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Aktuell: Schlagabtausch zwischen China und Trump im Handelskrieg

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Es geht wieder munter zur Sache im Handelskrieg!

 

Zunächst Aussagen des in Europa weilenden Donald Trump: die Gespräche mit China würden weiter gehen, er werde die Zölle gegen chinesische Waren weiter anheben, „at the right time if necessary“.

 

Aber: es gibt derzeit offenkundig gar keine Gespräche mehr zwischen den beiden Weltmächten – Trump behauptet hier etwas, was China bald dementieren dürfte!

 

Und Chinas Handelsministerium soeben mit folgenden Aussagen:

 

– werden notwenidge Gegenmaßnahmen treffen, wenn die USA den Handelskrieg weiter eskalieren lassen

– es hängt alleine von den USA ab, ob die Gespräche wieder aufgenommen werden können (FMW: Bedingung dafür ist die Abschaffung der Zölle und die Aufhebung des Huawei-Banns)

– die USA ignorieren Chinas Souverenität – der Handelskrieg werde auf die US-Wirtschaft und den US-Arbeitsmarkt zurück schlagen

– der Druck und die eskalierende Haltung der USA haben zum Abbruch der Gespräche geführt

– Vorwürfe der USA, wonach China beim Handel mit den USA einseitig profitiere sind haltlos

– China wird bis zum Ende kämpfen, wenn USA Handelskrieg weiter eskalieren

.- US-Maßnahmen gegen Huawei sind „erstaunlich“

– USA haben ihre Haltung in den Gesprächen plötzlich geändert – daher sollte USA nicht China die Schuld dafür zuweisen

 

Also weiter Eskalations-Modus – die Aktienmärkte zeigen sich unbeeindruckt. Aber bleiben sie das, wenn auch die Zölle gegen die restlichen China-Importe von gut 300 Milliarden Dollar kommen werden. Wohl nicht..

 

 

9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Kritisch on fire

    6. Juni 2019 10:36 at 10:36

    China ist offensichtlich bereit den USA (eigentlich Donald Trump) die Stirn zu bieten. Die Aussaage, dass die USA die Souverenität Chinas ignoriere ist absolut richtig und betrifft nicht nur China – es ist ja gelebte Praxis vom „mr. president“ gegenüber fast aller Staaten (man lasse sich nur einmal die Aussagen bei seinem Staatsbesuch in GB auf der Zunge zergehen). Diplomatisches Verhalten und die Souverenität Anderer zu achten ist diesem Menschen völlig fremd. Frei nach dem Motto: „Ich, der ( sicher militärisch, weniger sicher wirtschaftlich, noch sicher die Weltwährung betreffend) stärkere sage an was du zu tun und zu lassen hast!“
    Mein Traum wäre ja eine Wirtschaftsunion des euroasiatischen Festlandes unter völliger Missachtung der USA und deren Diktate. Das wäre ein Spass, wenn die Nachfolger vom „schönen, erfolgreichen Donald“ um die Wideraufnahme von bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu Kreuze kriechen müßten.
    Leider bin ich schon zu alt um so etwas noch eleben zu können. Trotzdem finde ich das Verhalten der Chinesen und auch der Russen sich gegenüber die vermeintliche Allmacht der USA zur Wehr zu setzen ohne gleich die Militär-Keule auszupacken.

    • Avatar

      Columbo

      6. Juni 2019 11:08 at 11:08

      @Kritisch on fire
      „Wirtschaftsunion des euroasiatischen Festlandes“

      Hätten Sie wirklich Lust mal so über Nacht vom asiatischen Festland annektiert zu werden? Was hätten Sie militärisch ohne USA dem asiatischen Festland entgegenzusetzen? Luftdruckgewehre? Aja.

      • Avatar

        Shong09

        6. Juni 2019 13:05 at 13:05

        Natürlich, wie konnte der Herr Vorredner das auch vergessen, die USA und GB besetzen uns schließlich seit fast 75 Jahren lediglich, damit wir nicht vom bösen Russen oder Chinesen besetzt werden. Hut ab, haben Sie etwas dagegen, wenn ich Ihr Grundstück oder sonstige Besitztümer besetze oder beschlagnahme, damit dies kein anderer tun kann?
        Bitte doch mal erst den Kopf benutzen, bevor Sie in die Tasten hauen, soviel Zeit muss sein

      • Avatar

        Kritisch on fire

        6. Juni 2019 13:26 at 13:26

        Hallo Columbo!
        Ohne ihnen zu nahe treten zu wollen würde ich sie bitten meinen Text so zu lesen (und zu verstehen) wie ich ihn geschrieben habe. Warum kommt, vermutlich durch die bereits mehrmals beschriebene Gehirnwäsche der westlich orientierten sog. Wertegesellschaft, immerwieder der Hineis auf Annexion (vermutlich vorrangig bezogen auf die Krim) und dass böse Feinbild der Russen (Putin)und der Chinesen.
        Woher nehmen sie die Annahme, dass uns die Amis mit ihrer militärischen Macht vor eben diesen bösen Mächten beschützen müssen. Ich kann mich nicht erinnern, dass Russland oder China auch nur annähernd so massive militärische Interventionen durchgeführt haben wie die von ihnen so geliebten Amis.
        Mein Traum, um es nocheinmal zu präzisieren, wäre schlicht und einfach ein WIRTSCHAFTLICHES zusammenrücken des Euroasiatischen Festlandes, was nach meiner Auffassung nach geopolitisch viel mehr Sinn machen würde als ständig nach der Pfeife der USA tanzen zu sollen /müssen – nicht mehr und nicht weniger!
        LG

        • Avatar

          Columbo

          6. Juni 2019 14:21 at 14:21

          @Kritisch on fire
          MeinTraum wäre ein friedliches Zusammenrücken der Wirtschaftsräume Europa, Asien und USA ohne irgendein Feindbild. Aber es liegt halt in der menschlichen Natur, daß der Stärkere den Schwächeren unterdrückt. Si vis pacem, para bellum. Putin hat einmal gesagt, mit Höflichkeit und einer Waffe erreiche man weit mehr, als nur mit Höflichkeit. Könnte natürlich genauso von Trump oder vom Chinesenhäuptling stammen. Recht haben sie.
          Können Sie sich eine wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Fuchs und Huhn vorstellen, außer im gastronomischen Sinne?
          Eben!
          Europa ist jedenfalls das Huhn, das immer nach einer Pfeife tanzen muß. Mit welchem Fuchs es sich verbündet, um zu überleben, ist genau zu überlegen. „Nur spielen“ tun alle drei nicht.

          • Avatar

            Kritisch on fire

            6. Juni 2019 15:07 at 15:07

            Sehr geschätzter Hr. Columbo(ich hoffe das Maskulinum ist korrekt)!
            Woher nehmen sie die These, dass der stärkere den Schwächeren unterdrücken muss? Genau dieses Gedankengut sollten wir doch längst abgelegt haben und ist meiner bescheidenen Erfahrung auch in wirklich zivilisierten Gesellschaften schon sehr stark am abklingen. Aus diesem Gedankengut speisen sich alle rechtsradikalen und nationalistischen Strömungen (ohne ihnen das unterstellen zu wollen). Der, der gewohnt ist ständig der vermeintlich stärkere zu sein und meint diese Stärke auch permanent ausspielen zu müssen sollte durch Allianzen jener die nur wirtschaftliche, gesellschaftspolitische und vorallem friedliche Interessen verfolgen schlicht und einfach in die Schranken gewiesen werden. Ich wäre sehr interessiert daran wenn sich der zitierte eurasische Raum zu einer Zusammenarbeit entschließen könnte, wie „mr. President“ und seine Bürger darauf reagieren würden.

    • Avatar

      Michael

      7. Juni 2019 20:37 at 20:37

      @Kritisch on fire, Ihren Traum von temporären wirtschaftlichen Bündnissen als friedlichem, wirtschaftlichem Gegenentwurf kann ich nur zustimmen. Warum sollten sich nicht Europa und Asien und der Rest der Welt auf einem gesellschaftlich-wirtschaftlich-politischen Level treffen, um dem globalen Handelskrieger und Agressor, der die ganze Welt herausfordert, die Stirn zu bieten?

      Was Sie schreiben ist wunderschön, aber unrealistisch, sagt der eine oder andere Kritiker.
      Vergleichbares haben Kritiker hierzulande auch schon geschrieben, als SPD oder CDU noch jeweils über 40% der Wählerstimmen hatten. Demnächst kämpft Frau Krampf-Gassenhauer um zweistellige Zahlen, weil ihre Partei vor lauter Mitte die Jugend und die Nationalisten links bzw. rechts liegengelassen haben (alles relativ).

      Unrealistisch heißt nicht unmöglich, nur unvorstellbar für konservative Denkschemen.
      Träumen Sie Ihren Traum weiter, auch ich bin dabei. Und ob wir schon zu alt sind, um so etwas noch erleben zu können, wird sich herausstellen. Das haben andere auch schon 2000 oder 2009 behauptet…

  2. Avatar

    Columbo

    6. Juni 2019 15:30 at 15:30

    @Kritisch on fire
    Was Sie schreiben ist wunderschön, aber unrealistisch.
    LG

  3. Avatar

    Beobachter

    6. Juni 2019 16:12 at 16:12

    @ Kritisch on Fire, aber bitte ,die Gesellschaft wird doch immer egoistischer, schauen sie doch nur im Geschäftsleben wo wenig Füchse alle Hühner für sich haben wollen.
    Ein Huhn machte mit einem Schwein einen Joint Venture, sie verkauften Schinken mit Ei, was war die Folge,
    DAS HUHN MACHT DEN PROFIT, U.DAS SCHWEIN VERENDET.

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