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Konjunkturdaten

Aktuell: ISM Index fällt unter 50er-Marke!

Redaktion

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Der ISM Index (Gewerbe) ist mit 49,4 deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 52,0; der Vormonat hatte noch bei 52,6 gelegen).

Die Unterkomponenten:

– Beschäftigung 48,3 (Juli 49,4)

– Auftragseingänge 49,1 (Juli 56,9)

– erzielte Preise 53,0 (Juli 55,0)

– Produktion 49,6 (Juli 55,4)

Der Dollar kommt nach den miserablen Zahlen unter Druck, Dollar-Yen fällt von 104 (höchster Stand seit 24.Juli) auf nun 103,60, Gold steigt deutlich..

Zuvor war der Markit PMI (Gewerbe, finale Veröffentlichung) auf 52,0 gefallen (von zuvor veröffentlichten 52,1).

Die US-Bauausgaben auch schwächer – unverändert gegenüber einer Prognose von +0,3%.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    V

    1. September 2016 16:32 at 16:32

    Somit dürfte die September Zinserhöhung in USA beinahe schon vom Tisch sein.

  2. Avatar

    LookOut

    1. September 2016 16:42 at 16:42

    Die USA sollte sich eher gedanken um Negativzinsen machen als über Zinserhöhungen nachzudenken.
    Die schwächelnde Produktion ist für mich eines der Hauptprobleme in den USA.
    Ich sehe da nichts was eine Zinserhöhung rechtfertigen würde und bleibe bei meiner Meinung das da in 2016 nichts kommen wird.

    Mal ganz davon abgesehen haben wir nicht mal Ansatzweise eine Lösung für eine Stabilisierung der ÖL-Branche, eine Zinserhöhung würde alles nur verschlimmern.

    • Avatar

      Gixxer

      2. September 2016 08:58 at 08:58

      Kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Erhöhung kommt, aber nicht wegen schlechter Daten oder Zahlen sondern einfach aus dem Grund, dass die Gefahr für die Märkte zu groß ist.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -0,8 Mio Barrels (jetzt 488,7 Mio)

Claudio Kummerfeld

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am

Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 488,7 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 0,8 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +0,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +2,2 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +0,6 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +3,8 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (unverändert erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung unverändert bei 45,24 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

US-Verbraucherpreise (PCE) niedriger, Einkommen der Amerikaner fallen

Markus Fugmann

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am

Die US-Verbraucherpreise (PCE, Personal Consumption Expenditure; Oktober) sind zum Vormonat mit 0,0% niedriger ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,2%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +1,4% (Prognose war +1,4%; Vormonat war +1,5%, nun auf +1,6% nach oben revidiert).

Die Einkommen der Amerikaner liegen bei -0,7% (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,9%, nun auf +0,7% nach unten revidiert).
Die Ausgaben der Amerikaner liegen bei +0,5% (Prognose war +0,4%; Vormonat war +1,4%, nun auf +1,2% nach unten revidiert)

Die PCE-Verbraucherpreise werden nur in der Kernrate berechnet (ohne Nahrung und Energie) und sind seit dem Jahr 2000 die von der Fed erklärtermaßen wichtigste Inflationskennzahl für ihre Geldpolitik..

——

Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; Oktober) sind mit -0,3% auf eine Jahresrate von 999.000 etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war eine Jahresrate von 970.000; Vormonat war eine Jahresrate von 959.000, nun jedoch auf eine Jahresrate von 1,002 Millionen nach oben revidiert).

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Konjunkturdaten

US-Erstanträge schlecht, US-BIP und langlebige US-Aufträge

Markus Fugmann

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am

Die wegen des morigen Thanksgiving-Feiertags bereits heute veröffentlichten US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 778.000 (offizielle Prognose war 730.000, Vorwoche war 742.000, nun auf 748.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 6,017 Millionen im Rahmen der Erwartung (Prognose war 6,02 Millionen; Vorwoche war 6,372 Millionen, nun auf 6,370 Millionen leicht nach unten revidiert).

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Das US-BIP (3.Quartal, zweite Veröffentlichung) ist mit +33,1% leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +33,2%; 1. Veröffentlichung war +33,1%; Vorquartal war -31,4%)

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; Oktober) sind mit +1,3% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,0%; Vormonat war +1,9%, nun jedoch auf +2,1% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +1,3% (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,8%, nun auf +1,5% nach oben revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +0,2% (Vormonat war +3,4%)

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