Folgen Sie uns
jetzt kostenfrei anmelden für das Die Einstiegs-Chance

Aktien

Aktuell: Italiens Banken stark unter Druck

Ach, es schien doch alles wieder gut mit Italiens Banken noch heute Vormittag! Aber nun kracht´s wieder..

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Ach, es schien doch alles wieder gut mit Italiens Banken noch heute Vormittag! Gestern die Aktien von Monte dei Paschi nach einem Anstieg von 31% vom Handel ausgesetzt, heute ging der Anstieg zunächst weiter, nachdem die Bank verkündet hatte, sich durch Entlassungen und Filialschließungen zu verschlanken sowie eine Kapitalerhöhung vorzunehmen – mit Interesse vor allem von arabischen Pensionsfonds!

Aber plötzlich war der Wurm drin! Monte dei Paschi nach einem Fall von 23% vom Handel ausgesetzt (limit down) – und nun geht der Abverkauf weiter, ist alles wieder zunichte gemacht:

Warum? Offenkundig plant Monte dei Paschi einen „debt swap“, will also Anleihen gegen Aktien tauschen, sprich Investoren, die die Anleihen der Bank halten (derzeit das Volumen: 5,1 Milliarden Euro) sollen dafür Aktien bekommen. Und das scheint dann den geneigten Investoren offenkundig zu unsicher zu sein, daher der Abverkauf.

Und das drückt den italienischen Banken-Index tief ins Minus (-3%), beispielhaft hier Italiens größte Bank Unicredit mit einem scharfen Abverkauf:

unicredit25-10-16

Und der italienische Leitindex MIB40 in Mailand ebenfalls unter Druck:

mib4025-10-16

3 Kommentare

3 Comments

  1. Charlie Brown

    25. Oktober 2016 13:02 at 13:02

    Das nennt man wohl einen dead cat bounce :-)))

  2. Paul Müller

    25. Oktober 2016 16:13 at 16:13

    Achherje,… das bisschen Bewegung, … ich kanns ja verstehn wenn mal richtig Stimmung in die Bude kommt. Bis da mal was außergewöhnliches passiert vergehn noch Jahre. Was wir dieses Jahr schon alles gesehn haben,.. und immer wieder hatte es kaum Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Mittlerweile seh ich in der ganzen Finanzkrise nur noch Angstmacherei. Was wir brauchen ist doch mal so ein richtiger Hammer, keine Pseudocrashs… wie sonst soll diese Wohlstandsverwahrlosung bereinigt werden. Wann fällt die Deutsche oder die Monte denn endlich? ich will mal wieder europäische Politiker in Panik sehn. Wenn das alles war was das Finanzkartell bisher zu bieten hatte, dann muß ich mir keine Sorgen für die Zukunft machen. 😉

  3. asisi1

    25. Oktober 2016 18:14 at 18:14

    das ist ja ganz was neues!
    für mich nicht, nur für die verblödeten Politiker vielleicht.
    sie denken eh nur an ihre pension und das der Michel blöd bleit, um diese zu bezahlen.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Aktuell: Quartalszahlen von zwei Dow-Konzernen

Veröffentlicht

am

Aktuell haben mit Johnson&Johnson und Travelers zwei Dow-Konzerne ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Kennzahlen.

Johnson & Johnson

Der Umsatz liegt bei 20,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 20,2/erwartet 20).

Der Gewinn liegt bei 1,97 Dollar pro Aktie (Vorjahreswert 1,75/erwartet 1,95).

Die Jahresprognose beim Umsatz (bisher 82,7) liegt jetzt bei 81,2 Milliarden Dollar. Die Jahresprognose beim Gewinn pro Aktie (bisher 8,60) liegt jetzt bei 8,50-8,65 Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit 0,2% im Plus.

Travelers

Der Umsatz liegt bei 6,69 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 6,42 /erwartet 7,7).

Der Gewinn liegt bei 2,32 Dollar pro Aktie (Vorjahreswert 1,98/erwartet 2,20).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -0,4%.

weiterlesen

Aktien

Kurz und knapp: UBS zieht Europas Banken nach unten

Veröffentlicht

am

Ein Kurzkommentar von Wolfgang Müller

Die Schweizer Großbank UBS legt beim Gewinn zu, wird aber dennoch abgestraft!

Die UBS meldete für das 4.Quartal 2018 einen Gewinn von 4,9 Mrd.$, aber ohne die Neubewertung von Steueransprüchen wäre das Ergebnis um 275 Millionen geringer ausgefallen.

Der Gesamtgewinn des Jahres legte um 2% auf 6,4 Mrd.$ zu, was die Märkte aber am Vormittag dennoch mit einem Minus von 4% abstraften. Im Zuge dessen fiel auch der deutsche Konkurrent, die Deutsche Bank, um 3,5%.

Konzernchef Sergio Ermotti sprach von „historisch schwierigen Marktbedingungen“ und versprach den Aktionären eine höhere Dividende (70 Schweizer Rappen) und – sieh an – den Rückkauf eigener Aktien in Höhe von 1 Mrd.$.

Auch im laufenden Quartal sollen sich die Handelskonflikte auf das Ergebnis negativ auswirken.

Wohin man in Europa blickt, die Aktienrückkäufe werden oft als letztes Mittel gegen den Kursrutsch angekündigt. Müssen wir den Amerikanern alles nachmachen?

Der UBS-Präsident und ehemalige Bundesbankchef Axel Weber sagte vor wenigen Minuten in Davos, dass eine Konsoldierung der europäischen Bankenlandschaft notwendig sei: „Es gbt zu viele von Ihnen“. Auf globaler Eben seien die europäischen Banken zu klein. Und Weber weiter: man müsse das Geschäftsmodell europäischer Investmentbanken neu ausrichten – was impliziert, dass man derzeit nicht wirklich ein tragfähiges Geschäftsmodell hat!


The UBS Investment Bank’s Offices at 299 Park Avenue in New York City.
By Urbanrenewal – Own work, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11109797

weiterlesen

Aktien

EU-Regularien wirken: Führender CFD-Broker mit schwachen Zahlen

Veröffentlicht

am

Die EU hat die CFD-Branche letztes Jahr stark reguliert, vor allem mit den Hebel-Beschränkungen im CFD- und Forex-Handel. Diese bewirken, dass die Brutto-Umsätze der Kunden geringer ausfallen, und somit auch die Provisionserlöse der Broker.

CFD-Handel beschränkt durch maximalen Hebel

Die IG Group (IG Markets) gilt als Marktführer in Europa im CFD-Handel für Privatkunden. Heute früh hat IG seine Halbjahreszahlen veröffentlicht für die ersten sechs Monate im Bilanzjahr 2019 (bis Ende November 2018). Der Umsatz ist im Jahresvergleich von 268,4 auf 251 Millionen Pfund gesunken. Der Umsatz in der gesamten EU (inklusive UK) sank von 176 auf 145 Millionen Pfund. In der Region „Asien und Pazifik“ (APAC) stieg der Umsatz von 66 auf 74 Millionen Pfund. In der Region „Naher Osten und Afrika“ stieg der Umsatz von 17,4 auf 20,6 Millionen Pfund. Der „Umsatz pro Kunde“ in der Festland-EU sank um 17%!

Man sieht also: Dort wo die EU-Regularien gelten, sind die Umsätze rückläufig. Außerhalb nehmen sie zu. Der Gewinn von IG im ersten Halbjahre sinkt von 108 auf 91 Millionen Pfund. Die Relation zwischen Umsatz und Gewinn ist immer noch atemberaubend hoch und zeigt, wie profitabel das CFD-Geschäft für die Broker immer noch ist!

Ausweichen

Die Anzahl der aktiven Kunden in der EU sank bei IG um 15% laut heutiger Veröffentlichung. Das mag wohl auch daran liegen, dass zahlreiche aktive Kunden ihren Status von „Privatkunde“ auf „Profikunde“ ändern ließen, womit sie nicht mehr unter die Hebel-Beschränkungen der EU fallen. Wir haben schon mal darauf hingewiesen. Treiben die Broker es zu bunt und klassifizieren zu viele Kunden um, könnte die EU auch dort einen Riegel vorschieben. Abgesehen von der Umklassifizierung dürften einige Kunden auch ihre IG-Konten in der EU gekündigt, und neue Konten bei rechtlich eigenständigen IG-Töchtern außerhalb der EU eröffnet haben.

Für die Branche brechen insgesamt härtere Zeiten an dank der Hebel-Beschränkung. Frage: Warum hat die EU eigentlich die Hebel bei Optionsscheinen und Zertifikaten nicht auch beschränkt? Haben die CFD-Broker nicht so viel Geld und Einfluss wie die Lobbyisten der Banken? Die Aktie von IG ist von gestern Abend auf heute früh übrigens von 640 auf 560 Pence gefallen. Aktuell erholt sie sich wieder etwas auf 602 Pence.

CFD-Broker IG Group

weiterlesen

Anmeldestatus

Online-Marketing

Online-Marketing hier bei uns! Ihr Unternehmen / Pressefach auf finanzmartwelt.de = Effektives Online-Marketing
Höchst personalisierbare Strategien
Faire Preise
Pressefächer und Meldungen
Content relevante Artikel und mehr
Jetzt informieren

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen