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Aktuell: Headlines der Pressekonferenz von Donald Trump

Die wichtigsten Aussagen des President-elect in Schlagzeilen..

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

– Donald Trump lässt sich Zeit, ist noch nicht erschienen..

– zunächst eine Ansprache des zukünftigen Pressesprechers von Trump, Spicer. Er dementiert jegliche Kontakte Trumps und seines Teams zu russischen Behörden – also die Berichte von CNN („trauriger, pathetischer Versuch Klicks zu erzielen“)

– Jetzt spricht der künftige Vize-Präsident Pence..

– jetzt kommt Trump auf die Bühne

– Trump: Berichte des US-Geheimdienstes „nonsense“, „Fake News“

– Trump: ich respektiere die Pressefreiheit

– viele Autofirmen haben zugesagt, ihre Produktion in die USA zu verlegen

– das Gleiche sollte auch die Pharmaindustrie tun, werden das Ausschreibungssystem ändern (FMW: daraufhin fallen Aktien von Pharamunternehmen!)

– viele Leute haben einen solchen „spirit“ wie derzeit noch nie erlebt

– werden die Kosten für die F-35 Kampfflugzeuge deutlich senken

FMW: jetzt schon Fragen der Journalisten – war das schon alles bei der Ansprache???

– Trump: wir wurden von Russen gehackt – und von vielen anderen Nationen wie China

– Email-Konten der Demokraten waren weitgehend ungeschützt; wir müssen das verbessern

– Putin hat gesagt, das waren Fake News

– jetzt polemisiert er gegen Hillary Clinton..

– Trump: wenn Putin mich mag, dann ist das doch gut („an asset“)

– Trump: Glaubt etwa jemand, dass Clinton mit Putin härter umgegangen wäre als ich?

– Trump: ich habe keine Geschäfte oder Schulden in und mit Russland

– Trump: ich hätte großartige Geschäfte in Dubai machen können kürzlich, aber ich habe es nicht gemacht, obwohl ich es hättemachen können

– Trump: ich wäre jederzeit in der Lage, meine Geschäfte weiter zu führen und Präsident zu sein – aber ich werde es nicht machen

– meine beiden Söhen werden die Geschäfte weiter führen – und wir werden nicht darüber sprechen (FMW: hahaa)

– nun wird ein Video eingespielt mit einer Anwältin, die sagt, ihre Kanzlei werde eine Infratsuktur stricken für Trumps Unternehmen, die jeden Interessenskonflikt vermeiden

FMW: Phramawerte und Rüstungsaktien schwer unter Druck nach den AUssagen Trumps, Phrama mit dem heftigsten Abverkauf seit dem Brexit; der Dollar wird deutlich schwächer

– jetzt zählt die Anwältin die zahlreichen Firmenkomplexe auf, gäähn..

– Anwältin: Trump wird nur ganz allgemein über die Entwicklung der Trump Organization informiert, er wird aber nichts verkaufen (FMW:!!!)

– jetzt spricht wieder Trump, über Rex Tillerson, den neuen Aussenminister und Ex-Exxon-Chef

– Trump über Obamacare: „totales Desaster“; werden es ersetzen

– es wird massive Grenzsteuern geben für Firmen, die Jobs ins Ausland verlagern („and getting away with murder“, das hatte er schon zur Pharamindustrie gesagt eben!)

– wir werden nicht einen Zaun, sondern eine Mauer zu Mexiko bauen; und Mexiko wird dafür bezahlen, aber ich will jetzt schnell damit anfangen; Mexiko hat von den USA stark porfitiert auf Kosten der USA, aber das ist jetzt vorbei

– das was mit der Russland-Story gegen mich gemacht wurde, hätte auch in Nazi-Deutschland passieren können

– Trump lässt eine Frage eines CNN-Reporters nicht zu mit der Begründung: „You are Fake News“

– Trump: ich sage nicht, dass Obama zu weit gegangen ist mit den Sanktionen gegen Russland


Foto: Gage Skidmore/Wikipedia (CC BY-SA 2.0)

30 Kommentare

30 Comments

  1. Avatar

    Masud79

    11. Januar 2017 17:41 at 17:41

    wieso muss ne Frau jetzt für ihn reden haha

  2. Avatar

    Bademeister

    11. Januar 2017 17:50 at 17:50

    …das wars dann wohl fuer Trump,
    kann mir nicht vorstellen, dass er so 4 Jahre durchhaelt.

    • Avatar

      gerd

      11. Januar 2017 18:02 at 18:02

      Konnten Sie sich vorstellen, dass der DAX jetzt höher als 11000 steht?

      So ist das eben. Ich konnte und kann mir auch so vieles nicht vorstellen. Aber scheinbar ist nichts unmöglich.

    • Avatar

      Dieter G.

      11. Januar 2017 18:07 at 18:07

      Will er ja vielleicht auch nicht. Er hat alle wichtigen Stellen in Wirtschaft und Politik strategisch besetzt. Grenzt schon an eine feindliche Übernahme bzw. der Ideologie der Scientologen. Auch wenn ich solche Typen mag, jetzt wird´s tricky.

  3. Avatar

    Masud79

    11. Januar 2017 17:52 at 17:52

    Also entweder die zieht sich noch aus oder ich schalte um

  4. Avatar

    Bernhard Zimmermann

    11. Januar 2017 18:05 at 18:05

    Zumindest stürzen die Börsen nicht ab. Vor der Wahl von Trump wurden ja schon Katastrophen im Fall seiner Wahl vorher gesagt. Also alles Bestes! Die Jahrhunderthausse kann mit kurzen Konsolidierungen weiter laufen.

  5. Avatar

    nielsentrading

    11. Januar 2017 18:13 at 18:13

    alle Indices steigen also wie Crazy ist die Welt geworden jetzt kommt DOW 50000 und Nasdaq100 10000 meine Güte

    • Avatar

      Dennis

      11. Januar 2017 18:23 at 18:23

      Wenn jetzt noch Zölle kommen solltem kann der Dax ja noch höher.Alles bullig ;p

  6. Avatar

    leo

    11. Januar 2017 18:45 at 18:45

    Trump ist als Politiker viel zu ehrlich , hoffentlich wird es ihm nicht einmal zum
    Verhängnis. Bin mal gespannt wie eine Marktwirtschaft auf Regulation der
    Regierung reagiert, viel niedriger kann der Mindestlohn in USA nicht mehr werden.
    Höhere Zinsen, weniger Kredite , bin mal gespannt.

    • Avatar

      Columbo

      11. Januar 2017 19:00 at 19:00

      genau @leo, nicht nur zu ehrlich, auch etwas naiv und einfältig.
      Die perfekte Marionette der Politik- und Finanzelite, von der er locker acht Jahre getragen wird.

  7. Avatar

    Jörg

    11. Januar 2017 18:46 at 18:46

    Die für mich treffendste Antwort Trumps an die Medien wurde hier einfach weggelassen.
    Leider typisch für die Radaktion hier! Was wir zu lesen bekommen ist lediglich nur ein „– jetzt polemisiert er gegen Hillary Clinton..“!
    Das ist praktisch schon Zensur auf Ostblock-Niveau!

    Was hatte Trump so völlig richtiges und auch ‚entlarvendes‘ über die in den USA herrschenden Medien gesagt? Er sagte (inhaltlich – nicht wörtlich): Vor der „presidential debate“ – ein in den USA berühmtes und sehr wichtiges Ereignis, bei welcher die Präsidentschaftskandidaten noch einmal Auge-in-Auge gegeneinander antreten und in freier(!) Rede(!) spontan antworten müssen – da hatte sich Hillary Clinton die Fragen des Diskussionsleiters heimlich vorher zustecken lassen! Und Trump sagte weiter: Wenn ER sich hätte die Fragen vorher zustecken lassen, daß hätten die Medien einen derartig massive Kampagne gegen ihn gefahren und ein solch schrilles Gekreisch erhoben, daß er hätte aus dem Präsidentschaftsrennen ausscheiden müssen! Nun aber, da Hillary es war, die sich betrügerisch(!) die Fragen vorher hatte zustecken lassen, war in der Presse so gut wie gar nichts darüber zu lesen. Geschweige denn, daß es eine Aufruhr der Empörung gegeben hätte.
    Wie wahr!
    Wie wahr das ist, sieht man auch hier, wo diese wichtige und richtige Äußerung Trumps nur als „– jetzt polemisiert er gegen Hillary Clinton..“ wiedergegeben wird!
    .
    Und wenn hier schon kritisiert wird … dann sollte man doch von einem blog aus der BRD(!) erwarten, daß er auf diese affige Masche der US-Presstituierten mit „Die Russen haben gehackt“ doch mal kritisch mit der Frage bedenkt: Und die USA – hacken die nicht? Hören die nicht sogar diese Merkel ab? Spionieren sie nicht unsere deutschen Firmen aus?
    Daß Trump nicht sagen kann: „Wir die USA, bzw. unsere Geheimdienste sind doch ohnehin die größten Hacker auf diesem Planeten. Und in Fremde Wahlen oder Regierung mischen wir uns mehr ein als jeder andere – dagegen sind doch die Russen Waisenknaben!“ Aber wenn Trump daß nicht sagen kann (kann er nicht!), dann wäre doch hier wenigstens, von einem blog aus einem Land, das von den USA von-vorne-bis-hinten ausspioniert wird und dessen eigenen Geheimdienste sogar fest in den Händen der USA sind, ein kritisches Wort zu erwarten. Vorschlag: Wie wäre es mit der Formulierung: „- fortlaufend polemisieren die Journalisten (in Fragen verkleidet) jetzt gegen Trump und Rußland …“.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. Januar 2017 18:48 at 18:48

      Aha, der Jörg schon wieder! Warum lesen Sie dann nicht andere Seiten, wenn Sie uns so konstant beschimpfen??

      • Avatar

        Günter Mertens

        11. Januar 2017 19:20 at 19:20

        Markus, Markus!
        bitte etwas mehr (Selbst)Reflektion!
        Auch wenn viel Arbeit…
        (heute morgen im Videoausblick meinte ich wieder Dein humorvolles / schelmisches Blitzen in den Augen wahrgenommen zu haben)
        Kann doch fast nicht sein, dass Du so empfindlich auf ein wenig (nicht ganz dummer) Kritik reagierst…

        • Markus Fugmann

          Markus Fugmann

          11. Januar 2017 19:22 at 19:22

          @Günter, mal ehrlich: ich reiße mir den Allerwertesten auf, um live die Dinge wiederzugeben, um dann beschimpft zu werden von diesem Typen, und das zum wiederholten Mal. Und da sage ich dann eben auf Bayerisch: Schleich dich!

          • Avatar

            Günter Mertens

            11. Januar 2017 19:41 at 19:41

            @Markus
            „@Günter, mal ehrlich: ich reiße mir den Allerwertesten auf, um live die Dinge wiederzugeben“
            Ja, ich habe das verfolgt. Hätte beinahe – mal wieder – ein dickes Lob für diese außergewöhnliche Leistung gemailt. Hab mich aber nicht getraut…
            Im besagten Beitrag von Jörg konnte ich nur nicht entdecken, was den Terminus „Beschimpfen“ rechtfertig. Allerdings – zugegebenermaßen- sind mir Jörgs früher Beiträge nicht gegenwärtig.
            LG
            Günter

          • Avatar

            donblanco

            11. Januar 2017 20:29 at 20:29

            Also ich kann Herrn Fugmanns Reaktion sehr gut verstehen.
            Schon aufgrund ähnlicher Erfahrung.
            Je mehr und je öfter und je intensiver man sich engagiert – enthusiastisch und mit viel Idealismus publiziert, desto mehr frustrierende Kommentare schwappen ins Haus.
            Kritik ist ja in Ordnung. Fragen auch. Leider ziehen Foren immer wieder jene an, die in vermeintlicher Anonymität geistigen Darmwind entlassen.
            Ein gewisses Mass an „Hygiene“, gefordert vom Hausherrn kann da nicht schaden. Sonst nimmt es überhand.
            Täglich Analysen und Berichte präsentieren – Eine enorme Arbeit.
            Meine Hochachtung für Herrn Fugmann und dessen Team !

      • Avatar

        gerd

        11. Januar 2017 19:40 at 19:40

        Vorab, @Markus Fugmann, ich finde das ganz außerordentlich dankenswert, dass Sie solche Berichte und Übersetzungen für uns bringen und sich dafür auch den A.. aufreißen, wie Sie unten andeuteten. Da ist auch was dran, denn es verlangt schon etliche Mühen.
        Also ganz ehrlich: Vielen großen Dank dafür.

        ABER jetzt mein eigentlicher Beitrag:

        Ich weiß nicht, ob @Jörg es macht, aber ich könnte mir vorstellen, d a s s er es macht – nämlich auch andere Seiten lesen.

        Würde er allerdings n u r andere Seiten lesen, wäre er vermutlich leicht zu manipulieren. Genauso wie die Mehrheit der Deutschen, die sich ausschließlich durch ARD/ZDF und die althergebrachten Printmedien informieren. Von denen werden sie halt bestätigt in ihrer „eigenen“ Meinung, das tut dem eigenen Ego gut. Sie können nicht ahnen, dass sie diese eigene Meinung deshalb haben, weil sie ihnen durch eben diese Medien jahrelang eingetrichtert wurde.

        Für meine Person finde ich es richtig, dass ich ab und zu auch mal Informationen aus Mainstreammedien aufnehme (die ja bis vor ein paar Jahren auch für mich meine einzigen Info-Quellen waren).
        Dadurch kann ich vergleichen – ich finde das unerlässlich – und selber versuchen einzuschätzen, was logisch ist.
        Und Jörg sieht das vermutlich ähnlich und evtl. deshalb liest er auch ab und zu bei FMW.
        Gerade an solchen konkreten Beispielen, wie Jörg eines erwähnt hat, könnte nämlich fast jeder in der Lage sein, lückenhafte oder lügenhafte Medieninhalte zu entlarven. Durch Gegenüberstellung des tatsächlich Geschehen mit dem Berichteten.
        Evtl. könnten Sie seine Kritik ja auch als konstruktiven Verbesserungsvorschlag ansehen – z. Bsp. beim nächsten Mal geschickter vorzugehen beim „Manipulieren“. Hahahaha -:). Sollte ein Scherz werden.
        Jedenfalls weil i c h mich „zweigleisig“ informiere, weiß ich dann auch, warum geschätzte 70% der Deutschen lieber Clinton als Präsidentin gesehen hätten und Trump partout nicht mögen können.

        Und vor allen Dingen weiß ich, warum die meisten gar keinen blanken Schimmer haben k ö n n e n, was wirklich los ist.

        Mei, wenn die wüssten, was hier los ist, dann wäre aber was los.

        • Avatar

          Günter Mertens

          11. Januar 2017 20:03 at 20:03

          @gerd
          Bingo!!!
          @Markus
          Wir lieben Dich! :-)

        • Avatar

          bauer

          11. Januar 2017 20:29 at 20:29

          @gerd
          German people like war with Clinton…but now…
          70% are stupid fighter!
          …egal,welches Gleis du benutzt,es führt dich ins finanzielle Desaster…
          The Goldstandart is coming soon.

          • Avatar

            gerd

            11. Januar 2017 21:01 at 21:01

            Freut mich, mal wieder was von dir zu hören/lesen.
            Hab schon befürchtet, du wärst total versumpft
            (oder in Süd-Thailand vom vortägigen heftigen Sturzregen weggedingst worden)

          • Avatar

            bauer

            11. Januar 2017 21:13 at 21:13

            @gerd
            Bin immer hier,wenns interesannt wird im Haifischbecken…alles klar bei dir?

          • Avatar

            gerd

            11. Januar 2017 22:00 at 22:00

            Ob alles klar ist? Die Börse betreffend?

            Na ja, ich bin zwar an und für sich ein rigider DAX-Bulle, aber offenbar ein inkonsequenter. Jetzt warte ich nämlich schon seit Wochen sehnsüchtig und dringend auf eine richtig kräftig ausfallende Korrektur nach unten.

            Das habe ich nun davon, dass ich immer „Wahlkampf“ für Donald betreibe. Zum Dank macht er mir meine schönen Puts kaputt.

            Gute Nacht.

  8. Avatar

    Bademeister

    11. Januar 2017 19:11 at 19:11

    Jetzt wartet doch mal die Fotos mit der russischen Pinkelmaus ab!

  9. Avatar

    Siggi50

    11. Januar 2017 19:40 at 19:40

    Nun, der Kommentar von Jörg war für mich sehr interessant. Die Erwiederung des Herrn Fugmann, den ich im übriegen sehr schätze, etwas zu aggressiv, ich vermisse die sonstige Lässigkeit.

    Wo ist denn „Jörg“ aus der Rolle gefallen? Er hat die Darstellung auf dieser Seite kritisiert. Zu recht, wenn dieser Lapsus tatsächlich passiert ist.

    Herr Fugmann, Sie leben vom Vertrauen, das die Menschen in Sie setzen und sollten nicht anfangen die Fehler des Mainstreams aufzunehmen.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      11. Januar 2017 19:45 at 19:45

      @Siggi, das hat eine Vorgeschichte mit dem Herren, daher der harsche Ton. Trump hat das schon oft gesagt mit Clinton und den Fragen, die sie geleaket bekommen hatte, und was die Medien mit ihm veranstaltet hätten – das ist also keine Neuigkeit, sondern gewohnter Trump-Sprech; und man muß selektieren zwischen dem, was man für wichtig hält, und dem, was nicht wichtig ist; ich habe mich darauf konzentriert, was vor allem marktrelevant ist bzw. wie Trump als Präsident agieren wird – empfinden Sie das als, wie der Herr schrieb, Zitat, „Zensur auf Ostblock-Niveau“?

    • Avatar

      Günter Mertens

      11. Januar 2017 19:47 at 19:47

      @Siggi50
      Genau Siggi50 – Sie sind eine Minute schneller als ich gewesen :-)

  10. Avatar

    bauer

    11. Januar 2017 20:19 at 20:19

    Was hat den Trump heute schon gesagt,was vorher noch nicht bekannt war?
    …aber der „zahrtbeseidete“Deutsche fetzt sich wg.jedem Furz…
    Macht bitte weiter so!!

  11. Avatar

    Ben

    11. Januar 2017 20:25 at 20:25

    Top Statements, kurz, prägnant und vor allem live das wichtigste zusammengefasst, vielen Dank Herr Fugmann

  12. Avatar

    Dani13

    11. Januar 2017 20:35 at 20:35

    FMW weiter so ich finde eure Page sehr gut. Auch die Videos.
    Nun aber Feierabend

  13. Avatar

    Jörg2

    11. Januar 2017 21:05 at 21:05

    Werter Markus,
    ich hoffe ich werde hier nicht verdroschen. Bin der Jörg2 und habe noch nie was negatives gesagt :) Und ich denke das wird auch so bleiben. Die Seite ist einsame Spitze
    und sehr sehr informativ!

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Aktien

Aktien: Die Rally und die Cocktail-Theorie von Peter Lynch

Ibrahim Sonay

Veröffentlicht

am

Klar, Corona ist das Gesprächsthema Nummer-Eins, doch dicht auf den Fersen folgt derzeit schon das Thema Aktien!

Aktien: Woher stammt die Cocktail-Theorie?

Der berühmte Magellan-Fonds Manager Peter Lynch, ein Maestro der Investment-Welt aus den 80er-Jahren, stellte damals die Interessante Cocktail-Theorie auf, um die unterschiedlichen Marktprognosen darzulegen, die er über Jahre entwickelt hatte, während er auf Partys herumstand.

Phase Eins

Gar nicht über Aktien sprechen die Leute in der ersten Phase, eines leichten Marktanstiegs, nachdem sie längere Zeit am Boden lagen, ohne Bewegung und Beachtung. Fragte man Lynch auf der Party, was er denn so beruflich treibe, antwortete er, dass er einen Aktienfonds manage. Daraufhin nickten die Leute freundlich und gingen weiter, um sich mit dem Nächsten auf der Party über Belangloses zu unterhalten. War dies der Fall, so wusste Lynch, dass der Markt vor einer Erholung stand.

Phase Zwei

Nachdem Lynch seinen Beruf nannte, blieben die Partygäste meist etwas länger – aber auch nur so lange, um ihn klar zu machen, wie gefährlich doch Aktien seien. Danach sprachen die Partygäste wieder übere andere Themen. Auch dies beobachtete er und stellte somit fest, dass die Börse in der zweiten Phase steckt, denn die Aktien stiegen bereits, doch es interessierte (noch) niemanden.

Phase Drei

Der Markt war bereits um 30 % gestiegen und Lynch wusste, dass ihn auf der Party eine neugierige Schar von Menschen umringen würde. Viele euphorische Zeitgenossen nahmen ihn beiseite, um herauszufinden, in was sie denn nun investieren sollten und fast jeder sprach von Aktien. Damit war klar, Phase Drei ist erreicht.

Phase Vier

In der vierten Phase umzingelten ihn die Leute erneut, aber diesmal nicht um zu erfragen, worin sie investieren sollten, sondern um ihn Tipps und Ratschläge zu geben, welche Aktien er kaufen solle. Erfuhr er Tage später, dass die Empfehlungen der Partygäste aufgingen, so erkannte Lynch, dass der Markt in Phase Vier steckt: Das Hoch war erreicht – ein Rückschlag der Märkte stand kurz bevor.

Das aktive Zuhören kann sehr wertvoll sein. Halten Sie also ihre Augen und Ohren auf. Auf lange Sicht sollte jeder für sich selber entscheiden, worin er sein Geld investieren möchte – ob er dabei Prinzipien, Ethik oder Trends berücksichtigt. Eines zeigt uns die Vergangenheit der Aktienmärkte jedoch: wenn man Aktien von Qualitäts-Unternehmen findet und das zu einem guten Preis, erzielt man über Jahre Rendite.

Aktien und die Cocktail-Theorie

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Aktien

Aktien: Die 2020-er, wieder das Jahrzehnt der Aktie?

Die Jahre 2010 bis 2020 war ein Jahrzehnt für die Aktien – den Notenbanken sei Dank! Aber wie sieht es für die 2020er-Jahre aus?

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Die Jahre 2010 bis 2020 war ein Jahrzehnt für die Aktien – den Notenbanken sei Dank! Aber wie sieht es für die 2020er-Jahre aus?

Derzeit wird viel spekuliert über die Zukunft nach Corona. Ein Jahrzehnt hat begonnen, in dem die Schulden weltweit auf noch nie gesehene Höhen gestiegen sind. Für einen Dollar Wachstum mussten in den USA bisher bereits sieben Dollar neue Schulden aufgenommen werden, um dieses zu generieren – die Demographiefalle schlägt in vielen Industriestaaten unbarmherzig zu. Deshalb sollte es schwierig werden, das Potenzialwachstum der letzten Jahrzehnte überhaupt zu halten. Man kann sich vieles vorstellen und darüber diskutieren, es gibt aber ein paar fundamentale Gesetzmäßigkeiten in neuzeitlichen Gesellschaften. Auch wenn das durch Geldhäuser ausgerufene Jahrzehnt der Aktien recht interpretationsbedürftig ist.

Aktien: Die Wirtschaft ist der Ast, auf dem wir alle sitzen

Bei allen Dikussionen über das FIAT-Geld, über Schulden und einem Auseinanderdriften der Gesellschaften in der Einkommensverteilung, darf man eines nicht übersehen: Ohne eine funktionierende Wirtschaft, ohne Steuereinnahmen funktioniert kein Gemeinwesen. Die Aufwendungen für einen Staat mit seiner Regierung, seiner Verwaltung, seiner Justiz, seiner Polizei, seinem Militär, seinem Gesundheits- und Bildungssystem, können nicht durch die Druckerpresse der Notenbanken produziert werden, zumindest nicht für lange. Die Kosten müssen durch Steuereinnahmen der Unternehmen und bei den Bürgern erwirtschaftet werden.

Was passiert denn in einem Staat, in dem durch Krieg oder Aufstände Polizei und Militär ausgeschaltet werden? Eine erste Reaktion in einem solchen Land (beispielsweise nach den Umstürzen im Irak oder Lybien) sind stets sofort Plünderungen, aber auch Vergewaltigungen und andere Abscheulichkeiten.

Anleihen können auf null gesetzt und entwertet werden, Schulden durch Währungsreformen vernichtet, aber ein Teil der Wirtschaft bleibt immer erhalten und damit auch der Aktienmarkt und die Aktien.

Denn was stellt der Aktienmarkt dar? Die Beteiligung an Unternehmen, an der Volkswirtschaft, bei allen stets immer wieder zu korrigierenden Entgleisungen. Damit wird auch im Jahrzehnt nach Corona höchstwahrscheinlich der Spruch von Warren Buffett, aus den letzten Jahren des 20. Jahrhunderts weiter gelten:

“Langfristig werden die Aktienmärkte für gute Nachrichten sorgen. Im 20. Jahrhundert durchlebten die USA zwei Weltkriege und weitere traumatische und teure militärische Konflikte. Eine Depression, mehrere Rezessionen, Börsenpaniken, Ölschocks, Virenpandemie und den Rücktritt eines Präsidenten. Dennoch stieg der Dow Jones von 66 auf 11.497.”

Sondersituation Deutschland

Deutschland wird im Anleihebereich als ein sicherer Hafen angesehen – mit fatalen Folgen für Sparer und Vorsorgesysteme. Denn wie sollen selbst bei leicht steigenden Zinsen Vorsorgeleistungen, Versicherungs- und Pensionsleistungen erwirtschaftet werden? Deutschland sitzt inmitten von Ländern, die sich keine höheren Zinsen leisten können. Der Zinseszinseffekt schafft erst ab einem Zinssatz von drei Prozent in überschau- und erlebbaren Zeiträumen einen Vermögensaufbaueffekt. Aber wie würden die Belastungen für die Staatshaushalte ausfallen, wenn die Renditen für Staatsanleihen in diese Regionen zurückkehren sollten. Die europäische Staatengemeinschaft mit ihrer Zentralbank wird also versuchen über die Zeit aus diesem Dilemma herauszukommen. Die Anleihelaufzeiten auf 30/50 Jahre plus verlängern, wie in Griechenland im Ansatz geschehen.

Die erzielbaren Renditen reichen nicht für das bisherige Vorsorgesystem. Wird man etwa den norwegischen Weg gehen und die Quote an Aktien erhöhen? Das Börsen-Urgestein Gottfried Heller (Partner von André Kostolany) hat auf einem Börsentag schon vor zwei Jahren die Prognose gewagt, dass Versicherer ihre Statuten ändern werden (müssen), um eine auskömmliche Rendite zu erwirtschaften und ihren ständigen Auszahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die langlaufenden Anleihen im Bereich von 10 Jahren und mit ertragreichen Kupons, sind am Auslaufen. Allzu viele 30-jährige hat man sicher nicht in den Portfolios. Also wohin mit den Kundengeldern in Zukunft? In grüne Projekte, Private Equity u.ä.?

Was macht eine Allianz, eine der großen Dividendenzahler (4,8 Prozent aktuell), wenn es nicht einmal mehr am (nicht nutzbaren) Markt für Junk Bonds solche Renditen gibt? Der Zyklus der sinkenden Zinsen seit dem Jahr 1980 ist mit den großen Zinsschritten in den USA im März am Ende angelangt. Bis zuletzt konnte man wegen der Durationseffekte stets Gewinne mit den Anleihen erwirtschaften, so auch noch einmal im Jahr 2020. Aber wenn die Zinsen nicht unter null fallen, gibt es künftig kaum noch etwas – keine Kupons und keine Kursgewinne bei fallenden Zinsen.

Was machen Großfirmen mit ihren Betriebsrenten, Stiftungen mit ihren Anlagegeldern in den nächsten Jahren? Es spricht sehr viel für die Dividendentitel in diesem Jahrzehnt. Mit all ihren Schwankungen und vermutlich sind die jahrelangen Renditen von acht Prozent plus per annum auch bei Weitem nicht mehr realistisch. Aber wo sind die Alternativen?

Fazit

Obwohl ich absolut nichts davon halte, größere Zukunftsprognosen zu stellen – daran verbrennen sich schon ständig ganze Organisationen und Thinktanks die Finger, mit einer Heerschar von Professoren – so bin ich schon davon überzeugt, dass das jetzige Jahrzehnt wieder das Jahrzehnt der Aktien sein wird. Mit großen Schwankungen, Crashs, die Exzesse bereinigen werden, aber auch begründet in der Tatsache, dass man zwar Geldsysteme verändern und vernichten kann, aber nicht die Produktionsanlagen oder die Betriebe in einer Volkswirtschaft, ohne die es kein Überleben gibt, apokalyptische Szenarien einmal ausgenommen.

Es ist aber auch wahrscheinlich, dass es ein wesentlich langsameres Wachstum an den Börsen geben wird, nach Preisexzessen und deren Bereinigung, wie man es in Japan seit 31 Jahren nun schon beobachten kann. Aber selbst wenn Euro oder Kryptowährungen scheitern, wofür hat man nach 250 Staatsbankrotten seit 1800 (sowie 68 internen Pleiten) noch keinen Ersatz gefunden? Für Aktien..

Werden die 2020er-Jahre ein Jahrzehnt für Aktien?

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Aktien

JP Morgan-Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet – Milliarden-Rücklagen für faule Kredite aufgelöst

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Soeben wurden JP Morgan-Quartalszahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen. Der Umsatz liegt bei 30,16 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 29,2/Erwartungen 28,7). Der Gewinn liegt bei 3,79 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,57/Erwartungen 2,62).

In der Grafik unten sieht man es in der dritten Spalte. JP Morgan hat im letzten Quartal die Risikofürsorge für faule Kredite um 1,9 Milliarden Dollar reduziert, wodurch natürlich der Gewinn erhöht wird. JPM ist der Meinung, dass sich das wirtschaftliche Umfeld (im Sinne der Zahlungsmoral der Kunden) bessert, und vor allem dass Firmenkunden nach wie vor frisches Geld am Kapitalmarkt aufnehmen können. Insgesamt spricht die Bank davon, dass sogar 2,9 Milliarden Dollar an Kreditreserven umgewandelt und in den Gewinn von 12,1 Milliarden Dollar verschoben wurden. Ohne diese Buchung wären es nicht 3,79, sondern nur 3,09 Dollar Gewinn pro Aktie, so die Headline-Aussage der Bank.

Zitat aus dem aktuellen Bericht von JPM:

The provision for credit losses was a net benefit of $1.9 billion, compared to an expense of $1.4 billion in the prior year driven by reserve releases in the current quarter. The Wholesale reserve release was $2.0 billion, reflecting an improvement in the macro-economic scenarios and the continued ability of clients to access liquidity and capital markets. The Consumer reserve release was $0.9 billion, in Home Lending, primarily due to improvements in HPI expectations and portfolio run-off. The prior year included a net reserve release in the Consumer portfolio and a net reserve build in the Wholesale portfolio. Net charge-offs of $1.1 billion were down $444 million from the prior year, driven by Card.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +0,7 Prozent.

Hier das Headline-Statement von JPM-CEO Jamie Dimon:

Jamie Dimon, Chairman and CEO, commented on the financial results: “JPMorgan Chase reported strong results in the fourth quarter of 2020, concluding a challenging year where we generated record revenue, benefiting from our diversified business model and dedicated employees. While we reported record profits of $12.1 billion, we do not consider the reserve takedown of $2.9 billion to represent core or recurring profits – essentially reserve calculations, while done extremely diligently and carefully, now involve multiple, multi-year hypothetical probability-adjusted scenarios, which may or may not occur and which can be expected to introduce quarterly volatility in our reserves. While positive vaccine and stimulus developments contributed to these reserve releases this quarter, our credit reserves of over $30 billion continue to reflect significant near-term economic uncertainty and will allow us to withstand an economic environment far worse than the current base forecasts by most economists.”

Dimon added: “In Consumer & Community Banking, deposits grew 30% or over $200 billion driven primarily by growth in the Federal Reserve’s balance sheet and the continuation of modest market share gains. Within our consumer lending franchise, auto and retail mortgage originations were both up more than 20%. Consumer spending continued to recover, as reflected in combined debit and credit card spend being up for the full quarter. The Corporate & Investment Bank delivered another impressive quarter with growth in Global Investment Banking fees of 34% and Markets revenue of 20%. With a record quarter, Commercial Banking earned $3.3 billion of investment banking revenue in 2020, surpassing its previous $3 billion long-term target. In Asset & Wealth Management, AUM grew 17% due to higher asset values and net inflows of over $190 billion into long-term and liquidity products over the last twelve months.”

Dimon concluded: “We ended the year with a CET1 ratio of 13.1% (vs. 12.4% at the beginning of the year) and capital above $200 billion, providing us with meaningful capacity to further invest in our business and communities, while returning capital to
our shareholders. This increase in capital was after raising over $2 trillion of credit and capital for our consumer and institutional clients around the world, which includes nonprofits and U.S. government entities, including states, municipalities, hospitals and universities and adding net $12 billion to credit reserves. We also hold $1.4 trillion of cash and marketable securities, which is currently over $450 billion in excess of what is required. We opened branches in new markets, improved our digital capabilities, and made acquisitions that will enhance our product offerings and deepen our engagement with our customers. We also continued to invest in our communities – for example, through our initial commitments to support those most impacted by the pandemic and our longer-term commitment to advance racial equality and promote economic growth. Our earnings power and healthy capital position also provide us the flexibility to pay dividends and return excess capital to shareholders through share repurchases. I want to end by thanking our frontline colleagues and those working from home who quickly adapted to the pandemic and safely helped our clients, customers, communities and governments.”

Grafik zeigt aktuelle JP Morgan-Quartalszahlen

JP Morgan-Quartalszahlen - Jamie Dimon
Jamie Dimon. Foto: Steve Jurvetson Creative Commons Attribution 2.0

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