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Aktuell: Headlines der Pressekonferenz von Mario Draghi – Zinsanhebung 2019 nicht ausgeschlossen!

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Vorab: die Entscheidung der EZB, für mindestens neun Monate das QE um 30 MIlliarden Euro zu verlängern, sieht der Markt las dovish, daher der Euto tiefer..

– Draghi beginnt..

– Anleihekäufe gehen mindestens bis September oder darüber hinaus..

– EZB wird auch nach Ende des QE reinvestieren (also die frei werdenen Gelder bzw. Zinsen aus den Anleihekäufen

– Wachstumsdynamik wird sich im 2.Halbjahr beschleunigen, auch Inflationsdynamik

– Privatkonsum dürfte steigen wegen Verbesserungen an den Arbeitsmärkten

– Risiken für Wachstum weitgehend ausgeglichen (FMW: in den Monaten zuvor hatte die EZB die Risiken abwärtsgerichtet gesehen, erst auf der letzen Sitzung hatte sich das geändert)

Draghi „hat“ fertig, jetzt kommen Fragen..

Hier der Wortlaut der Ansprache Draghis

– Draghi:haben noch nicht über Verteilung der Anleihekäufe ab Januar gesprochen (FMW: echt jetzt??)

– Draghi: fast alle Parameter positiv: Konsum, Investitionen, Arbeitslosigkeit

– könnten die Zinsen durchaus anheben, selbst wenn wir noch die Erträge aus Anleiheprogramm reinvestieren (FMW: das hilft dem Euro, weil Draghi damit explizit eine Zinsanhebung in 2019 nicht ausschließt – daher leichte Erholung der Gemeinschaftswährung)

– Draghi: Entscheidung für Verlängerung des QE war nicht einstimmig, aber große Mehrheit wollte kein definiertes Ende der Anleihekäufe

– FMW: jetzt viele technische Details in Sachen QE, gähn..

– Draghi: QE wird nicht enfach plötzlich Aufhören! (FMW:Das schmeckt dem Euro nicht, der jetzt wider tiefer handelt..)

– Die Renditen europäischer Staatsanleihen fallen wegen der dovishen Tonlage Draghis, auch die der 10-jährigen Bundesanleihe:

13 Kommentare

13 Comments

  1. Avatar

    maitdjai

    26. Oktober 2017 14:43 at 14:43

    Was fuer ein „Gewaesch“!

  2. Avatar

    Masud79

    26. Oktober 2017 14:48 at 14:48

    verhaften den mann !

  3. Avatar

    al-star

    26. Oktober 2017 15:15 at 15:15

    Goldman-Sachsen können nicht irren……………..alles von langer Hand geplant

  4. Avatar

    Sascha

    26. Oktober 2017 15:27 at 15:27

    Ich glaube wir haben den 3 Weltkrieg und sind mitten drin, noch einige Zeit und dann gibt es kein Bargeld mehr , es ist ein Währungskrieg der absoluten Vernichtung.
    Danach weiß keiner was kommen wird.
    Wie grausam eigentlich die Finanzwelt ist.

  5. Avatar

    Marko

    26. Oktober 2017 15:29 at 15:29

    Ja schaut so aus, die werden erst im März 2019 die Zinsen erhöhen, aber : wieso beschwere ich mich eingentlich ? :D Das sind für die Bullen gute Nachrichten.

    Wichtig wäre, wann nimmt die EZB die schrottigen Negativzinsen zurück, das könnte ohne Weiteres schon Ende 2018 der Fall sein. Also irgendwann nach September 2018…

    • Avatar

      burberg

      26. Oktober 2017 15:58 at 15:58

      @Marko
      „Das sind für die Bullen gute Nachrichten.“

      Das ist aber relativ kurzsichtig. Das ist wie im Restaurant, je mehr man futtert, desdo höher wird am Ende die Rechnung.

      • Avatar

        PK

        26. Oktober 2017 16:06 at 16:06

        „Das ist wie im Restaurant, je mehr man futtert, desdo höher wird am Ende die Rechnung.“

        in diesem Fall weiss der Kellner sowieso, daß der Gast das nie bezahlen kann.
        Damit es nicht auffliegt, wird er eben weiter gefüttert.

        • Avatar

          Marko

          26. Oktober 2017 16:37 at 16:37

          Na ja, meine liebe Bären, ich habe selbst gesagt, eine Zinserhöhung im März 2018 (!) wäre viel viel besser für den Markt.

          Für alle, Bären wie die Bullen, aber die EZB muss eben Rücksicht auf unsere „südeuropäischen Problemkinder“ nehmen.

          Ich bin prinzipiell in Sachen Zinserhöhungen sogar ein Bär (bzw. auf der Seite von Herrn Weidmann, also Zinserhöhungen 2018 ), weil ich eben der Meinung bin, Negativzinsen, bzw. Geld umsonst ist auf lange Sicht schädlich…

          Siehe :

          http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/zinsentscheidung-der-ezb-geld-darf-es-nicht-umsonst-geben-1.3719182

      • Avatar

        Gerd

        26. Oktober 2017 19:47 at 19:47

        @burberg, aber immerhin die Getränke sind umsonst.
        Freibier für alle mindestens noch ein ganzes Jahr lang.

        Das sollte man auch nicht gering schätzen. Selbst wenn wir am Ende alle besoffen daniederliegen.

  6. Avatar

    General ausser Dienst

    26. Oktober 2017 16:20 at 16:20

    @Sascha, ich denke Weltkrieg wird es eher nicht geben, aber die zentralistischen EU -Politiker ,die sich jahrelang rühmten dank der EU hätten wir schon lange keinen Krieg mehr gehabt ,werden es fertigbringen, in gewissen Ländern bürgerkriegsähnliche Zustände zu produzieren.Es braucht dafür keine Atombombe,es gibt da einige ganz gefährliche Zeitbomben, z.B. Altersarmut,unkontrollierte Einwanderung , Umverteilung innerhalb der EU Länder u.Umverteilung von unten nach oben durch Nullzinsen

  7. Avatar

    Ökonom 5.Bildungsweg

    26. Oktober 2017 16:37 at 16:37

    Nullzinsen seien gut für die Börse, kurzfristig ja aber ,
    ist doch alles ein Nullsummenspiel:
    Der Kreditnehmer erhält Gratisgeld, der eher schon Reiche,
    Der Gläubiger erhält keinen Zins, in diesem Fall das Volk,dann fallen die Einkommen , darum rätselt doch die ganze Wirtschaftswelt warum die Teuerung nicht ansteigt.

  8. Avatar

    Marko

    26. Oktober 2017 17:01 at 17:01

    Schaut euch doch den Markt an, die feiern die EZB Entscheidung, weil das eben eine Erleichterung für die südeuropäischen Staaten ist… Der EUR ziemlich unter Druck..
    Ich untersütze sogar die Schweizer mit meinem USD/CHF long ! :D

    Die Amis machen nix… was gerechtfertigt ist…

  9. Avatar

    TINOGRUCHMANN

    26. Oktober 2017 17:17 at 17:17

    Das Volk erhält die Zinsen, eine interessante Frage,wer bekommt denn die meisten Zinsen, ich denke nicht der einfache Arbeiter der eh kaum Vermögen hat?Obwohl ich mitgehe das natürlich das ganze System irgendwann wieder eine Krise hervorruft?

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Apple-Quartalszahlen: iPhone-Verkäufe sehr schwach, andere Bereiche retten

Claudio Kummerfeld

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am

Ein Apple Mac Book

Die Apple-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 64,7 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 64,04/erwartet 63,7).

Der Gewinn liegt bei 0,73 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 3,03, nach Aktiensplit umgerechnet 0,76 Dollar/für heute erwartet 0,70).

Der Umsatz im Services-Bereich klettert im Jahresvergleich kräftig von 12,5 auf 14,5 Milliarden Dollar (14 erwartet).

Die Aktie notiert nachbörslich mit -4,6 Prozent.

Die iPhone-Verkäufe im letztem Quartal liegen bei  26,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 33,3/für heute 27,9 erwartet). Alle anderen Teilbereiche bei Apple wachsen aber spürbar, und können die deutlich sinkenden Umsätze im Kernprodukt auffangen.

Der Umsatz in China ist von 11,1 auf 7,9 Milliarden Dollar gesunken. Europa legt zu von 14,9 auf 16,9 Milliarden Dollar. Nordamerika wächst von 29,3 auf 30,7 Milliarden Dollar.

Keine Aussicht für das aktuell laufende Quartal.

Apple in der Headline-Aussage:

“Apple capped off a fiscal year defined by innovation in the face of adversity with a September quarter record, led by all-time records for Mac and Services,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “Despite the ongoing impacts of COVID-19, Apple is in the midst of our most prolific product introduction period ever, and the early response to all our new products, led by our first 5G-enabled iPhone lineup, has been tremendously positive. From remote learning to the home office, Apple products have been a window to the world for users as the pandemic continues, and our teams have met the needs of this moment with creativity, passion, and the kinds of big ideas that only Apple can deliver.”

“Our outstanding September quarter performance concludes a remarkable fiscal year, where we established new all-time records for revenue, earnings per share, and free cash flow, in spite of an extremely volatile and challenging macro environment,” said Luca Maestri, Apple’s CFO. “Our sales results and the unmatched loyalty of our customers drove our active installed base of devices to an all-time high in all of our major product categories. We also returned nearly $22 billion to shareholders during the quarter, as we maintain our target of reaching a net cash neutral position over time.”

Datenblatt zeigt Details der Quartalszahlen von Apple

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Facebook Quartalszahlen stark – Aktie dennoch schwächer: „Unsicherheiten“

Markus Fugmann

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am

Die Facebook-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen (die Erwarungen im Vorfeld sind durch die starken Zahlen von Snap zuletzt gestiegen, hier Analysten-Prognosen):

Der Umsatz liegt bei 21,47 Milliarden Dollar (Prognose war 19,8 Milliarden). Der Umsatz liegt also deutlich über den Erwartungen.

Der Gewinn liegt bei 2,71 Dollar pro Aktie (Prognose für heute 1,91, Flüsterschätzung bei 2,03 Dollar). Damit übertrifft Facebook die Analysteneinschätzungen bei weitem.

Die Zahl der täglich aktiven Nutzer (DAU) liegt bei 1,82 Milliarden (Prognose war 1,79 Milliarden).

Die operative Marge liegt bei 37% .

Interessant: der effektive Steuersatz bei Facebook liegt bei 4% (!) – kein Wunder, dass der Gewin pro Aktie stiegt

Die Aktie notiert nachbörslich mit -2,0%, weil Facebook von „Unsicherheiten“ für den weiteren Ausblick spricht:

Looking ahead to 2021, we continue to face a significant amount of uncertainty.

We believe the pandemic has contributed to an acceleration in the shift of commerce from offline to online, and we experienced increasing demand for advertising as a result of this acceleration. Considering that online commerce is our largest ad vertical, a change in this trend could serve as a headwind to our 2021 ad revenue growth.

In addition, we expect more significant targeting and measurement headwinds in 2021. This includes headwinds from platform changes, notably on Apple iOS 14, as well as those from the evolving regulatory landscape.“

Das Headline-Statement von Facebook:

„We had a strong quarter as people and businesses continue to rely on our services to stay connected and create economic opportunity during these tough times,“ said Mark Zuckerberg, Facebook founder and CEO. „We continue to make significant investments in our products and hiring in order to deliver new and meaningful experiences for our community around the world.“

Mehr zu den Zahlen hier..

 

Mark Zuckerberg und die Zahlen von Facebook

Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Foto: Anthony Quintano from Honolulu, HI, United States CC BY 2.0

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Amazon-Quartalszahlen: Deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Amazon App auf Handy

Die Amazon-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 96,15 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 69,98/erwartet 92,7).

Der Gewinn liegt bei 12,37 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 4,23/erwartet 7,41).

Amazon Web Services liefert einen Umsatz in Höhe von 11,6 Milliarden Dollar (+29 Prozent zum Vorjahresquartal, im Rahmen der Erwartungen).

Amazon erwartet Umsätze im laufenden 4. Quartal zwischen 112-121 Milliarden Dollar (bisher erwartet 112).

Amazon erwartet operative Gewinne im laufenden 4. Quartal in Höhe von 1 bis 4,5 Milliarden Dollar nach 3,9 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Laut CNBC demnach 4 Milliarden Dollar erwartete Corona-Kosten, doppelt so hoch wie im zweiten Quartal

Die Amazon-Aktie reagiert nachbörslich mit -1,2 Prozent.

Kurz-Fazit: Sensationelles Ergebnis. Aber die Gewinnaussicht enttäuscht?

Key Facts im Wortlaut von Amazon:

• Operating cash flow increased 56% to $55.3 billion for the trailing twelve months, compared with $35.3 billion for
the trailing twelve months ended September 30, 2019.
• Free cash flow increased to $29.5 billion for the trailing twelve months, compared with $23.5 billion for the trailing
twelve months ended September 30, 2019.
• Free cash flow less principal repayments of finance leases and financing obligations increased to $18.4 billion for
the trailing twelve months, compared with $14.6 billion for the trailing twelve months ended September 30, 2019.
• Free cash flow less equipment finance leases and principal repayments of all other finance leases and financing
obligations increased to $17.9 billion for the trailing twelve months, compared with $10.5 billion for the trailing
twelve months ended September 30, 2019.
• Common shares outstanding plus shares underlying stock-based awards totaled 518 million on September 30,
2020, compared with 511 million one year ago.
• Net sales increased 37% to $96.1 billion in the third quarter, compared with $70.0 billion in third quarter 2019.
Excluding the $691 million favorable impact from year-over-year changes in foreign exchange rates throughout the
quarter, net sales increased 36% compared with third quarter 2019.
• Operating income increased to $6.2 billion in the third quarter, compared with operating income of $3.2 billion in
third quarter 2019.
• Net income increased to $6.3 billion in the third quarter, or $12.37 per diluted share, compared with net income of
$2.1 billion, or $4.23 per diluted share, in third quarter 2019.

Datenblatt zeigt aktuelle Quartalszahlen von Amazon

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