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Update! Keine Abstimmung, Obamacare bleibt in Kraft!

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Und ewig grüßt das Murmeltier! Laut neuester Informationen wollen angeblich die Republikaner die Abstimmung über AHCA erneut verschieben – oder gar absagen! Zuvor soll ein Treffen der Republikaner hinter verschlossenen Türen stattfinden.

Laut Insiderberichten habe Trump gegenüber der Washington Post erklärt, er werde den Gesetzesentwurf zurück ziehen.. Die Dinge überschlagen sich also aktuell, die Nachrichtenlage bleibt diffus..

Update: Paul Ryan, Sprecher der Republikaner im Abgeordnetenhaus, gibt eine Presseerklärung, um das Scheitern zu erklären..

Die Dinge scheinen sich nun zu bestätigen! Keine Ersetzung von Obamacare!
Es soll wohl kein neuer Anlauf zur Ersetzung von Obamacare unternommen werden!

FMW: Wir sehen das als Dollar-negativ (auch wenn der Dollar zunächst mit Gewinne reagiert hatte auf die Nachricht)!

21 Kommentare

21 Comments

  1. Avatar

    masud79

    24. März 2017 20:42 at 20:42

    Wieso schießen die Märkte dann hoch das gint es doch nicht !!!!1

    • Avatar

      gerry

      24. März 2017 20:55 at 20:55

      der dow war an der kreuzunterstützung 20530 angekommen. technische käufe, denke ich…

  2. Avatar

    masud79

    24. März 2017 20:44 at 20:44

    Diese Irren kack Märkte null Rationalität

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      24. März 2017 20:46 at 20:46

      @masud, vielleicht weil es dann keine echte Niederlage ist..Bleibt Obamacre in Kraft, heisst das: weniger Mittel, um die Steuersenkungen gegen zu finanzieren. Mal sehen, was die Märkte gleich noch so veranstalten..

      • Avatar

        Gerd Rehfeldt

        24. März 2017 21:22 at 21:22

        …welche Mittel? Werden eben noch mehr Schulden gemacht.

  3. Avatar

    Feedback

    24. März 2017 20:48 at 20:48

    Dann kann man sich ja der Schuldengrenze zuwenden :) Ist ja nicht so als ob die Themen ausgehen. ;)

  4. Avatar

    masud79

    24. März 2017 20:56 at 20:56

    Was hat das mit Demokratie zu tun. Bevor man eine Niederlage einstecken muss wird das Spiel vorher einfach beendet

  5. Avatar

    sascha

    24. März 2017 20:58 at 20:58

    das ist alles ein Trauerspiel, egal wie man investiert , du braucht bald 300 Pkt. Spielraum

    • Avatar

      Gerd Rehfeldt

      24. März 2017 21:29 at 21:29

      …nö, einen Stopploss setzen. Mal davon abgesehen: Wer bei einem entsprechenden Hebel nur 300 Punkte Puffer hat, der ist zu gierig. Faustregel: Bei 1:200, setze maximal 1% Deines verfügbaren Kapitals.

  6. Avatar

    verinet

    24. März 2017 21:00 at 21:00

    Buyon Bad news ….das dass nicht gut für die Börse muss erstmal in die Köpfe nachdem das kurzfristige zocken vorbei ist

  7. Avatar

    masud79

    24. März 2017 21:11 at 21:11

    War bei Italien Referendum genauso. Am Ende heißt die Begründung Ungewissheit vorbei positiv für die Märkte .ein Witz alles

    • Avatar

      Gerd Rehfeldt

      24. März 2017 21:20 at 21:20

      Bist noch nicht lange am Traden, oder? Kaufe das Gerücht, Verkaufe die Tatsache. Unsicherheit ist verschwunden, also gehts ein Stück weit in die Gegenrichtung. Ist fast immer so. Siehe Zinsentscheid der FED.

  8. Avatar

    Schmiguel

    24. März 2017 21:11 at 21:11

    Danke für den prompten Nachrichten-Service!

  9. Avatar

    m.d

    24. März 2017 21:24 at 21:24

    Auch ich danke für die hervorragende Arbeit hier bei FMW.
    Trotzdem liege ich mit meinem Trade auf den dow auch daneben. :(
    Schönes Wochenende allen

  10. Avatar

    masud79

    24. März 2017 21:28 at 21:28

    Dow Jones vom Handel ausgesetzt. Ist alles nur irre zur Zeit ?

    • Avatar

      gerry

      24. März 2017 21:41 at 21:41

      vom handel ausgesetzt ?? woher hast du diese info ?

    • Avatar

      Gerd Rehfeldt

      24. März 2017 23:24 at 23:24

      @masud…Du bist beim falschen Broker am Traden. Ich hab nen stinknormalen STP-Broker in UK. Das heisst dann auch NDD. Nix ausgesetzt. Ich konnte bis zum Marktschluss im Kassamarkt traden. Auch Dow und DAX. Kann es sein, dass Du bei einem MM bist? Da passierts schon mal, dass der Broker einen „Serverausfall“ hat. Oder anders-mal eben den Server vom Netz genommen und nix geht mehr.

  11. Avatar

    Hondo

    24. März 2017 21:54 at 21:54

    Ich glaube Trump wird so ein Märtyer Ding draus machen. „Seht Leute ich wollte ja, aber wie ich gesagt habe die Eliten in Washington wollen nicht egal aus welcher Partei. Sie sind gegen mich und gegen das Volk.“

  12. Avatar

    Bernhard Zimmermann

    24. März 2017 22:15 at 22:15

    Wie will Trump nach diesem Desaster die viel schwerere Steuerreform durchbringen? Das wird sehr spannend.

  13. Avatar

    Michael

    24. März 2017 22:53 at 22:53

    Die Abstimmung ist gescheitert, Der-über-das-Wasser-gehen-kann ist abgesoffen.
    Wie reagieren die „Märkte“?
    Mit Dollarstärke ;)
    Am Montag folgen dann die möglichen Begründungen oder die Gaps :))

  14. Avatar

    Peter

    25. März 2017 10:18 at 10:18

    ein wunderbarer Abend/Tag….
    oder doch nicht? Obamacare wird für die Versicherten von Tag zu Tag „unbezahlbarer“, mit enormen Auswirkungen auf den Konsum – die Schuldengrenze ist erreicht, mit enormen Auswirkungen auf die Staatsausgaben – die Infrastruktur verrottet von Tag zu Tag, mit enormen Auswirkungen auf die Wirtschaft – z.B. das Ausfallrisiko der Studentenkrediten steigt von Tag zu Tag, die Crashgefahr steigt von Tag zu Tag enorm.
    Und wir führen Freudentänze auf, dass Trump eine Ohrfeige bekommen hat – wer versteht dies???

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Neofiskalismus – die Zeit für größere Regierungsaktivitäten ist gekommen

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Eine neue Ära vermehrter Regierungsaktivitäten hat begonnen und wird sich wahrscheinlich noch über Jahrzehnte fortsetzen, so die Analyse des Global Macro Research Teams von Insight Investment. Das Insight’s Global Macro Research Team hat für dieses Phänomen einen neuen Begriff eingeführt: „Neofiskalismus“. Damit soll eine sich abzeichnende Ära beschrieben werden, in der Regierungen durch ihre Finanzpolitik eine noch direktere und offensivere Rolle in der Wirtschaftspolitik und -steuerung ausüben. Dies steht in starkem Kontrast zu dem gegenwärtigen Modell, unter dem Zentralbanken weitestgehend in der Lage waren, geldpolitische Entscheidungen ohne politische Intervention zu treffen.

Das neoliberale Paradigma reduzierter Regierungsinterventionen in der Wirtschaft ist in Gefahr. Längerfristige Trends gingen bereits in diese Richtung, aber die Notfallpolitik, die zur Bewältigung der COVID-19-Krise angewandt wurde, hat einen möglichen Wendepunkt geschaffen. Das Global Macro Research Team hat fünf Folgen für die Märkte identifiziert:

1)
Die Anleihenmärkte könnten für einen langen Zeitraum ähnlich wie in Japan werden. Eine im historischen Vergleich relativ geringe Volatilität könnte dazu führen, dass die Suche nach Renditen die Spreads verringert und die Zinskurven abflacht.

2)
Ein Anstieg der Inflation könnte Anleiherenditen kurzfristig nach oben treiben, wenn sie eine Abschwächung der quantitativen Lockerung bewirkt. Solche Gelegenheiten dürften attraktive Einstiegspunkte sein, solange längerfristig erwartet wird, dass die Inflation nach den Finanzierungsengpässen in der Wirtschaft wieder auf den Zielwert zurückkehrt.

3)
Für Staaten ohne vollständige Kontrolle über die Währung, in der sie ihre Emissionen tätigen, sollte die Wirksamkeit der Regierung von entscheidender Bedeutung sein. Effektiv handelnde Regierungen, die in der Lage sind, die Produktivität und das Trendwachstum zu steigern, könnten das Verhältnis Schulden/BIP rascher reduzieren.

4)
Das Identifizieren von Regierungen, die in der Lage sind, das Trendwachstum zu maximieren, dürfte für die Aktienmärkte wichtig werden, da dies zu einem wichtigen Ertragsmotor wird.

5)
Unternehmen mit staatlicher Unterstützung dürften in Perioden mit Finanzierungsengpässen einen Vorteil haben.

Experte erklärt neues Phänomen des Neofiskalismus
Gareth Colesmith, Head of Global Rates and Macro Research bei Insight Investment

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Glas halb voll oder halb leer? 21 statt 33 Prozent der Betriebe stark von Corona betroffen

Claudio Kummerfeld

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Zahl von Corona stark beeinträchtigter Betriebe sinkt

Der eine sagt das Glas ist halb voll, der andere sagt es ist halb leer. Ansichtssache! So wohl auch in diesem Fall. Denn ab wann kann man sagen, dass sich die gesamtwirtschaftliche Lage so weit gebessert hat, dass die Coronakrise im großen Bild überstanden ist? Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, hat heute aktuelle Umfrageergebnisse veröffentlicht. Regelmäßig befragt man 1.500 Betriebe.

Demnach berichteten für den Monat Mai 33 Prozent der Betriebe von starken negativen Corona-Auswirkungen auf das eigene Geschäft. Heute meldet das IAB, dass noch 21 Prozent der Betriebe von starken negativen Auswirkungen sprechen. Also ein Fünftel der Unternehmen ist immer noch ernsthaft von Corona beeinträchtigt, und das laut Bundesregierung vier Monate nach dem wirtschaftlichen Tiefpunkt der Krise. Der eine erachtet dies als großen Schritt in die richtige Richtung, der andere sieht darin ein Desaster, dass immer noch so viele Betriebe ernsthafte Probleme haben. Dazu hier einige Aussagen des IAB im Wortlaut:

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die wirtschaftliche Situation der Betriebe sehr deutlich gegenüber dem Höhepunkt der Krise im Frühjahr verbessert hat“, erklärt IAB-Forscher Jens Stegmaier.

Von den im Mai stark negativ durch die Corona-Krise betroffenen Betrieben sind 49 Prozent weiterhin stark betroffen. 25 Prozent der im Mai stark negativ betroffenen Betriebe geben aktuell geringe negative Auswirkungen an, 23 Prozent keine oder gleichermaßen positive wie negative Auswirkungen und 3 Prozent überwiegend positive Auswirkungen.

Am heftigsten wurde das Gastgewerbe von der Corona-Krise getroffen: Im Mai lag der Anteil der Betriebe mit starken negativen Auswirkungen bei 78 Prozent und der Anteil mit geringen negativen Auswirkungen bei 17 Prozent. Aktuell sind 45 Prozent stark negativ betroffen und 17 Prozent gering negativ betroffen.

Im Bereich Information und Kommunikation waren im Mai dagegen nur 3 Prozent der Betriebe stark negativ betroffen. Gering negativ betroffen waren 25 Prozent. Aktuell sind 5 Prozent stark negativ und 29 Prozent gering negativ betroffen.

Das Verarbeitende Gewerbe liegt dazwischen: Für den Mai berichteten 37 Prozent der Betriebe von starken negativen und 28 Prozent von geringen negativen Auswirkungen. Aktuell sind 29 Prozent mit starken negativen Auswirkungen und 24 Prozent mit geringen negativen Auswirkungen konfrontiert.

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Geldpolitik: US-Notenbank macht Nullzins langfristig fest – Werbung

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Lieber Börsianer,

gestern haben sich im Rahmen ihres turnusmäßigen Treffens die US-Notenbanker nochmals zur Geldpolitik eingelassen. Dabei verzichtete man erstmals auf jede Geheimniskrämerei und garantierte dem Kapitalmarkt, den gegenwärtigen Leitzins von Null langjährig beizubehalten. Die Fed wird dabei auch zumindest vorübergehend Inflationsraten oberhalb der bisher starren Inflationsgrenze von 2 % akzeptieren.

Das war nicht der ganz große Wurf der Fed. Am Aktienmarkt hatte man doch auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik gehofft. So hofften die Börsianer, dass die Notenbanker nächstens ihre Anleihenkäufe nochmals ausweiten und künftig auch im Junk-Bereich (Anleihen mittlerer und schlechter Qualität) einkaufen werden. Diese Phantasie ist nach der gestrigen Notenbank-Sitzung erst einmal vom Tisch.

Trotzdem hatten die Währungshüter rund um Jerome Powell auch positive Nachrichten für uns. Mittlerweile wissen wir, die Pandemie hat sich nicht so zerstörerisch auf die US-Volkswirtschaft ausgewirkt wie zuvor befürchtet. So rechnen die Analysten der Fed nun damit, dass die Arbeitslosenrate in den USA Ende des Jahres zwischen 7 und 8 % liegen wird, aktuell übrigens 8,4 %. Zuvor war man noch von einer Rate in der Spanne zwischen 9 bis 10 % ausgegangen.

Vor diesem Hintergrund sah der Offenmarktausschuss – das oberste Gremium der Fed – keine Notwendigkeit, kurzfristig weitere Mittel in den Markt zu pumpen. Folglich schwächelten die Aktienmärkte rund um den Globus zum Wochenausklang.

Eine Frage: Warum ist eigentlich die Geldpolitik der Fed, aber auch der EZB so immens wichtig für uns als Anleger? Warum reagieren die Märkte jedes Mal nahezu prompt auf die Einlassungen der Geldpolitiker?

Hierzu einige Hintergrund-Informationen: Die Geldpolitik bestimmt vereinfacht gesprochen, wieviel Geld die Wirtschaftssubjekte wie Unternehmen, Verbraucher und auch Investoren in der Tasche haben. Und je lockerer oder expansiver eine Geldpolitik, desto mehr Kapital befindet sich im Wirtschaftskreislauf. Und viel Geld bedeutet letztlich immer steigende Aktienkurse.

Damit ist die Geldpolitik neben der fundamentalen Entwicklung in den Unternehmen der große und entscheidende Faktor für die Aktienmärkte. Ich behaupte, dass die Börsenhausse der vergangenen Jahre ganz wesentlich auf der lockeren…..

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