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Konjunkturdaten

Aktuell: Ă–l-Lagerbestände mit +5,8 Mio Barrels (jetzt 431,8 Mio) – kräftiger Produktionsanstieg

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 431,8 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist ein Plus von 5,8 Mio Barrels, wobei die Erwartungen bei +2,5 Mio lagen.

Die Benzinbestände wurden mit 220,1 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 1,9 Million Barrels darstellt. Die Erwartungen bei -2,3 Mio gegenüber der Vorwoche.

Die gestern Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +7,83 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet bei Erwartungen von +2 Mio. Die Benzinbestände fielen laut API um 1,2 Mio Barrels. Destillate fielen um 3,6 Mio Barrels.

Die Fördermenge steigt um 400.000 Barrels pro Tag!

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung unverändert bei 62,35 Dollar, obwohl es in den ersten Augenblicken schon 40 Cents nach unten gegangen war.

Öl-Lagerbestände USA
Die Öl-Lagerbestände seit Oktober 2015.

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Europa

Geldfluss in die Eurozone wird immer geringer

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Neben den reinen AuĂźenhandelsdaten zeigt die Leistungsbilanz, wie der reale Geldfluss aussieht, in einem Wirtschftsraum, und auch wieder hinaus. Und fĂĽr die Eurozone schrumpft diese Leistungsbilanz immer weiter ab. Vor gut einem Jahr gab es noch ein monatliches Plus von 40 Milliarden Euro – also flossen unterm Strich 40 Milliarden Euro binnen 30 Tagen aus Ăśbersee in die Eurozone, netto!

Heute veröffentlichte Daten der EZB zeigen fĂĽr den Monat September 2018 nur noch ein Plus von 17 Milliarden Euro – im August waren es noch +24 Milliarden Euro. Nimmt man die zwölf Monate von September 2016 bis September 2017 (+339), und vergleicht sie mit dem Zeitraum September 2017 bis September 2018 mit +357 Milliarden Euro, dann läuft ja eigentlich alles bestens.

Aber der Chart (seit 2013) spricht eine andere Sprache. Die Tendenz geht Richtung Null-Linie (dunkelblaue Linie), was sozusagen auch den Wohlstand bedroht. Denn wenn netto kein neues Geld reinkommt, hat man letztlich weniger Geld in der Tasche. In allen Bereichen macht die Eurozone Gewinne. Nur das Sekundäreinkommen (blaue Balken) ist negativ. Dabei geht es zum Beispiel um Geldüberweisungen ins Ausland von Ausländern, die in Europa arbeiten, und Geld nach Hause schicken.

Der Grund fĂĽr den schrumpfenden Geldzufluss nach Europa ist ganz klar im sinkenden Ăśberschuss im Warenhandel ablesbar (orange Balken). Dieser Betrag wird immer geringer.

EZB Geldfluss

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Europa

Warum die deutsche Wirtschaft schrumpft!

Was ist bloĂź mit dem deutschen Konjunkturwunder passiert?

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Was ist bloĂź mit dem deutschen Konjunkturwunder passiert? Anders als die meisten anderen Länder der Eurozone war das deutsche BIP jahrelang stark – aber das BIP im 3.Quartal war erstmals seit dem Jahr 2015 negativ. Warum? Warum schwächeln deutsche Exporte (und damit der Kern des deutschen Geschäftzsmodells), warum ist die deutsche Autoindustrie in schwerem Fahrwasser? Florian Homm ĂĽber die Ursachen der Probleme, die die deutsche Konjunktur derzeit hat:


Von C. Busch, Hamburg – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10031879

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Europa

GroĂźhandelspreise feuern Inflation weiter an

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Die deutschen Großhandelspreise feuern den allgemeinen Preisauftrieb weiter an. Im Oktober erreichen sie im Jahresvergleich ein Plus von 4,0%. Noch im Februar waren es +1,1%. Also: Auch der Großhandel befeuert die Inflation! Schaut man zurück, dann sieht man: 2016 gab es sogar noch rückläufige Preise im Großhandel.

Natürlich sind wie bei allen sonstigen Preisen (Importpreise, Erzeugerpreise) auch die Großhandelspreise für Energie ganz weit vorne mit +24,1%. Aber auch andere Kategorien ziehen den Schnitt kräftig nach oben. Aber es gibt auch wichtige Alltagsprodukte für Verbraucher, wo die Preise fallen. Zitat Statistisches Bundesamt:

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung hatte im Oktober 2018 die Preissteigerung im Großhandel mit Mineralölerzeugnissen mit +24,1 % im Vorjahresvergleich. Gegenüber September 2018 stiegen diese Preise um 3,5 %. Im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls überdurchschnittlich gestiegen sind die Preise im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln mit +17,0 % und mit Obst, Gemüse und Kartoffeln mit +9,0 % (-1,5 % gegenüber September 2018). Auch im Großhandel mit chemischen Erzeugnissen verteuerten sich die Waren gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich (+6,5 %). Dagegen waren die Preise für Altmaterial und Reststoffe (-8,4 %) sowie für lebende Tiere (-9,7 %) auf Großhandelsebene deutlich niedriger als im Oktober 2017. Die Preise im Großhandel mit lebenden Tieren verbilligten sich allein gegenüber September 2018 um 6,1 %. Im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten waren die Preise 3,8 % niedriger als ein Jahr zuvor.

GroĂźhandelspreise

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