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Aktuell: OPEC entscheidet über Mengenkürzung – LIVE-Feed – UPDATE 16:28 Uhr

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Und heute nun der zweite Anlauf. Die OPEC konnte sich gestern nicht über eine Kürzungsmenge beim Öl-Angebot einigen. Man wollte erst heute mit dem Nicht-OPEC-Mitglied Russland sprechen, wie viel man bereit ist zur Kürzung überhaupt beizusteuern. Heute Vormittag haben nun zahlreiche Einzelgespräche stattgefunden, zum Beispiel zwischen den Ministern aus Moskau und Teheran. Aktualisieren Sie diesen Artikel bitte fortlaufend.

13:57 Uhr

Angeblich werde gerade darüber diskutiert, ob der Iran einer Kürzung zustimme – das aber nur symbolisch für die Öffentlichkeit. Verständlich wäre das, weil der Iran ja eh schon gigantische Mengen-Einbußen durch die US-Sanktionen zu verkraften hat. Angeblich sollen sich Russen und Saudis genau in diesem Augenblick darüber streiten (oder es “diskutieren”), wie hoch denn nun die Gesamt-Kürzung ausfallen soll. Man bedenke: Ein Minus von 1 Million Barrels ist grob geschätzt schon im Markt eingepreist. Man müsste schon mehr kürzen, wenn der Ölpreis steigen soll.

13:59 Uhr

Der kuwaitische Öl-Minister hat das OPEC-Meeting verlassen. Angeblich geht es derzeit nur noch darum, dass der Iran unbedingt von den Kürzungen ausgenommen werden will. Aber die Saudis sollen offenbar darauf besthen wollen, dass auch der Iran kürzt. Abgesehen davon ist der Kürzungs-Deal angeblich schonausgemachte Sache. Es bleibt spannend… wir berichten weiter…

14:04 Uhr

Angeblich hat der Iran gerade einem Deal zugestimmt… nur welchem genau? Wie viel Menge? Werden wir es endlich mal erfahren? PK hat noch nicht begonnen.

14:10 Uhr

Angeblich will die OPEC 800.000 Barrels pro Tag kürzen. Also Russland mit Zahl X noch oben drauf? 800.000 nur von der OPEC, das wäre eine Enttäuschung für den Terminmarkt. Angeblich will die OPEC gleich den Nicht OPEC-Staaten (Russland etc) vorschlagen sie sollen bitte 400.000 Barrels oben drauf legen. Ob die Russen das annehmen? … aktuell sagt ein Delegierter des Iran, man habe noch keinem Deal zugestimmt. Dieses Hin und Her zerschießt ja jedem Händler seine Öl-Trades…

14:39 Uhr

Der Iran soll einem Deal nun tatsächlich zugestimmt haben. Angeblich Einigung auf 800.000 Barrels Kürzung durch OPEC +400.000 durch die Partner (Russland und Co). Kommt nun mal langsam die offizielle PK?

14:58 Uhr

Es wird immer wahrscheinlicher, dass Russland offenbar auch zustimmt, und insgesamt 1,2 Millionen Barrels gekürzt werden. Der WTI-Ölpreis ist in der letzten Stunde um 2 Dollar gestiegen!

15:13 Uhr

OPEC-Offizielle und Russlands Energieminister halten gerade kurze Reden mit leeren Floskeln. Danach folgt eine kurze geschlossene Sitzung, und danach die PK (vielleicht in ca 30 Minuten). Klar ist aber immer mehr, dass insgesamt um 1,2 Millionen Barrels pro Tag gekürzt wird. Dies hat gerade auch der irakische Öl-Minister bestätigt. Offenbar werden mehrere Mitglieder wie Iran und Venezuela von den Kürzungen ausgenommen. Also müssen die Saudis wie schon in den letzten Jahren mehr Verantwortung tragen, also mehr kürzen?

15:27 Uhr

Delegierte stecken durch: Ja, es werden 1,2 Millionen gekürzt. Aber die OPEC werde der Öffentlichkeit nicht verraten, welches Land wie viel kürzen wird… also kürzen die Saudis 800, und die Russen 400? (Scherz). Jetzt beginnt die letzte “Closed Session” der Mitglieder, und laut der offiziellen OPEC-Moderatorin vor Ort könnte die offizielle PK vielleicht in 1 Stunde beginnen. Aber wer weiß das schon so genau… ach ja, und Donald Trump hat noch nichts zur OPEC getwittert am heutigen Freitag.

16:28 Uhr

Alle Welt wartet auf den Beginn der PK. Aber inzwischen scheint wirklich immer klarer zu sein, dass es die 1,2 Millionen Kürzung sein werden (OPEC + Russland etc). Laufzeit 6 Monate, Ausgangsniveau ist die Fördermenge aus Oktober. Trump hat noch nichts über die OPEC getwittert.

17:06 Uhr

Und es ist entschieden:

OPEC-Entscheidung heute in Wien
Das OPEC-Logo.

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Indizes

Rüdiger Born: Weiter bergab im Nasdaq?

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Den seit gestern Abend stattfindenden Rückgang im Nasdaq bespreche ich im folgenden Video direkt am Chart. Was ist nun möglich? Geht es weiter bergab? Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Aktien

Nasdaq, Tesla, Netflix – aktueller Blick auf den Hype

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Fernbedienung vor Fernseher mit Netflix-Programm

Gestern noch bei 11.070 Punkten im Hoch, so fällt der Nasdaq aktuell auf 10.434 Punkte. Ein schneller Absturz. Aber halt. Was war denn bitte vorher los? Was für ein Wahnsinns-Hype, was für ein Goldrausch!. Am 20. Februar lag der Nasdaq 100-Index noch bei 9.737 Punkten. Das war der Auftakt zum großen Börsencrash. So kräftig sind einige Tech-Konzerne dem Gesamtmarkt bis jetzt enteilt, dass sie den Nasdaq mit hochziehen konnten.

Nasdaq und Tesla

Dieses Thema bespricht der Chef-Aktienhändler der Baader Bank im folgenden brandaktuellen Video. Kann es so einfach nicht mehr weitergehen im Nasdaq? Auch wichtig: Tesla sieht er eher als Datenkrake. Zwar technologisch weit vor der Konkurrenz (hier eine positive Sichtweise auf den Autobauer), dennoch sei der Aktienkurs von Tesla irrsinnig hoch. Auch wird dies klar anhand von im Video erwähnten Beispielen, wie stark sich einzelne Bankanalysten in ihrem Meinungen unterscheiden. Und ja, das ist wirklich ein Wahnsinn, so möchte ich es bestätigen!

Wette auf Netflix-Zahlen am Donnerstag

Wichtig wird jetzt in Sachen Tech die Aktie von Netflix. Die Firma ist wohl einer der größten Corona-Krisengewinner. Wo die Menschen in der Coronakrise nicht rausgehen konnten und jetzt vermutlich immer noch vermehrt zuhause rumsitzen, suchen sie natürlich nach einer Beschäftigung. Viele, sehr viele Menschen werden diese Beschäftigung wohl im Glotze-Gucken bei Netflix, Amazon, Sky und Co gefunden haben. Nur die Frage lautet: Wie viele neue Abos hat Netflix im letzten Quartal abgeschlossen? Im 1. Quartal waren es 15,77 Millionen neue Abonnenten.

Die Aktie stand im Februar direkt vor dem Crash-Start bei 392 Dollar. Gestern waren es im absoluten Nasdaq-Höhenrausch 574 Dollar. Aber bis jetzt kommt die Aktie zurück auf 508 Dollar. So schnell kann ein Long-Zocker dick im Minus sein. Donnerstag Abend (wir werden berichten) präsentiert Netflix dann seine Quartalszahlen. Das wird ein wichtiges Ereignis für die gesamte US-Börse werden. By the way… schauen Sie sich das folgende Video gerne in voller Länge an, die Aussagen sind interessant.

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Anleihen

Deutschland verdient an seinen Staatsschulden – aber es gibt einen Haken

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Deutschland Flagge - mehr Staatsschulden bedeuten mehr Gewinn

Die Situation ist für die meisten Sparer unbegreiflich. Während der Kleinanleger mit Zinsen an der Nulllinie abgespeist wird, verdient der Staat mit der Erhöhung der Staatsschulden sogar noch daran. Zunehmend mehr, denn nicht nur die Neuemission von Papieren zu Minuszinsen bringt Ertrag, auch die Verlängerung alter Langläufer mit ehemals ansehnlichen Kupons spielt ordentlich Geld in die Staatskasse (hier mal ein konkretes Beispiel). Das Ganze hat nur einen Haken, die aktuelle Einnahmequelle könnte sich zur künftigen Belastung entwickeln.

Der aktuelle Geldsegen dank neuer Staatsschulden

Die Bundesrepublik Deutschland wird als Hort der Sicherheit gesehen. Alle Staatsschulden von kurz bis sehr lang (30 Jahre) sind mit einer Negativrendite versehen. Damit entsteht aus der jetzigen Konjunkturkrise eine paradoxe Situation. Desto höher die Schuldenaufnahme ausfällt, desto größere Profite resultieren aus der Coronakrise. Ein Analysehaus (Barkow Consulting) hat es berechnet: In diesem Rekordverschuldungsjahr macht der Bund einen Sondergewinn von 11,6 Milliarden Euro. Selbst der Haushaltsplan inklusive Nachtrag von Finanzminister Olaf Scholz sieht hierfür „nur“ die Sondereinnahme von sechs Milliarden Euro vor. Dabei kommt nicht nur der deutsche (Geld)Sparer ins Grübeln, der Leittragende der finanziellen Repression ins Grübeln, auch manch gebeutelter EU-Staat. Und wenn das erst „Sir Donald“ zu Ohren kommt, dass man mit dem Aufnehmer neuer Staatsschulden so richtig Geld verdienen kann! Aber Schuldenmachen bleibt nie folgenlos.

Das System der Kameralistik

Möglich wird dieser Geldregen auch durch das System der Buchhaltung im Staatshaushalt, Kameralistik genannt. Durch den Vertrauensvorschuss der Märkte kann der deutsche Staat Anleihen zu Minuszinsen emittieren. Da der Copo nicht negativ sein kann – sonst müsste der deutsche Staat von unzähligen Käufern jedes Jahr Zinsen einkassieren – begibt er den Kupon zu 0 Prozent. Die jährlichen Zinserträge schlägt er auf den Ausgabekurs drauf, so dass er bei einer 10-jährigen Staatsanleihe und einem Zinssatz von minus 0,5 Prozent 105 Prozent (so werden Anleihen bepreist) verlangt. Zum Ablauf der 10-Jahresfrist zahlt der Staat 100 Prozent zurück und jetzt kommt der Clou – den Aufpreis verbucht er aktuell als Gewinn.

Der zweite „Finanztrick“ ist die Aufstockung noch sehr lange laufender Anleihen. Da vor gut 10 Jahren noch deutliche höhere Kupons gezahlt wurden (> 4 Prozent), wird ein unglaublich hoher Kurs festgelegt, der doppelt so hoch sein kann, wie der Auszahlungsbetrag, der immer zu hundert notiert. Damit macht der Bund schlagartig einen sehr hohen Gewinn, mit dem gewaltigen Nachteil, dass er aber bis zur Endfälligkeit hohe, marktunübliche Zinsen zahlen muss.

Der Gewinn, Agio genannt, wird heute konsumiert, die Zinszahlungen auf diese Staatsschulden wird in die Zukunft verlegt. Das kameralistische Buchungssystem erlaubt dieses Vorgehen der vorweggenommenen Einnahmen. Wie das Einplanen von Mauteinnahmen in der Zukunft, auch wenn diese dummerweise nicht gesetzeskonform ist. Natürlich gibt es politische Kritik zu dieser Art Haushaltsführung, die zwar einen Handlungsspielraum für die Gegenwart eröffnet, in der Zukunft aber zu Belastungen führen kann. Zum Beispiel bei einem Anstieg der Zinsen, von dem derzeit sehr wenige ausgehen. Das Finanzministerium sieht sich für einen solchen Fall gewappnet. Steigende Zinsen sind in der Regel mit steigender Inflation verbunden. Wer würde aber dann wiederum nicht davon profitieren?

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