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Konjunkturdaten

Aktuell: New York Empire State Index leicht schwächer – aber Preise steigen stark, Beschäftigung geht zurück

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der New York Empire State Index ist mit 17,7 leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 18,0; Vormonat war ebenfalls 18,0).

Aber: die Preise steigen deutlich um 5 Punkte auf 29,7, während die Beschäftigung um sechs Punkte auf 6,1, die Auftragseingänge unverändert bei 19,5..

Dazu die New York Fed:

Business activity continued to grow at a solid clip in New York State, according to firms responding to the December 2017 Empire State Manufacturing Survey. The headline general business conditions index, at 18.0, remained close to last month’s level. The new orders index and the shipments index both showed sustained strong gains, with the former holding steady at 19.5 and the latter edging up to 22.4. Delivery times were slightly longer than last month, and inventory levels were stable. Labor market indicators pointed to a small increase in employment but no change in hours worked. Both input prices and selling prices rose at a somewhat faster pace than last month. Indexes assessing the six-month outlook suggested that firms remained optimistic about future business conditions.

Growth Continues
Manufacturing firms in New York State reported that business activity continued to expand strongly. The general business conditions index was little changed at 18.0. Thirty-seven percent of respondents reported that conditions had improved over the month, while 19 percent reported that conditions had worsened. The new orders index held steady at 19.5, and the shipments index rose four points to 22.4—readings that indicated ongoing solid growth in orders and shipments. The unfilled orders index moved down four points to -8.7, reflecting a decline in unfilled orders. The delivery time index climbed into positive territory, indicating that delivery times lengthened, and the inventories index fell to 1.4, a sign that inventory levels were steady.

Price Increases Pick Up
The index for number of employees fell six points to 5.1, a level suggesting a small increase in employment levels. The average workweek index was zero, indicating that hours worked were unchanged. Prices increased at a faster pace than last month: the prices paid index climbed five points to 29.7, and the prices received index edged up two points to 11.6.

Firms Remain Optimistic about Future Conditions
Looking ahead, firms remained optimistic about the six-month outlook, though to a somewhat lesser extent than in November. The index for future business conditions fell three points to 46.6. After advancing to its highest level in several years last month, the index for future new orders declined thirteen points to 41.1. The index for future number of employees rose eight points to 29.0, its highest level in nearly a year, and the capital expenditures index climbed nine points to 34.1, a multiyear high.


Die Skyline von Manhattan
By Dmitry Avdeev – Provided by email, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18550211

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verkäufe bestehender Häuser

Redaktion

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Die Verkäufe bestehender US-Häuser (August) sind mit +2,4% auf eine Jahresrate von 6,0 Millionen ausgefallen wie erwartet (Prognose war +2,4% auf eine Jahresrate von 6,00 Millionen; Vormonat war +24,7% auf eine Jahresrate von 6,0 Millionen).
Die Daten aus dem August sind Transaktionen, die in der Regel im Juli abgeschlossen und dann im August finalisiert werden..

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

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Europa

Coronakrise: Löhne fallen in Deutschland stärker als in Finanzkrise

Markus Fugmann

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Die Coronakrise hat in Deutschland gravierende Folgen für die Löhne! Wie heute das Statistische Bundesamt mitteilte, fielen die Nominallöhne im 2.Quartal aufgrund der Coronakrise um -4,0% – und damit deutlich stärker als auf dem Hochpunkt der Finanzkrise im 2.Quartal 2009, als die Löhne nur um -0,7% gefallen waren. Entscheidender Grund für die Lohnrückgänge im 2.Quartal sind die verkürzten Arbeitszeiten aufgrund der Coronakrise, wie Destatis mitteilt. Die Kurzarbeit federt dabei die Einkommens-Rückgänge etwas ab. Stärker betroffen von Lohnrückgängen sind die unteren Einkommensgruppen in der Coronakrise – eine alarmierende Tendenz: schon bald dürfte daher ein starker Anstieg von Firmeninsolvenzen und Privatinsolvenzen folgen. Das gilt insbesondere für jene, die in von der Coronakrise am stärksten betroffenen Branchen tätig sind und ihren Job bald verlieren dürften.

In der Coronakrise fallen die Löhne stärker als ind er Finanzkrise

Grafik: Destatis

Zum Rückgang der Löhne aufgrund der Coronakrise schreibt das Statistische Bundesamt (Destatis) im Wortlaut:

„Der Nominallohnindex lag in Deutschland im 2. Quartal 2020 um 4,0 % niedriger als im Vorjahresquartal. Dieser Index bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, legten die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um knapp 0,8 % zu. Dies ergibt einen realen (preisbereinigten) Verdienstrückgang von 4,7 %. Es ist die historisch stärkste Abnahme der Nominal- und auch der Reallöhne im Vorjahresvergleich seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2007 und somit stärker als in der Finanzmarktkrise 2008/2009.

Corona-Pandemie führt zu Verkürzung der Arbeitszeit

Der Einsatz von Kurzarbeit sowie die Geschäftsschließungen aufgrund der Corona-Pandemie führten zu einer starken negativen Lohnentwicklung im 2. Quartal 2020. Das Kurzarbeitergeld ist hierbei allerdings nicht berücksichtigt; es hat die Einkommensverluste für viele Beschäftigte abgefedert. Bezogen auf die Nominallöhne ist erstmalig seit dem 2. Quartal 2009 wieder eine negative Entwicklung in Deutschland festzustellen, die mit -4,0 % noch deutlicher als zu Zeiten der Finanzmarktkrise ausfällt (2. Quartal 2009: -0,7 %). Der Hauptgrund liegt hier vor allem in der stärkeren Verkürzung der Arbeitszeit. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank für vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im 2. Quartal 2020 die bezahlte Wochenarbeitszeit in der Gesamtwirtschaft um 6,2 % auf durchschnittlich 36,8 Stunden. Im 2. Quartal 2009 hatte der Rückgang bei 2,1 % gelegen.

Stärkere Verdiensteinbußen in den unteren Leistungsgruppen

Die unteren Leistungsgruppen waren vom Rückgang der Arbeitszeit und somit von geringeren Verdiensten im 2. Quartal 2020 am stärksten betroffen. Bei den un- und angelernten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Vollzeit sanken die bezahlten Arbeitsstunden um 9,8 % beziehungsweise 9,4 %. Die Verdienste gemessen am Nominallohnindex reduzierten sich für diese beiden Leistungsgruppen um 7,4 % beziehungsweise 8,9 %. Im Vergleich dazu gingen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in leitender Stellung sowohl die Verdienste gemessen am Nominallohnindex (-2,0 %) als auch die Wochenarbeitszeit (-3,0 %) unterdurchschnittlich zurück. Da die unteren Leistungsgruppen im Durchschnitt weniger verdienen, fällt ihr eigentlich dominanterer Arbeitszeit- und Lohnrückgang für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Nominallöhne weniger stark ins Gewicht.“

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verbrauchervertrauen Uni Michigan – Demokraten optimistischer, Republikaner pessimistischer

Redaktion

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Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für September) ist mit 78,9 besser ausgefallen als erwartet (Prognose 75,0; Vormonat war 74,1). Das liegt am gestiegenen Optimismus von Sympathisanten der Demokraten, deren Zuversicht einer Abwahl Trumps offenkundig steigt (siehe unten)..

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 87,9 (Vormonat war 82,9)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 73,3 (Vormonat war 68,5)

Dazu schreibt Richard Curtin, der die Umfrage verantwortet:

„Consumer sentiment improved in early September, reaching the top of the range it has traveled since April. While the recent gain was consistent with an unchanged flat trend, the data indicated that the election has begun to have an impact on expectations about future economic prospects. The Michigan surveys have traditionally asked consumers which candidate they thought would win the election, not whom they favored or how they intended to vote. The data from July to September indicate a virtual tie. This question has been asked since Carter ran against Ford in 1976, and in every presidential election, consumers correctly chose the winner, save one: when Trump ran against Clinton in 2016, two-thirds of consumers expected a Clinton victory. In one other election had the data been as close as now–in the 1980 election that had Reagan over Carter by one percentage point. Note that the September gains were primarily in the outlook for the economy, and it was Democrats that posted gains in economic prospects while optimism about the economy weakened among Republicans. When consumers were directly asked which candidate would be better for the economy and for their personal finances, Trump was chosen over Biden as more likely to benefit the economy and their finances, although most consumers said there was no difference with regard to their own finances. Over the next several months, there are two factors that could cause volatile shifts and steep losses in consumer confidence: how the election is decided and the delays in obtaining vaccinations. While the end of the recession will depend on these non-economic factors, the hardships endured by consumers can only be offset by renewed federal relief payments.“

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