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Aktien

Aktuell: Monte dei Paschi wieder vom Handel ausgesetzt – und der Dax kämpft..

Und täglich grüßt das Murmeltier! Auch heute wieder Monte dei Paschi vom Handel ausgesetzt – und der Dax probiert mal eine Richtung, die er fast schon verlernt hat..

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Und täglich grüßt das Murmeltier! Am Montag stiegen die Aktien der italienischen Problembank Monte dei Paschi um 31% und wurden daraufhin vom Handel ausgesetzt. Gestern dann, nach einem weiteren Anstieg, der Abverkauf mit einem Minus von zwischenzeitlich 39% und erneuter Aussetzung vom Handel (weil die Bank Anleihehaltern Aktien andienen will). Und heute, am Mittwoch? Monte dei Paschi nach einem Verlust von gut 9% erneut vom Handel ausgesetzt:

bmps26-10-16

Und der Dax ist auch nicht allerbester Laune und fällt auf das Tief vom 21.Oktober:

dax2610

Nächste Unterstützung im Bereich 10650. Belastend wirken die Verluste der Aktien von Bayer, Thyssen und vor allem Volkswagen..

4 Kommentare

4 Comments

  1. Bernd

    26. Oktober 2016 13:01 at 13:01

    Wenn ich mir den Chart der monte die Paschi so anschaue muss ich unweigerlich an einen Patienten mit Herzflimmern denken.

  2. Lucki

    26. Oktober 2016 15:33 at 15:33

    Es ist die Frage warum ein komplett wertloses Unternehmen noch immer an einer Börse gelistet ist.
    Schott gehört auf den Müll und das wars dann.
    Lassen wir die Anteilseigner auch mal in das schwarze Rohr sehen und stellen sämtliche Seiten der Bilanz auf Null.
    Passiva wie auch Aktiva. Der Laden ist am Ende.

  3. Harald Bunzel

    26. Oktober 2016 22:27 at 22:27

    Monte Dei Paschi ist die älteste Bank der Welt.

    Die darf nicht pleite gehen, obwohl sie PLEITE ist !

    Die anderen Banken haben kürzlich erst „gespendet“, damit es nochlänger geht.

    Italien wird sie retten, ihr werdet es sehen, vermutlich „still und heimlich“. Die kosten zahlt die EU, das wird in den Hinterstuben so ausgemacht !

    Der Kaiser ist längst nackt – das Kind das es sagt, fehlt noch !

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Aktien

Aktuell: Quartalszahlen von zwei Dow-Konzernen

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am

Aktuell haben mit Johnson&Johnson und Travelers zwei Dow-Konzerne ihre Quartalszahlen veröffentlicht. Hier zeigen wir die wichtigsten Kennzahlen.

Johnson & Johnson

Der Umsatz liegt bei 20,4 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 20,2/erwartet 20).

Der Gewinn liegt bei 1,97 Dollar pro Aktie (Vorjahreswert 1,75/erwartet 1,95).

Die Jahresprognose beim Umsatz (bisher 82,7) liegt jetzt bei 81,2 Milliarden Dollar. Die Jahresprognose beim Gewinn pro Aktie (bisher 8,60) liegt jetzt bei 8,50-8,65 Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit 0,2% im Plus.

Travelers

Der Umsatz liegt bei 6,69 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 6,42 /erwartet 7,7).

Der Gewinn liegt bei 2,32 Dollar pro Aktie (Vorjahreswert 1,98/erwartet 2,20).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -0,4%.

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Aktien

Kurz und knapp: UBS zieht Europas Banken nach unten

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am

Ein Kurzkommentar von Wolfgang Müller

Die Schweizer Großbank UBS legt beim Gewinn zu, wird aber dennoch abgestraft!

Die UBS meldete für das 4.Quartal 2018 einen Gewinn von 4,9 Mrd.$, aber ohne die Neubewertung von Steueransprüchen wäre das Ergebnis um 275 Millionen geringer ausgefallen.

Der Gesamtgewinn des Jahres legte um 2% auf 6,4 Mrd.$ zu, was die Märkte aber am Vormittag dennoch mit einem Minus von 4% abstraften. Im Zuge dessen fiel auch der deutsche Konkurrent, die Deutsche Bank, um 3,5%.

Konzernchef Sergio Ermotti sprach von „historisch schwierigen Marktbedingungen“ und versprach den Aktionären eine höhere Dividende (70 Schweizer Rappen) und – sieh an – den Rückkauf eigener Aktien in Höhe von 1 Mrd.$.

Auch im laufenden Quartal sollen sich die Handelskonflikte auf das Ergebnis negativ auswirken.

Wohin man in Europa blickt, die Aktienrückkäufe werden oft als letztes Mittel gegen den Kursrutsch angekündigt. Müssen wir den Amerikanern alles nachmachen?

Der UBS-Präsident und ehemalige Bundesbankchef Axel Weber sagte vor wenigen Minuten in Davos, dass eine Konsoldierung der europäischen Bankenlandschaft notwendig sei: „Es gbt zu viele von Ihnen“. Auf globaler Eben seien die europäischen Banken zu klein. Und Weber weiter: man müsse das Geschäftsmodell europäischer Investmentbanken neu ausrichten – was impliziert, dass man derzeit nicht wirklich ein tragfähiges Geschäftsmodell hat!


The UBS Investment Bank’s Offices at 299 Park Avenue in New York City.
By Urbanrenewal – Own work, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11109797

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Aktien

EU-Regularien wirken: Führender CFD-Broker mit schwachen Zahlen

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am

Die EU hat die CFD-Branche letztes Jahr stark reguliert, vor allem mit den Hebel-Beschränkungen im CFD- und Forex-Handel. Diese bewirken, dass die Brutto-Umsätze der Kunden geringer ausfallen, und somit auch die Provisionserlöse der Broker.

CFD-Handel beschränkt durch maximalen Hebel

Die IG Group (IG Markets) gilt als Marktführer in Europa im CFD-Handel für Privatkunden. Heute früh hat IG seine Halbjahreszahlen veröffentlicht für die ersten sechs Monate im Bilanzjahr 2019 (bis Ende November 2018). Der Umsatz ist im Jahresvergleich von 268,4 auf 251 Millionen Pfund gesunken. Der Umsatz in der gesamten EU (inklusive UK) sank von 176 auf 145 Millionen Pfund. In der Region „Asien und Pazifik“ (APAC) stieg der Umsatz von 66 auf 74 Millionen Pfund. In der Region „Naher Osten und Afrika“ stieg der Umsatz von 17,4 auf 20,6 Millionen Pfund. Der „Umsatz pro Kunde“ in der Festland-EU sank um 17%!

Man sieht also: Dort wo die EU-Regularien gelten, sind die Umsätze rückläufig. Außerhalb nehmen sie zu. Der Gewinn von IG im ersten Halbjahre sinkt von 108 auf 91 Millionen Pfund. Die Relation zwischen Umsatz und Gewinn ist immer noch atemberaubend hoch und zeigt, wie profitabel das CFD-Geschäft für die Broker immer noch ist!

Ausweichen

Die Anzahl der aktiven Kunden in der EU sank bei IG um 15% laut heutiger Veröffentlichung. Das mag wohl auch daran liegen, dass zahlreiche aktive Kunden ihren Status von „Privatkunde“ auf „Profikunde“ ändern ließen, womit sie nicht mehr unter die Hebel-Beschränkungen der EU fallen. Wir haben schon mal darauf hingewiesen. Treiben die Broker es zu bunt und klassifizieren zu viele Kunden um, könnte die EU auch dort einen Riegel vorschieben. Abgesehen von der Umklassifizierung dürften einige Kunden auch ihre IG-Konten in der EU gekündigt, und neue Konten bei rechtlich eigenständigen IG-Töchtern außerhalb der EU eröffnet haben.

Für die Branche brechen insgesamt härtere Zeiten an dank der Hebel-Beschränkung. Frage: Warum hat die EU eigentlich die Hebel bei Optionsscheinen und Zertifikaten nicht auch beschränkt? Haben die CFD-Broker nicht so viel Geld und Einfluss wie die Lobbyisten der Banken? Die Aktie von IG ist von gestern Abend auf heute früh übrigens von 640 auf 560 Pence gefallen. Aktuell erholt sie sich wieder etwas auf 602 Pence.

CFD-Broker IG Group

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