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Konjunkturdaten

Aktuell: Philadelphia Fed Index in der Headline-Zahl superstark, US-Arbeitsmarktdaten historisch!

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Die US-Erstanträge liegen bei 232.000 (Prognose war 240.000), die fortgesetzten Anträge auf Arbeitslosenhilfe liegen bei 1,898 Millionen – das ist der geringste Wert seit November 1988! Der 4-Wochen-Durchschnitt bei den fortgesetzen Anträgen liegt bei 1,946 Millionen – das ist der beste Wert seit Januar 1974, wie das Department of Labor heute verlautbart!

Der Philadelphia Fed Index (Mai) liegt bei 38,8 (Prognose war 19,5; Vormonat war 22,0).

Die (wichtigsten) Komponenten allerdings eher nicht so überragend:

– Beschäftigung 17,3 (Vormonat war 19,9)

– Auftragseingänge 25,4 (Vormonat war 27,4)

– bezahlte Preise 24,20 (Vormonat war 33,7)

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Masud79

    18. Mai 2017 14:48 at 14:48

    Also was jetzt . Long oder Short??

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. Mai 2017 14:49 at 14:49

      @Masud, Short-Long natürlich :)

  2. Avatar

    AlterSchwede

    18. Mai 2017 14:51 at 14:51

    Sämtliche Teilkomponenten im Philly z.T. deutlich schlechter als zuletzt und der Gesamtindex verdoppelt?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. Mai 2017 14:55 at 14:55

      @Alter Schwede, richtig, etwas schräg! Die Philadelphia Fed schreibt dazu:

      „Results from the May Manufacturing Business Outlook Survey suggest that regional manufacturing activity continued to expand this month. The diffusion indexes for general activity and shipments improved notably from their April readings. The indexes for new orders and employment, however, fell modestly from last month but remained at high readings. Although most of the survey’s future indicators fell this month, the readings suggest that most firms still expect growth to continue over the next six months.“

  3. Avatar

    AlterSchwede

    18. Mai 2017 15:29 at 15:29

    Alternative Fakten?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      18. Mai 2017 15:39 at 15:39

      @Alter Schwede, haha, die Daten könnten von Trump stammen!

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Konjunkturdaten

Der gigantische Ansturm auf Immobilienkredite in den USA

Claudio Kummerfeld

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Enormer Ansturm auf Immobilienkredite - Häuser in den USA

Der gigantische Ansturm auf Immobilienkredite in den USA läuft weiter. Mehrmals in den letzten Monaten haben wir schon darüber berichtet. Eigentlich ist es ein Paradox. Die Coronakrise hat eine hohe Arbeitslosigkeit verursacht, und dazu noch viel Unsicherheit bei den Menschen, die noch einen Job haben. Aber es gibt mehrere Gründe, die am US-Immobilienmarkt für diesen Boom sorgen.

Wie heute veröffentlichte Daten der Mortgage Bankers Association (MBA) zeigen, ist das gesamte Antragsvolumen für Immobilienkredite in den USA im Wochenvergleich um 6,8 Prozent gestiegen. Die Anträge um ein Haus zu kaufen stiegen im Wochenvergleich um 3 Prozent, aber im Vergleich zum Vorjahr liegen sie gigantische 25 Prozent höher. Und das bei dieser üblen Rezession!

Zwei Gründe sind dafür zu finden. Einmal sind es, wie die MBA schon mehrmals gesagt hat, die immer weiter sinkenden Zinsen für Immobilienkredite in den USA. Und wie die „National Association of Realtors“ anmerkt, suchen Hauskäufer derzeit größere und technisch modernere Häuser für Homeoffice und Home Schooling. Trotz knappem Angebot ist die Nachfrage vor allem nach höherpreisigen Objekten groß.

Die Hausverkäufe in den USA klettern auf Niveaus wie im Jahr 2006, in den absoluten Boomzeiten vor der Finanzkrise 2008. Was man nicht unterschätzen sollte: In vielen Großstädten in den USA findet derzeit eine Flucht statt, nämlich von der Stadt raus aufs Land. Jeder der es sich halbwegs leisten kann (vereinfacht ausgedrückt), packt die Koffer und zieht ins Sommerhaus im Grünen, oder kauft sich ein Haus weit draußen in einer Kleinstadt. Denn nicht nur das Coronavirus, sondern auch die Black Lives Matter-Proteste und der vielerorts stattfindende Rückbau der Polizei (siehe New York) sorgen für eine Fluchtbewegung raus aus den Städten in den USA. Wer bisher in einem Apartment-Tower in New York gewohnt hat, sucht jetzt ein Häuschen im Grünen.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -1,6 Mio Barrels (jetzt 494,4 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 494,4 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1,6 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -2,3 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -4 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche bei -0,6.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +0,69 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-4 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +7 Cents auf glatt 40,00 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einkaufsmanagerindizes: „Risiken auf der Unterseite“

Redaktion

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Von

Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für die USA (Markit PMI; September) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe: 53,5 (Prognose war 53,1; Vormonat war 53,1)

Dienstleistung: 54,4 (Prognose war 54,7; Vormonat war 55,0)

Gesamtindex: 54,6 (Vormonat war 53,1)

Dazu schreibt Markit, das die Daten erhebt:

 

“US businesses reported a solid end to the third quarter, with demand growing at a steepening rate to fuel a further recovery of output and employment. “The survey data therefore add to signs that the economy will have enjoyed a solid rebound in the third quarter after the second quarter slump. “The question now turns to whether the economy’s strong performance can be sustained into the fourth quarter. Covid-19 infection rates remain a major concern and social distancing measures continue to act as a dampener on the overall pace of expansion, notably in consumer-facing services. Uncertainty regarding the presidential election has also intensified, cooling business optimism about the year ahead. Risks therefore seem tilted to the downside for the coming months, as businesses await clarity with respect to both the path of the pandemic and the election.”

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