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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -1,1 Mio Barrels (jetzt 446,8 Mio) – Ölpreis steigt

Claudio Kummerfeld

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am

Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 446,8 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1,1 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,3 Mio lagen.

Die Benzinbestände wurden mit 228,4 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 2,5 Millionen Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,2 Mio.

Die gestern Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +4,7 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet. Die Benzinbestände stiegen laut API um 5,6 Mio Barrels. Destillate stiegen um 3,7 Mio Barrels.

Die Produktion liegt bei 12,8 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 12,8 Mio in der Vorwoche.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +60 Cents auf aktuell 61 Dollar glatt. Daran sieht man: Die API-Daten von heute Nacht zeigten in die falsche Richtung. Jetzt ist der Markt überrumpelt, und der Ölpreis steigt.


source: tradingeconomics.com

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Torsten

    18. Dezember 2019 18:03 at 18:03

    Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 446,8 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1,1 Mio Barrels,

    + 1,1 Mio Barrel klingt besser zur Manipulation des Ölpreises , als +0,24%

    es reicht das einmal im Monat zu melden, die Amis liefern jede Woche einen Haufen nutzloser wiedersprüchlicher Zahlen, aus Brot und Spiele wird Zahlen und Spiele

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Europa

Verbraucherpreise in Deutschland zweiten Monat in Folge in der Deflation

Claudio Kummerfeld

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am

Verbraucherpreise schwanken

Soeben hat das Statistische Bundesamt als Vorabschätzung die Verbraucherpreise für den Monat Oktober veröffentlicht. Im Jahresvergleich zu Oktober 2019 ist es ein Minus von 0,2 Prozent, nach ebenfalls -0,2 Prozent im September. Die Erwartung lag für heute bei -0,3 Prozent. Es ist offensichtlich, dass die seit 1. Juli geltende Mehrwertsteuersenkung die Verbraucherpreise insgesamt in den Negativbereich drückt – was die Statistiker auch ausdrücklich erwähnen. Die Grafik zeigt die Details der aktuellen Vorabschätzung (endgültige Zahlen am 12. November).

Grafik zeigt aktuelle Details der Verbraucherpreise für Oktober

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Devisen

Aktuell: EZB-Entscheidung veröffentlicht

Claudio Kummerfeld

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am

EZB-Tower in Frankfurt

Die EZB hat soeben ihre Entscheidung veröffentlicht.

Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00 Prozent. Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins, auf den sich Banken bzgl. der Negativzinsen berufen, bleibt ebenfalls unverändert bei -0,50 Prozent. Die Marginal Lending Facility bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25 Prozent.

Die Aufkauf- und Liquiditätsprogramme (PEPP, APP und TLTRO III) laufen wie bisher weiter.

Um 14:30 Uhr folgt die PK von Christine Lagarde. Wir berichten dann umgehend über alle interessanten Aussagen. Hier das offizielle Statement der EZB zur jetzigen Entscheidung:

(2) The Governing Council will continue its purchases under the pandemic emergency purchase programme (PEPP) with a total envelope of €1,350 billion. These purchases contribute to easing the overall monetary policy stance, thereby helping to offset the downward impact of the pandemic on the projected path of inflation. The purchases will continue to be conducted in a flexible manner over time, across asset classes and among jurisdictions. This allows the Governing Council to effectively stave off risks to the smooth transmission of monetary policy. The Governing Council will conduct net asset purchases under the PEPP until at least the end of June 2021 and, in any case, until it judges that the coronavirus crisis phase is over. The Governing Council will reinvest the principal payments from maturing securities purchased under the PEPP until at least the end of 2022. In any case, the future roll-off of the PEPP portfolio will be managed to avoid interference with the appropriate monetary policy stance.

(3) Net purchases under the asset purchase programme (APP) will continue at a monthly pace of €20 billion, together with the purchases under the additional €120 billion temporary envelope until the end of the year. The Governing Council continues to expect monthly net asset purchases under the APP to run for as long as necessary to reinforce the accommodative impact of its policy rates, and to end shortly before it starts raising the key ECB interest rates. The Governing Council intends to continue reinvesting, in full, the principal payments from maturing securities purchased under the APP for an extended period of time past the date when it starts raising the key ECB interest rates, and in any case for as long as necessary to maintain favourable liquidity conditions and an ample degree of monetary accommodation.

(4) The Governing Council will also continue to provide ample liquidity through its refinancing operations. In particular, the third series of targeted longer-term refinancing operations (TLTRO III) remains an attractive source of funding for banks, supporting bank lending to firms and households.

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-BIP und US-Erstanträge

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Das US-BIP (3.Quartal, erste Veröffentlichung) ist mit +33,1% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +31,0%; Vorquartal war -31,4%). Das ist der größte je gemessene Anstieg in der US-Geschichte!

Die realen Konsumausgaben der Amerikaner liegen bei +40,7% (Vorquartal war -33,2%).

—-

Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 751.000 (offizielle Prognose war 775.000, Vorwoche war 787.000, nun aber auf 791.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 7,756 Millionen leicht unter der Erwartung (Prognose war 7,70 Millionen; Vorwoche war 8,373 Millionen, nun auf 8,465 Millionen nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 7,756 Millionen leicht unter der Erwartung (Prognose war 7,70 Millionen; Vorwoche war 8,373 Millionen, nun auf 8,465 Millionen nach oben revidiert).

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