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Aktuell: Headlines der Pressekonferenz von Donald Trump

Die wichtigsten Aussagen des President-elect in Schlagzeilen..

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

– Donald Trump lässt sich Zeit, ist noch nicht erschienen..

– zunächst eine Ansprache des zukünftigen Pressesprechers von Trump, Spicer. Er dementiert jegliche Kontakte Trumps und seines Teams zu russischen Behörden – also die Berichte von CNN („trauriger, pathetischer Versuch Klicks zu erzielen“)

– Jetzt spricht der künftige Vize-Präsident Pence..

– jetzt kommt Trump auf die Bühne

– Trump: Berichte des US-Geheimdienstes „nonsense“, „Fake News“

– Trump: ich respektiere die Pressefreiheit

– viele Autofirmen haben zugesagt, ihre Produktion in die USA zu verlegen

– das Gleiche sollte auch die Pharmaindustrie tun, werden das Ausschreibungssystem ändern (FMW: daraufhin fallen Aktien von Pharamunternehmen!)

– viele Leute haben einen solchen „spirit“ wie derzeit noch nie erlebt

– werden die Kosten für die F-35 Kampfflugzeuge deutlich senken

FMW: jetzt schon Fragen der Journalisten – war das schon alles bei der Ansprache???

– Trump: wir wurden von Russen gehackt – und von vielen anderen Nationen wie China

– Email-Konten der Demokraten waren weitgehend ungeschützt; wir müssen das verbessern

– Putin hat gesagt, das waren Fake News

– jetzt polemisiert er gegen Hillary Clinton..

– Trump: wenn Putin mich mag, dann ist das doch gut („an asset“)

– Trump: Glaubt etwa jemand, dass Clinton mit Putin härter umgegangen wäre als ich?

– Trump: ich habe keine Geschäfte oder Schulden in und mit Russland

– Trump: ich hätte großartige Geschäfte in Dubai machen können kürzlich, aber ich habe es nicht gemacht, obwohl ich es hättemachen können

– Trump: ich wäre jederzeit in der Lage, meine Geschäfte weiter zu führen und Präsident zu sein – aber ich werde es nicht machen

– meine beiden Söhen werden die Geschäfte weiter führen – und wir werden nicht darüber sprechen (FMW: hahaa)

– nun wird ein Video eingespielt mit einer Anwältin, die sagt, ihre Kanzlei werde eine Infratsuktur stricken für Trumps Unternehmen, die jeden Interessenskonflikt vermeiden

FMW: Phramawerte und Rüstungsaktien schwer unter Druck nach den AUssagen Trumps, Phrama mit dem heftigsten Abverkauf seit dem Brexit; der Dollar wird deutlich schwächer

– jetzt zählt die Anwältin die zahlreichen Firmenkomplexe auf, gäähn..

– Anwältin: Trump wird nur ganz allgemein über die Entwicklung der Trump Organization informiert, er wird aber nichts verkaufen (FMW:!!!)

– jetzt spricht wieder Trump, über Rex Tillerson, den neuen Aussenminister und Ex-Exxon-Chef

– Trump über Obamacare: „totales Desaster“; werden es ersetzen

– es wird massive Grenzsteuern geben für Firmen, die Jobs ins Ausland verlagern („and getting away with murder“, das hatte er schon zur Pharamindustrie gesagt eben!)

– wir werden nicht einen Zaun, sondern eine Mauer zu Mexiko bauen; und Mexiko wird dafür bezahlen, aber ich will jetzt schnell damit anfangen; Mexiko hat von den USA stark porfitiert auf Kosten der USA, aber das ist jetzt vorbei

– das was mit der Russland-Story gegen mich gemacht wurde, hätte auch in Nazi-Deutschland passieren können

– Trump lässt eine Frage eines CNN-Reporters nicht zu mit der Begründung: „You are Fake News“

– Trump: ich sage nicht, dass Obama zu weit gegangen ist mit den Sanktionen gegen Russland


Foto: Gage Skidmore/Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

30 Kommentare

30 Comments

  1. Avatar

    Masud79

    11. Januar 2017 17:41 at 17:41

    wieso muss ne Frau jetzt für ihn reden haha

  2. Avatar

    Bademeister

    11. Januar 2017 17:50 at 17:50

    …das wars dann wohl fuer Trump,
    kann mir nicht vorstellen, dass er so 4 Jahre durchhaelt.

    • Avatar

      gerd

      11. Januar 2017 18:02 at 18:02

      Konnten Sie sich vorstellen, dass der DAX jetzt höher als 11000 steht?

      So ist das eben. Ich konnte und kann mir auch so vieles nicht vorstellen. Aber scheinbar ist nichts unmöglich.

    • Avatar

      Dieter G.

      11. Januar 2017 18:07 at 18:07

      Will er ja vielleicht auch nicht. Er hat alle wichtigen Stellen in Wirtschaft und Politik strategisch besetzt. Grenzt schon an eine feindliche Übernahme bzw. der Ideologie der Scientologen. Auch wenn ich solche Typen mag, jetzt wird´s tricky.

  3. Avatar

    Masud79

    11. Januar 2017 17:52 at 17:52

    Also entweder die zieht sich noch aus oder ich schalte um

  4. Avatar

    Bernhard Zimmermann

    11. Januar 2017 18:05 at 18:05

    Zumindest stürzen die Börsen nicht ab. Vor der Wahl von Trump wurden ja schon Katastrophen im Fall seiner Wahl vorher gesagt. Also alles Bestes! Die Jahrhunderthausse kann mit kurzen Konsolidierungen weiter laufen.

  5. Avatar

    nielsentrading

    11. Januar 2017 18:13 at 18:13

    alle Indices steigen also wie Crazy ist die Welt geworden jetzt kommt DOW 50000 und Nasdaq100 10000 meine Güte

    • Avatar

      Dennis

      11. Januar 2017 18:23 at 18:23

      Wenn jetzt noch Zölle kommen solltem kann der Dax ja noch höher.Alles bullig ;p

  6. Avatar

    leo

    11. Januar 2017 18:45 at 18:45

    Trump ist als Politiker viel zu ehrlich , hoffentlich wird es ihm nicht einmal zum
    Verhängnis. Bin mal gespannt wie eine Marktwirtschaft auf Regulation der
    Regierung reagiert, viel niedriger kann der Mindestlohn in USA nicht mehr werden.
    Höhere Zinsen, weniger Kredite , bin mal gespannt.

    • Avatar

      Columbo

      11. Januar 2017 19:00 at 19:00

      genau @leo, nicht nur zu ehrlich, auch etwas naiv und einfältig.
      Die perfekte Marionette der Politik- und Finanzelite, von der er locker acht Jahre getragen wird.

  7. Avatar

    Jörg

    11. Januar 2017 18:46 at 18:46

    Die für mich treffendste Antwort Trumps an die Medien wurde hier einfach weggelassen.
    Leider typisch für die Radaktion hier! Was wir zu lesen bekommen ist lediglich nur ein „– jetzt polemisiert er gegen Hillary Clinton..“!
    Das ist praktisch schon Zensur auf Ostblock-Niveau!

    Was hatte Trump so völlig richtiges und auch ‚entlarvendes‘ über die in den USA herrschenden Medien gesagt? Er sagte (inhaltlich – nicht wörtlich): Vor der „presidential debate“ – ein in den USA berühmtes und sehr wichtiges Ereignis, bei welcher die Präsidentschaftskandidaten noch einmal Auge-in-Auge gegeneinander antreten und in freier(!) Rede(!) spontan antworten müssen – da hatte sich Hillary Clinton die Fragen des Diskussionsleiters heimlich vorher zustecken lassen! Und Trump sagte weiter: Wenn ER sich hätte die Fragen vorher zustecken lassen, daß hätten die Medien einen derartig massive Kampagne gegen ihn gefahren und ein solch schrilles Gekreisch erhoben, daß er hätte aus dem Präsidentschaftsrennen ausscheiden müssen! Nun aber, da Hillary es war, die sich betrügerisch(!) die Fragen vorher hatte zustecken lassen, war in der Presse so gut wie gar nichts darüber zu lesen. Geschweige denn, daß es eine Aufruhr der Empörung gegeben hätte.
    Wie wahr!
    Wie wahr das ist, sieht man auch hier, wo diese wichtige und richtige Äußerung Trumps nur als „– jetzt polemisiert er gegen Hillary Clinton..“ wiedergegeben wird!
    .
    Und wenn hier schon kritisiert wird … dann sollte man doch von einem blog aus der BRD(!) erwarten, daß er auf diese affige Masche der US-Presstituierten mit „Die Russen haben gehackt“ doch mal kritisch mit der Frage bedenkt: Und die USA – hacken die nicht? Hören die nicht sogar diese Merkel ab? Spionieren sie nicht unsere deutschen Firmen aus?
    Daß Trump nicht sagen kann: „Wir die USA, bzw. unsere Geheimdienste sind doch ohnehin die größten Hacker auf diesem Planeten. Und in Fremde Wahlen oder Regierung mischen wir uns mehr ein als jeder andere – dagegen sind doch die Russen Waisenknaben!“ Aber wenn Trump daß nicht sagen kann (kann er nicht!), dann wäre doch hier wenigstens, von einem blog aus einem Land, das von den USA von-vorne-bis-hinten ausspioniert wird und dessen eigenen Geheimdienste sogar fest in den Händen der USA sind, ein kritisches Wort zu erwarten. Vorschlag: Wie wäre es mit der Formulierung: „- fortlaufend polemisieren die Journalisten (in Fragen verkleidet) jetzt gegen Trump und Rußland …“.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. Januar 2017 18:48 at 18:48

      Aha, der Jörg schon wieder! Warum lesen Sie dann nicht andere Seiten, wenn Sie uns so konstant beschimpfen??

      • Avatar

        Günter Mertens

        11. Januar 2017 19:20 at 19:20

        Markus, Markus!
        bitte etwas mehr (Selbst)Reflektion!
        Auch wenn viel Arbeit…
        (heute morgen im Videoausblick meinte ich wieder Dein humorvolles / schelmisches Blitzen in den Augen wahrgenommen zu haben)
        Kann doch fast nicht sein, dass Du so empfindlich auf ein wenig (nicht ganz dummer) Kritik reagierst…

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          11. Januar 2017 19:22 at 19:22

          @Günter, mal ehrlich: ich reiße mir den Allerwertesten auf, um live die Dinge wiederzugeben, um dann beschimpft zu werden von diesem Typen, und das zum wiederholten Mal. Und da sage ich dann eben auf Bayerisch: Schleich dich!

          • Avatar

            Günter Mertens

            11. Januar 2017 19:41 at 19:41

            @Markus
            „@Günter, mal ehrlich: ich reiße mir den Allerwertesten auf, um live die Dinge wiederzugeben“
            Ja, ich habe das verfolgt. Hätte beinahe – mal wieder – ein dickes Lob für diese außergewöhnliche Leistung gemailt. Hab mich aber nicht getraut…
            Im besagten Beitrag von Jörg konnte ich nur nicht entdecken, was den Terminus „Beschimpfen“ rechtfertig. Allerdings – zugegebenermaßen- sind mir Jörgs früher Beiträge nicht gegenwärtig.
            LG
            Günter

          • Avatar

            donblanco

            11. Januar 2017 20:29 at 20:29

            Also ich kann Herrn Fugmanns Reaktion sehr gut verstehen.
            Schon aufgrund ähnlicher Erfahrung.
            Je mehr und je öfter und je intensiver man sich engagiert – enthusiastisch und mit viel Idealismus publiziert, desto mehr frustrierende Kommentare schwappen ins Haus.
            Kritik ist ja in Ordnung. Fragen auch. Leider ziehen Foren immer wieder jene an, die in vermeintlicher Anonymität geistigen Darmwind entlassen.
            Ein gewisses Mass an „Hygiene“, gefordert vom Hausherrn kann da nicht schaden. Sonst nimmt es überhand.
            Täglich Analysen und Berichte präsentieren – Eine enorme Arbeit.
            Meine Hochachtung für Herrn Fugmann und dessen Team !

      • Avatar

        gerd

        11. Januar 2017 19:40 at 19:40

        Vorab, @Markus Fugmann, ich finde das ganz außerordentlich dankenswert, dass Sie solche Berichte und Übersetzungen für uns bringen und sich dafür auch den A.. aufreißen, wie Sie unten andeuteten. Da ist auch was dran, denn es verlangt schon etliche Mühen.
        Also ganz ehrlich: Vielen großen Dank dafür.

        ABER jetzt mein eigentlicher Beitrag:

        Ich weiß nicht, ob @Jörg es macht, aber ich könnte mir vorstellen, d a s s er es macht – nämlich auch andere Seiten lesen.

        Würde er allerdings n u r andere Seiten lesen, wäre er vermutlich leicht zu manipulieren. Genauso wie die Mehrheit der Deutschen, die sich ausschließlich durch ARD/ZDF und die althergebrachten Printmedien informieren. Von denen werden sie halt bestätigt in ihrer „eigenen“ Meinung, das tut dem eigenen Ego gut. Sie können nicht ahnen, dass sie diese eigene Meinung deshalb haben, weil sie ihnen durch eben diese Medien jahrelang eingetrichtert wurde.

        Für meine Person finde ich es richtig, dass ich ab und zu auch mal Informationen aus Mainstreammedien aufnehme (die ja bis vor ein paar Jahren auch für mich meine einzigen Info-Quellen waren).
        Dadurch kann ich vergleichen – ich finde das unerlässlich – und selber versuchen einzuschätzen, was logisch ist.
        Und Jörg sieht das vermutlich ähnlich und evtl. deshalb liest er auch ab und zu bei FMW.
        Gerade an solchen konkreten Beispielen, wie Jörg eines erwähnt hat, könnte nämlich fast jeder in der Lage sein, lückenhafte oder lügenhafte Medieninhalte zu entlarven. Durch Gegenüberstellung des tatsächlich Geschehen mit dem Berichteten.
        Evtl. könnten Sie seine Kritik ja auch als konstruktiven Verbesserungsvorschlag ansehen – z. Bsp. beim nächsten Mal geschickter vorzugehen beim „Manipulieren“. Hahahaha -:). Sollte ein Scherz werden.
        Jedenfalls weil i c h mich „zweigleisig“ informiere, weiß ich dann auch, warum geschätzte 70% der Deutschen lieber Clinton als Präsidentin gesehen hätten und Trump partout nicht mögen können.

        Und vor allen Dingen weiß ich, warum die meisten gar keinen blanken Schimmer haben k ö n n e n, was wirklich los ist.

        Mei, wenn die wüssten, was hier los ist, dann wäre aber was los.

        • Avatar

          Günter Mertens

          11. Januar 2017 20:03 at 20:03

          @gerd
          Bingo!!!
          @Markus
          Wir lieben Dich! :-)

        • Avatar

          bauer

          11. Januar 2017 20:29 at 20:29

          @gerd
          German people like war with Clinton…but now…
          70% are stupid fighter!
          …egal,welches Gleis du benutzt,es führt dich ins finanzielle Desaster…
          The Goldstandart is coming soon.

          • Avatar

            gerd

            11. Januar 2017 21:01 at 21:01

            Freut mich, mal wieder was von dir zu hören/lesen.
            Hab schon befürchtet, du wärst total versumpft
            (oder in Süd-Thailand vom vortägigen heftigen Sturzregen weggedingst worden)

          • Avatar

            bauer

            11. Januar 2017 21:13 at 21:13

            @gerd
            Bin immer hier,wenns interesannt wird im Haifischbecken…alles klar bei dir?

          • Avatar

            gerd

            11. Januar 2017 22:00 at 22:00

            Ob alles klar ist? Die Börse betreffend?

            Na ja, ich bin zwar an und für sich ein rigider DAX-Bulle, aber offenbar ein inkonsequenter. Jetzt warte ich nämlich schon seit Wochen sehnsüchtig und dringend auf eine richtig kräftig ausfallende Korrektur nach unten.

            Das habe ich nun davon, dass ich immer „Wahlkampf“ für Donald betreibe. Zum Dank macht er mir meine schönen Puts kaputt.

            Gute Nacht.

  8. Avatar

    Bademeister

    11. Januar 2017 19:11 at 19:11

    Jetzt wartet doch mal die Fotos mit der russischen Pinkelmaus ab!

  9. Avatar

    Siggi50

    11. Januar 2017 19:40 at 19:40

    Nun, der Kommentar von Jörg war für mich sehr interessant. Die Erwiederung des Herrn Fugmann, den ich im übriegen sehr schätze, etwas zu aggressiv, ich vermisse die sonstige Lässigkeit.

    Wo ist denn „Jörg“ aus der Rolle gefallen? Er hat die Darstellung auf dieser Seite kritisiert. Zu recht, wenn dieser Lapsus tatsächlich passiert ist.

    Herr Fugmann, Sie leben vom Vertrauen, das die Menschen in Sie setzen und sollten nicht anfangen die Fehler des Mainstreams aufzunehmen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. Januar 2017 19:45 at 19:45

      @Siggi, das hat eine Vorgeschichte mit dem Herren, daher der harsche Ton. Trump hat das schon oft gesagt mit Clinton und den Fragen, die sie geleaket bekommen hatte, und was die Medien mit ihm veranstaltet hätten – das ist also keine Neuigkeit, sondern gewohnter Trump-Sprech; und man muß selektieren zwischen dem, was man für wichtig hält, und dem, was nicht wichtig ist; ich habe mich darauf konzentriert, was vor allem marktrelevant ist bzw. wie Trump als Präsident agieren wird – empfinden Sie das als, wie der Herr schrieb, Zitat, „Zensur auf Ostblock-Niveau“?

    • Avatar

      Günter Mertens

      11. Januar 2017 19:47 at 19:47

      @Siggi50
      Genau Siggi50 – Sie sind eine Minute schneller als ich gewesen :-)

  10. Avatar

    bauer

    11. Januar 2017 20:19 at 20:19

    Was hat den Trump heute schon gesagt,was vorher noch nicht bekannt war?
    …aber der „zahrtbeseidete“Deutsche fetzt sich wg.jedem Furz…
    Macht bitte weiter so!!

  11. Avatar

    Ben

    11. Januar 2017 20:25 at 20:25

    Top Statements, kurz, prägnant und vor allem live das wichtigste zusammengefasst, vielen Dank Herr Fugmann

  12. Avatar

    Dani13

    11. Januar 2017 20:35 at 20:35

    FMW weiter so ich finde eure Page sehr gut. Auch die Videos.
    Nun aber Feierabend

  13. Avatar

    Jörg2

    11. Januar 2017 21:05 at 21:05

    Werter Markus,
    ich hoffe ich werde hier nicht verdroschen. Bin der Jörg2 und habe noch nie was negatives gesagt :) Und ich denke das wird auch so bleiben. Die Seite ist einsame Spitze
    und sehr sehr informativ!

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Coronakrise: Die unheimliche Hausse der Schusswaffen-Hersteller

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Amerikaner kaufen in der Coronakrise Waffen, Deutsche dagegen Toilettenpapier – wie Analysen aus dem Frühjahr gezeigt haben. Kurz vor den US-Wahlen steigt die Unsicherheit in vielerlei Hinsicht – und die Aktienkurse von Waffenherstellern. Waffenkäufe in den USA sind in Zeiten der Coronakrise schon seit längerer Zeit feststellbar –  jetzt aber gesellen sich noch weitere Ursachen dazu. Die Steigerungen bei den Kursen der Waffenfirmen brauchen sich nicht einmal hinter den Tech-Werten zu verstecken. Und wieder einmal könnte ein Regierungswechsel einen Boom auslösen.

Das Recht des Amerikaners zum Waffenbesitz

Wie oft wurde in den USA schon über eine Verschärfung des Waffenrechts diskutiert, zumeist im Zusammenhang mit Amokläufen! Stets beruft sich die US-Waffenlobby in Gestalt der NRA – National Rifle Association of America, Nationale Schützen-Vereinigung – auf das verfassungsrechtlich garantierte Recht der Amerikaner zum Waffenbesitz.

Im 2. Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten, verabschiedet bereits am 15. Dezember 1791 hieß es:

„Da eine wohlgeordnete Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.“ Obwohl es immer wieder Versuche gibt dieses uralte „Grundrecht“ abzuändern, unterstützen insbesondere die Republikaner mit ihrem Präsidenten Donald Trump die Interessen der NRA. Da ein Regierungswechsel zu den Demokraten sehr wahrscheinlich geworden ist, haben die Aktien von Waffenherstellern einen weiteren Aufwind bekommen – man erwartet Hamsterkäufe im Falle eines Wahlsiegs von Joe Biden.

Die Hausse der Revolveraktien im Jahr der Coronakrise – oder Amerikaner kaufen Waffen, Deutsche Toilettenpapier

So lautete eine etwas scherzhaft gemeinte Feststellung zu Zeiten des Lockdowns im April. Betrachtet man sich aber die Entwicklung der Aktien von Pistolen-, Revolver-, und Gewehrherstellern in den letzten neun Monaten, so erkennt man, dass dies kein billiger Kalauer gewesen ist. Im Übrigen waren die Regale mit dem Toillettenutensil eine Zeitlang wirklich Mangelware in Deutschland.

Die Performance:

Konnte der große S&P 500 in diesem Jahr bisher um sieben Prozent zulegen, so ging es mit den Aktien der weltbekannten Waffenfirma Smith&Wesson um 135 Prozent nach oben, die weniger bekannte Firma Sturm Ruger aus Southport (Connecticut) bringt es immerhin auf 51 Prozent. Allein im Monat Oktober ging es bereits um 8 beziehungsweise 9,5 Prozent nach oben.

Waren es im Spätwinter Sorgen der Amerikaner vor Plünderungen infolge der Coronakrise, später die Angst vor Unruhen im Lande wegen des gewaltsamen Todes des Afroamerikaners George Floyd, so fürchtet man sich jetzt vor einem möglichen Chaos nach dem 3. November, sollte es keinen eindeutigen Sieger geben. Zusätzlich sorgen sich die Waffennarren vor härteren Regelungen, insbesondere von Schnellfeuerwaffen, die für die Demokraten ein echtes Übel darstellen. In Deutschland würde manche Waffengattung unter die Regelungen des Kriegswaffenkontrollgesetzes (KrWaffKontrG ) fallen. Die Chefs der Waffen-Firmen in den USA hingegen freuen sich über die Nachfrage, man komme mit den Auslieferungen kaum hinterher.

Absonderliche Entwicklungen unter den Reps und Dems

Die eindeutige Positionierung von Demokraten und Republikanern haben in der Vergangenheit zu seltsamen Entwicklungen der Aktienkurse von Waffenfirmen geführt. Unter den acht Jahren von Präsident Barrack Obama stiegen die Aktien von Sturm Ruger um etwa 900 Prozent, weil der Demokrat zwar immer für schärfere Waffengesetze eintrat, dieses im Kongress aber nicht durchsetzen konnte. Unter Donald Trump stieg die Aktie dieser Firma nur um mickrige 16 Prozent, weil sich die NRA der Unterstützung des Präsidenten sicher sein konnte. Jetzt könnte Joe Biden aufgrund der Coronakrise ins Weiße Haus zurückkehren, um die Ideen von Barack Obama in die Tat umzusetzen.

Wozu brauchen die Amerikaner so viele Waffen?

Diese Frage kommt einem sofort in den Sinn, wenn man sich die Statistiken über den Waffenbesitz in den USA betrachtet – eine „kleine“ Privatarmee. 43 Prozent aller Amerikaner leben in einem Haushalt mit mindestens einer Schusswaffe. Es gibt in den USA 300 Millionen Waffen, Pistolen und halbautomatische Sturmgewehre.

Fazit

Es ist für uns Europäer schon eine schauerliche Vorstellung: Dass es in fast jedem zweiten Haushalt Schusswaffen gibt, dass Millionen von Amerikanern selbst im Handschuhfach ihres Wagens eine Waffe mitführen. Gerade in der jetzigen Situation eines gespaltenen Landes, in dem sich bestimmte Gruppierungen im Lande unversöhnlich und fanatisch gegenüberstehen, bei einem Präsidenten, der vieles gewähren lässt, um es höflich auszudrücken. Dazu die Coronakrise mit ihren wirtschaftlichen Folgen: Gestiegene Waffenkäufe und gestiegene Aktienkurse bei Smith&Wesson und Co, ob das nicht der gefährlichste Teil der Aktienhausse in den USA ist?

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