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Märkte

Aktuell: OPEC entscheidet über Mengenkürzung – LIVE-Feed – UPDATE 16:28 Uhr

Claudio Kummerfeld

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am

Und heute nun der zweite Anlauf. Die OPEC konnte sich gestern nicht über eine Kürzungsmenge beim Öl-Angebot einigen. Man wollte erst heute mit dem Nicht-OPEC-Mitglied Russland sprechen, wie viel man bereit ist zur Kürzung überhaupt beizusteuern. Heute Vormittag haben nun zahlreiche Einzelgespräche stattgefunden, zum Beispiel zwischen den Ministern aus Moskau und Teheran. Aktualisieren Sie diesen Artikel bitte fortlaufend.

13:57 Uhr

Angeblich werde gerade darüber diskutiert, ob der Iran einer Kürzung zustimme – das aber nur symbolisch für die Öffentlichkeit. Verständlich wäre das, weil der Iran ja eh schon gigantische Mengen-Einbußen durch die US-Sanktionen zu verkraften hat. Angeblich sollen sich Russen und Saudis genau in diesem Augenblick darüber streiten (oder es „diskutieren“), wie hoch denn nun die Gesamt-Kürzung ausfallen soll. Man bedenke: Ein Minus von 1 Million Barrels ist grob geschätzt schon im Markt eingepreist. Man müsste schon mehr kürzen, wenn der Ölpreis steigen soll.

13:59 Uhr

Der kuwaitische Öl-Minister hat das OPEC-Meeting verlassen. Angeblich geht es derzeit nur noch darum, dass der Iran unbedingt von den Kürzungen ausgenommen werden will. Aber die Saudis sollen offenbar darauf besthen wollen, dass auch der Iran kürzt. Abgesehen davon ist der Kürzungs-Deal angeblich schonausgemachte Sache. Es bleibt spannend… wir berichten weiter…

14:04 Uhr

Angeblich hat der Iran gerade einem Deal zugestimmt… nur welchem genau? Wie viel Menge? Werden wir es endlich mal erfahren? PK hat noch nicht begonnen.

14:10 Uhr

Angeblich will die OPEC 800.000 Barrels pro Tag kürzen. Also Russland mit Zahl X noch oben drauf? 800.000 nur von der OPEC, das wäre eine Enttäuschung für den Terminmarkt. Angeblich will die OPEC gleich den Nicht OPEC-Staaten (Russland etc) vorschlagen sie sollen bitte 400.000 Barrels oben drauf legen. Ob die Russen das annehmen? … aktuell sagt ein Delegierter des Iran, man habe noch keinem Deal zugestimmt. Dieses Hin und Her zerschießt ja jedem Händler seine Öl-Trades…

14:39 Uhr

Der Iran soll einem Deal nun tatsächlich zugestimmt haben. Angeblich Einigung auf 800.000 Barrels Kürzung durch OPEC +400.000 durch die Partner (Russland und Co). Kommt nun mal langsam die offizielle PK?

14:58 Uhr

Es wird immer wahrscheinlicher, dass Russland offenbar auch zustimmt, und insgesamt 1,2 Millionen Barrels gekürzt werden. Der WTI-Ölpreis ist in der letzten Stunde um 2 Dollar gestiegen!

15:13 Uhr

OPEC-Offizielle und Russlands Energieminister halten gerade kurze Reden mit leeren Floskeln. Danach folgt eine kurze geschlossene Sitzung, und danach die PK (vielleicht in ca 30 Minuten). Klar ist aber immer mehr, dass insgesamt um 1,2 Millionen Barrels pro Tag gekürzt wird. Dies hat gerade auch der irakische Öl-Minister bestätigt. Offenbar werden mehrere Mitglieder wie Iran und Venezuela von den Kürzungen ausgenommen. Also müssen die Saudis wie schon in den letzten Jahren mehr Verantwortung tragen, also mehr kürzen?

15:27 Uhr

Delegierte stecken durch: Ja, es werden 1,2 Millionen gekürzt. Aber die OPEC werde der Öffentlichkeit nicht verraten, welches Land wie viel kürzen wird… also kürzen die Saudis 800, und die Russen 400? (Scherz). Jetzt beginnt die letzte „Closed Session“ der Mitglieder, und laut der offiziellen OPEC-Moderatorin vor Ort könnte die offizielle PK vielleicht in 1 Stunde beginnen. Aber wer weiß das schon so genau… ach ja, und Donald Trump hat noch nichts zur OPEC getwittert am heutigen Freitag.

16:28 Uhr

Alle Welt wartet auf den Beginn der PK. Aber inzwischen scheint wirklich immer klarer zu sein, dass es die 1,2 Millionen Kürzung sein werden (OPEC + Russland etc). Laufzeit 6 Monate, Ausgangsniveau ist die Fördermenge aus Oktober. Trump hat noch nichts über die OPEC getwittert.

17:06 Uhr

Und es ist entschieden:

OPEC-Entscheidung heute in Wien
Das OPEC-Logo.

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Finanznews

Aktienmärkte: Tech-Aktien wieder schwach – Zufall? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Auch heute sind es wieder die relativ schwachen Tech-Aktien, die die amerikanischen Aktienmärkte belasten. Ist das Zufall? Oder vielmehr eine Folge der Ent-Hebelung, die nun am großen Verfallstag seine Fortsetzung findet? Die große Frage ist und bleibt: wieviel der Ent-Hebelung hat bereits stattgefunden? Die Optionen auf US-Aktien verfallen heute um 22Uhr – die Folgewirkungen des Verfalls könnten dann aber vor allem Anfang nächster Woche auf die Aktienmärkte wirken. So oder so: value-Aktien laufen gegenüber growth-Aktien so gut wie seit dem Jahr 2001 nicht mehr – die Rotation raus aus den Tech-Werten geht also weiter. Derzeit viel stärker – auch das wohl kein Zufall – ist im Vergleich zum Nasdaq der Dax..

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Aktien

Coronakrise: Für die Verlierer folgt wohl der zweite wirtschaftliche Abschwung

Redaktion

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am

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Lufthansa mit massiven Problemen in der Coronakrise

Zum Ausbruch der Coronakrise gab es zunächst massive Staatshilfe über Kurzarbeit, Zuschüsse, Milliardenkredite und sogar Unternehmensbeteiligungen durch den Staat. Die Lage schien sich zu stabilisieren. Mit der deutschen Volkswirtschaft geht es wieder bergauf. Und wenn man sich die Headlinezahlen der Statistiker betrachtet, wirkt die Lage auch gar nicht mehr so schlimm. Aber die Verlierer-Branchen, die ab März fast komplett den Bach runtergingen, die erleben derzeit womöglich den zweiten Abschwung.

Wenn dem wirklich so ist, wäre es für Börsianer ratsam die Finger von Aktien dieser Branchen zu lassen. Denn es ist natürlich zunächst verführerisch. Was im Zuge der Coronakrise stark gefallen ist, scheint jetzt vom reinen Aktienkurs her optisch günstig zu sein. Aber kommt eine weitere kräftige Abwärtswelle bei den Aktienkursen der betroffenen Konzerne, wenn den Börsianern klar wird, dass die Coronakrise auf ganz spezielle Branchen noch viel länger sehr drastische Auswirkungen haben wird?

Lufthansa in der Coronakrise weiter im Abschwung

Da wäre zum Beispiel die Lufthansa als Paradebeispiel in Deutschland zu nennen. Zum Ausbruch der Coronakrise sanken die Passagierzahlen auf Null. Nun denkt man, dass sich die Fluggastzahlen zusammen mit der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung auch steigern werden. Aber die Lage ist wohl schwieriger. Erstmal hilft da der gesunde Menschenverstand. Wie viele potenzielle Urlauber bleiben bitte schön solange den Flughäfen fern, bis die Maskenpflicht entfällt? Denn stundenlang als erholungssuchender Tourist im Flieger, am Flughafen, im Hotel, und an der Strandpromenade mit Maske rumzulaufen – darauf haben viele Menschen einfach keine Lust, denn das ist einfach kein richtiger Urlaub!

Nach den bisherigen massiven Einschnitten der letzten Monate sieht es bei der Lufthansa (wie bei anderen Airlines auch) nach einer erneuten Runde von Einschnitten aus. Dies lässt vermuten, dass sich die Flugzahlen eben nicht so erholen, wie man es sich erhofft hatte. Laut aktuellen Berichten soll Anfang nächster Woche bekanntgegeben werden, wie viele zusätzliche Jobs und Maschinen bei der Lufthansa gestrichen werden. Denn die Airlines leider derzeit auch darunter, dass sich die Einreisebeschränkungen einzelner Länder schnell ändern, und der potenzielle Reisende dann fernbleibt. Auch hier kann man denken aus „kaltherziger“ Börsianer-Sicht: Gut, dann warte ich die nächste Kürzungsrunde und weiter fallende Aktienkurse noch ab, und kaufe dann günstig ein.

Aber das sage mal jemand den Aktionären der Telekom, die damals in ein immer weiter fallendes Messer griffen nach dem Motto „jetzt gibts die Aktie aber günstig zu kaufen“. Natürlich ist das alles Ansichtssache. Es kann natürlich auch sein, dass ab einem gewissen Kursniveau wirklich eine Bodenbildung eintritt. Aber man sollte als Börsianer nicht all zu euphorisch agieren, nur weil der Aktienkurs optisch günstig zu sein scheint. Im folgenden Chart sehen wir in den letzten 12 Monaten in blau den Verlauf des Dax gegen die deutlich schlechter laufende Lufthansa-Aktie (beides auf CFD-Basis).

Chart zeigt Kursverlauf von Lufthansa gegen Dax

US-Airlines und Hotels

Auch in den USA geht der Abbau bei den Verlierern weiter. Nachdem die Airlines nach dem Ausbruch der Coronakrise bereits üppig vom US-Steuerzahler bedacht wurden, scheint das Geld wohl auszugehen. Nach ganz aktuellen Berichten sind die Chefs der großen US-Airlines im Weißen Haus vorstellig geworden. Das Motto lautete: Gebt erneut Staatshilfe, oder wir müssen Massenentlassungen durchführen. Auch dies ist ein klares Indiz dafür, dass es Delta, United und Co sehr schlecht geht.

Wie jüngste Berichte zeigen, und was natürlich mehr als verständlich ist: Das Spieler-Paradies Las Vegas wurde von der Coronakrise übel getroffen, aber gleich doppelt und dreifach. Da lohnt es sich einen Blick zu werfen auf die Las Vegas Sands Corp, einen Hotel- und Casino-Betreiber mit Schwerpunkten in Las Vegas, Macau und Singapur. Die Aktie notierte vor dem Beginn der Coronakrise im Februar bei 71 Dollar, jetzt bei 49 Dollar. Im folgenden Chart, der 12 Monate zurückreicht, haben wir die Kursverläufe der Hotelkette und von United Airlines übereinander gelegt. Frage: Greift man hier in ein fallendes Messer, wenn man jetzt kauft? Oder stehen die Aktien vor einem langen, langweiligen Seitwärtstrend?

Chart zeigt United Airlines und Las Vegas Sands

Nicht in das fallende Messer greifen?

Der Spruch ist einer der absoluten Börsianer-Klassiker. Man soll nicht in das fallende Messer greifen. Damit ist gemeint, dass man in einem Absturz, bei dem der Boden noch nicht erkennbar ist, nicht kaufen sollte. Natürlich sollte man auch später nie krampfhaft versuchen den absoluten Tiefpunkt für seine Einstiege an der Börse zu finden. Aber derzeit scheint es bei Aktien von Hotels und Airlines so zu sein, dass die Corona-Misere weitergeht, während sich der größte Teil der sonstigen Volkswirtschaft damit beschäftigt die alten Niveaus zu erreichen. Also, Vorsichti ist geboten bei den Problembranchen. Es sieht nicht nach einer raschen Erholung aus! Gestern berichteten wir bereits über die große Entlassungswelle bei deutschen Autozulieferern (hier finden Sie den Artikel). Auch hier sollte man bei Neueinstiegen in die entsprechenden Aktien überlegen, ob nun das Tief wirklich erreicht wird, oder ob die Misere noch einige Zeit anhalten wird, was auch die Aktienkurse weiter belasten könnte.

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Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

Rüdiger Born

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Soll man so kurz vor dem Wochenende noch neue Positionen aufbauen? Dazu will ich mich im folgenden Video äußern in Sachen Indizes, Gold und Silber. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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