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Aktuell: Öl crasht, weil Saudis mehr produzieren

Redaktion

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Saudi-Arabiens Ölproduktion sorgt für nächsten Abwärtsschub bei Öl: das Land hat erstmals seit der Vereinbarung mit der OPEC und anderen Ländern im Oktober wieder mehr Öl produziert als vor der Vereinbarung – seit Mai hatten die Saudis die Produktion stets zurück gefahren (aber weniger als zunächst angekündigt).

Nachdem die US-Produktion imemr weiter nach oben geht, weil die US-Fracker immer mehr Öl fördern (derzeit 11,6 Millionen Barrel pro Tag) ist das die nächste Hiobsbotschaft für den Ölpreis, der zwischenzeilich unter die Marke von 56 Dollar fällt (WTI):


(Chart durch anklicken vergrößern)

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    13. November 2018 20:44 at 20:44

    Wie ich in einem anderen Kommentar schon mal ausführte, die fundamentalen Belastungsfaktoren (Rig counts und US-Rohölproduktion) sprechen langfristig einfach gegen Ölpreise jenseits von 80 US-Dollar. Und die Ölproduzenten ex-USA könne sich es nicht leisten die Produktion weiter zu kürzen, weil dadurch die Frackingindustrie nur noch mehr produzieren wird denn Hoher Ölpreis = Hohe Profitabilität.

  2. Avatar

    Gixxer

    14. November 2018 07:50 at 07:50

    Leider wirkt sich der fallende Ölpreis nicht auf die Preise an der Zapfsäule aus. Bei uns ist der Preis je Liter Benzin (schon lange nicht mehr unter 1,50€) in der Vergangenheit eher sogar angestiegen.
    Soll angeblich an dem Niedrigwasser in den Flüssen liegen. Die Frachtschiffe können dann nicht so viel Öl/Benzin transportieren und daher fällt der Preis nicht.
    Ich bin mal gespannt, wie das dann aussieht, wenn hier mal eine Gegenreaktion kommt. Was bei so einem überverkauften Markt sicher immer mal drin ist. Da stehen wir dann vermutlich schnell mal bei 1,70€ bis 1,80€ je Liter Benzin.

    • Avatar

      Petkov

      14. November 2018 11:13 at 11:13

      Nicht nur das Niedrigwasser, sondern auch die Tatsache, dass der Preisrutsch beim Öl auf Futurebasis erfolgt ist. Oder anders gesagt, das Rohöl für den Sprit, den sie heute tanken, wurde nicht zum heutigen Preis eingekauft, sondern zu einem früheren (und im vorliegenden Fall teueren).

  3. Avatar

    Steven

    14. November 2018 10:28 at 10:28

    Hier liegt wohl ein programmierfehler vor.

    Beim aufrufen der Seite, erscheint im hintergrund (via audio) werbung und dann das daxsignal.

    Ziemlich nervig wenn man nicht weiß wo die werbu g her kommt und man es auch nicht abstellen kann. (Mobilversion)

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    sufaap2008

    14. November 2018 14:06 at 14:06

    Spekulativ OIL Long. Direktional mittels CFD.
    Die Idee-ein Rebound/technische Reaktion bzw. Trendwende bei der extremen Überverkaufheit
    Indikatoren-untere Kanalbegrenzug, RSI, MACD, CCI

  5. Avatar

    Matthias B.

    14. November 2018 16:12 at 16:12

    Oder handelt es sich nur um eine Rotation unter Primärenergieträgern?
    https://www.barchart.com/futures/commitment-of-traders/technical-charts/NG*0
    Bzw. erwarten einige einen kalten und langen Winter in den USA/nördl. Hemisphäre
    bei leeren US-Gaslagern.
    https://www.wsj.com/articles/natural-gas-is-getting-more-expensive-and-so-could-heating-bills-1542196800

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Finanznews

Aktienmärkte: Schwächste Woche seit Corona-Crash! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte absolvieren die schwächste Woche seit dem Corona-Crash im März. Die zweite Corona-Welle ist ein zuvor nicht eingepreister game changer!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte absolvieren die schwächste Woche seit dem Corona-Crash im März. Und das ist wohl kein Zufall, denn die zweite Corona-Welle mit den damit verbundenen Lockdowns sind ein vorher so nicht eingepreister game changer für den wirtschaftlichen Ausblick. Diesmal aber ist der Abverkauf der Aktienmärkte in dieser Woche vor allem durch die großen Tech-Werte getrieben: am Montag SAP in Deutschland, heute die Schwergewichte Apple und Amazon jeweils gut 5% im Minus nach Vorlage der Quartalsergebnisse. Selbst gute Zahlen wie bei Amazon werden abverkauft – was „riecht“ der Markt? Ist das nur die Unsicherheit or der US-Wahl – oder kommt da etwas größeres auf uns zu?

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Gold/Silber

Goldpreis mit Bewegung? Mögliche Kausalkette beginnt bei der EZB

Claudio Kummerfeld

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am

Mehrere Gold-Barren

Eine Kausalkette ist eine Reihe von Ursachen und Wirkungen, wobei die Wirkung wieder zu einer neuen Ursache wird. In diesem Fall fängt diese Kette wohl bei der EZB an. Sie hat gestern angekündigt (hier die wichtigsten Punkte der PK), dass man im Dezember vermutlich auf die verschlechterte Corona-Lage in Europa reagieren und weitere Maßnahmen ergreifen könnte. Was das mit dem Goldpreis zu tun haben könnte? Nun, dann mal los mit der Kausalkette.

Anstehende EZB-Maßnahmen weisen auf steigenden oder fallenden Goldpreis hin?

Wenn die EZB ihre Geldpolitik weiter lockert, schwächt das den Euro. Da der Euro global das größte Gegengewicht gegen den US-Dollar ist, könnte der US-Dollar vermutlich aufwerten, sichtbar im Dollar-Index, einem Währungskorbs gegenüber anderen Hauptwährungen, wo der Euro das Haupt-Gegengewicht zum Dollar darstellt. Ein stärkerer US-Dollar sollte wiederum den Goldpreis schwächen. Denn alles was gegen den US-Dollar gehandelt wird, tendiert oft schwächer, wenn der US-Dollar aufwertet.

Aber halt, die Sache mit so einer klar nachvollziehbaren Kausalkette (EZB-Zinsen-Euro-Dollar-Gold) kann auch schnell wieder unklar werden. Denn wo der US-Dollar im Dezember womöglich vor einer weiteren Aufwertung steht, und der Goldpreis damit einem Abwärtsdruck ausgesetzt ist – da findet sich auch ein gutes Argument für einen steigenden Goldpreis. Denn wenn die EZB ihre Zinssätze weiter absenkt, würde dies das zinslose Gold gegenüber Anleihen mit Negativrenditen noch attraktiver machen. Denn der Einlagenzins der EZB ist ja bereits mit -0,50 Prozent im Negativbereich – und das zinslose Gold ist nunmal immer exakt bei 0,00 Prozent.

Expertenkommentare über EZB

Und wie aktuelle Expertenkommentare zeigen, könnten die Zinsen der EZB im Dezember in der Tat weiter sinken. So sagen die Analysten der Commerzbank in einem aktuellen Kommentar, dass man erwarte, dass das PEPP-Anleihekaufprogramm der EZB bis Ende 2021 verlängert und um 600 Milliarden Euro erhöht werde, im kommenden Jahr neue Langfristtender (TLTROs) auflegt und den Einlagensatz nochmals um 10 Basispunkte auf -0,6% gesenkt werde. Hiervon solle Gold in seiner Eigenschaft als wertstabile Anlage profitieren, so die Commerzbank. Man gehe daher nicht davon aus, dass der Goldpreis weiter stark nachgeben wird. Allerdings dürfte er in den kommenden Wochen Gegenwind von der Währungsseite erhalten, da man nach den Ankündigungen von EZB-Präsidentin Lagarde nun bis Jahresende keine EUR-Aufwertung mehr, sondern eine EUR-Abwertung (und damit einen festeren US-Dollar) unterstellen, so die Commerzbank. DIW-Chef Marcel Fratzscher hat in seinem aktuellsten Kommentar zu den gestrigen EZB-Aussagen erwähnt, dass er eine Ausweitung um der Anleihekäufe der EZB um 500 Milliarden Euro und eine Verlängerung bis Ende 2021 erwarte.

Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.881 Dollar. Nach dem gestrigen Tief bei 1.860 Dollar konnte sich der Markt wieder etwas stabilisieren, weil der US-Dollar seit gestern minimal schwächelt. Aber von einer stärkeren Dollar-Abwertung kann noch keine Rede sein. Die Lage rund um das Edelmetall bleibt unklar. Im Zuge der stark fallenden Aktienkurse und des deutlich steigenden US-Dollar war der Goldpreis diese Woche von 1.910 Dollar auf das Tief von 1.860 Dollar gefallen – jetzt hat sich die Lage vorerst beruhigt. Weitere Abwärtsschübe am Aktienmarkt könnten (so meine bescheidene Meinung) zusätzlich zu einem stärkeren US-Dollar erneut Druck auf Gold ausüben.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf in den letzten 30 Tagen

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Indizes

Rüdiger Born über die aktuelle Lage im Dax

Rüdiger Born

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Der Dax scheint sich seit gestern etwas stabilisiert zu haben. Ist heute noch kurzfristiges Trading möglich? Im folgenden Video werfe ich einen Blick auf die aktuelle Lage.

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