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Aktuell: neue Umfrage – 47% für Brexit, 40% Drinbleiben

Soeben ist eine neue Umfrage von dem Meinungsforschungsinstituts TNS veröffentlicht worden – das Brexit-Lager liegt klar vorne..

Redaktion

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FMW-Redaktion

Soeben ist eine neue Umfrage von dem Meinungsforschungsinstitut TNS veröffentlicht worden. Demnach liegt das Brexit-Lager mit 47% klar vorne, die einen Verbleib-Befürworter kommen demnach auf nur 40%.

Das Ergebnis wurde zunächst auf der Seite von TNS veröffentlicht, dann jedoch kurz darauf wurde das Ergebnis wieder gelöscht. Viele Twitter-Nutzer allerdings hatten das Ergebnis gesehen. Dann nahm eine Nachrichtenagentur das Ergbnis auf und sprach nur von einem „großen Vorsprung“ für das Brexit-Lager, ohne jedoch die Zahlen zu nennen. Das Verhältnis 47% zu 40% steht also noch unter einem gewissen Vorbehalt.

Das britische Pfund aber reagiert und verliert deutlich zum US-Dollar:

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Helmut Josef Weber

    14. Juni 2016 16:36 at 16:36

    Ach–die regierungsgesteuerten Medien werden einige Tage vor der Wahl die Angstkampagnen hochfahren; desto knapper vor der Wahl, desto besser wirken diese Maßnahmen.
    Und der englische Wähler wird auch nicht intelligenter sein als der deutsche Wähler.
    Der Wähler wird dann suggeriert, dass er zwischen einem Horroraustritt und der Normalität wählen kann.
    Einmal kann es bei einem Verbleib in der EU so bleiben wie es ist,
    oder mit unkalkulierbaren Folgen austreten.
    Und wenn man diese Unkalkulierbarkeit mit einigen Horrorszenarien garniert, dann wird es die gewünschte Wirkung zeigen.
    Hinterher sind dann alle wieder glücklich, denn der Horror ist nicht eingetreten, weil die Mehrheit für einen Austritt knapp verpasst wurde.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

    • Avatar

      Rechendussel

      14. Juni 2016 17:17 at 17:17

      Komando: Aluhut auf!

      Alles zentral gesteuert, alles vorrausberechnet…… Da hilft nur noch die Alufolie. Komisch das die noch verkauft wird bzw. werden darf dabei ist Alufolie das einzige Mittel was DIE noch aus meinen Gedanken fern hält!

      • Avatar

        Steven

        14. Juni 2016 18:53 at 18:53

        Die Aluhut Kampagne der Bildzeitung ist bei dir zumindest angekommen .

        Warum löscht das Institut das Ergebnis von der Seite ? Zufall , Unfall was darfst denn sein ?

    • Avatar

      Emm wie Meikel

      14. Juni 2016 18:29 at 18:29

      Und wenn das Abstimmungsergebnis nicht passt, werden der Wahl und Angstmache/Propaganda einfach so oft wiederholt, bis das erwünschte Ergebnis herauskommt. Die Spin-Doctors dirigieren die tumbe Masse schon in die „richtige“ Richtung.

  2. Avatar

    Petkov

    15. Juni 2016 00:09 at 00:09

    An der allgemeinen EU-Verdrossenheit ist natürlich auch oder vor allem die Merkel schuld. Es gibt nämlich ein feiner Unterschied zwischen der EU und einer echten kommunistischen Diktatur, in der die Merkel aufgewachsen und davon offensichtlich stark geprägt ist. Der Unterschied ist, dass die Propagandamaschinerie der EU Probleme hat, die vielen unterschiedlichen Völker ohne Waffen oder unmittelbaren Zwang im Griff zu halten. Einer der Gründe dafür ist das (noch) hohe Bildungsniveau in Europa, was Manipulationen erschwert. Viele Menschen sind in der Lage, ihr Umfeld differenziert wahrzunehmen und kritisch zu hinterfragen. Z.B. der Herr Fugmann, der unverschämterweise mitdenkt, wissenschaftlich und dadurch schwer widerlegbar analysiert und sich täglich auch noch erdreist, seine oft politik-kritischen Erkenntnisse zu verbreiten. Und viele Leser/Zuschauer hat er auch noch – die Leute nennen wir einfach politisch korrekt „Pack“ – eine Minderheit von Außenseitern, die politische Vernunft verlangen. Geht’s noch??? Weiß doch jedes Kind, dass Vernunft und Politik zwei sich gegenseitig ausschließende Begriffe sind. Wer vernünftig und gebildet ist, soll gefälligst arbeiten und steuern zahlen. Oder sollen das etwa die Politiker tun? Gott bewahre!

    Die Merkel hat alle Nettozahler-Völker für nie und nimmer tragbare Schulden der Südeuropäier haften lassen, die Flüchtlingskrise durch komplett falsche Signale dramatisch verschärft, die gefühlte innere Sicherheit im eigenen Land binnen Monaten ruiniert, die Grundlage für die relative Stärke Deutschlands – die Agenda 2010 teilweise zurückgedreht und durch ihren unnachahmlichen Starrsinn viele Menschen in die Verzweiflung getrieben.

    Nun ist es so, dass es den Britten leider wesentlich schlechter geht als den Deutschen. Die haben schon länger mit Problemen zu kämpfen, die die Merkel erst heuer verursacht hat. Also haben sie keine Lust zuzusehen, wie die vermeintliche Lokomotive Europas sich und alle Anhängsel an die Wand fährt.

    Bleibt nur zu hoffen, dass die Deutschen die richtigen Konsequenzen von den politischen Entwicklungen in England, Österreich usw. ziehen. Ein „Weiterso“ mit Merkel als Kopf eines kranken Monsters namens EU wäre fatal.

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Nullzinsphase in der Realität: BaFin entzieht zwei Pensionskassen die Betriebserlaubnis

Claudio Kummerfeld

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Nullzinsphase

Die Nullzinsphase erfreut zwar private Kreditnehmer und Staaten, die sich zum Traumkonditionen verschulden können. Aber wo Kredite für die einen nur Schulden sind, da sind sie auf der anderen Seite für Fondsgesellschaften, Rentenversicherungen und Pensionskassen nichts anderes als eine Geldanlage, die Zinsen abwerfen muss. Tut sie das nicht, geraten die Zusagen gegenüber den Kunden und die gesamten Kalkulationen der Kassen ins Wanken. Neben 20 Lebensversicherungsgesellschaften hat die BaFin derzeit auch 36 Pensionskassen unter sogenannter „verschärfter Beobachtung“.

Zwei Pensionskassen endgültig ohne Betriebserlaubnis

Schon im Jahr 2018 hatte die BaFin den Pensionskassen „Kölner Pensionskasse“ und „Pensionskasse der Caritas“ die Anordnung erteilt, dass sie nicht weiter ihrer Arbeit nachgehen dürfen (wir berichteten damals). Die beiden legten aber Widerspruch ein. Nun hat die BaFin offiziell mitgeteilt, dass die Entziehung der Betriebserlaubnis für die beiden Pensionskassen rechtskräftig ist, rückwirkend zum 31.12.2020 (hier und hier die offiziellen Mitteilungen). Beide Meldungen sind im Wortlaut identisch, daher drucken wir hier nur eine ab. Zitat:

Die BaFin hat gemäß § 304 Absatz 1 Nr. 2 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) die Erlaubnis zum Betrieb des Versicherungsgeschäfts der Pensionskasse der Caritas VVaG mit Bescheid vom 24. Oktober 2018 widerrufen. Das Unternehmen konnte die Mindestkapitalanforderung nicht erfüllen und hat einen Finanzierungsplan zur Beseitigung dieser Unterdeckung vorgelegt, der aus Sicht der BaFin unzureichend war. Der Bescheid ist mit Ablauf des 31. Dezember 2020 bestandskräftig geworden. Der Betrieb des Versicherungsgeschäfts ohne die erforderliche Erlaubnis stellt eine Straftat dar. Gemäß § 304 Absatz 5 VAG darf die Pensionskasse der Caritas VVaG keine neuen Versicherungsverträge abschließen und bestehende Versicherungsverträge weder verlängern noch erhöhen.

In der Realität bedeutet dies, dass diese beiden Pensionskassen nur noch ihr vorhandenes Bestandsgeschäft abwickeln dürfen. Den insgesamt 55.000 betroffenen Anspruchsinhabern auf Pensionen dürften womöglich nach und nach Kürzungen ihrer Ansprüche und Auszahlungen bevorstehen. Die beiden Pensionskassen sind nun sozusagen in Liquidation. Sie werden noch solange bestehen, bis die letzten der jetzt noch eher jungen Mitglieder irgendwann sterben. Also werden diese Pensionskassen also auf Jahrzehnte hinweg Abwicklungsanstalten mit Restbeständen sein.

Man kann es sich kaum vorstellen, aber es ist, wie es ist. Das Finanzsystem und in diesem Fall das System der Pensionskassen beruht vor allem darauf, dass die eingezahlten Beiträge auch am Kapitalmarkt Zinsen abwerfen, damit die vorhandenen Vermögensbestände sich vermehren. Seit Jahren knabbert nun die Nullzinsphase an den Reserven. Womöglich sind diese beiden Kassen nur der Anfang einer Entwicklung? Denn man sieht es ja, die Zinsen in Euroland werden noch sehr lange auf der Null-Linie verharren.

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Aktuell: Citigroup und Wells Fargo melden Quartalszahlen

Claudio Kummerfeld

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Die Quartalszahlen von Citigroup und Wells Fargo wurden soeben veröffentlicht. Zunächst Citi. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 16,50 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,38/erwartet 16,50).

Der Gewinn liegt bei 2,08 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 2,11/erwartet 1,35).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -1,7 Prozent.

Die Kreditausfälle sinken von 1,84 vor einem Jahr auf 1,27 Milliarden Dollar im letzten Quartal. Von den Rücklagen für möglicherweise noch ausfallende Kredite wurden 197 Millionen Dollar abgebaut, was also den Gewinn erhöht.

Citigroup-Quartalszahlen

Wells Fargo

Die große Konsumentenbank Wells Fargo hat soeben auch ihre Zahlen veröffentlicht. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 17,93 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,86/Erwartungen 18,1).

Der Gewinn liegt bei 0,64 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 0,60/Erwartungen 0,59).

Die Aktie notiert vorbörslich mit -5 Prozent.

Risikovorsorge für Kreditausfälle reduziert um 179 Millionen Dollar.

Wells Fargo Quartalszahlen

Wells Fargo Schriftzug
Foto: Gabriel Vanslette CC BY 3.0

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Aktien

Autonomes Fahren: Jetzt kommt Apple – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Kinder haben jetzt genug gespielt und gestümpert. Nun will es Apple machen, nachdem die Resultate bislang nicht befriedigend sind. Worum geht es?

Sicherlich haben Sie der Berichterstattung der letzten Tage entnommen, dass das US-Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino sich nun dem Autonomen Fahren annimmt. Offenbar plant man gemeinsam mit dem koreanischen Autobauer Hyundai den Bau eines bzw. mehrerer autonom fahrender Roboterautos. Während die konventionellen Autobauer unverändert an ihren semi-autonomen Fahrassistenten basteln, geht Apple nun aufs Ganze.

Am Markt sorgte diese Perspektive für positive Unruhe. Denn man weiß, was Apple macht hat normalerweise Hand und Fuß und wird sehr oft zur großartigen Erfolgsgeschichte. So krachte zuletzt schon einmal die Aktie der Hyundai durch die Decke. Obwohl die Korea-Aktie zuletzt wieder korrigierte, steht hier für die Aktionäre immer noch ein starker Wochengewinn von 30 % zu Buche.

Aber lassen wir Hyundai einmal Hyundai sein und untersuchen, warum dem autonomen Fahren bislang noch nicht der Durchbruch beschieden war. Das Stichwort ist hier LiDAR oder Light Detection and Ranging. Vereinfacht gesprochen misst ein LiDAR-Sensor mit einem gepulsten Laser in seinem Sichtfeld die Entfernung zwischen sich und einem Gegenstand.

Damit steht und fällt die Idee des Autonomen Fahrens mit diesen Sensoren. Die gute Nachricht: Die Technologie ist gut erforscht und funktioniert. Die schlechte Nachricht: Ein halbwegs leistungsfähiger LiDAR-Sensor kann schon einmal rund 20.000 USD pro Stück kosten. Außerdem sind die Geräte sperrig. ZU Deutsch: Mit den derzeit verfügbaren LiDAR-Sensoren wird Autonomes Fahren in diesem Jahrhundert keine Realität mehr. Folglich ist das Marktvolumen dieser…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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