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Aktuell: Headlines von Janet Yellen

Redaktion

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FMW-Redaktion

– gute Gründe, dass wir den bisher eingeschlagenen Weg weiter gehen

– US-Arbeitsmarktbericht war „besorgniserregend“ („concerning“), aber eben nur ein Bericht, ein einziger Jobbericht sollte nicht überbewertet werden

– Bedingungen für Wirtschaft günstig, auch wenn zuletzt durchwachsen

– übwerwiegend optimistisch für die Wirtschaft

– bin überzeugt, dass Zinsen graduell steigen sollten („I continue to think that the federal funds rate will probably need to rise gradually over time“)

– moderate Straffung der Geldpolitik immer noch angemessen

– Beträchtliche Unsicherheiten für US-Wirtschaft bleiben jedoch

– Zinspfad hängt von Entwicklung der Unsicherheiten ab

– Arbeitsmarktbericht vom Freitag enttäuschend, Abschwächung am Jobmarkt muss beoachtet werden, insgesamt ist Arbeitsmarkt positiv

– Yellen: „it will be appropriate to gradually reduce the degree of monetary policy accommodation, provided that labor market conditions strengthen further and inflation continues to make progress.“

– Brexit könnte Anlegerstimmung abrupt drehen, hat schwerwiegende ökonomische Konsequenzen

Den Wortlaut der Rede Yellens finden Sie hier..

5 Kommentare

5 Comments

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    Paul Müller

    6. Juni 2016 19:09 at 19:09

    Wir sagen nicht so oder so, nicht dass es hinterher heißt wir würden so oder so sagen…blablabla

  2. Avatar

    M. Leclaire

    6. Juni 2016 19:44 at 19:44

    Tja, was hat Yellen gesagt ? Im Ergebnis: Der Wirtschaft geht es tendenziell gut, auch wenn die aktuellen Daten wahrscheinlich keinen Anlass für eine schnelle Zinsanhebung geben. So what, die US-Börsen sehen es positiv. Wie lange ? Nobody knows. Eines hat die Historie aber gezeigt: Im US-Wahljahr zeigten die Börsencharts in den letzten Jahrzehnten fast immer wie Herr Fugmann sagen würde Richtung „Norden“. Warum sollte es dieses Jahr anders sein ? Also rein in´s US-Getümmel, aussichtsreiche stocks gibt´s genug. Healthcare ggf. mit Vorsicht, werden nach Wahlsieg von Hillary abschmieren.

    • Avatar

      Mo Gerret

      6. Juni 2016 23:59 at 23:59

      Frau Clinton wird die Presi-wahlen nicht gewinnen!
      Nur ein Chaot kann das US-Chaos beherrschen!

  3. Avatar

    Michael

    6. Juni 2016 22:30 at 22:30

    Hier noch die Fakten zu den US-Zahlen in der Woche VOR dem NFP-Desaster, welche in dieser oder ähnlicher Form seit mindestens 6 Monaten zu beobachten sind:

    Der ISM- Dienstleistungsindex sank im Berichtsmonat Mai unerwartet von zuvor 55,7 auf 52,9 Punkte.
    Der Geschäftsaktivitätsindex verlor von 58,8 auf 55,1 Punkte.
    Der Auftragsindex ging von 59,9 auf 54,2 Punkte zurück.
    Der Beschäftigungsindex sackte von 53,0 auf 49,7 Zähler ab.
    Der ISM-Dienstleistungsindex sank auf das niedrigste Niveau der letzten fünf Jahre.
    Dieser Trend wurde auch von dem von Markit erhobenen Index für den Dienstleistungssektor der USA per Berichtsmonat Mai bestätigt. Hier kam es zu einem Rückgang von 52,8 auf 51,3 Punkte, womit dieser Index auf dem niedrigsten Niveau seit 2009 oszilliert.

    Noch Fragen zum Zustand der US-Wirtschaft????

  4. Avatar

    Michael

    6. Juni 2016 23:04 at 23:04

    Was definiert eigentlich einen Bullen?
    Er ist mächtig groß, stur und unnachgiebig.

    Was definiert zusätzlich einen USD-Bullen?
    Sein Hirn scheint sich in Horn verwandelt zu haben ;)

    Und was haben EZB- und FED-Verantwortliche gemeinsam?
    Sie waren alle Schüler von Goldmaxx & Sohn ;))

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Aktien

Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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