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Europa

Aktuell: ifo Index so schlecht wie seit 2014 nicht mehr – „Konjunktur flaut weiter ab“

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Der ifo Index (Juni) ist mit 97,4  ausgefallen wie erwartet (Prognose war 97,4; Vormonat war 97,9, das war der schwächste Wert seit November 2014!). Das ist der dritte Rückgang in Folge und der schlechteste Wert seit November 2014.


source: tradingeconomics.com

Die Geschäftserwartungen liegen bei 94,2 (Prognose war 94,6; Vormonat war 95,3)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 100,8  (Prognose war 100,3; Vormonat war 100,6).

 

Dazu ifo: Konjunktur flaut weiter ab, in der Industrie Index weiter rückläufig und Pessimismus nimmt zu, auch im Dienstleistungssekor hat sich Kloma verschlechtert – ebenso beim Bau, allerdings auf sehr hohem Niveau..

 

 

Clemens Fuest zum aktuellen ifo Index

ifo-Chef Clemens Fuest
Von Institut der deutschen Wirtschaft Köln – Flickr: Wissenschaftliche Round-Table-Jahrestagung 2012, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32259341

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Europa

ZEW Index besser als befürchtet, aktuelle Lage aber schwächer

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Der ZEW Index (September; Konjunkturerwartungen) ist mit -22,5 weniger schlecht ausgefallen als befürchtet (Prognose war -38,0; Vormonat war -44,1, das war der schlechteste Wert seit Mai 2010!).

Dazu kommentiert ZEW: die Aussichten für die deutsche Wirtschaft bleiben negativ, die leichte Verbesserung bedeute keine Entwarnung..

Die Einschätzung der aktuelle Lage aber schwächer als erwartet, sie liegt bei -19,9 (Prognose war -37,4, Vormonat war -43,6, das war der schlechteste Wert seit Dezember 2011).

Einige Analysten hatten die schwächere Einschätzung der aktuellen Lage bereits antizipiert:

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Europa

EU-Handelsbilanz aktuell: Lieber Donald, bitte nicht weiter lesen…

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Die EU-Handelsbilanz für den Warenverkehr im Monat Juli wurde vor wenigen Minuten veröffentlicht. Bevor wir zu den Gesamtzahlen kommen, widmen wir uns den derzeit so extrem im Fokus stehenden Handelsbeziehungen mit den USA. Und da schauen wir uns mal den Gesamtsaldo der EU-Handelsbilanz für den Zeitraum Januar-Juli an im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr. Und siehe da. In 2018 lag der Überschuss der EU gegenüber den USA bei 80 Milliarden Euro. In 2019 ist es ein Überschuss von 90,9 Milliarden Euro – ein kräftiger Anstieg im Überschuss für die EU, und das Defizit der USA steigt deutlich. Diese Daten sollte Donald Trump besser nicht zu lesen bekommen. Sonst gibt es doch noch bald neue Autozölle gegen die EU? Im Gegenzug ist das Defizit in der EU-Handelsbilanz gegenüber China deutlich angestiegen, von -98,6 auf jetzt -109,2 Milliarden Euro. Man kann also deutlich simplifiziert sagen: Was die EU gegenüber den USA gewinnt, verliert sie wieder gegenüber China.

EU-Handelsbilanz Detaildaten

Aber nun zu den Gesamtzahlen. Die Eurozone erzielte im Juli einen großen Handelsbilanzüberschuss von 24,8 Milliarden Euro nach vormals 20,6 Milliarden Euro. Aber: Die Gesamt-EU liegt an der Nullschwelle. Sie erzielt ein Minus von 0,1 Milliarden Euro nach +0,2 Milliarden Euro im Juli 2018. Was für ein Unterschied. Aber man wird es sehen. Wenn Großbritannien (eines Tages?) aus der EU ausscheiden sollte, wird auch die Gesamt-EU plötzlich deutliche Überschüsse erzielen, weil die Briten ein deutlicher Netto-Importeur von Waren sind. Von Januar-Juli 2018 erzielten die Briten beim Export in Länder außerhalb der EU ein Defizit von 26,7 Milliarden Euro. In 2019 war es schon ein Defizit von 43,3 Milliarden Euro!

Hier die Eurozone (oben) im Vergleich zur Gesamt-EU:

EU-Handelsbilanz Relation zur Eurozone

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Europa

Aktuell: Großhandelspreise rauschen kräftig in die Deflation

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Soeben hat das Statistische Bundesamt die deutschen Großhandelspreise für den Monat August veröffentlicht. Im Vergleich zu August 2018 sinken sie um 1,1%. Im Juli waren es bereits -0,1%. Davor waren es im Jahresvergleich Veränderungen von +0,3%, 1,6%, 2,1% usw. Also: Binnen weniger Monate sind die Großhandelspreise schnell in die Deflation gerauscht. Im letzten Jahr lagen die Steigerungsraten oft sogar bei über +3% (Grafik). Aktuell ist das der schlechteste Wert seit drei Jahren! Die schwachen Großhandelspreise für Öl knallen voll rein in den Gesamtschnitt. Hier die Statistiker im Wortlaut:

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat hatten im August 2019 die um 6,1 % niedrigeren Preise im Großhandel mit Mineralölerzeugnissen. Ebenfalls kräftige Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahr gab es im Großhandel mit Altmaterial und Reststoffen (-10,0 %), mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (-9,0 %) sowie mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software (-6,3 %). Dagegen waren insbesondere die Preise für lebende Tiere (+13,7 %) sowie für Fleisch und Fleischwaren (+5,4 %) auf Großhandelsebene höher als im August 2018.

Großhandelspreise Langfristchart

Großhandelspreise Tabelle

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