
    Niedrigzinspolitik-Immobilienblase-Wohnungsnot-Mietanstieg
    werden von fast allen Parteien gerne verbreitet, um von der Wirklichkeit abzulenken. Die besten Märchenerzähler in der Hinsicht ist die Partei Die Linke. Müssen die ja machen, weil sie einen Ersatzbuhmann in Gestalt der EZB unbedingt brauchen. Sie fordern ein bedingungsloses Bleiberecht für Alle, zuzüglich den vollen Familiennachzug und jammern aber gleichzeitig im Namen ihrer unwissenden Wählerschaft über die fehlenden Wohnungen, über unbezahlbare Mieten und wie ungerecht es in Deutschland für die kleinen Leute aussieht.
    Ich erwähnte an anderer Stelle in ähnlichem Zusammenhang schon mal den Begriff der „Kreisquadratur“. Das kriegt keine Partei hin. Und Sie leider auch nicht, Marko.

    • Avatar

      Wolfgang M.

      18. September 2017 21:38 at 21:38

      Gerd, die Stadt München hat ein kaum lösbares Wohnraumproblem. Einerseits ist die Stadt ein Magnet für Unternehmen (allein 7 Dax-Konzerne und zahlreiche Tech-Dax und S-Dax-Unternehmen), mit sehr gut bezahlten Jobs. Auf der anderen Seite auch ein Anziehungspunkt für viele ausländische Zuzügler. Erst hat man sie händeringend gebraucht – in den 70 -er Jahren war die Münchner Müllabfuhr in türkischer Hand. Das Ganze hat mit unserer Willkommenskultur eine neue Dimension erreicht.
      Problematisch wird die Wohnraumsituation aus meiner Sicht vor allem aus zwei Gründen: Es wird zu wenig bezahlbares Bauland ausgewiesen und die Bauvorschriften erlauben in der Stadt keine hohen Häuser. Es ist also eine Mischung aus großen Verdienstmöglichkeiten und den sog. Pull-Faktoren, die das Preisniveau der Immobilien/Mieten bestimmen und nicht dominant das Zinsniveau. Ich kann mich auch an keine Periode erinnern, in der die Preise in München gesunken sind. Gruß

  9. Avatar

    Wolfgang M.

    18. September 2017 22:12 at 22:12

    Korrektur: Ich meinte nicht allein das Zinsniveau und nicht „dominant“ das Zinsniveau. Sorry

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Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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