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Aktuell: Ölpreis zeigt Reaktion dank angeblicher Einigung zur Kürzungs-Verlängerung

Erst letzten Donnerstag berichteten wir von russischen Aussagen, dass es noch keinerlei Übereinstimmunegn zur Fördermenengenkürzung gäbe. Das schwächte bis zum Freitag den Ölpreis kräftig…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Erst letzten Donnerstag berichteten wir von russischen Aussagen, dass es noch keinerlei Übereinstimmunegn zur Fördermenengenkürzung gäbe. Das schwächte bis zum Freitag den Ölpreis kräftig. Dann heute Mittag die Aussagen von Saudis und Russen in einzelnen Statements, dass man darüber nachdenke, dass man ab Ende Mai die Kürzungen von 1,8 Mio Barrels pro Tag für sechs Monate oder mehr verlängern könne.

Aus Russland hörte man dazu, dass man eine Vielzahl von Szenarien diskutiere. Man glaube daran, dass die Kürzungsverlängerung über sechs Monate hinaus dabei helfe die Ausbalancierung (zwischen Angebot und Nachfrage) zu verbessern. Man stehe bereit die Kürzungen über das Jahr 2017 hinaus zu verlängern, so der Energieminister. Das war heute Mittag. Im Ölpreis tat sich erstaunlicherweise nichts. Ein Zeichen, dass die Aussagen von Saudis und Russen aktuell nicht mehr so erst genommen werden?

Merkwürdigerweise folgte vor wenigen Minuten ein Gerücht angeblich aus Kreisen von OPEC-Offiziellen, wonach sich die „Community“ aus OPEC und Nicht OPEC-Staaten nun doch schon im Vorweg des Treffens in Wien am 25. Mai geeinigt hätten. Ja, die Reduzierung von 1,8 Mio Barrels pro Tag werde um neun Monate verlängert. Das wäre dann also eine Verlängerung bis Anfang 2018, wenn das Gerücht denn stimmt.

Und siehe da, dieses frische Gerücht hat den Ölpreis doch tatsächlich zum Leben erweckt für ein paar Ticks nach oben. Gerade mal 0,50 Dollar für ein paar Minuten kurz über 46,50 Dollar im WTI-Öl, dafür hat es gereicht. Mehr nicht bisher. Der Kurs sackt gerade wieder ab. Das soll schon alles gewesen sein bei dem tollen Gerücht? Oder ist der Markt schon so müde von den ständigen Gerüchten vor der ersten Kürzung von Ende November?

Wir bleiben bei unserer rein subjektiven Meinung: OPEC und Nicht OPEC-Staaten müssten eigentlich zusätzlich zur zeitlichen Verlängerung der Kürzungen auch das Volumen von 1,8 Mio Barrels pro Tag erhöhen auf vielleicht 2 oder deutlich darüber hinaus. Das wäre ein starkes Zeichen, dass man gegen die Fördermengenausweitung der US-Fracker ankämpft – für einen steigenden Ölpreis.


Der WTI-Ölpreis seit heute früh.

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