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Aktuell: SAP-Zahlen je nach Sichtweise besser oder schlechter als im Vorjahr

SAP hat aktuell seine Quartalszahlen veröffentlicht. Je nach Betrachtungsweise fallen sie besser oder schlechter aus als im Vorjahr. Die realen harten Zahlen zeigen einen Umsatz von 5,29 Milliarden Euro im…

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FMW-Redaktion

SAP hat aktuell seine Quartalszahlen veröffentlicht. Je nach Betrachtungsweise fallen sie besser oder schlechter aus als im Vorjahr. Die realen harten Zahlen zeigen einen Umsatz von 5,29 Milliarden Euro im 1. Quartal gegenüber 4,73 Milliarden Euro im 1. Quartal 2016. Der Gewinn sinkt von vormals 813 auf 673 Millionen Euro. Um „Sonder- und Währungseffekte“ bereinigt steigt der Gewinn von vormals 1,1 auf jetzt 1,19 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis wird von Analysten immer als das wichtigere angesehen, weil es eher widerspiegelt, wie sich die tatsächliche Geschäftstätigkeit eines Unternehmens denn entwickelt.

SAP betont, dass das Cloud-Geschäft, also die Datenauslagerung in „Datenwolken“ das Firmengeschäft antreibt. Die Anzahl der Mitarbeiter ist in 12 Monaten um 10% gestiegen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn soll für das Gesamtjahr 2017 bei 6,8-7,0 Milliarden Euro liegen. Ganz unten haben wir den Aktienkurs auf lange Sicht dargestellt. Rein charttechnisch ein wunderschöner Anstieg, der zuletzt immer mehr Fahrt aufgenommen hat. Eine tolle Erfolgsstory. Mit einem für 2017 erwarteten KGV von 21 und für 2018 von 20 ist die Aktie in der Branche akzeptabel und seriös bewertet. Wenn man es bei so einem Kursanstieg schafft die Gewinne weiter zu pushen wie erwartet, kann die Story weitergehen. Aber ob der Kurs immer weiter immer steiler so ansteigt in diesem Chartbild… da wird die Luft irgendwann dünn. Die Aktie reagiert heute zur Eröffnung mit einem kleinen Minus von 0,2%.

SAP heute im Originalwortlaut:

Das rasche Wachstum der SAP in der Cloud setzte sich im ersten Quartal fort. Die New Cloud Bookings1
stiegen im ersten Quartal um 49 % (währungsbereinigt 44 %) auf 215 Mio. €. Die Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse (IFRS) stiegen um 34 % im Vergleich zum Vorjahr auf 905 Mio. €. Die Cloud-Subskriptions- und -Supporterlöse (Non-IFRS) wuchsen um 34 % im Vergleich zum Vorjahr (währungsbereinigt 30 %) auf 906 Mio. €. Die Softwareerlöse (IFRS) wuchsen um 13 % im Vergleich zum Vorjahr auf 691 Mio. €. Der Auftragseingang für das Cloudgeschäft und die Softwarelizenzen (New Cloud and Software Order Entry)2
stieg im ersten Quartal um über 30 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Cloud- und Softwareerlöse (IFRS) stiegen um 12 % auf 4,33 Mrd. €. Währungsbereinigt bedeutet dies einen Anstieg um 9 % (Non-IFRS). Die Summe der Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support sowie aus dem Softwaresupport machte 69 % des Gesamtumsatzes aus.

Ausblick – Geschäftsjahr 2017

SAP bestätigt den folgenden Ausblick für 2017:

– Im Zuge der weiterhin starken Wachstumsdynamik im Cloud-Geschäft erwartet die SAP, dass die Erlöse aus CloudSubskriptionen und -Support (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2017 in einer Spanne zwischen 3,8 Mrd. € und 4,0 Mrd. € liegen werden (2016: 2,99 Mrd. €). Das obere Ende dieser Spanne entspricht währungsbereinigt einer Wachstumsrate von 34 %.
– Die SAP erwartet, dass die Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2017 in einer Spanne zwischen 6 % und 8 % zunehmen werden (2016: 18,43 Mrd. €).
– Die SAP erwartet, dass der Gesamtumsatz (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2017 in einer Spanne zwischen 23,2 Mrd. € und 23,6 Mrd. € liegen wird (2016: 22,07 Mrd. €).
– Die SAP erwartet, dass das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2017 in einer Spanne zwischen 6,8 Mrd. € und 7,0 Mrd. € liegen wird (2016: 6,63 Mrd. €).

Während der Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2017 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse gegeben wird, erwartet die SAP, dass die berichteten Wachstumsraten auf Basis aktueller Wechselkurse durch die Wechselkursschwankungen weiterhin beeinflusst werden. Wenn die Währungskurse für den Rest des Jahres unverändert auf dem Durchschnittskurs von März 2017 bleiben, erwartet die SAP, dass die Wachstumsraten der Cloud- und Softwareerlöse (Non-IFRS) sowie die Wachstumsraten des Betriebsergebnisses (Non-IFRS) in einer Spanne zwischen 2 und 5 Prozentpunkten für das zweite Quartal 2017 positiv durch Währungseffekte beeinflusst werden. Für das Gesamtjahr 2017 erwarten wir positive Währungseffekte in einer Spanne zwischen 1 und 4 Prozentpunkten.


Die SAP-Aktie seit 2004.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York: Biden vs Trump – Wall Street in Wartestellung

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Amerikaner warten heute gespannt auf die heute Nacht um 3 Uhr deutscher Zeit stattfindende erste Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden.

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Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – TINA is back!

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Alternativlosigkeit zu Aktien sei zurück, sowie die Angst bei der Rallye Gewinne zu verpassen.

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