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Aktuell: Putin spricht über die Ostukraine – „werden Unabhängigkeit in Kürze anerkennen“

Wladimir Putin

Der russische Präsident Wladimir Putin spricht aktuell über die Ostukraine, und gibt dabei eine Art Geschichtsstunde. So sagt er, dass die Ostukraine altes russisches Land sei. Die heutige Ukraine sei durch die damalige Sowjetunion geschaffen worden. Die sowjetische Ukraine sei durch Lenin geschaffen worden.

Das Minsker Friedensabkommen ist gescheitert. Russlands Präsident Wladimir Putin hat die abtrünnigen Regionen in der Ostukraine laut Spiegel als unabhängig anerkannt.

Laut Wladimir Putin sei die Ukraine nicht in der Lage eine stabile Staatlichkeit zu erlangen, und müsse sich daher auf fremde Länder wie die USA verlassen. Die Ukraine sei eine Kolonie mit einer Marionettenregierung geworden. Das Land werde von ausländischen Mächten gesteuert, was alle Ebenen der Behörden betreffe.

FMW: Guter Kommentar von ForexLive – Putin spreche hier nun nicht mehr nur über den Donbass, sondern über das ganze Land Ukraine. Es sei besorgniserregend, worauf er sich hier einlasse.

Putin spricht davon, dass die Ukraine jetzt eine Atombombe baut.

Putin: Die mögliche Aufnahme der Ukraine in die NATO sei eine „direkte Bedrohung für die Sicherheit Russlands“. NATO-Ausbildungszentren in der Ukraine würden zu NATO-Militärstützpunkten werden. Putin: Wir haben allen Grund zu glauben, dass eine weitere Erweiterung der NATO nur eine Frage der Zeit ist. Der Westen werde immer Wege finden Sanktionen gegen Russland zu verhängen, je stärker das Land werde.

Zum Schluss seiner Rede hat Wladimir Putin viel über die angebliche ukrainische Aggression gegen die Gebiete in der Ostukraine (Donbass) gesagt. Die Ukraine plane einen „Blitzkrieg“ gegen diese Gebiete. Und er sagte abschließend in seiner Rede: Er tue nun, was man schon früher hätte tun sollen. Russland werde in Kürze die Unabhängigkeit der Donbass-Gebiete anerkennen.



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14 Kommentare

  1. So schnell ändert sich die Sachlage. Diese Rede kann man nur als faktische Kriegserklärung gegenüber der westlichen Welt auffassen, weswegen ein militärischer Konflikt unmittelbar bevorsteht, da Russland nach einer möglichen Übernahme der Ukraine sicher nicht vor anderen Ländern halt machen wird. Es wird Zeit die Nuklearoption zu zünden und Russland vollständig von allen internationalen Kapitalmärkten abzuschneiden.

    Die EU sollte schauen, das man so schnell es nur geht von Russland unabhängig wird. Zudem wird wohl die OPEC russische Produktionsausfälle abfangen müssen.

    1. ukraine_ja_russland_nein

      Die Kriegserklärung gegenüber der westlichen Welt wurde von RUS nicht heute, sondern bereits 2008 umgesetzt. Damals hat man 20% des Staatsgebiet von Georgien durch Bodentruppen okkupiert, und danach die Separatisten in Abchasien und Südossetien anerkannt und militärisch unterstützt. Weil der Westen es geschluckt hat, gab es 2014 durch RUS Okkupation/Annexion von Teilen des ukrainischen Staatsgebiets (Krim, teil von Donbass). Da gab es danach keine ernsthafte Sanktionen gegen RUS. Stattdessen gab es Fussball-Weltmeisterschaft 2018 usw. Nun gibt es nächste Stufe, und zwar genau wie bereits beschrieben (2008 in Georgien). Die nächste Stufe kommt … es wird leider einen Krieg geben, weil russische Donbass-Marionetten haben in Ihren Grundgesetzten verankert, dass denen das komplette Donezk Gebiet und Luhansk Gebiet gehören. Momentan werden aber große Teile von den beiden Gebieten von Ukraine kontrolliert, und Ukraine wird sich nicht ergeben. Also, leider ein Krieg wird es geben, so oder so.

  2. Die Katze aus dem Sack?
    Diese Ansichten der Russ. REGIERUNG sind hinlänglich bekannt,und wurden jetzt nochmal bekräftigt.
    DIE Ansichten,Absichten der USA NATO sind offiziell bekannt?
    Kriegslist USA, wir werden die Ukraine nicht direkt beistehen?
    Latürnlich. Wird die USA, wie gewohnt als Retter in der Not AUFTRETEN.
    Wenn nicht jetzt, dann später?
    Jetzt pokert Putin immer höher.
    KLAR WAR,DIE RUSS.REGIERUNG MACHT NUR VERHANDLUNGEN, wenn das gewünschte Ergebnis feststeht.
    Wie ticken GEOPOLITIKER?

  3. „Der herbeigeredete Krieg“: War wohl eine Fehleinschätzung der Lage heute Morgen. Putin will die Sowjetunion 2.0. Jetzt ist es klar.

    1. ukraine_ja_russland_nein

      …bzgl. UdSSR 2.0 war für manche noch 2008 (Georgien) und 2014 (Ukraine: Krim, Donbass anteilig) klar.

  4. Die Katze aus dem Sack.
    Kriegsaktien noch kaufen?
    Von uns aus nicht schön.
    Putins Poker jetzt auf höchster Stufe.
    WIR wissen warum. Aber um Gottes Willen Warum?

  5. ukraine_ja_russland_nein

    Russland muss m.M. nach von SWIFT abgeschaltet werden. Ich denke, dass wäre eine gute Maßnahme, so eine Art von einem „Starter“-Drink in einem Nachtklub :)

  6. Die Ukraine/Hauptstadt Kiew muß eine Pufferzone sein.

    1. Vielleicht ja erstmal eine Puff-Zone…

      1. Antwort von Lausi am 22.02.22 um 9.28 Uhr und mögliche weitere ähnliche hierzu als demokratisch zur Kenntnis genommen.

  7. Young Global Leader

    Ach, das war die Absicht… Putin wollte die DPR und LPR offiziell anerkennen.

    Die neuen „Staaten“ werden nun ihre Interims-Regierung verkünden, Wahlen ausrufen und der Ukraine ein Ultimatum für den Abzug der Streitkräfte stellen, d.h. Putin wird die Initiative behalten. Der Westen schäumt, verständlicherweise, aber was wird er tun, außer als Papiertiger agieren? Er wird Waffen an die Ukraine liefern und Sanktionen beschließen, aber das sind bestenfalls Nadelstiche.

  8. @Sanktionen

    Da bin ich jetzt neugierig, wie lange die EU mit den Sanktionen braucht.
    Im Dezember vielleicht einigen sich, dass Putin heuer kein Weihnachtsgeschenk bekommt.

    1. Young Global Leader

      Sanktionen in ungeahnter Dimension:

      „Die Europäische Fußball-Union UEFA wird aufgefordert, das Finale der Champions League aus der russischen Großstadt St. Petersburg zu verlegen. Die UEFA teilte mit, es gebe „derzeit keine Pläne, den Austragungsort zu ändern“. Die Situation werde genau beobachtet.“ (www.welt.de)

      So könnte das aussehen: jeder leistet eine kleine Sanktion gegen Putin. Fußballer gegen Putin, Kinder gegen Putin, Frauen gegen Putin, Fridays For Future gegen Putin usw.

    2. @Columbo

      Putin war es zwar jahrelang erfolgreich gelungen, EU-feindliche, spalterische Tendenzen in den Visegrad-Staaten zu etablieren und dadurch diese „historisch russischen“ Länder im Inneren sowie ihr Verhältnis gegenüber der EU insgesamt zu schwächen. Doch speziell in Polen herrscht verständlicherweise und völlig zurecht derzeit eine gewisse Panik. Und diese scheint eine gewisse Einigkeit und Geschlossenheit innerhalb der sonst völlig zerstrittenen Parteifronten zu bewirken. Nicht die übliche EU-Skepsis, Blockadehaltung und die spalterischen Tendenzen dominieren derzeit bei den Rechtsnationalisten der PiS, und ähnlich auch bei vergleichbaren Kräften in den anderen Visegrad-Ländern, im Gegenteil sucht man derzeit eine selten einige kuschelige Nähe zum Westen – der russenfreundliche, stets lavierende Opportunist in Ungarn und seine Fidesz vielleicht einmal ausgenommen.

      Orbán verzichtet auf EU-Russland-Gipfel und trifft sich lieber mit Bolsonaro. Er möchte keine Nato-Truppen auf seinem Staatsgebiet, lobt lieber großmäulig seine erfolgreichen Beziehungen zu Putin und warnt eindringlich mit seinem Lieblingsthema, einer neuen Flüchtlingskrise. Schau ma mal, wenn die russischen Friedenstruppen demnächst an seiner Grenze stehen.

      Doch ansonsten herrscht demonstrative Einigkeit als seltene Ausnahmeerscheinung. Der Wunsch, als Europäer zusammenzustehen und einen Krieg vor der Haustür zu verhindern, scheint aktuell zu überwiegen. Und, so meine Hoffnung, ohne die Blockade der üblichen Blockade-Staaten könnte es auch zeitnah was werden mit den Sanktionen.

      P.S. Meine Lieblingssanktion wäre: Enteignung sämtlicher russischer Immobilien in westlichen Ländern und Umbau zu Sozialwohnungen und „normalen“ Mietwohnungen. Aus den Mieterlösen werden dann Abwehrwaffen und Ausrüstung für die Ukraine finanziert 😉

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