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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Konjunkturdaten

Aktuell: Philadelphia Fed Index besser, aber Auftragseingägne bleiben schwach

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am

Der Philadelphia Fed Index (März) ist mit 13,7 besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 4,6; Vormonat war -4,1, das war der schwächste Wert seit 2016!)

Die Komponenten:

– Auftragseingänge 1,9 (Vormonat war -2,4)

– Beschäftigung 9,6 (Vormonat war 14,5)

– Preise 19,7 (Vormonat war 21,8)


Philadelphia aus der Luft
Von Payton Chung – Flickr, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3006296

2 Kommentare

2 Comments

  1. Marko

    21. März 2019 15:26 at 15:26

    Langweilig !

    Was mich schon a bisserl wundert, ich werde aufgefordet „am Markt etwas zu tun“. ?!?

    Das macht auch Sinn, meine liebe Bären. VWL – BWL, das hier sind für mich „Kindergarten-Realationen“. Gold steigt auf 2000 USD, viel Spass beim Nachdenken ? 😉

    Der Markt „muss“ fallen ?

    Ich werde wohl reagieren… ;D

    Was genau, sag ich nicht… Bitte immer schön „Short“ sein, das mag ich… 😀

    „Ihr“ schenkt mir dann Euer Geld. „Free-Money“, sozusagen…

    • Koch

      21. März 2019 16:55 at 16:55

      Sir Marko.Wer so austeilt,wie Sie,sollte auch so einstecken können.Meistens ist das anders und so ich denke wird das auch bei Ihnen so sein.Seien Sie gewiss.Ich werde an Sie denken und genüsslich in Ihren Wunden rumbohren,in nicht allzuferner Zeit!

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einzelhandelsumsatz, Philadelphia Fed Index

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Der US-Einzelhandelsumsatz (Februar) ist mit +1,6% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,9%). Ohne Energie und Gas wären die Umsätze um 0,9% gestiegen!

Die control group, also der Teil der Einzelhandelsumsätze, der in das US-BIP einfließt, liegt bei 1,0% (Prognose war +0,4%; Vormonat war -0,2%).

Der Philadelphia Fed Index (April) ist mit 8,5 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 10,4; Vormonat war 13,7).

Die Komponenten:

– Auftragseingänge 15,7 (Vormonat war 1,9)

– Beschäftigung 14,7 (Vormonat war 9,6)

– Preise 21,6 (Vormonat war 19,7)

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Europa

Italien: Industrieaufträge brechen weiter deutlich ein

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Aus Italien hört man derzeit wenig gute Nachrichten. Gestern hörte man zum Beispiel, dass die Nachfrage der Konsumenten nach Autos bei unseren südlichen Nachbarn deutlich nachlässt. Heute nun gibt es mal wieder schlechte Nachrichten zur italienischen Industrie.

Erneut liegen die Aufträge für die Industrie in Italien deutlich im Minus. Die aktuellsten Daten von heute stammen aus Februar. Laut der offiziellen Statistikbehörde ISTAT ist es im Jahresvergleich ein Rückgang um 2,9%. Bei Aufträgen aus dem Inland ist es ein Plus von 0,6%, bei Aufträgen für die italienische Industrie aus dem Ausland sind es -7,7%. Selbst im Monatsvergleich von Januar zu Februar sind es kräftige -2,7% bei den Gesamtaufträgen, wobei Monatsvergleiche aufgrund saisonaler Schwankungen immer mit Vorsicht zu genießen sind.

Die Industrieproduktion steigt noch um 1,3%, aber davon kann man sich schon nichts mehr kaufen als Börsianer oder Ökonom. Denn es geht um die Zukunft, und da sehen die nächsten Monate düster aus für die Industrie, wie auch in Deutschland.

Der Chart zeigt die Industrieaufträge in Italien seit 2012. Daher wirken die Abstürze der letzten Monate am Ende des Charts nicht so gravierend. Sie sind es aber!

Italien Industrieaufträge

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Europa

Erzeugerpreise: Die OPEC rettet die Preissteigerungen

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Gestern zeigten es bereits die Verbraucherpreise für die gesamte Eurozone. Die Energiepreise steigen deutlich stärker als die Preise insgesamt, und somit ziehen sie den Schnitt nach oben. Heute kann man dieses Phänomen erneut gut besichtigen. Nicht die EZB mit ihrem Billionen (virtuell) gedruckter Euros sorgt für einen großen „Abstand“ zur Null-Linie (Deflationsangst).

Nein, es sind die Energiepreise, und hier natürlich in aller erster Linie der Ölpreis! Schauen wir uns die heutigen Daten an. Die deutschen Erzeugerpreise sind im Monat März im Jahresvergleich um 2,4% gestiegen. Das Statistische Bundesamt teilt mit, dass als Teil davon die Energie-Erzeugerpreise um 6,6% gestiegen sind. Ohne sie läge der Gesamtschnitt nur bei +1,2% statt 2,4%. Also machen die Energiepreise de facto die Hälfte der Teuerungsrate aus.

Man sieht seit geraumer Zeit, dass die Erzeugerpreise immer nur teilweise auf die Endverbraucher-Preise umgemünzt werden. Aber dennoch kann man sagen, dass ohne die Hilfe der OPEC (Verknappung des Öl-Angebots, daher seit Wochen deutlich steigender Ölpreis) die Preissteigerungen auch bei den Verbrauchern deutlich schwächer ausfallen würden. Und somit hätte die EZB ohne die OPEC noch mehr Anlass die Zinswende noch weiter in die ferne Zukuft zu schieben als ohnehin schon (schwache Preissteigerungen? Ohhh, wir müssen die Zinsen auf 0 belassen).

Die deutschen Erzeugerpreise können ihre prozentuale Teuerungsrate seit Monaten konstant hoch halten. In den letzten vier Monaten lagen sie zwischen 2,4% und 2,7%, davor sogar monatelang über 3%. Die folgende Grafik zeigt die Erzeugerpreise seit 2014. In blau sieht man die Öl-Erzeugerpreise. Sie stürzten Ende 2018 stark ab. Aber der ganz frische Aufwärtshaken rettet wie gesagt aktuell die Durchschnittswerte bei allen Indizes, die Preissteigerungen darstellen (Erzeuger, Verbraucher etc). Letztes Jahr halfen hohe Preissteigerungen bei Lebensmitteln. Damit ist es vorbei. Nun muss Öl die Preissteigerungen retten.

Erzeugerpreise

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