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Aktuell: Macron vor Le Pen, Fillons Sprecher gibt auf – das hilft dem Dax und dem Euro..

In einer soeben veröffentlichten Umfrage von Odoxa für den ersten Wahlgang liegt der Mitte-Links-Kandidat Macron erstmals mit 27% vor Marine Le Pen, die nur auf 25,5% kommt – das hilft vor allem dem Euro..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Dax kann etwas zulegen, und auch der Euro steigt! Der Grund: in einer soeben veröffentlichten Umfrage von Odoxa für den ersten Wahlgang liegt der Mitte-Links-Kandidat Macron erstmals mit 27% vor Marine Le Pen, die nur auf 25,5% kommt. Damit schwinden also die Sorgen, dass Le Pen französische Präsidentin werden könnte, zumal in einer möglichen Stichwahl am 07.Mai ihre Siegchancen nach der Odoxa-Umfrage noch weiter fallen.

Und die Chancen für Macron verbessern sich noch weiter – nachdem ebenfalls soeben folgende Eilmeldung über die Ticker lief: Thierry Solere der Sprecher des Vertreters der Konservativen, Fillon, zieht sich zurück, womit die Chancen Fillons weiter rapide sinken – die Ratten verlassen das sinkende Schiff:

Euro-Dollar daraufhin mit einem Schub:

Vor allem steigt der Euro zum britischen Pfund, nachdem der Einkaufsmanagerindex Dienstleistung aus UK schlechter ausgefallen war als erwartet. Der Grund: die Kosten für britische Unternehmen steigen rasant, die Kauflaune der Briten geht zurück:

(Euro-Pfund)

 

Gemäß einer ebenso aktuell veröffentlichten Umfrage von OpinionWay liegt Le Pen jedoch mit 27% (ein Plus von 2%) noch vor Macron mit 24% (+1%). Also politisch bewegte Märkte voraus!

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Marco Stein

    3. März 2017 12:49 at 12:49

    Es kann kein „weiter so“ in der EU geben. Nicht demokratisch gewählte Berufsopportunisten und Lobby-Arschkriecher haben die EU in ein Monstrum verwandelt. Und die Eurozone bzw. der EURO ist ein Trümmerfeld. Niemand mit gesundem Menschenverstand glaubt ernsthaft an so etwas wie eine wirtschaftliche Regeneration der der klammen PIGS Staaten. Ganz im Gegenteil, seit die Portfolios reicher Investoren auf Kosten der EURO Bürger gerettet werden geht es den Staaten im Süden immer schlechter. Eine ganze Generation junger Menschen ist durch den EURO ihrer Zukunft beraubt worden. Aber kein Politiker oder Banker wird vor ein Mikrofon treten um zu verkünden: „der EURO ist gescheitert, wir haben eure Vermögen verbrannt und der Jugend die Chancen auf eine Zukunft genommen, aber bitte wählen sie uns wieder, damit wir weiter Macht über euch haben“. Und das wir Europäer, insbesondere wir Deutschen, die Folgen der US Aussenpolitik in Form von gigantischer Masseneinwanderung von schwer bis gar nicht integrierbaren Arabern macht es alles noch schwieriger.
    Aus purer Angst vor Machtverlust wir deshalb gegen jede Strömung gehetzt, die politisch nicht EU konform ist. Und diese Strömungen werden immer stärker, in vielen Ländern wächst der Widerstand gegen die Auflösung der Vaterländer und die Abgabe der Machtkompetenz an das Monstrum EU. Und das ist durchaus zu verstehen. Die Bürger der EU Staaten wollen ihr Land nicht an die EU Bonzen verramschen, die Bürger wolen die gute alte EWG zurück, und keine Bonzen, die ihnen vorschreiben, wie sie zu als Italiener, Portugiese oder Finne zu leben haben. Der Brexit war da nur ein kleiner Vorgeschmack. Wäre ich Franzose würde ich Le Pen wählen, wäre ich Niederländer würde ich Wilders wählen, schlicht und ergreifend, weil es die einzigen sind, die in allererster Linie das Wohl ihres Souveräns, ihres eigenen Staatsvolkes im Fokus haben. Das Merkel sagt „Das Volk sind diejenigen, die in Deutschland leben“ finde ich unerträglich. Wenn die EU untergeht hat sie es Leuten wie Juncker, Schulz, Merkel, Draghi…. zu verdanken, und nicht Le Pen oder Wilders oder Grillo. Nein, die erstgenannten sind die Totengräber der EU.

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      m.d

      3. März 2017 13:44 at 13:44

      mensch mein Freund marco,ich glaube du hast heute einen schlechten tag erwischt. geld verlieren geht an die nerven. auch bei mir. also bleib locker.
      es geht uns gut verdammt gut. so sehe isch das. und die fr. merkel hat im großen ganzen eine einwandfrei gute arbeit geleistet.
      mfg

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        KSchubert

        3. März 2017 14:20 at 14:20

        Danke m.d.! Guter Kommentar! Wir können zwar nicht in jeden Einzelnen hineinschauen – und in einem Forum ohnehin nicht :-) – aber es stimmt schon, was Sie sagen: Uns geht es gut! Und auch die „schwer integriebaren Araber“ (die es natürlich auch gibt – Betonung auf „auch“) werden substanziell daran nichts ändern…Schöne Grüße und ein gutes Wochenende!

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          Petkov

          4. März 2017 09:28 at 09:28

          Dass sich substantiell nichts ändern kann, dachte man in Berlin-Wedding Duisburg-Marxloh, Essen-Altenessen, München-Neuperlach usw. auch. Fragen Sie heute mal die Polizisten, ob sich da doch nicht was „bewegt“ hat.

          Und heute haben die merkel und ihre linkspopulistisichen Arschkriecher die Voraussetzungen für einen flächendeckenden Kontrollverlust geschaffen. Das wird spätestens dann der Fall sein, wenn deutschlandweit breite Flächen für sozialen Wohnungsbau freigegeben werden müssen, auch in direkter Nachbarschaft zu „gutbürgerlichen“ Gegenden, wo die meisten von uns FMW-Fans auch residieren.

          Wenn dann die „friedensuchenden“ Sozialamt-Fachkräfte und ihre zahlreichen Undercut-Sprösslinge die grünen Parks, teuren Kinderspielplätze usw. für sich entdecken, werden die „Uns-geht-es-immer-noch-besser-als-irgendjemandem-irgendwo“-Stimmen leicht zittrig.

          Es ist mit Vernunft nicht zu erklären, wie Leute hier komplexe, teils mehrdimensionale Mustererkennungen in Charts von hochkomplexen Märkten betreiben können, aber einfache Zusammenhänge in ihrem unmittelbaren gesellschaftlichen Umfeld nicht verstehen wollen.

          • Avatar

            KSchubert

            4. März 2017 12:28 at 12:28

            Lieber Petkov,

            alles halb so wild…das Abendland geht nicht unter: Weder durch andere Kulturen, noch durch Wirtschafstflüchtlinge, noch durch Muslime, noch durch Islamisten und auch nicht durch „Gutmenschen“ – all diese Gruppen gibt es ja momentan in Deutschland, wobei ich offensichtlich zu letztgenannten gehöre…
            Heute ein wunderschöner Samstag. Genießen wir ihn!

            Beste Grüße :-)

          • Avatar

            Petkov

            4. März 2017 21:53 at 21:53

            Nein, lieber KSchubert, untergehen wird das Abendland nicht. Aber deutlich weniger lebenswert sein.

            Das große Problem mit den Pappe-Argumentationstürmchen der Gutmenschen ist, dass sie auf einem anerzogenen, naiven und längst überholten Verständnis für das Zusammenspiel der Kulturen basieren. Es wird davon ausgegangen, dass sich die deutsche Kultur immer durchsetzen wird, weil sie einfach angeblich besser, menschlicher, demokratischer usw. ist. Wie viele Europäer arbeiten eine Zeit lang in reichen arabischen Ländern, um Kapital anzuhäufen? Und wie viele davon schwärmen anschließend von den Tugenden dieser rückständigen muslimischen Gesellschaften? Keiner! Wirklich keiner! Jeder hat seine Weltanschauung beibehalten und das wird bei merkels Sozialsystemflüchtlingen nicht anders sein.

            Und das liegt weniger an den Moslems, sondern viel mehr am deutschen Staat oder aber leider auch an der deutschen Gesellschaft, deren Integrationskraft nach allgemeiner Ausländermeinung jämmerlich ist. Auch Sie wollen sich einer Diskussion entziehen und schwafeln lieber übers Wetter… Von wegen schöner Samstag oder so ein Schmarrn.

            Mir geht es n i c h t darum, heute meinen Arsch gegen die Frühlingssonne zu halten und die Wärme zu genießen. Mir geht es darum, langfristig die Voraussetzungen fürs Gedeihen von Gutmenschen wie Sie zu sichern. Denn ich habe erlebt, wie eine intakte, lebenswerte und äußerst freundliche Gesellschaft zusammengebrochen ist und ich weiß, welche Zutaten das Giftcocktail hatte. Sie haben sowas offenbar noch nicht saufen müssen. Aber vertrauen Sie nicht darauf, dass Sie giftresistent sind.

            Deutschland hat es mit Milliardeninvestitionen nicht mal geschafft, die durchaus liberalen und religiös gemäßigten Türken zu integrieren. Die Aufgabe mit den heutigen Arabern und Afrikanern ist dramatisch schwieriger.

            Und das, werter KSchubert, werden Ihnen auch die meisten Moslems bestätigen, die aus diesen Ländern schon früher geflüchtet sind und hier mittlerweile wirklich integriert sind.

            Warum es mit der neuen Migrantenwelle nicht funktionieren wird: weil das Gleichgewicht dabei ist, zu kippen. Einfach aufgrund der schieren, grenzenlosen Menge und das noch ohne Familienzuwachs. Und natürlich aufgrund der post-industriellen Gegebenheiten in Deutschland. Mit zunehmender Digitalisierung werden die benötigten einfachen Arbeitsplätze als Integrationsgrundlage wegfallen. Die Menschen, die jetzt ins Land strömen, sind zu Chancenlosigkeit verurteilt. Das wird das Aggressionspotential für alle enorm steigern.

            Es ist wie an der Börse: natürlich gibt es auch jetzt schlechte Nachrichten, Warnsignale und Abschlussmuster. Aber das Gleichgewicht des Aufwärtstrends ist noch nicht gestört. Das heißt aber nicht, dass die Bullen jeden schwarzen Schwan zertrampeln können, nur weil sie jetzt angeblich so vor Kraft strotzen. Irgendwann mal ist das Gleichgewicht gestört. Und dann wird es nur Verlierer geben. So was kann man nicht hedgen.

            Ich ignoriere nicht die Nöte der muslimischen Migranten, ich mache mir darüber Gedanken und habe auch Lösungen parat. Ich analysiere realitätsnah und suche nach dem Gleichgewicht für alle. Das macht mich zu einem echten Gutmenschen. Denn ich will nicht nur an einem „schönen Samstag“ junge Männer mit Gummibärchen bewerfen, sondern ein nachhaltiges Wohlstandskonzept für alle bieten.

            Schöne Grüße

    • Avatar

      stefan

      3. März 2017 15:30 at 15:30

      sehr gut getroffen, die Wahrheit wollen die meisten nicht hören, aber unabhängig davon, Politiker, von welcher Partei sie auch finanziert werden und Banker meinen´s niemals gut mit dem „kleinen Bürger“

    • Avatar

      Gixxer

      4. März 2017 00:29 at 00:29

      Ein Stück weit hat @Marco Stein sicher Recht. Ich hoffe aber, dass es auch ohne die Wilders oder Le Pens möglich ist, was zu ändern.
      Und auch wenn es uns gut geht, so ist das leider nicht in jedem Euro-Land der Fall und wenn sich das nicht ändert, befürchte ich das schlimmste.

  2. Avatar

    Einzahler

    3. März 2017 15:14 at 15:14

    Gab es nicht mal Umfragen zum Brexit? Wie ist die Abstimmung danach ausgegangen?
    Gab es nicht Umfragen zur amerikanischen Präsidentenwahl? Wie sind die ausgegangen?
    Und jetzt gibt es Umfragen zur französischen Präsidentenwahl! Wie werden die ausgehen?
    Ich habe da irgend eine Vorahnung….

    • Avatar

      Hoggel77

      3. März 2017 15:50 at 15:50

      naja das waren schon ganz andere abstände in den umfragen bei brexit und us-wahl.
      das le pen mal eben einen so grossen rückstand wettmacht bedarf schon etwas mehr als die üblichen 5% schwankungen bei umfragen.
      zumal die wahl in frankreich ja auch bei weitem keine der oder die angelegenheit ist, wie bei ja/nein brexit oder eben trump/clinton.

  3. Avatar

    Petkov

    4. März 2017 21:46 at 21:46

    Nein, lieber KSchubert, untergehen wird das Abendland nicht. Aber deutlich weniger lebenswert sein. Das große Problem mit den Pappe-Argumentationstürmchen der Gutmenschen ist, dass sie auf einem anerzogenen, naiven und längst überholten Verständnis für das Zusammenspiel der Kulturen basieren. Es wird davon ausgegangen, dass sich die deutsche Kultur immer durchsetzen wird, weil sie einfach angeblich besser, menschlicher, demokratischer usw. ist. Wie viele Europäer arbeiten eine Zeit lang in reichen arabischen Ländern, um Kapital anzuhäufen? Und wie viele davon schwärmen anschließend von den Tugenden dieser rückständigen muslimischen Gesellschaften? Keiner! Wirklich keiner! Jeder hat seine Weltanschauung beibehalten und das wird bei merkels Sozialsystemflüchtlingen nicht anders sein. Und das liegt weniger an den Moslems, sondern viel mehr am deutschen Staat oder aber leider auch an der deutschen Gesellschaft, deren Integrationskraft nach allgemeiner Ausländermeinung jämmerlich ist. Auch Sie wollen sich einer Diskussion entziehen und schwafeln lieber übers Wetter… Von wegen schöner Samstag oder so ein Schmarrn.

    Mir geht es nicht darum, heute meinen Arsch gegen die Frühlingssonne zu halten und die Wärme zu genießen. Mir geht es darum, langfristig die Voraussetzungen fürs Gedeihen von Gutmenschen wie Sie zu sichern. Denn ich habe erlebt, wie eine intakte, lebenswerte und äußerst freundliche Gesellschaft zusammengebrochen ist und ich weiß, welche Zutaten das Giftcocktail hatte. Sie haben sowas offenbar noch nicht saufen müssen. Aber vertrauen Sie nicht darauf, dass Sie giftresistent sind.

    Deutschland hat es mit Milliardeninvestitionen nicht mal geschafft, die durchaus liberalen und religiös gemäßigten Türken zu integrieren. Die Aufgabe mit den heutigen Arabern und Afrikanern ist dramatisch schwieriger.

    Und das, werter KSchubert, werden Ihnen auch die meisten Moslems bestätigen, die aus diesen Ländern schon früher geflüchtet sind und hier mittlerweile wirklich integriert sind.

    Warum es mit der neuen Migrantenwelle nicht funktionieren wird: weil das Gleichgewicht dabei ist, zu kippen. Einfach aufgrund der schieren, grenzenlosen Menge und das noch ohne Familienzuwachs. Und natürlich aufgrund der post-industriellen Gegebenheiten in Deutschland. Mit zunehmender Digitalisierung werden die benötigten einfachen Arbeitsplätze als Integrationsgrundlage wegfallen. Die Menschen, die jetzt ins Land strömen, sind zu Chancenlosigkeit verurteilt. Das wird das Aggressionspotential für alle enorm steigern.

    Es ist wie an der Börse: natürlich gibt es auch jetzt schlechte Nachrichten, Warnsignale und Abschlussmuster. Aber das Gleichgewicht des Aufwärtstrends ist noch nicht gestört. Das heißt aber nicht, dass die Bullen jeden schwarzen Schwan zertrampeln können, nur weil sie jetzt angeblich so vor Kraft strotzen. Irgendwann mal ist das Gleichgewicht gestört. Und dann wird es nur Verlierer geben. So was kann man nicht hedgen.

    Ich ignoriere nicht die Nöte der muslimischen Migranten, ich mache mir darüber Gedanken und habe auch Lösungen parat. Ich analysiere realitätsnah und suche nach dem Gleichgewicht für alle. Das macht mich zu einem echten Gutmenschen. Denn ich will nicht nur an einem „schönen Samstag“ junge Männer mit Gummibärchen bewerfen, sondern ein nachhaltiges Wohlstandskonzept für alle bieten.

    Schöne Grüße

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Aktuell: EZB-Entscheidung veröffentlicht

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

EZB-Tower in Frankfurt

Die EZB hat soeben ihre Entscheidung veröffentlicht.

Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00 Prozent. Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins, auf den sich Banken bzgl. der Negativzinsen berufen, bleibt ebenfalls unverändert bei -0,50 Prozent. Die Marginal Lending Facility bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25 Prozent.

Die Aufkauf- und Liquiditätsprogramme (PEPP, APP und TLTRO III) laufen wie bisher weiter.

Um 14:30 Uhr folgt die PK von Christine Lagarde. Wir berichten dann umgehend über alle interessanten Aussagen. Hier das offizielle Statement der EZB zur jetzigen Entscheidung:

(2) The Governing Council will continue its purchases under the pandemic emergency purchase programme (PEPP) with a total envelope of €1,350 billion. These purchases contribute to easing the overall monetary policy stance, thereby helping to offset the downward impact of the pandemic on the projected path of inflation. The purchases will continue to be conducted in a flexible manner over time, across asset classes and among jurisdictions. This allows the Governing Council to effectively stave off risks to the smooth transmission of monetary policy. The Governing Council will conduct net asset purchases under the PEPP until at least the end of June 2021 and, in any case, until it judges that the coronavirus crisis phase is over. The Governing Council will reinvest the principal payments from maturing securities purchased under the PEPP until at least the end of 2022. In any case, the future roll-off of the PEPP portfolio will be managed to avoid interference with the appropriate monetary policy stance.

(3) Net purchases under the asset purchase programme (APP) will continue at a monthly pace of €20 billion, together with the purchases under the additional €120 billion temporary envelope until the end of the year. The Governing Council continues to expect monthly net asset purchases under the APP to run for as long as necessary to reinforce the accommodative impact of its policy rates, and to end shortly before it starts raising the key ECB interest rates. The Governing Council intends to continue reinvesting, in full, the principal payments from maturing securities purchased under the APP for an extended period of time past the date when it starts raising the key ECB interest rates, and in any case for as long as necessary to maintain favourable liquidity conditions and an ample degree of monetary accommodation.

(4) The Governing Council will also continue to provide ample liquidity through its refinancing operations. In particular, the third series of targeted longer-term refinancing operations (TLTRO III) remains an attractive source of funding for banks, supporting bank lending to firms and households.

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Devisen

Aktuell: Goldpreis fällt spürbar auf 1.878 Dollar

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Jetzt wo immer konkreter wird, dass Deutschland in Kürze die Corona-Restriktionen stark anzieht, verschärfen sich international die Ängste. Die Aktienkurse fallen weiter, und der US-Dollar als zentraler Fluchthafen zieht weiter an (wir berichteten vorhin bereits). Der Dollar steigt, und der Goldpreis rauscht aktuell runter auf 1.878 Dollar. Gold fällt aktuell gemeinsam mit den Aktienmärkten. Dies ist ein Phänomen, das man bereits im März beobachtete – auch damals funktionierte der US-Dollar kurzzeitig als Fluchthafen.

Goldpreis gegen US-Dollar-Verlauf im Chart

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Devisen

Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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