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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Märkte

Aktuell: Ölpreis kurz vor Durchbruch – und das so kurz vor den Lagerdaten

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Ganz aktuell ist der Ölpreis zu beachten. WTI-Öl ist heute weiter gestiegen und notiert aktuell bei 57,83 Dollar. Damit hängt der Ölpreis exakt auf der Höchstmarke vom 1. März. Dies ist im Chart gut sichtbar. Überläuft er dieses Hoch, ist auch charttechnischer Sicht erstmal richtig gut Luft nach oben vorhanden. Eine Garantie für schnell steigende Kurse ist das nicht, aber das Tor wäre offen für eine weitere Long-Entwicklung in den nächsten Tagen. Besonders spannend ist der aktuelle Kursverlauf, weil in wenigen Minuten um 15:30 Uhr deutscher Zeit in den USA die wöchentlichen Öl-Lagerbestände veröffentlicht werden. Gleich könnte es also einen weiteren Push für den Ölpreis geben. Wir berichten so schnell wie möglich über diese Daten.

Ölpreis WTI

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Aktien

Aktienrückkäufe: Kontroverses Thema im Detail besprochen

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Der Börsen-YouTuber Jens Rabe bespricht aktuell ausführlich das Thema Aktienrückkäufe. Und er sagt es ganz zu recht. Es ist ein kontroverses Thema! Im Video spricht er die Grundthematik an wie auch das Pro und Contra. Wir meinen: Kurzfristig und vordergründig mögen Aktienrückkäufe für die Aktionäre vielleicht reizvoll sein. Aber langfristig entziehen sie dem Unternehmen Cash, das man besser für Zukunftsinvestitionen nutzen sollte. Auch haben viele US-Konzerne in den letzten Jahren auf Pump (die tollen Niedrigzinsen) eigene Aktien zurückgekauft. Was für ein Wahnsinn. Und dann am Ende landen einige dieser Unternehmen im Voll-Desaster, siehe General Electric. Aber schauen Sie selbst das folgende Video (bitte erst ab Minute 3 gucken, dann ersparen Sie sich das Intro-Gelaber).

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Anleihen

Griechenland-Anleihen: Laut EuGH Enteignung zum Wohle des Finanzsystems

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Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat gestern ein in der medialen Öffentlichkeit wenig beachtetes Urteil gesprochen. Es geht um die Griechenland-Krise. Auf den zweiten und dritten Blick fördert der offiziell vom Gericht veröffentlichte Urteilstext Interessantes zu Tage. Aber nun erstmal zum ersten Blick auf das Urteil.

EZB gibt Meinung ab

Es geht um die schon Jahre zurückliegende Umschuldung von Anleihen des griechischen Staates. Mit dem überwiegenden Teil der privaten Gläubiger einigte sich Griechenland bestehende Anleihen quasi wertlos zu machen und den Gläubigern dafür neue Anleihen zu geben. Dabei kam es unter dem Strich zu Verlusten für die Gläubiger. Aber diejenigen Gläubiger, mit denen sich Griechenland nicht auf diese Art der Umschuldung einigte, sprachen von Enteignung. Und da Athen die EZB um Rat fragte, ob man für diesen Zweck extra ein Gesetz verabschieden könne, gab die EZB ihren Ratschlag, dass das in ihren Augen kein Problem sei.

Daher klagten diejenigen Gläubiger, die einer Umschuldung nicht zustimmen, gegen die EZB. Von ihr wollten sie Schadenersatz. Aber der EuGH lehnte einen Anspruch gegen die EZB ab. Vereinfacht ausgedrückt: Die EZB hat ja nur ihre Meinung kund getan, nach der sie gefragt wurde. Ansprechpartner für Ansprüche wäre hier wohl der griechische Staat. Tja, dass das EuGH der EZB eine Zahlungspflicht aufdrücken würde für die reine Preisgabe einer Meinung, das war eh unwahrscheinlich. Interessant aber ist wie gesagt der weiterführende Text des EuGH zur Gesamtthematik dieser Enteignung.

Griechenland hat enteignet, aber zum Wohle des Finanzsystems

Denn der EuGH stellt fest, dass es sich in der Tat um eine Enteignung durch Griechenland gehandelt habe! Aber dies sei geschehen zum Wohle des Finanzsystems, so darf man es vereinfacht ausdrücken. Da dieses hohe Gut (das Finanzsystem und Staatsgebilde) über dem Wohl der Investoren stehe, sei eine Enteignung halt in Ordnung gewesen. Der Eingriff in das Eigentumsrecht der Gläubiger sei nicht unverhältnismäßig gewesen, so der EuGH. Gut, sagen wir da. Es mag ok sein, dass sich vor allem auch Banken mal an den Kosten so einer Staatenrettung beteiligen. Doch bei so einer Argumentation könnten ja auch Privatpersonen mal eben so enteignet werden, wenn es der Schutz des Finanzsystems gebietet? Hier der EuGH im Wortlaut:

Insoweit stellt das Gericht fest, dass die in den Verträgen, die den fraglichen Schuldtiteln zugrunde lagen, nicht vorgesehene Ausweitung der Wirkung der mit bestimmten Gläubigern geschlossenen Vereinbarung über die Herabsetzung des Nominalwerts dieser Titel auf Gläubiger, die der Vereinbarung nicht zugestimmt hatten, zu einem Eingriff in das Eigentumsrecht der Gläubiger geführt hat. Jedoch entspricht eine solche Ausweitung der dem Gemeinwohl dienenden Zielsetzung, die Stabilität des Bankensystems des EuroWährungsgebiets in seiner Gesamtheit sicherzustellen, und stellt keinen unverhältnismäßigen und untragbaren Eingriff in das Eigentumsrecht dar.

Explizit weist der EuGH in seinem Text auch auf das Eigentumsrecht hin, welches in Artikel 17 Abs. 1 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union niedergeschrieben ist. Die Ausübung dieses Rechts (also auf den Schutz des Eigentums bestehen) könne beschränkt werden um dem Gemeinwohl dienende Ziele zu erreichen. Nochmal. Es mag ja gut sein, dass Banken hierdurch auch zur Kasse gebeten werden. Doch mit so einer Argumentation könnten auch einfache Privatpersonen enteignet oder teil-enteignet werden, wenn sie Forderungen gegen staatliche Schuldner haben.

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Devisen

Aktuell: „Euphorie“ im Pfund nach May-Rücktritt schon wieder verpufft

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Es ist schon merkwürdig, warum das britische Pfund nach der Rücktrittsankündigung von Theresa May gestiegen ist. Es ging vorhin noch rauf von 1,2670 auf bis zu 1,2716 gegenüber dem US-Dollar. Aber dann war diese „Euphorie“ auch schon wieder vorbei, und jetzt notiert der Kurs bei 1,2663. Also alles wieder verpufft. Gut möglich, dass das Pfund noch weiter schwächelt. Denn womöglich wird den Devisenhändlern so langsam klar, was jetzt kommt. Boris Johnson dürfte wohl als Nachfolger von Theresa May bereit stehen. Und je mehr Stimmen die Tories an die Brexit-Partei verlieren, desto größer wird das Drängen sein mit einem Hardliner wie Boris Johnson diese Wähler wieder gedanklich in die Partei zurückzuholen.

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Die aktuelle Wahlteilnahme der Briten für das EU-Parlament ist inhaltlich bedeutungslos. Aber sie wirkt sich nun mal direkt auf die aktuelle Politik in London aus. Sie gibt den Parteien nämlich am Wochenende quasi vor, wie sie sich in Sachen Brexit positionieren werden. Ein wohl übermäßig großer Erfolg der Brexit-Partei von Nigel Farage lässt die Wahrscheinlichkeit stark steigen, dass die Tories sich voll und ganz auf einen harten Brexit konzentrieren.

Achten wir also bitte genau darauf, wie viele Prozente die Brexit-Partei bekommt, und wie stark Tories und Labour abgestraft werden. Boris Johnson als plumper Dampfplauderer in Brüssel, das könnte was werden. Die Zeichen würden stamm auf „Harter Brexit“ gestellt werden. Für das Pfund wäre das natürlich schlecht.

Pfund vs USD
Pfund vs USD seit Mittwoch.

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