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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -4 Mio Barrels (jetzt 466,6 Mio)

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 466,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +1,2 Mio lagen.

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Die Benzinbestände wurden mit 217,3 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 0,6 Millionen Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei -0,5 Mio.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,8 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet +1,2). Die Benzinbestände fielen laut API um 2,8 Mio Barrels. Destillate fielen um 0,8 Mio Barrels.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +25 Cents auf 61,80 Dollar.

Öl-Lagerbestände USA
Die Öl-Lagerbestände seit Oktober 2015.

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Konjunkturdaten

US-Handelsbilanz für Waren: Desaströse Zahl für Donald Trump

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Die US-Handelsbilanz nur bezogen auf Waren wurde vor wenigen Minuten für den Monat Mai mit einem Defizit von 74,55 Milliarden Dollar veröffentlicht. Im April waren es noch -70,9 Milliarden Dollar. Die Exporte stiegen zwar um 4,1 Milliarden Dollar, aber die Importe stiegen mit +7,8 Milliarden Dollar noch stärker an. Somit vergrößert sich das Defizit. Und jetzt schauen wir doch mal in diese aktuelle Tabelle. Vor einem Jahr, also im Mai 2018, lag das Warenhandelsdefizit der USA bei 65,6 Milliarden Dollar. Also steigt es binnen zwölf Monaten um 9 Milliarden Dollar an. Und das trotz all der Zölle und sonstigen Aktionen von Donald Trump!

US-Handelsbilanz für Waren Mai 2019

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; Mai) sind mit -1,3% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 0,0%; Vormonat war -2,1%, nun jedoch auf -2,8% nach unten revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge jedoch höher, nämlich bei +0,3% (Prognose war +0,1%; Vormonat war 0,0%, nun auf -0,1% nach unten revidiert).

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Europa

Offiziell: Preise für Wohnimmobilien haussieren weiter massiv!

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Die Preise für Wohnimmobilien klettern immer weiter und weiter. Noch. Gestern hatten wir besprochen, ob die aktuellen Änderungen am Wohnungsmarkt (Deckel, Gesetze etc) von nun an eine Stagnation verursachen könnten. Das ist durchaus möglich. Aber schauen wir an dieser Stelle auf den Ist-Zustand bei den Preisen für Wohnimmobilien in Deutschland.

Im 1. Quartal 2019 lagen die Preise für Wohnimmobilien im Vergleich zum 1. Quartal 2018 um 5% höher. 5% binnen 12 Monaten, das ist heftig! Die Preise stiegen auch in ländlichen Regionen. Der Preisanstieg in den sieben größten Metropolen war laut den Statistikern mit +8,6% für Eigentumswohnungen und +6,9% für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders stark. In ländlichen Kreisen mit Verdichtungsansätzen und dünn besiedelten ländlichen Kreisen fiel der Preisanstieg im 1. Quartal 2019 nicht ganz so stark aus. Wohnungen verteuerten sich um 1,7% beziehungsweise 1,1%, Häuser um 4,3% beziehungsweise 4,5% gegenüber dem 1. Quartal 2018.

Dramatischer Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit 2015

Seit 2015 ist der Anstieg als dramatisch zu bezeichnen. Dazu die Statistiker im Wortlaut:

Seit Ende 2015 sind die Preise für Wohnimmobilien bundesweit um 22 % gestiegen. Eine überdurchschnittlich starke Preisdynamik hatten mit einem Anstieg von 40,8 % Eigentumswohnungen in den Metropolen. Auch Ein- und Zweifamilienhäuser verteuerten sich in diesen größten sieben Städten um 36,4 %. In anderen Großstädten und außerhalb der Ballungsräume nahmen die Preise seit 2015 ebenfalls deutlich zu. So lagen die Preise für Häuser in dünn besiedelten ländlichen Kreisen 21,4 % über den Preisen des 4. Quartals 2015; Wohnungen verteuerten sich in diesen Regionen um 16,3 %.

Wohnimmobilien in Deutschland - Beispielfoto
Beispielfoto für neu gebaute Wohnungen. Foto: Deutsche Wohnen

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