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Konjunkturdaten

Aktuell: ISM Index Dienstleistung besser

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am

Der ISM Index (Dienstleistung; November) ist mit 60,7 besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 59,2; Vormonat war 60,3).

Die Komponenten:

– Beschäftigung 58,4 (Vormonat war 59,7)

 

– Auftragseingang 62,5 (Vormonat war 61,5)

– Preise 64,3 (Vormonat war 61,7)


Westfield Garden State Plaza is a mall in Paramus, New Jersey.
By The original uploader was Nightscream at English Wikipedia – Transferred from en.wikipedia to Commons. Transfer was stated to be made by User:Strangnet., CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3038023

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Konjunkturdaten

US-Konsument – Stütze für USA und die Welt, Verschuldung großes Risiko

Die US-Konsumausgaben sind höher als das BIP Chinas – da darf nichts schief gehen, sonst hat die Weltwirtschaft ein Problem..

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am

Wie in einem Artikel vom Donnerstag beschrieben, „US-Konjunktur – noch Hauptgrund für hohe Aktienkurse?“, hat der US-Konsument einen gewaltigen Einfluss auf das Wohl und Wehe der amerikanischen Wirtschaft. Aber nicht nur dort, wie die folgenden Zahlen verdeutlichen. Nur resultiert dieser Konjunkturantrieb auf einer gewaltigen Verschuldung.

 

US-Konsumausgaben höher als das BIP Chinas

Nach der Finanzkrise 2009 waren es die Infrastrukturausgaben Chinas, gepaart mit den Maßnahmen der Notenbanken, die der Weltwirtschaft wieder auf die Beine verhalfen. Jetzt scheint diese Rolle der US-Konsument übernommen zu haben, anders sind die Daten der Deutschen Bank nicht zu deuten. Der US-Verbraucher entspricht mit seiner „Kaufkraft“ immerhin 17 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung, gefolgt von den Bruttoinlandsprodukten Chinas mit 16 Prozent, Japan mit fünf und Deutschland mit vier Prozent.

 

US-Konsument – Schuldenorgie und Erinnerungen an die Finanzkrise

Bekanntermaßen scheuen die Amerikaner nicht davor zurück, sich für ihren Konsum zu verschulden. Nach den neuesten Zahlen der Notenbank von New York beliefen sich die Schulden der Amerikaner Ende Juni mit 13,9 Billionen Dollar auf einem neuen Höchststand. Nochmals eine Steigerung von 192 Milliarden Dollar zum Vorquartal. Insgesamt betrachtet bedeutet dies einen Anstieg von 20 Quartalen in Folge, eine Serie die es zuletzt vor dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 gab.

 

Auch wenn der Vergleich mit 2008 in absoluten Zahlen wegen der gestiegenen Vermögenswerte etwas hinkt, so sehen die Schuldenstände doch sehr bedrohlich aus:

  • Der absolute Schuldenstand ist um circa zwei Billionen Dollar höher als 2008.
  • Die Immobilienschulden der Amerikaner haben bis Ende Juni 9,4 Billionen Dollar erreicht und damit das Rekordhoch von 2008 mit 9,29 Billionen Dollar übertroffen.
  • Diese Hypothekenkredite machen natürlich den größten Teil der Privatschulden der Amerikaner aus. Dazu kommen noch
  • Studentenkredite in Höhe von 1,5 Billionen Dollar,
  • Autokredite mit 1,3 Billionen Dollar, von denen bereits fünf Prozent seit 90 Tagen nicht mehr bedient werden und
  • Kreditkartenschulden, die schon fast 900 Milliarden Dollar betragen und die mit astronomischen Zinsen belegt sind.Diese Kreditkarten werden von zwei Dritteln der US-Konsumenten zur Beleihung für Konsumausgaben benutzt, in den ärmsten Schichten liegt der Anteil sogar noch höher. Auch hier kann man steigende Ausfallraten erkennen. Nicht umsonst steht der US-Kredit- und Finanzdienstleister Visa mit deutlich über 300 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung auf Rang neun der US-Aktienhitliste.

In punkto Immobilienkredite könnte man sagen „Geschichte wiederholt sich“, denn wiederum nutzen die Amerikaner den Wertzuwachs ihrer Häuser, um sich zu Konsumzwecken höher zu verschulden. Dies geschieht fast bei jedem zweiten neuen Kredit. Was aber wird passieren, wenn der Wert der Immobilien einmal fällt? Aber darüber gibt es bereits kiloweise Studien!

 

Fazit

Der US-Konsument sorgt mit seiner schuldengetriebenen Kauforgie nicht nur für das BIP-Wachstum in den USA, aufgrund der gigantischen Höhe seines Konsums ist er auch für eine Ankurbelung des Wachstums in vielen Regionen der Welt verantwortlich. Vielleicht auch ein Grund dafür, dass Donald Trump nicht müde wird zu behaupten, viele Länder würden durch ihre Exporte die USA über den Tisch ziehen.

Die dargelegten Fakten über das Thema Konsum in den USA lassen aus meiner Sicht keine andere Schlussfolgerung zu, als die in meinem Artikel vom vergangenen Donnerstag:

Donald Trump muss mit seinen wirtschaftspolitischen Maßnahmen dafür sorgen, dass der US-Konsument bei Laune, sprich am Geldausgeben gehalten wird. Das bedeutet in erster Linie, dass sich das Schmiermittel Geld auf keinen Fall verteuern darf, besser ist es natürlich wenn es billiger wird, oder dass die Zinsen für die notwendigen Kredite fallen. Und da wären wir wieder bei der Federal Reserve, die für Trump den Steigbügelhalter für seine Wiederwahl 2020 spielen soll. Nichtsdestotrotz ist die Konsumorgie der Amerikaner ein kleines Pulverfass, auf dem sie selbst und auch große Teile der Weltwirtschaft sitzen.

Consumer Confidence – we have to keep an eye on this data!

 

Der US-Konsument ist für die globale Wirtschaft von zentraler Bedeutung

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherstimmung Uni Michigan fällt deutlich – Angst vor Trumps Zöllen und Rezession

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Die US-Verbraucherstimmung Uni Michigan (1.Veröffentlichung für August) ist mit 92,1 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 97,2; Vormonat war 98,4). Das ist der schwächste Wert seit Jahresbeginn! Grund dafür sind die ab September startenden weiteren Zölle gegen China („Consumers strongly reacted to the proposed September increase in tariffs on Chinese imports, spontaneously cited by 33% of all consumers in early August“)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 107,4 – das ist der schlechteste Wert seit Ende 2016 (Prognose war 110,4; Vormonat war 110,7)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 82,3 (Prognose war 89,0; Vormonat war 90,5)

 

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage betreut:

„Consumer sentiment declined in early August to its lowest level since the start of the year. The early August losses spanned all Index components. Although the Expectations Index recorded more than twice the decline in August as the Current Conditions Index (-8.2 versus -3.3), the Current Conditions Index fell to its lowest level since late 2016. Monetary and trade policies have heightened consumer uncertainty—but not pessimism—about their future financial prospects. Consumers strongly reacted to the proposed September increase in tariffs on Chinese imports, spontaneously cited by 33% of all consumers in early August, barely below the recent peak of 37%. Although the announced delay until Christmas postpones its negative impact on consumer prices, it still raises concerns about future price increases. The main takeaway for consumers from the first cut in interest rates in a decade was to increase apprehensions about a possible recession. Consumers concluded, following the Fed’s lead, that they may need to reduce spending in anticipation of a potential recession. Falling interest rates have long been associated with the start of recessions—see the featured chart. Perhaps the most important remaining pillar of strength for consumer spending is favorable job and income prospects, although the August survey indicated some concerns about the future pace of income and job gains. It is likely that consumers will reduce their pace of spending while keeping the economy out of recession at least through mid 2020.“

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Immobiliendaten – Baubeginne schwach, Baugenehmigungen stark

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Die US-Baubeginne (Juli) sind mit -4,0% auf eine Jahresrate von 1,191 Millionen schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,1% auf eine Jahresrate von 1,257 Millionen; Vormonat war -0,9% auf eine Jahresrate von 1,255 Millionen, nun auf -1,8% auf eine Jahresrate von 1,241 Millionen nach unten revidiert).

Die US-Baugenehmigungen (Juli) sind dagegen mit +8,4% auf eine Jahresrate von 1,336 Millionen besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +3,1% auf eine Jahresrate von 1,270 Millionen; der Vormonat war -5,9% auf eine Jahresrate von 1,232 Millionen).

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