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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -3,1 Mio Barrels (jetzt 482,4 Mio) – Ölpreis steigt

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 482,4 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 3,1 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,0 Mio lagen.

Die Benzinbestände wurden mit 224,4 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1,7 Millionen Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +0,9 Mio.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit -0,8 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet -1). Die Benzinbestände stiegen laut API um 1,5 Mio Barrels. Destillate blieben unverändert.

Die Produktion liegt bei 12,2 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 12,3 Mio in der Vorwoche.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +80 Cents auf 54,25 Dollar.

Öl-Lagerbestände USA
Die Öl-Lagerbestände seit Oktober 2015.

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Europa

Industrieproduktion in Deutschland: Katastrophaler Rückgang!

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Das Statistische Bundesamt hat soeben die Daten zur Industrieproduktion (Produktion im Produzierenden Gewerbe) für den Monat Oktober veröffentlicht. Sie ist im Vergleich zu Oktober 2018 um 5,3% rückläufig (im Vormonat waren es -4,5%). Die meisten großen Presseorgane achten auf den Monatsvergleich, also von September zu Oktober 2019. Hier gibt es ein kräftiges Minus von 1,7%, obwohl ein Plus von 0,1% erwartet wurde. Gestern hatten wir die aktuellsten Auftragseingänge besprochen, die ebenfalls extrem schwach sind mit -5,5% im Jahresvergleich. Also, die kräftige Rezession in der Industrie geht volle Fahrt weiter.

Industrieproduktion als Chart seit 2011

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Konjunkturdaten

US-Handelsbilanz: Defizit schrumpft spürbar- aber der schöne Schein täuscht!

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Die US-Handelsbilanz (Waren und Dienstleistungen) für den Monat Oktober wurde soeben veröffentlicht. Laut den staatlichen Statistikern sinkt das gesamte Defizit der USA im Handel mit dem Ausland von -51,1 Milliarden Dollar im September auf -47,2 Milliarden Dollar im Oktober! Also ein deutlicher Rückgang. Liegt es etwa daran, dass die USA wie von Donald Trump gewünscht fleißig mehr exportieren und weniger importieren? Schauen wir uns die interessanten Details an.

Erstmal kurz zur Grafik. Sie zeigt das Defizit in der US-Handelsbilanz im Verlauf der letzten zwei Jahre. Seit Monaten ist es schon rückläufig (also eine gute Entwicklung), und aktuell beschleunigt sich diese Entwicklung. Die Exporte der USA sanken im Oktober um 0,4 Milliarden Dollar, und die Importe sanken um 4,3 Milliarden Dollar gegenüber September. Das Schrumpfen des Defizits liegt also nicht an einer Exportstärke der USA, sondern an den noch viel stärker sinkenden Importen! Der Handelskrieg zeigt immer deutlichere Auswirkungen. Ex- wie auch Importe sind rückläufig, wovon niemand profitiert!

Im Zeitraum Januar-Oktober 2019 im Vergleich zum selben Zeitraum in 2018 ist das Defizit der USA um 6,9 Milliarden Dollar angestiegen. Hier sinken die Exporte um 0,8 Milliarden Dollar, während die Importe um 6,1 Milliarden Dollar ansteigen. Zurück zum Monatsvergleich von September auf Oktober 2019. Das US-Defizit gegenüber der EU ist um 1,3 auf 14,3 Milliarden Dollar gesunken. Das US-Defizit gegenüber Kanada ist um 0,8 auf 3,4 Milliarden Dollar gestiegen. Das US-Defizit gegenüber China ist gegenüber September um 0,2 auf 27,8 Milliarden Dollar gesunken.

Defizit in der US-Handelsbilanz in den letzten zwei Jahren

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Europa

EU: Einzelhandelsumsätze schwach – Deutschland auch beim BIP in „Abstiegszone“

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Vor wenigen Minuten wurden die Einzelhandelsumsätze aus der Eurozone veröffentlicht: sie fielen mit -0,6% schwächer aus als erwartet (Prognose war -0,5%). Zum Vorjahresmonat stiegen damit die Einzelhandelsumsätze lediglich um +1,4% und damit deutlich weniger als die erwarteten +2,2%.

Dazu wurden der Vormonat September von zuvor +0,1% auf nun -0,2% nach unten revidiert.

Besonders schwach war mit -1,9% Deutschland und Irland – kein gutes Omen für das Weihnachtsgeschäft. Dazu Eurostat:

„Among Member States for which data are available, the largest decreases in the total retail trade volume were registered in Germany and Ireland (both -1.9%) and Finland (-1.2%). The highest increases were observed in Portugal (+2.1%), Poland (+0.9%), Belgium and Romania (both +0.8%).“

Die Einzelhandelsumsätze im Oktober waren schwach

Das BIP der EU fiel in der letzten Veröffentlichung mit +0,2% aus wie erwartet. Auch hier: Deutschland in Sachen Wachstum in der „Abstiegszone“, während die mittelosteuropäischen Staaten das stärkste Wachstum verzeichnen:

„Among Member States for which data are available for the thirdquarter of 2019, Poland (+1.3%), Hungary (+1.1%) and Estonia (+1.0%) recordedthe highest growth compared with the previous quarter, followed by Bulgaria, Croatia and Slovenia(all+0.8%). The lowest growth was observed in Germany, Italy and Austria (all +0.1%).“

Deutschland ist Schlusslicht beim BIP

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