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Aktuell: Ölpreis steigt kräftig! Trump spricht von 10 Mio Barrels Kürzung!

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Öl-Pumpe Beispielbild

Ganz aktuell springt der Ölpreis kräftig nach oben! WTI-Öl steigt aktuell von 21,90 auf 26,13 Dollar. Heute früh hatten wir noch von Andeutungen von Donald Trump gesprochen, und dass man nicht sicher sein könnte, ob er Saudis und Russen dazu bewegen könne die Fördermengen zu senken. Aber jetzt lehnt Donald Trump sich weit aus dem Fenster. Er twittert selbst und sagt es aktuell auch bei CNBC.

Er habe mit seinem Freund dem saudischen Kronprinzen gesprochen, der wiederum mit Wladimir Putin gesprochen habe. Trump erwarte und hoffe, dass die beiden Länder wohl eine Fördermenge von 10 Millionen Barrels Öl pro Tag kürzen werden, oder sogar noch mehr. Falls das passiere, sei das super für die Öl- und Gas-Industrie, so Trump. Bei CNBC spricht er von bis zu 15 Millionen Barrels Kürzung pro Tag, die möglich sei. Und zack, der Ölpreis steigt dramatisch an!

Zeitgleich haben die Saudis soeben verkündet, dass man ein Dringlichkeitstreffen der OPEC einberufen will, und dazu noch andere Staaten (USA und Russland?) einladen will. Man wolle eine Lösung finden, um die Ölmärkte wieder auszubalancieren.

WTI Ölpreis seit dem 24. März
Im Chart sehen wir den WTI-Ölpreis seit dem 24. März.

11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Faktist

    2. April 2020 18:07 at 18:07

    DAs Beste an dieser Geschicht ist ja… das die Info von Trump kommt dem OBERLÜGNER diese Lügnernation!!! Bin wieder bereit bei 22,60 im WTI für neue Longs… die heutigen haben in meinem Depot heute vierstelligen Betrag beschert!!!

    Mal sehen wie lange der Kurs oben bleiben kann, weil der Lügner lügt immer und das ist das einzig sichere in diesem Markt! lol

  2. Avatar

    Walter Finger

    2. April 2020 18:26 at 18:26

    Kein Wunder…Trump geht für seinen geheiligten US-Ölmarkt der Arsch mit Grundeis…warten wir mal ab wie das weiter läuft…Putin war schon immer ein rational und nicht ideologisch reagierender Mensch und Staatschef.

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    thinkSelf

    2. April 2020 18:53 at 18:53

    Das ist wahrscheinlich ziemlich dämlich von Trump. Jetzt hat Putin in am Hacken. Denn ohne politische Gegenleistung, wie z.B. die Aufhebung der Sanktionen muss er das ja nicht machen.
    Und kriegt er nicht was er will, lässt er den Ölpreis einfach unten. Dann steht Donald ziemlich nackt da und der amerikanische Finanzmarkt kriegt noch mal einen ordentlichen Tritt.
    Und wenn das Trump darüber seine Wiederwahl versemmelt, hat Putin mit Bidden dann ja einen echten Freund in Washington installiert. Also genau das was man Trump immer vorgeworfen hat.

    Putin ist Washington einfach über. Machttaktisch hat er in den letzten Jahren das Maximum aus den limitierten Mitteln Russlands rausgeholt.

    • Avatar

      Markus Fugmann

      2. April 2020 19:21 at 19:21

      @thinkself, absolut treffende Analyse!

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      Honk

      2. April 2020 22:51 at 22:51

      Die Sanktionen aufheben kann Trump nicht einfach, da sie der Kongress beschlossen hat. Trump war ja schon damals gegen die Saktionen. Und ob der Kongress das macht bezweifel ich stark. Also selbst wenn Trump Putin den Gefallen tun will, wird der US Kongress das verhindern.
      Mit anderen Worten, Trumpf kann in diesem Kampf gar nicht mitkämpfen sondern eben tatsächlich nur zwischen Russland und Saudi Arabien vermitteln. Mehr als Hoffnung schüren kann er nicht, also wird getwittert.

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    franko33

    2. April 2020 19:04 at 19:04

    Auch mal lustig zu sehen,wenn es nicht nach der Nase der USA geht.
    Freue mich schon,obwohl traurig,auf den zweiten Abgang der Kurse einschließlich WTI.
    Warum sollten Saudi Arabien und Rußland wollen,daß gerade jetzt der Ölpreis nach
    oben geht ? Absicht war doch die Fracker in den USA platt zu machen.
    Preisstabilisierung bringt erst etwas,wenn wir an der echten Talsohle angekommen sind
    und der USA Ölmarkt pleite ist.Mach doch Sinn im Oligopol.

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    Columbo

    2. April 2020 19:08 at 19:08

    Warum alle auf einen steigenden Ölpreis aus sind, kapier ich nicht.
    Verhindert eine mögliche Konjunkturerholung und nützt der Krall‘schen Hyperinflation. Super!

    • Avatar

      Petkov

      2. April 2020 21:25 at 21:25

      Weil zwar nicht “alle”, aber die meisten keine Makroökonomen, sondern Trader sind und der übermäßig niedrige Ölpreis birgt immense Risiken für die Marktsabilität (insb. Kreditausfallrisiken). In der aktuellen Situation ist ein niedriger Ölpreis kein entscheidender Faktor für eine konjunkturelle Erholung.

      • Avatar

        LEO

        3. April 2020 09:59 at 09:59

        Der niedrige Öl-/Spritpreis kann aber auch viele Industrien beflügeln. Märkte werden nervös, wenn es einen Grund gibt. Sobald fragile, teils morbide Konstrukte bereinigt sind, beruhigen sich Märkte wieder. Mir wird da viel zu viel reingepfuscht dieser Tage.

  6. Avatar

    SED Wahlhälfer

    2. April 2020 19:30 at 19:30

    Glaubt überhaupt noch irgendjemand diesem vertrotelten Kapitalisten?

    • Avatar

      LEO

      3. April 2020 09:55 at 09:55

      Ob man ihm glaubt oder nicht spielt absolut KEINE Rolle. Seine Entscheidungen haben weitreichende Konsequenzen. Was er macht spielt eine Rolle.

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Finanznews

Aktienmärkte: Das Ziel ist erreicht! Marktgeflüster (Video)

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Der Leitindex der weltweiten Aktienmärkte, der S&P 500, ist nicht nur über die symbolisch wichtige 3000er-Marke gestiegen, sondern ist auch punkgenau an die Hochs aus Juli und September 2019 (damals Allzeithochs), während der Nasdaq sein Abwärts-Gap aus dem Februar punktgenau geschlossen hat. Man könnte also charttechnisch sagen: die Aktienmärkte haben ihr Ziel erreicht – wohl nicht ganz zufällig prallten sowohl S&P 500 als auch der Nasdaq von diesen Niveaus wieder ab. Donald Trump heute wieder mit einem euphorischen Tweet über die Märkte (in der Vergangenheit kein so guter Indikator), während die Spannungen zwischen den USA und China weiter zunehmen. Geht die Rally der Aktienmärkte dennoch weiter?

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Anleihen

Deutschland verkauft Schulden – Investoren mit Nachfrage-Explosion!

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Geldmünzen und Scheine

Ja, so was sieht man nicht oft. Deutschland hat heute neue Schulden verkauft, und die Nachfrage… die war so hoch wie seit 13 Jahren nicht mehr. Fast schon unfassbar. Der deutsche Staat hat heute zwei Jahre laufende Bundesschatzanweisungen mit einem Zinskupon von 0,00 Prozent verkauft. Die Negativrendite der Emission lag bei -0,66 Prozent (vorher -0,68 Prozent). Angeboten hatte der Bund ein Emissionsvolumen von 5 Milliarden Euro. Die Finanzagentur Deutschland GmbH, die für Bundesfinanzminister Olaf Scholz das Anleihemanagement durchführt, zeigt in ihren frisch veröffentlichten Details zu dieser Emission, dass die Nachfrage bei unglaublichen 13,26 Milliarden Euro lag!

Tja, wenn man eh weiß, dass die EZB sowieso den ganzen Markt aufkauft (vereinfacht ausgedrückt), wo ist da noch das Risiko für Investoren? Außerdem ist Deutschland eh der solventeste Schuldner? Aber halt. Mit -0,66 Prozent Rendite macht der institutionelle Anleger mehr Verlust, als wenn er sein überschüssiges Geld auf einem Bankkonto parken würde, wo er zwar auch Negativzinsen auf große Einlagen zahlt, aber noch nicht -0,66 Prozent. Also warum dieser Ansturm auf diese Bundesschatzanweisungen?

Die Anleger könnten darauf spekulieren, dass in Zeiten von Gelddrucken, Coronakrise und Staatsschulden-Orgien die Rendite-Niveaus der Anleihen jetzt weiter, weiter, und noch weiter ins Negative rutschen. Weiter sinkende Renditen bedeuten automatisch immer weiter steigende Anleihekurse. Wer also jetzt in die Auktion stürmt, hofft auf einen höheren Verkaufskurs seiner Anleihe in einigen Tage, Wochen, oder Monaten.

Der deutsche Staat macht wie seit Jahren so richtig kräftig Kasse mit seinen Emissionen. Von wegen Haushaltsdisziplin oder sparsame Finanzminister Schäuble und Scholz. Die guten Herren verdienen ihr Geld durch den Verkauf neuer Schulden. Geld im Schlaf verdienen sozusagen – das kann jeder! In diesem Fall, bei dieser einzelnen Transaktion, ist mal wieder eine beträchtliche Gewinnsumme angefallen. Bei 5 Milliarden Euro Angebot hat der Bund tatsächlich 4,07 Milliarden Euro verkauft. 930 Millionen Euro gingen in die Marktpflegequote – damit wird der laufende Anleihehandel nach der Emission liquide gehalten.

Bei 4,07 Milliarden Euro Nominalwert muss exakt diese Summe in zwei Jahren an die Inhaber der Papiere zurückgezahlt werden. Zu einem heutigen Emissionskurs von 101,35 Prozent wurden sie aber heute über Nominalwert verkauft, wodurch die Negativrendite für die Anleger entsteht. Daher hat der Bund heute tatsächlich 4,125 Milliarden Euro eingenommen, und per sofort einen Gewinn in Höhe von 55 Millionen Euro eingestrichen. Summiert man alle Emissionen der letzten Jahre mit Negativrenditen zusammen, entstehen da Milliarden-Gewinne, nur durch den Verkauf neuer Anleihen! Die Zeche zahlen tun diejenigen, die solche Anleihen nicht zum Zweck der Kursgewinne halten, sondern weil sie es zum Beispiel als Fonds oder Pensionskasse oder Rentenversicherung per Satzung tun müssen, nämlich “sichere Anleihen” im Portfolio halten.

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Indizes

Rüdiger Born: Gute Laune im Dax, Nasdaq vor neuem Allzeithoch?

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Die Long-Seite im Dax sieht gut aus. Die aktuelle Lage bespreche ich im folgenden Video direkt am Chart. Für den Nasdaq will ich ein mögliches neues Allzeithoch ansprechen. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service “Trade to Go” (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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